Berliner mit Herz und Schnauze

Berliner Künstler wie Harald Juhnke, Günter Pfitzmann oder Hildegard Knef haben mit Herz und Schnauze Berlin ihre besondere Note gegeben Beim Sinnieren habe ich ein Lied der großen Hilde ein wenig umgestaltet.

Ich brauch’ Tapetenwechsel, sprach die Klammer,
und macht’ sich in der Dämmerung auf den Weg.

Ich brauche frischen Wind um meine Seele,
ich will nicht mehr in Reih und Glied
an eurer Leine hängen,
die gleiche Wäsche sehen,
die Sonne links am Morgen, abends rechts.

Ein Schwan verfehlte sie um zwanzig Zentimeter,
und auf der Parkbank war sie ernsthaft in Gefahr,
ein Waschbär folgten ihr um Klammerbreite,
und kurz nach zwölf traf sie ein Storchenpaar.

Der eine sprach: Sie hab’n hier nichts zu suchen,
so was wie Sie hat nicht einmal ein Nest.
Sie wurde gelb vor Ärger
und weil’s auch schon fast Abend war,
Verzweiflung kroch ihr langsam ins Gemüt.

Des Steines Kante traf sie im Morgenschimmer,
gleich an der Schranke, als der D-Zug kam,
und als Plastikmüll dachte sie noch immer,
wie schön es auf der Wäscheleine war.

Wäscheklammern

(Original: Ich brauch` Tapetenwechsel von Hildegard Knef)
https://www.youtube.com/watch?v=8OrfdFC22Lo

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Öffis

U-BahnDie öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin werden seit längerem Öffis genannt. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber darum geht es mir nicht.
Vom Berliner Speckgürtel aus ist man mit S- und U-Bahn schneller, wenn man an das andere Ende von Berlin muss. Das habe ich in dieser Woche ausprobiert.

Da ich an meinem Lebensmittelpunkt wenige Kilometer nördlich der Berliner Stadtgrenze doch eher auf mein Auto angewiesen bin, freute ich mich sogar auf diese „Reise“, denn solange ich in Berlin lebte, habe ich die Öffis dem Auto vorgezogen, ein Buch dabei gehabt und in aller Ruhe gelesen.

Mit der S1 über Tegel und dann mit der U-Bahn bis Tempelhof ist schon eine respektable Strecke. Am Vormittag war das auch gut zu ertragen, die Züge waren voll, aber nicht unangenehm voll.

Unsere Rückfahrt fiel auf den Nachmittag, in die Zeit des Berufsverkehres.
Das Bild in den öffentlichen Verkehrsmitteln hat sich gewandelt und ich betone ausdrücklich, dass mir die hohe Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund keine Angst macht.
Was mich viel mehr dazu brachte, sämtliche unsichtbaren Antennen auszufahren, war die Tatsache, dass auf vielen U-Bahnhöfen junge, zum Teil angetrunkene Menschen saßen. In der Bahn viele Männer mit Glatzen und Tätowierungen, die man am Hals oder auf den Handrücken sehen konnten.

Es blieb friedlich. Aber ich persönlich merkte, wie sich mein Rücken zunehmend verspannte. Wie sich in meinem Kopfkino ein imaginäres Pulverfass entwickelte, dass bei einer falschen Bemerkung von irgendeiner Seite hätte explodieren können.
Ich hätte zunehmend gern gewusst, welche Gedankengänge sich hinter mancher Stirn entwickelten. Auf manchen Bahnhöfen patrouillierten Polizisten, für mich kein Zeichen der Sicherheit, sondern eher der Achtung-Risiko- Faktor.

Am U-Bahnhof Seestraße mussten alle aussteigen, da der Zugverkehr in Richtung Tegel „wegen technischer Probleme“ für unbestimmte Zeit unterbrochen war. Das passiert. Doch als ein Zug nach dem anderen dort hielt und sich Massen von Menschen auf den Bahnhof drängten, niemand wusste, wann und wie es weiterginge, nahmen wir kurzerhand den Zug in die Richtung, aus der wir gekommen waren und fuhren einige Stationen zurück, um dann auf einer anderen Strecke doch zu unserem Ziel zu gelangen.

Fazit:

Ich habe die Veränderungen in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht kontinuierlich mitbekommen und bin nicht „hinein gewachsen“, wie viele, die jeden Tag damit fahren.

Die aktuelle Mediengestaltung mit ihren manipulierenden Reizworten hat sich unterschwellig in mir festgesetzt, so dass mein Kopfkino genau auf diese Reizworte reagiert.

Angst ist der falsche Ausdruck, Angst habe ich nicht, doch ich fühlte mich auf eine gewisse Weise unwohl, in einer Dauerspannung, die letztendlich mir und meinem Rücken geschadet hat. (mein Rücken ist mein Stressbarometer).

Ich fühle mich in meinem Auto unabhängig und irgendwie sicherer und werde künftig solche Fahren eher mit dem Auto machen, es sei denn ich muss ans andere Ende von Berlin, da sind die Öffis einfach ratsam.

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Ansprüche

Ansprüche

So mancher flaniert
über den roten Teppich
und sonnt sich vor den
Augen der Welt.

roter-teppich
Ich ziehe den
bunten Wolkenteppich vor,
vertiefe mich in ihm
und lasse meine Seele streicheln.
© G. Bessen

Himmelsteppich

Wenn jemand auf so einen roten Treppenteppich herunterkommt,
ist er in der Gefahr heruntergekommen zu sein,
während die Seele, die sich zum Wolkenteppich emporschwingt, hervorgehoben ist.
© Helmut Maier

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in memoriam

in memoriam

Tina BlogfotoZwei Jahre ist es nun her, dass Tina den zweijährigen Kampf gegen den Krebs aufgegeben und ihrem Leben ein Ende gesetzt hat. Wer sie von ihren Blogs

http://skriptum.wordpress.com/
http://skryptoria.wordpress.com/
http://pixelspielerei.wordpress.com/

 

her kannte, wusste nichts von ihrer Krankheit, sie hat sich nichts davon anmerken lassen.
Jeder kannte sie als scharfsinnige, intelligente und bisweilen sarkastische und ironische Schreiberin, die nie ein Blatt vor den Mund genommen hat und sich den Mund auch nie verbieten ließ.

Fünf Bloggerinnen und ich, zwei davon selbst schwer krank, haben Tina bis zum Schluss auf einem geschützten Blog begleiten dürfen, ihre Höhen und Tiefen miterlebt, ihr Hin und Her zwischen Mut und Verzweiflung. Wir haben alles getan, um sie von diesem Schritt abzuhalten, und doch haben wir ihren Entschluss letztendlich akzeptiert und sie schweren Herzens gehen lassen.

Mir fehlt sie in der Bloggergemeinde auch zwei Jahre später noch.
Ich hoffe, sie hat ihren Frieden gefunden, nach dem sie sich so lange und so verzweifelt gesehnt hat.

Tina 1

Am Ende werden wir sehen,
fühlen und wissen.
Am Ende werden wir wollen,
erhalten und vermissen.
Am Ende werden wir gehen,
bleiben und fliegen.
Am Ende werden wir hören,
betören und schwören.
Am Ende werden wir nehmen,
bewahren und flehen.
Am Ende des Regenbogens
werden wir Hand in Hand stehen.
© skriptum

autorisiert für die Verwendung der Texte und Fotos: G. Bessen

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Willkommenskultur

Willkommenskultur

Moabit LaGeSoNoch habe ich die Bilder im Kopf, als ich im vergangenen Sommer die ersten Flüchtlinge am Berliner LaGeSo sah, die auf Pappe auf der abgetretenen Rasenfläche bei gleißender Sonne schliefen, Familien, die ausgezehrt mit ihren Kindern auf dem Boden hockten, Kinder, die mit Schokoladenpapier spielten. Diese Bilder werde ich nie vergessen. Bis dahin hatte noch keine Zeitung über die Ankunft der Flüchtlinge berichtet. Wenige Tage später setzte die Welle der LaGeSo 2Hilfsbereitschaft ein, Privatpersonen kamen mit Lebensmitteln, um die Angekommenen mit Essen und Trinken zu versorgen.

Noch habe ich die Bilder im Kopf, als die Flüchtlinge am Münchener Bahnhof ankamen und von einer Welle der Hilfsbereitschaft Freiwilliger empfangen wurden.
Hilfsaktionen, spontan über die modernen Medien organisiert, wurden überall ins Leben gerufen.

Ich war stolz auf mein Land und seine Menschen.

Willkommenskultur, dieser Begriff wie eine züngelnde Flamme entstanden, ist schnell wieder verlöscht.

Abschiebung, vorsichtig als „Rückführung“ deklariert
Grenzsicherung
Pegida und ihre kriminellen Handlungen
Ausweisung
alle Flüchtlinge sind kriminell
Islamisierung
Schießbefehl auf Flüchtlinge
Obergrenze
Friedensgespräche mit Syrien
…………
das sind die Schlagzeilen unserer Tage.

Weiterhin ertrinken Flüchtlinge im Mittelmeer.

Weiterhin weiß sich das reiche Deutschland nicht mehr zu helfen, als immer mehr Rückschritte einzuleiten.

Weiterhin wachsen Vorurteile gegenüber Flüchtlingen, geschürt durch bewusste Aktionen der Fremdenfeindlichkeit.

Weiterhin werden Verantwortungen abgegeben, indem sich EU-Staaten weigern, Flüchtlinge aufzunehmen.

Friedensgespräche mit Baschar al-Assad – vier Jahre zu spät und einer trügerischen Hoffnung, dass der Krieg in Syrien aufhört.

Zahlungen an die Türkei – einem Land, das immer noch auf den EU-Beitritt spekuliert und trotzdem weiterhin die Menschenrechte mit Füßen tritt. Die Türkei hat bisher die meisten Flüchtlinge aufgenommen und ihnen mehr oder weniger eine Art Dach über dem Kopf geboten, ansonsten aber nichts. Keine ausreichende Grundversorgung, keine legale Arbeitsmöglichkeit, keine Bildung und noch nicht mal einen Ansatz zur Integration.

Wo ist sie hin, diese Willkommenskultur?

Die Silvesternacht in Köln hat sicher eine Kehrtwende gebracht, doch nirgendwo werden die vielen Frauen erwähnt, die alleine, oft mit Kindern ihre Flucht aus Syrien antreten müssen, weil ihre Männer tot sind.

Wer schützt diese Frauen, die unterwegs, nur weil sie Frauen sind, vermehrt körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt  ausgesetzt sind?

Wer schützt die Frauen, die vor Gewalt in der Ehe, vor Zwangsverheiratung und der absoluten Abhängigkeit flüchten?

Wer schützt die Frauen in Flüchtlingsunterkünften, die keinerlei Privatsphäre bieten, vor sexuellen Übergriffen, da die männlichen Flüchtlinge in der Mehrzahl sind?

Wer schützt die Kinder, die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, traumatisiert und absolut schutzlos?

Wir dürfen die Willkommenskultur nicht vernachlässigen.
Wir dürfen nicht zulassen, dass Fremdenfeindlichkeit sich immer mehr durchsetzt.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Humanität und das Mit-Menschliche zu einem leeren Wort werden.

Willkommenskultur

© G. Bessen 2/16

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Maja Maranow

Maja Maranow

Die am 4. Januar 2016 plötzlich verstorbene Maja Maranow (nur 54 Jahre) ist heute um 20.15 Uhr in ihrer letzten Rolle im ZDF-Krimi „Nachtschicht – Der letzte Job“ zu sehen.
Mittlerweile ist bekannt, dass Maranow seit drei Jahren an Brustkrebs litt und den Kampf gegen die Krankheit verloren hatte.

maja-maranow-3Bildquelle

Mein Beitrag  über sie vom 9.1.2016 ist hier zu finden

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Das Land der Dichter und Denker

Friedrich Schiller Berlin GendarmenmarktVor wenigen Tagen las ich in der Zeitung, dass bis zum Jahr 2025 etwa elftausend der neunzehntausend Brandenburger Lehrer in Rente und Pension gehen.
Wurde vor wenigen Jahren noch von einem Lehrerüberschuss gesprochen (für mich die Möglichkeit, altersmäßig gerade noch in ein Altersteilzeitmodell zu rutschen, das es mir ermöglicht, zum Schuljahresende aufzuhören), ist nun der akute Lehrermangel in aller Munde. Stolz äußerten sich einige Schulleiter vor wenigen Tagen im Radio, dass die Berliner Schüler alle Noten auf dem Zeugnis bekämen. Hoher Unterrichtsausfall durch kranke Lehrer oder die Nichtbesetzbarkeit einiger Fächer in Ermangelung der Fachlehrer sind keine Ausnahmen. Quereinsteiger werden eingestellt, um den Unterrichtsbedarf abzudecken.

Es gibt sicher qualifizierte Quereinsteiger, die ein glücklicheres Händchen als so mancher studierter Pädagoge haben, doch für alle, die jahrelang an einer Uni oder Fachhochschule studiert haben, doch eine bittere Erfahrung.

In den letzten Jahren wurde gern behauptet, dass Berlin und Brandenburg die zum Schuljahresbeginn erforderlichen Lehrer einstellen würde. Die Praxis in der ersten Schulwoche sprach eine andere Sprache. Lehrkräfte fehlten, Unterricht fiel in hohem Maße aus.
Andere Bundesländer waren schon vor Jahren schlauer, sie haben Berliner Referendare abgeworben, mit besserer Bezahlung und Verbeamtung geworben und wer kein Kind und kein Kegel hatte, ist woanders hingezogen und hat sein Glück gesucht.

Im medialen Zeitalter, in dem wir alle vernetzt sind bis auf die nackte Haut, kann man doch eigentlich errechnen, welches Personal man brauchen wird, auch als Nicht-Mathematikprofessor.

Nun gibt es in Brandenburg Pläne, das Referendariat von 18 auf 12 Monate zu verkürzen, damit die ausgebildeten Junglehrer möglichst schnell in den Schuldienst übernommen werden können und so die entstehenden Lücken füllen.

Wer ein Referendariat hinter sich hat, weiß, dass diese Zeit kein Zuckerschlecken ist. Und auch heute haben Referendare alle Hände voll zu tun, um all die Anforderungen der schulpraktischen Ausbildung in dieser relativ kurzen Zeit zu meistern.

Der Druck ist da, sicher auch bedingt durch die Flüchtlingskinder, die nun in den Willkommenklassen unterrichtet werden müssen. Doch eine Lehrerausbildung gibt es nicht im Turboverfahren, wenn die Qualität der Ausbildung nicht darunter leiden soll.
Macht sich darüber keiner mehr Gedanken?

Die Angebote seitens der Schulämter, nun doch länger arbeiten zu dürfen, häufen sich und die Änderungsverträge gehen schnell durch alle Instanzen und werden genehmigt.

Das Land der Dichter und Denker scheint langfristig eine schöne Erinnerung zu werden.

Rechtschreibung

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Ein Erbe

Ein Erbe

Könnten wir doch die Zeit zurückdrehen!
Die Fehler der Vorfahren wären vielleicht so nicht geschehen
und die Folgeprobleme von heute
hätten möglicherweise keinen Einfluss auf die Welt von morgen.

weites Land - Zypern

Die Welt von heute fordert die Zeche von uns, denn unsere Vorfahren haben die Welt ‚erobert’ , Kolonien gegründet, anderen Völkern ihre Werte aufgezwungen, andere Kulturen zerstört und Rohstoffe geraubt.
Sklaven waren schon immer billige Arbeitskräfte, wie Vieh gehalten und ihrer Menschenwürde beraubt.
Kolonialismus ging immer mit Kriegen einher, ich denke dabei an die Eroberung der Neuen Welt mit der Ausrottung der Indianer. Die Aboriginals in Australien passten ebenso wenig ins westliche und weiße Weltbild wie die alten Kulturen Südamerikas.

Globalisierung – ein großes Wort mit vielen negativen Auswirkungen, ist eine neue Form der Sklaverei, der Misswirtschaft und der zunehmenden Armut. Die Weltwirtschaft nimmt den Entwicklungsländern immer mehr die Möglichkeit, sich zu ENTWICKELN.
Postkolonialismus, moderner Menschenhandel, landgrabbing, Umweltzerstörung, das sind die Sünden von heute.

Und die westlichen Mächte liefern Waffen, beginnen Kriege oder mischen sich als Weltpolizei ein.
Es hat sich nichts geändert, nur die Methoden sind moderner geworden.
Wen wundert es da wirklich noch, dass Fluchtbewegungen weltweit eine Konsequenz dessen sind? Wen wundert es da wirklich, dass die vielen Armen ein Stück von saftigen Kuchen der wenigen Reichen abhaben wollen?

Die Fluchtursachen beseitigen?
Dazu ist es zu spät, die Geschichte ist geschrieben. Und dass die Industrieländer begreifen, dass sie ihren Reichtum teilen könnten, ist eine Illusion, die sich seit Monaten im täglichen Leben zeigt.

© Text und Foto: G. Bessen

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Nachtaktiv

Nachtaktiv

Uhren (1)‚knrrzknrrzknrrz’ . Das Malmen von Ober- auf Unterkiefer kann so laut und unangenehm sein, dass der Partner davon wach wird und senkrecht im Bett sitzt. ‚ knrrzknrrzknrrz knrrzknrrzknrrz’ .
‚Nein!’ Das Traumland hat seine Tiefen erreicht und muss sich lautstark äußern. ‚Lass das sein!’ ‚ knrrzknrrzknrrz knrrzknrrzknrrz’ . ‘Geh mal ein paar Minuten vor die Tür und krieg dich bitte wieder ein.’
‚Hrrrmmmmhrrrmmmmm -fffffffffffffffff’ . Als Krönung kommt durch den offenen Mund ein tiefer Schnarcher, nicht nur einmal, sondern als lang gezogene Melodie hinterher.
Ein kräftiger Ruck geht durch das Ehebett, die Bettdecke der Partnerin rutscht beim Herumdrehen auf den Boden, zu viel Wärme, zu viel Hitze.
‚Hrrrmmmmhrrrmmmmm -fffffffffffffffff’.
Der Partner, bereits mehrfach um den eigenen Schlaf gebracht, steht verschlafen auf, nimmt seine Bettdecke und verschwindet leise ins Wohnzimmer. Auf dem Sofa hat er es zwar nicht so bequem, aber seine wohlverdiente Ruhe.

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Limeriks aus Kirche und Politik

Limerick 6Limerick 5

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