Farblosigkeit

Leben ohne Farbe

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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30 Antworten zu Farblosigkeit

  1. helmutmaier schreibt:

    Zum wirklichen Leben gehören aber auch die Farben. Bloß dürfen sie in Ausnahmesituationen auch einmal vernachlässigt werden.

    Liebe Grüße
    Helmut

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  2. freiedenkerin schreibt:

    Die Farben werden wiederkehren… Wieder einmal heisst es, die Welt habe sich verändert. Doch dem wird nicht so sein. In ein paar Tagen, wenn von den ungezählten FB-Profilen die darüber gehauchten französischen Nationalfarben wieder verschwunden sein werden, wird alles wieder laufen wie gewohnt: Wir werden nach wie vor weg- statt hinsehen, gegen Rüstungsexporte nicht auf die Straßen gehen und millionenfach demonstrieren, wir werden uns nach wie vor nicht darum bekümmern, dass auch unsere Außenpolitik Mitschuld am Terrorismus und Erstarken von IS und Boko Haram trägt, und wir werden auch weiterhin fleißig und ohne nachzudenken Produkte zuhauf von Nestlé und anderen Großkonzernen kaufen, deren fragwürdige Geschäftspolitik ebenfalls dazu beiträgt, die Saat des Terrorismus und der Massenfluchten aufgehen zu lassen.

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  3. ernstblumenstein schreibt:

    Ich kann die Worte der Freidenkerin nur unterstützen, sie hat meine gleichen Gedanken viel besser aufs Papier gebracht als ich es könnte…
    Danke Freidenkerin für die Wahrheit…
    Deine lyrische Momentaufnahme gefällt mir. Klasse, liebe Anna-Lena…

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  4. bruni8wortbehagen schreibt:

    Aber er wird sich wieder durchsetzen, liebe Anna-Lena.
    der Herbst – wie alles um uns herum!

    Die Farben werden leuchten, vielleicht matter als zuvor, aber sie lassen sich nicht vertreiben,
    schon gar nicht durch Hass und sein hässliches, grausames Geschehen!

    Herzliche Grüße zum Montag
    von Bruni

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    • Anna-Lena schreibt:

      Das wird sicher so sein, liebe Bruni, doch noch spüre ich in mir eine große Leere und immer noch Fassungslosigkeit.
      Auch dir einen lieben Gruß,
      Anna-Lena

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      • bruni8wortbehagen schreibt:

        ich glaube, liebe Anna-Lena, das geht uns allen so. Wie soll man es auch begreifen?
        Mir gelingt es nicht wirklich und doch müssen wir damit leben…

        Liebe Grüße in die Nacht zu Dir
        Bruni, die wie immer ziemlich müde um diese Uhrzeit

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        • finbarsgift schreibt:

          Für mich begann der dritte Weltkrieg schon am 11. September 2001…

          Seither sind die Menschen wie in einem seltsamen Traum, Dauerrausch,

          sie werden immer inhumaner, schotten sich via Handy immer mehr voneinander ab,

          kommen mir irgendwie besessen vor, vom Teufel vielleicht, wer weiß!

          Es ist ein Krieg, der sehr lange dauern wird!

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          • Anna-Lena schreibt:

            Ich erinnere mich gut an diesen 11. September. Vorher war der Begriff Terror etwas, was weit weg und woanders passiert. Nun werden die Einschläge dichter und kommen näher, eine beängstigende Gegenwart und Zukunft.

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            • finbarsgift schreibt:

              Für mich war der Terror in D schon vorher da…
              Erinnere dich an die Zeiten RAF gegen Staat!

              Das war schon gegen Ende der Siebziger Jahre, wenn auch nicht so professionell wie der Terror heutzutage…

              Ich hatte kurz nach dem elften September einen runden Geburtstag. Er verkam angesichts des grausamen Terrors zur Nebensache…

              Gefällt 2 Personen

              • Anna-Lena schreibt:

                RAF – was für ein dunkles Kapitel, ich erinnere mich gut daran. Aber das war begrenzt, mit deutlich weniger Möglichkeiten wie heute und es ging um konkrete Personen.
                Heute geht es rein ums Vernichten, je mehr, desto besser. Und die Möglichkeiten sind vielfältiger.
                Damit mag ich die RAF-Zeit nicht abwerten und verharmlosen.
                Generell werden die Dimensionen anders und lassen sich einfach durch nichts und niemanden mehr kontrollieren, geschweige denn beseitigen.

                Ja, Geburtstage werden da schnell zur Nebensache – für mich generell zunehmend mehr…

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                • finbarsgift schreibt:

                  Ich denke, dass das auch alles insbesondere mit der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung zu tun hat!

                  Zu RAF-Zeiten gab es ja noch nicht einmal PC, geschweige denn Internet oder gar Handy!

                  Da es im globalen Dorf aber RIESIGE Unterschiede beim Wohlstand der einzelnen Mitbewohner hat, ist Streit vorprogrammiert!

                  Zwei große Knalleffekte hatten wir schon, in bedeutenden Metropolen Amerikas und Europas…

                  Es wird weitergehen und die Eskalation wird sicherlich furchtbar!

                  Gefällt 1 Person

                  • Anna-Lena schreibt:

                    Ich war immer ein Gegner der Globalisierung, die nur aus wirtschaftlichen Interessen besteht, wie auch die EU von wirtschaftlichen Gedanken geprägt ist.
                    Meiner Ansicht nach sind wir moralisch nicht reif dazu und das war immer schon so, denke an den Wahsinn, der im Mittelalter passierte und den Flitz der Großmächte, sich die Welt durch Kolonien untertan zu machen…

                    Der Beispiele gibt es unendlich viele…

                    Gefällt 1 Person

  5. Brigitte schreibt:

    Ich denke nicht, dass ich das je vergessen werde. Und viele Normalbürger sicher auch nicht. Aber ansonsten sicher – große Worte, fast nichts dahinter.

    Man bleibt fassungslos.

    Wünsche dir eine gute Woche, Brigitte

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  6. Agnes schreibt:

    Das sind ausdrucksstarke Worte und sehr passend bebildert, aber ich befürchte, dass die Freidenkerin recht hat, es wird sich grundsätzlich nichts ändern in der Welt.
    Die Menschen sind geschockt, entsetzt und fassungslos, aber das Leben geht weiter und die Ereignisse gehen in die Geschichte ein. So war es immer und so wird es auch dieses Mal sein.
    Trotzdem ist Dein Beitrag so nachdenkenswert.
    LG
    Agnes

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich sehe das genauso, liebe Agnes. Wenn ich an die vielen Amokläufe denke, das Entsetzen danach und die vielen Fragen und Diskussionen nach gefährlichen Videospielen oder warum hat keiner gemerkt, wie es um die Täter stand, ja, das war alles, bis zum nächsten Amoklauf. Dann geht alles von vorne los.

      Liebe Grüße zu dir,
      Anna-Lena

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  7. Emily schreibt:

    Lange waren die Kriege so weit weg, ebenso Hungersnöte und andere Katastrophen. Es war immer schon klar, dass sich unsere Leben eines Tages ändern werden. Ich bin mir nicht sicher, ob „wir“ wieder nur zur Tagesordnung übergehen. Oberflächlich vielleicht, das beruhigt das Volk. Schließlich brauchen wir doch das bisschen heile Welt, nicht wahr? Die Welt ist kleiner geworden, die Finanzsysteme überheizt, gestützt…
    Aber ein klares JA; wir brauchen die Farbe und die heile Welt für uns, und unser Seelenleben. Rot für die Herzen, das Blau für den Himmel, das Gelb für die Sonne und so vieles mehr ♥

    Ganz herzliche Grüße, Emily

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  8. was bleibt schreibt:

    Farblosigkeit … die Augen können ausruhen … Wir …haben mehr Zeit nach innen zu schauen.

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  9. Lutz schreibt:

    Dein Foto und der Text sind treffend. Aber wenn ich hier einige Kommentare lese, könnte man der Meinung sein, der IS hat sein Ziel schon erreicht. L.G.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Man darf die Verunsicherung der vergangenen Woche nicht unterschätzen. Mich hat es nicht nur privat sehr beschäftigt, unsere Schüler hatten auch enormen Redebedarf, dennn unsere Schule ist Frankreich sehr verbunden und eine Projektfahrt für Februar wurde nun abgesagt.

      LG Anna-Lena

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