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Der Spreewald (4)

 

“Die Lagunenstadt im Taschenformat:
ein Venedig, wie es vor 150 Jahren gewesen sein mag.
Man kann nichts Lieblicheres sehen als dieses Lehde,
das aus so vielen Inseln besteht, wie es Häuser hat.”

Theodor Fontane

 

Die Insel Lehde empfand ich als das Schönste und Ursprünglichste, was der Spreewald zu bieten hat. Bis 1929 stand das Dorf unter Denkmalschutz und war nur mit dem Kahn erreichbar. Mittlerweile gibt es eine Landverbindung zur Stadt Lübbenau. Trotzdem sind viele Gehöfte weiterhin nur mit dem Kahn erreichbar. Die Post kommt per Kahn, der Müll wird per Kahn abgeholt und selbst die Feuerwehr hat eigene Kähne.

MüllabfuhrPost

Während einer Kahnfahrt wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Drive-In auf spreewäldisch:

Drive-InGuten Appetit

Das Leben auf einer kleinen  Insel ist somit praktisch vor der Berliner Haustür möglich.

Rund um die Insel Lehde

Text und Fotos: G.B. 8/13

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Pfingstgrün

Pfingstgrün

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20. Mai 2013 · 14:40

Ausflugstipp: Das Schloss Oranienburg

Mit der S-Bahn und einem angenehmen Spaziergang die Bernauer Straße entlang oder per Auto auf der B96 erreicht man die Stadt Oranienburg im Landkreis Oberhavel.

Seit 1997 ist die Stadt Oranienburg stolze Eigentümerin eines Schlosses, dessen wechselvolle Geschichte nachlesenswert ist. Es soll zu den schönsten Barockschlössern der Mark Brandenburg gehören und wurde ab 1651 aus einem Landsitz für die erste Gemahlin des großen Kurfürsten, Louise Henriette, geborene Prinzessin von Oranien, errichtet.

Nicht nur rein äußerlich bietet das Schloss einen reizvollen Anblick, im Inneren beherbergt es eine einzigartige Kunstsammlung. Mit der Landesgartenschau 2009 erhielt die Stadt Oranienburg eine deutliche Aufwertung und  ist auch für Berliner ein willkommenes Ausflugsziel.

Neben dem Schlossrestaurant bietet eine Pizzeria in unmittelbarer Nähe mit Blick aufs Schloss eine kulinarische Einkehrmöglichkeit.

c/Text und Fotos G.B. 10/2011

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Ausflugstipp: Der Summter See

Dort, wo die liebe Frau Tonari kürzlich in den Pilzen war, befindet sich ganz in der Nähe der Summter See. Zu allen Jahreszeiten ist er ein beliebtes Ausflugsziel. Mit zügigem Schritt umrundet man den See in einer halben Stunde, für mich oft ein Haltepunkt nach der Arbeit, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Im Frühling, Sommer oder Herbst empfehle ich nach gelungenem Marsch das gegenüberliegende Gartencafe mit selbst gebackenem Kuchen.

Es muss nicht immer das Luxusrestaurant sein, um den hungrigen Magen zu befriedigen. Auf dem Parkplatz vor dem See bietet die Feldküche Deftiges. Eine absolute Alternative zu den üblichen Imbiss- und Dönerbuden. Hier kann man futtern, wie bei Muttern.

Kommt gut ins wohlverdiente Wochenende :-)

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Ausflugstipp: Birkenwerder

Genug der Berliner Großstadt- und Oktoberfestluft. Bevor der Herbst mit Sturm und Regen kommt, ein paar Ausflugstipps aus meiner näheren Umgebung….

Nördlich von Berlin, im Brandenburger Landkreis Oberhavel, liegt der beschauliche Ort Birkenwerder mit knapp 8000 Einwohnern, der von Berlin aus auf der B96 gut zu erreichen ist.

Eingebettet in das Briesetal lässt sich am Ende der Brieseallee der Boddensee entdecken, ein See, der sich auf einem gut ausgebauten Fußweg problemlos umrunden lässt. Gestern gelang es mir sogar, einen Fischreiher zu erspähen.

Das Gasthaus am Boddensee liegt am Seeufer und erfreut sich  eines regen Besucherstromes. Was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft sollte man sich vor einem Ausflug dorthin Kritiken zum Gasthaus ansehen, derer gibt es viele. Aber Probieren geht über Studieren.

Neben einer idyllischen Dorflandschaft ist Birkenwerder für seine  moderne orthopädische Asklepios-Klinik bekannt.

Nicht so häufig sind katholische Kirchen im Land Brandenburg. In Birkenwerder jedoch gibt es ein Karmelitenkloster mit einer schlichten, aber doch sehr schönen Kirche, das von drei Patres bewohnt und auch für Menschen, die Ruhe und Beschaulichkeit suchen, mit einem eigenen Exerzitienhaus betrieben wird. Wie mir der Pater der Gemeinde versicherte, wird es sogar gut frequentiert, selbst von Menschen, die aus den alten Bundesländern angereist kommen, um ein paar Tage in Ruhe und Stille zu verbringen. Die Gemeinde von  St. Theresa ist  eine junge, lebendige Gemeinde mit vergleichsweise  hohen Gottesdienstbesuchern.

Vielleicht zieht es den einen oder anderen Großstädter mal nach Birkenwerder.

© G.B. 5/10/2011

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Sauer macht lustig

Wie bereits angekündigt, ist das die Aussage in Paradalis Projekt für die laufende Woche.

Sauer macht lustig

bedeutet als Redensart soviel wie, saure Speisen sind anregend für den Appetit. In einer Phase des Abnehmens werde ich mich hüten, auch noch Saures zu essen, gar in eine Zitrone, eher noch in eine saure Gurke,  zu beißen.

Die Löwin in ihrem Sternzeichen hat die Eigenschaft, sich schnell auf-, aber auch schnell wieder abzuregen. Das passiert mir öfter, meist in der Schule, aber hin und wieder auch privat, wenn ich mit dem linken Fuß aufstehe, oder mein stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn an einer bestimmten Stelle angepiekst wird. Und was mache ich, um mein saures Gefühl wieder los oder  gar lustig  zu werden? Das Gegenmittel für die Glückshormone wäre Schokolade, die steht aber derzeit gar nicht auf dem Speiseplan.

Also, entscheide ich mich für den goldenen Mittelweg, für süß-sauer. Wir lieben chinesisches und thailändisches Essen. Vor vielen Jahren gab es in Hohen-Neuendorf ein kleines chinesisches Restaurant mit einem erstklassigen Service und  einer empfehlenswerten chinesischen Küche. Obwohl nicht billig, stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis. Man konnte dort gemütlich sitzen, in Ruhe essen und sich dabei unterhalten. Perfekt.

Fährt man heute die B 96 von Berlin-Reinickendorf aus nach Birkenwerder, kommt man an der neu gebauten Himmelspagode vorbei, ein durchaus imposantes Gebäude, landschaftlich schön eingebunden.  Im Mai 2001 wurde der Neubau begonnen. Wie kleine Ameisen bewegten sich die vielen Arbeiter unermüdlich und zogen das Gebäude hoch, das etwa 30 Meter hoch und 42 Meter breit ist und im August 2002 eröffnet wurde.

Was sich äußerlich und in der Inneneinrichtung als sehr geschmackvoll erwiesen hat, findet keine  Entsprechung beim Essen. Es geht zu wie im Taubenschlag, die Qualität des Essens hat nachgelassen und der Service lässt zu wünschen übrig.

Ich trauere der alten Himmelspagode nach, aber mittlerweile haben wir die asiatische Küche auch woanders gefunden und sind damit sehr zufrieden. Solltet ihr mal auf der Durchfahrt sein, schaut euch das Gebäude gerne an, aber essen  solltet ihr woanders.

© G.B. 5/2011

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Das Foto am Donnerstag

Zeit für follygirls Fotoaktion.

Am Mittwoch, bei diesem wundervollen Kaiserwetter habe ich auf dem Weg von der Schule nach Hause am Summter See angehalten und eine Runde um den See gedreht. Der angrenzende Wald mutete schon recht herbstlich an.

Nach meinem Rundgang um den See habe ich mich in einem Gartencafe gegenüber vom See, mit einem Plätzchen in der Sonne, mit einem Stück Apfelkuchen und einem Cappucchino belohnt :-).

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Von Perleberg nach Schloss Meyenburg

Danke, dass Ihr virtuell mit uns nach Perleberg gekommen seid. An dieser Stelle noch einmal lieben Dank für Eure Kommentare.

Von da aus ging es weiter nach Schloss Meyenburg (siehe Karte im Beitrag ‚Perleberg’). Als wir nach einem guten Mittagessen gestärkt ins Modemuseum gingen – leider konnten wir nur einen männlichen Kollegen überzeugen, uns zu begleiten – gab es Mode aus vielen Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu bewundern.

Vieles erinnerte mich an die Mode aus der Zeit meiner Urgroßmutter und Großmutter. Leider war das Fotografieren der Vitrinen nicht erlaubt, so dass die fotografische Ausbeute eher gering ist.

Wenige Tage vor Schulbeginn fragte sich die modebewusste Lehrerin, was sie am heutigen Tag zum Schulbeginn wohl anziehen könne.Wir Frauen einigten uns auf folgende Varianten:

Text und Fotos: c/Anna-Lena

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