Floskeln

Floskeln

Eine Sammlung von Floskeln, von denen man eigentlich weiß, dass sie meist  nicht ernst gemeint sind, sondern ein Gespräch abwürgen oder den Versuch machen, ein Gespräche (un-)elegant zu beenden…

MAN SIEHT SICH
LANGE NICHT GESEHEN
WOLLT DICH IMMER ANRUFEN
HAB DICH NICHT VERGESSEN
MIR GEHT ES GUT
IST GLEICH WIEDER VORBEI
NIMM MICH NICHT ERNST

ICH DENK AN DICH
ICH MELDE MICH
WIR HÖREN VONEINANDER
BIS BALD
ICH KOMME VORBEI
GEHT ES DIR GUT?
SCHÖNEN GRUSS ZUHAUSE

ICH MEINE ES JA NUR GUT

© G.Bessen

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Majella Lenzen: Von Fesseln befreit (2015)

Mein heutiger Lesetipp

Majella Lenzen: Von Fesseln befreit – Wie mir mein Glaube innere Freiheit schenkt

von_fesseln_befreit„Mit diesem neuen Buch nun möchte ich eine gewisse Bestandsaufnahme machen und meinen Ist-Zustand beschreiben, und das 20 Jahre nach dem Austritt. Gleichzeitig möchte ich eine mahnende Botschaft an meine Kirche schicken, dass sie endlich nicht nur schöne klangvolle Worte… an die Menschen richtet, sondern sich aufrütteln lässt….“ (M. Lenzen: Von Fesseln befreit S. 168).

Zwanzig Jahre nach ihrem Austritt aus dem Orden, dem sie etwa vierzig Jahre angehört hatte, schließt Majella Lenzen Frieden mit sich. Ein langer Weg der Selbstfindung und Eigenreflexion hat sie zu einer freien und selbstbestimmten zivilen Persönlichkeit gemacht, die nach wie vor auf ihre eigene innere Stimme hört und danach handelt.

Bemerkenswert ist, dass sie weder an ihrem Glauben gezweifelt hat  noch aus der Kirche ausgetreten ist.

Trotzdem prangert sie an, was an den Strukturen dieser Kirche falsch ist, die nach wie vor der Frau in der Kirche keine Chancen im Sinne einer Gleichberechtigung einräumt. Frauen in der Kirche, besondern Ordensfrauen, bringen sich durch ihre missionarische Tätigkeit an den Rand ihrer eigenen Grenzen, ohne im Fall eines Austrittes Hilfe – weder seelisch noch finanziell – beanspruchen zu können. Statt dessen werden sie als Abtrünnige stigmatisiert.

Nachdem Frau Lenzen sich in Afrika fast vierzig Jahre selbstlos in den Dienst der Kirche gestellt hat, ist es ihr heute ein großes Anliegen, ausgetretenen Ex-Nonnen Beistand zu leisten, den Weg ins zivile Leben zu finden und ihre Vergangenheit zu verarbeiten.

Sie sieht die Zeichen der Zeit sehr deutlich und spricht sicher vielen Katholiken aus tiefster Seele, die an den Hierarchien und Machtstrukturen der katholischen Kirche ebenso verzweifeln. In einer Zeit des fehlenden Nachwuchses bei Ordensleuten und Priestern sollte die Kirche auf Menschen wie Majella Lenzen hören, einer wahren Prophetin unserer heutigen Zeit.

Frau Lenzens Homepage

c/G. Bessen 1/2017

 

 

 

 

 

 

 

 

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Majella Lenzen: Fürchte dich nicht (2012)

Mein heutiger Lesetipp

Majella Lenzen: Fürchte dich nicht  – Mein Weg aus dem Kloster

fuerchte_dich_nichtAls Majella Lenzen nach bald vierzig Jahren ihren Orden verlassen musste, wohnt sie zunächst bei ihrer Mutter, mit der sie noch einige schöne Jahre bis zu deren Tod verlebt. Ihrer Mutter verdankt sie einen finanziellen Start und eine behutsame Einführung in das bürgerliche Leben, denn als sie eintrat, war sie noch ein halbes Kind. Sie versucht mit allen Kräften zu verarbeiten, dass sie den von ihr gewählten Weg, ihre Berufung, nicht weiter gehen konnte und kann.

Aber sie bleibt nicht untätig. Sie reist wieder zu ihrer Freundin Ida Naiso nach Afrika und unterstützt sie mit gesammelten Spenden in ihrem so wichtigen AIDS-Projekt RAFIKI.

Gleichzeitig kämpft sie in Deutschland für  Ordensleute, die sich oft für andere jahre- oder jahrzehntelang bis an die eigenen Grenzen aufgerieben haben und  nicht selten  als Abtrünnige stigmatisiert werden, wenn sie austreten und kaum finanziell versorgt sind.

Sie macht immer wieder darauf aufmerksam, dass es keine Nachversicherung oder eine angemessene Rente für ehemalige Ordensleute gibt, was im völligen Gegensatz zur viel gepriesenen „Nächstenliebe“ steht.

Mit anderen Ehemaligen nimmt sie immer wieder Kontakt auf und hilft ihnen bei der Bewältigung ihres Lebens nach dem Austritt. Ihr Plan, eine Selbsthilfegruppe zu gründen, scheitert allerdings, da viele ehemalige Ordensleute sich nicht mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen oder darüber sprechen wollen.

Die Haltung der katholischen Kirche zur Sexualität, wird offen von Frau Lenzen angesprochen, was sicherlich vielen Katholiken aus der Seele spricht. Sei es der Umgang mit dem Zölibat und den Praktiken, wenn es „passiert“ und aus einer Verbindung eines Priesters mit einer Frau ein Kind geboren wird. Die Leidtragende ist die Frau, nicht der Priester, der gegen den Zölibat verstoßen hat.

Die Rolle der Frau in der katholischen Kirche wird von Frau Lenzen intensiv beleuchtet und  offen kritisiert, ganz besonders die Haltung ehemaligen Nonnen gegenüber, die danach ins zivile Leben zurückfinden müssen und finanziell nicht abgesichert sind.

Und doch und das ist das Großartige, bleibt Frau Lenzen  sich selbst und ihrem Glauben absolut treu.

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Majella Lenzen: Das möge Gott verhüten (2009)

Mein heutiger Lesetipp

Majella Lenzen: Das möge Gott verhüten – Warum ich keine Nonne mehr sein kann

das_moege_gott_verhuetenMajella Lenzen stammt aus einem gläubigen Elternhaus und ihr Wunsch, Missionsschwester zu werden, wird von ihren Eltern bedingungslos unterstützt. Das Bedürfnis, anderen Menschen in Afrika zu helfen, ist ihr innerer Antrieb, dem sie auch stets treu bleibt.

Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester baut sie in Tansania ein Krankenhaus auf und widmet sich in den nächsten etwa dreißig Jahren  mit aller Kraft den Menschen, die in vielfältiger Weise ihre Hilfe brauchen.

Sie verfolgt konsequent ihren Weg und lässt sich weder von der Amtskirche noch von ihren Ordensoberen davon abhalten.

Ihre Kritik, die sich auch durch ihr zweites Buch zieht, ist einmal an die Amtskirche gerichtet, deren Umsetzung der Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils  doch sehr  zu wünschen übrig lässt. Damit verbunden ist die Starrheit der Ordensregeln, nach denen man in einer klösterlichen Gemeinschaft „funktionieren“, aber nichts in Frage stellen darf. Sie macht die bittere Erfahrung, dass selbst zwischen den weißen Missionarinnen und den afrikanischen Schwestern Unterschiede gemacht und eine gewisse Form der Apartheid gelebt werden.

Die Abwertung der an AIDS erkrankten Menschen, die Vorverurteilung dieser Menschen seitens  der Kirche, prangert sie deutlich an. Sie geht soweit, dass sie den Rausschmiss aus dem Orden riskiert und auch vollzieht. Doch so schwer ihr das auch fällt, sie bleibt ihrem Glauben treu und tritt auch nicht aus dieser Kirche aus. Ihr Kampf geht weiter.

Der afrikanische Kontinent in seiner Einzigartigkeit und auch Verletzlichkeit wird dem Leser so nahe gebracht, dass er selbst Lust hat, sich aufzumachen in dieses so ferne Gebiet. Majella Lenzen beschreibt eindrucksvoll, wie engagiert die Menschen in Afrika sich füreinander einsetzen und wie viel dort auch von Seiten der Kirchen und Entwicklungshelfer geleistet wird, um die Lebenssituation vieler Menschen zu verbessern.

„Wenn alle schweigen, wird sich nie etwas ändern.“ (Majella Lenzen)

Diesem Grundsatz bleibt die Autorin auch in ihrem weiteren Leben treu!

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Menschen, die beeindrucken: Majella Lenzen

Erlebtes
Wir alle haben unsere eigene Geschichte.
Es gibt Menschen, die schreiben ihr Leben für andere auf. 
Andere wiederum behalten ihr Erlebtes für sich.
Es gibt Menschen, die interessieren sich für das Leben anderer – 
oder auch nicht. 
Im Folgenden stelle ich eine beeindruckende Frau 
und ihre drei Bücher - ihr Lebenswerk - vor.

Majella Lenzen

ist eine außergewöhnliche Frau. Sie ist mutig, aufrichtig und steht mit beiden Beinen ihre Frau im Leben.

Frau Lenzen wurde 1938 in Aachen geboren. Nach dem Abschluss ihrer Ordensausbildung als Missionsschwester flog sie 1959  mit einundzwanzig Jahren als Sr. Maria-Lauda erstmalig nach Ostafrika und blieb dort mit einigen Unterbrechungen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen bis 1992. 1995 wurde sie von ihren Gelübden entbunden und trat aus dem Orden aus. Nach ihrem Austritt folgten mehrere Reportagen und Auftritte im Fernsehen. Sie unterstützte weitere Projekte in Afrika und reise mehrmals mit gesammelten Spenden dorthin. Ihr Hauptanliegen hier in Deutschland war uns ist, ehemalige Ordensleute so abzusichern, dass sie  als Renterinnen und Rentner  nicht mit dem Mindestsatz leben müssen, der in der Regel auf Sozialhilfeniveau liegt.

Und was ist nun so besonders an dieser Frau, die mittlerweile auf die achtzig zugeht?

Sie verließ ihren Orden nicht freiwillig.

In den Jahrzehnten ihrer Afrikamission hat sie unzähligen Menschen Gutes getan, als Krankenschwester, als Krankenhausleiterin, als Koordinatorin in der Aids-Arbeit. Dabei ging sie nicht selten bis an ihre persönlichen psychischen und physischen Grenzen.

Als Ordensfrau hat sie immer wieder gehofft, dass die Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils auch die Strukturen ihres eigenen Ordens aufweichen und zu mehr menschlichem Miteinander innerhalb des Ordens führen würden. Doch dadurch geriet sie immer mehr in Konflikt mit ihren Oberen und der Amtskirche schlechthin.

Als sie mit einer afrikanischen Ärztin im Rotlichtmilieu von Morogoro Kisten mit Kondomen transportierte, hatte der Skandal für die Kirche und den Orden seinen Höhepunkt erreicht und man legte Frau Lenzen nahe, den Orden zu verlassen.

Mehr zu Majella Lenzen:

SWR 1 Leute

bei Markus Lanz 18. April 2013

Ihre Bücher bespreche ich in den folgenden Beiträgen.

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Schon gewusst?

Frauenarzt…
Kinderarzt…

Hoppla,
wo bleibt der Männerarzt?

Da sage noch mal jemand,
wir Frauen
seien Geschöpfe
zweiter Klasse.

arzt-und-helferText und Foto: G.Bessen

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Hundewetter

hundewetter

Bild | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , , , | 33 Kommentare

Ungläubiges Staunen

Ungläubiges Staunen

Manchmal sind  gute Nachrichten so gut, dass sie unglaubhaft scheinen und wir ungläubig staunen. Sind wir so sehr in diesen Negativnachrichten gefangen und an sie gewöhnt, die uns Dank des medialen Zeitalters permanent um die Ohren fliegen? Hat uns die Tretmühle des Alltags so sehr im Griff, dass wir positive Dinge eher als Irrtum einstufen?

Ich selber habe mich nach den bitteren Erfahrungen des vergangenen Jahres in unser aller Leben  mehrfach in einer Art Resignationsverhalten wiedergefunden, obwohl mein persönliches Jahr mir einige Highlights beschert hat, an die ich gar nicht mehr geglaubt hatte, sie überhaupt zu erwägen und auch noch zu schaffen.

Wie auch immer! Verlassen wir die Komfortzonen, die ausgetretenen Pfade der Gewohnheit und Bequemlichkeit und schauen wir nach vorne. Auch, wenn das junge Jahr wahrscheinlich nicht wesentlich anders wird als das vergangene, so können wir unseren Blickwinkel verändern und positiven Dingen den Vorzug geben. Verrückt, oder?

Mein Weltbild ist ver-rückt.
Verrückt!

© G.Bessen

 

 

 

 

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Limerick

DER GEISTERFAHRER AUS BRIESELANG
BEMERKTE DEN IRRTUM, GOTT SEI DANK
SCHNELL KEHRTE ER UM
UND STELLTE SICH DUMM
ER VERGASS SEINEN FAST LEEREN TANK.

oldtimer-2016-paaren-glien-020©Text und Foto: G. Bessen 1/17

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Veronika Peters: Was in zwei Koffer paßt – Klosterjahre

Erlebtes

Wir alle haben unsere eigene Geschichte.
Es gibt Menschen, die schreiben ihr Leben für andere auf. Andere wiederum behalten ihr Erleben für sich. Es gibt Menschen, die interessieren sich für das Leben anderer – oder auch nicht.

Der folgende Roman war gut zu lesen, unterhaltsam, aber er hatte doch einige Schwächen.
Ich habe ihn mit drei Sternen bewertet

Veronika Peters: Was in zwei Koffer paßt – Klosterjahre

Mein heutiger Lesetipp

Mit einundzwanzig Jahren entschließt sich Veronika bei Benediktinerinnen in Bayern einzutreten. Von ihrer Familie hat sie sich bereits mit fünfzehn Jahren getrennt. Das Verhältnis zur Mutter war problematisch und verfolgt sie auch noch als Erwachsene, der Vater war Alkoholiker. Veronika schlägt sich alleine durch und hat bis zu ihrem Eintritt mit schwer erziehbaren Jugendlichen gearbeitet.

Nach einer langen Ausbildungszeit im Postulat und Noviziat erlebt Veronika, dass es nicht selbstverständlich ist, zur Einkleidung und zu den Gelübden seitens der Mitschwestern zugelassen zu werden. Aber sie hat Fürsprecherinnen unter den Konventschwestern und so verbringt sie  insgesamt etwa zwölf Jahre in diesem Kloster. Als die Äbtissin ihr die Aufgabe zuteilt, den Klosterladen zu modernisieren und  zu führen, bricht das auf, was Veronika sich nie vorher eingestanden hat: die Frage, ob sie wirklich dauerhaft ins Kloster passt.

Der Roman hat durchaus einen großen Unterhaltungswert. Dank eines Glossars am Buchende kann jeder verschiedene Begriffe, die es nur in der Klostersprache gibt, nachschlagen und verstehen. Es ist eine eigene Welt mit eigenen Begriffen.

Veronika ist eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten. Sie ist durchaus liebenswert, zeigt  aber auch – vielleicht durch ihren familiären Hintergrund wenig Bereitschaft, sich mit dem Wesentlichen eines Lebens in einem Orden  auseinander zu setzen. Daher fehlt dem Roman genau der Tiefgang, der den Leser verstehen lässt, warum eine junge und hübsche Frau plötzlich den Wunsch verspürt, ins Kloster zu gehen und sich Zeit ihres Lebens daran zu binden. Veronika scheint immer irgendwie auf dem Sprung zu sein. Das Klosterleben an sich wie auch die Grundzüge des Glaubens reflektiert sie kaum, obwohl ihr Wunsch, ihrem Leben einen tieferen Sinn zu geben, durchaus glaubhaft ist.

In ihrem Zimmer hängt sie beim Eintritt das Kreuz ab und packt es in ihre Schreibtischschublade, sie weigert sich zur Beichte zu gehen und genießt religiöse Rituale. Selbst ein Theologiestudium, das ihr die Äbtissin ermöglicht, ist nicht das, was sie an die Grundsätze des Glaubens binden kann.

Dass Veronika für das Leben einer Ordenschwester letztendlich nicht geeignet ist, zeigt sich letztendlich deutlich in ihrer Tätigkeit als Geschäftsfrau im Klosterladen, deren Privilegien sie durchaus für sich zu nutzen weiß und das ihr bedeutender wird als ihr Leben als Ordensschwester.  Hier lernt sie einen jungen verheirateten Mann kennen und verlässt das Kloster, um mit ihm in Berlin ein neues Leben anzufangen.

Der Leser bekommt generell einen kleinen Einblick in die doch eigene Welt einer Klostergemeinschaft, in der ganz normale Menschen mit Schwächen und Stärken leben. Veronika wird von vielen Schwestern geliebt und gibt diese Sympathie auch zurück, aber einige stehen ihr auch skeptisch gegenüber, vielleicht weil sie rechtzeitig gespürt haben, dass Veronikas Zeit im Kloster begrenzt ist. Man hat ihr seitens der Gemeinschaft sehr viele Brücken gebaut und Chancen aufgezeigt, ihren Weg zu festigen.

Veronika fehlen letztendlich die elementare Bereitschaft und auch die Reife, sich ganz in den Dienst ihrer Gemeinschaft zu stellen und sie zu respektieren.  Sie verlässt das Kloster, ohne sich zu verabschieden oder zu erklären und erwähnt auch nicht, wie ihr Leben weiter verläuft. Zwölf Jahre in einem Kloster sind eine lange Zeit und nicht ein mehrwöchiger Ferienaufenthalt. Trotz allem bietet dieser Roman einen Blick hinter die Klostermauern in eine Welt, die nur wenige kennen. Das Lesen dieses Buches vermittelt einen klaren Eindruck, dass auch hinter Klostermauern ‚Menschen wie Du und Ich’ leben.

© G. Bessen 12/2016

was_in_zwei_koffer_passtErschienen im September 2008 im Goldmann-Verlag
255 Seiten, Taschenbuch,
ISBN: 978-3-442-15511-8
€ 8,95

Weitere Bücher von Veronika Peters findet man auf ihrer Homepage: http://www.veronika-peters.com/

 

 

 

Zu diesem Buch:

https://www.welt.de/vermischtes/article774572/Die-Schwester-ohne-Orden.html

 

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