Stippvisite

Zwischen zwei Reisen
ein herzliches HALLO
in die Runde.
Genießt die letzten
Hochsommertage.

Hochsommerabend

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Pflaumenmus

Pflaumenmus

Was haben unsere Großmütter nur ohne Gelierzucker gemacht? Sie haben mit normalem Zucker eingekocht.

In unserer Nähe steht ein großer Pflaumenbaum, von dem ein dicker Ast abzubrechen droht. Das Grundstück dahinter scheint unbewohnt und so habe ich Pflaumen ohne Ende gepflückt.

Im Internet fand ich ein interessantes Rezept, das ich gleich ausprobiert habe und es hat funktioniert.

http://www.kochbar.de/rezept/446099/Pflaumenmus.html. Lest selbst und probiert es aus.

Von einem Kilo Pflaumen habe ich einundeinhalb Gläser bekommen ( in Verhältnis 3:1 von 1,5 kg Pflaumen und 500 g Gelierzucker fünf Gläser). Ich ziehe die traditionelle Variante vor.

PflaumenmusBis bald und demnächst,
herzlichst
Anna-Lena

 

 

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Boddensee

Wer die gut bürgerliche Küche bevorzugt, kommt im Restaurant am Boddensee, nur wenige Kilometer von der Himmelspagode entfernt, voll auf seine Kosten.

Der Boddensee liegt am Rand des Briesetales und gehört zur Gemeinde Birkenwerder. Er hat eine Fläche von etwa fünf Hektar, ist bis zu drei Metern tief und sehr fischreich. Manchmal trifft man Fischreiher an seinem Ufer. Mit zügigem Schritt braucht man etwa zwanzig Minuten, um ihn zu umrunden.

Der Boddensee ist in privater Hand und gehört dem Besitzer des gleichnamigen Restaurants ‚Am Boddensee’, das mit einer herrlichen Seeterrasse ein beliebtes Ausflugsziel der Menschen in Oberhavel, aber auch aus Berlin ist.

© Text und Fotos G. Bessen, August 2016

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Himmelspagode

Nachdem die Frau Tonari vor wenigen Tagen von einem japanischen Hochzeitsmahl berichtet hatte, kam mir in den Sinn, mal wieder nach der Himmelspagode zu schauen.

Himmelspagode August 2016 (2)

Ursprünglich war die Pagode ein kleines, unscheinbares Restaurant in Hohen-Neuendorf, nördlich von Berlin,  in dem man vorzüglich chinesisch essen konnte.

Vor etwa sechzehn Jahren begann man mit dem Bau der jetzigen Himmelspagode, dreistöckig, farbenfroh und ein wahrer Hingucker. Nach zwei Jahren des Baus wurde die Himmelspagode 2002  mit etwa 400 Sitzplätzen eröffnet.

Im ersten Obergeschoss bietet der Kaisersaal für etwa 300 Gäste Platz. Im zweiten Obergeschoss befindet sich der Pekingsaal und im obersten Stockwerk findet man den Himmelssaal. Die beiden oberen Säle sind nur in Betrieb, wenn der Kaisersaal voll ist oder man eine extra Feier im kleinen Kreis bucht.

Himmelspagode August 2016 (12)Himmelspagode August 2016 (19)-crop

Himmelspagode August 2016 (14)

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Jahrelang standen mehr Busse auf dem Parkplatz als einzelne PKW und man hörte, das Essen habe dort sehr nachgelassen und ähnele einer ‚Massenabfertigung’.  Das war auch für uns ein Grund, die Himmelspagode im Vorbeifahren zu würdigen.

Doch man sollte sich selbst ein Bild machen und das haben wir in nächster Zeit vor…

http://www.himmelspagode.de/karte/#mix

Himmelspagode August 2016 (18)c/ Text und Fotos: G. Bessen (8/2016)

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In Richtung Sommerende…

Hochsommer 2016

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Ich war dann mal weg…

ich_bin_dann_mal_wegIch war dann mal weg. .. , nein, nicht verreist. Zum zweiten Mal habe ich das Buch von Hape Kerkeling gelesen:

„Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg.“ Es ist ein Reisetagebuch der besonderen Art.

Für mich war Kerkeling ein Entertainer, dem ich nie eine besondere Beachtung geschenkt hatte. Dass so jemand den Jakobsweg pilgert, hätte ich nie gedacht.

Nach dieser so interessanten Lektüre habe ich den gleichnamigen Film gesehen, in dem Devid Striesow  überzeugend in Kerkelings Rolle schlüpft.

Bildquelle

Warum habe ich das Buch noch einmal gelesen?

 Auf der  letzten Etappe des Jakobsweges verbringt Kerkeling viel Zeit mit den beiden Frauen Sheelagh aus Neuseeland und Anne aus Liverpool. Die drei wachsen zusammen und kommen sich freundschaftlich sehr nahe.

 Die etwas skurrile Anne Butterfield, promovierte Biologin, hat den Jakobsweg 2010 noch einmal  angetreten und dazu ist folgendes Buch erschienen:

Anne Butterfield: Ich bin da noch mal hin
Mit Gott und Hape auf dem Jakobsweg,
Piper Verlag München, 2012

 

Also, ich bin da auch noch mal hin und wenn es mir gefällt, werde ich nach meiner Rückkehr berichten…..

 

 

 

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Ansprüche an das Glück

Sommerfreuden 022

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Urlaub zu Hause…

Urlaub zu Hause…

Nun sind in ganz Deutschland Sommerferien, obgleich sich die ersten Bundesländer bald wieder an den Schulstart begeben.

Terroraktionen haben in manchen Gegenden den Tourismus als Wirtschaftsfaktor ziemlich einbrechen lassen. Mal abgesehen davon, dass wir im Sommer keine langen Reisen machen, gibt es für mich momentan Gegenden, die ich schon aus Prinzip nicht bereisen würde…

Ferien in Deutschland sind eine lohnende Angelegenheit und das haben sich viele gedacht, denen das Ausland derzeit zu risikoreich ist oder die bewusst ein Zeichen setzen wollen.

Selbst in der eigenen kleinen Umgebung gibt es immer wieder Eckchen und Fleckchen, für die man sich nun mal Zeit nehmen könnte. Wie wäre es mal mit einem kulturellen Abend?

Neulich waren die 12 Tenöre auch für vier Wochen in Berlin und traten im Tipi am Kanzleramt auf.

Ein bunter Mix aus Klassik und modernen Melodien unter Einbeziehung des Publikums haben diesen Abend für uns zu einem Höhepunkt gemacht.

Kostprobe gefällig?

 

 

Zum aktuellen Spielplan:

http://www.12-tenors.com/events.php

 

Das Tipi am Kanzleramt, gegründet im Jahr 2002,  liegt genau zwischen dem Bundeskanzleramt und dem Haus der Kulturen der Welt (der früheren Berliner Kongresshalle oder auch im Volksmund ‚die schwangere Auster’ genannt) . Konzerte, Musicals und Cabaret haben in der größten stationären Zeltbühne Europas dort  ganzjährig ihren Platz.

Das Tipi verfügt über 550 überwiegend festen Tischplätzen. Vor und während der Vorstellung kann gegessen und getrunken werden. Wir haben die Bedienung als ausgesprochen freundlich und die Preise als angemessen empfunden.

 

© Text und Fotos: G. Bessen

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Andreas E. Jurat: Begegnungen

Andreas E. Jurat: Begegnungen

Mein heutiger Lesetipp

Presse_BegegnungenBildquelle

Andreas hatte ich Euch bereits im März mit zwei Geschichten im Rahmen von Anna Schmidts Blogparade: Schreiben gegen Rechts vorgestellt:

Miguel und Am Bahnhof.

Nun hat er seinen ersten Roman veröffentlicht.

 

 

Wahre Begegnungen entstehen dann, wenn zwei Menschen gleichzeitig am richtigen Ort sind. So kann sich der berühmte Funken entzünden, brennen  und ein Inferno der Gefühle auslösen.

So geschieht es mit Katja, Ende vierzig und Markus, fast sechzig, die sich im Urlaub  an der Nordsee zufällig treffen und über eine Flaschenpost miteinander ins Gespräch kommen.

Beide hatten die Absicht, den Urlaub zu nutzen, um sich und ihr Leben neu zu sortieren, Katja nach dem Tod ihres Mannes vor einem Jahr, den sie jahrelang gepflegt hatte und Markus nach seiner Scheidung, der Kündigung seines Jobs und seinen Ambitionen, sich nun als Schriftsteller zu versuchen.

Aus diesen Absichten wird jedoch erst einmal nichts. Stattdessen beschließen sie, für eine Woche nach Dänemark zu fahren, in eine Reise der Lust und der intimsten sexuellen Begegnung, die für beide wie eine Flutwelle neu und überraschend über sie hereinbricht und sie in ihrem Sog fast untergehen lässt.

Doch jeder Urlaub geht einmal zu Ende und die Frage, wie es mit den beiden weitergeht, wird in diesem Roman nicht eindeutig und schon gar nicht befriedigend geklärt, das erfordert eine Fortsetzung.

Der Inhalt ist eigentlich unspektakulär. Eine Begegnung im Urlaub, man lernt sich kennen, findet sich gegenseitig auch erotisch  anziehend und verbringt viel Zeit und intime Stunden miteinander. Und nach dem Urlaub trennen sich die Wege.

Andreas Jurats Buch lebt von der Sprache und macht es deshalb so lesenswert. Die Sprache ist lebendig und sehr anschaulich. Man kommt sich vor, wie in einem großen Blumengarten, in dem es aus allen Ecken fröhlich summt und hummelt.

Die Dialoge, unterhaltsam und witzig einerseits, aber auch tiefgründig andererseits, die eine Zerrissenheit und Unsicherheit beider Protagonisten an den Tag legen, machen deutlich, dass sich die Gefühle füreinander in eine Richtung bewegen, die über das jetzige intime Zusammensein hinausgehen und beider Zukunft betreffen.

Katjas innere Stimme in Form eines Engelchens und eines Teufelchens, die sich in ihrem Zureden und Abraten immer wieder einmischen müssen, geben dem Roman zusätzlich eine bunte Note.

Mir hat er gut gefallen. Dem Lektor ganz sicher auch, denn in seinem Leseeifer hat er den einen oder anderen Fehlerteufel übersehen…

Ich hoffe auf eine Fortsetzung, denn Katja und Markus sind zwei Charaktere, die mit all ihren Ecken und Kanten sympathisch sind. Werden sie eine gemeinsame Zukunft haben?

ISBN: 978-1-627845-19-9, Windsor-Verlag, 267 Seiten, 16,99 €

c/G. Bessen 29.7.2016

Eine weitere Rezension findet ihr in diesem Blog:

http://hall-of-books.blogspot.de/2016/08/begegnungen-von-andreas-e-jurat.html

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Kann Luft Amok laufen?

Das Wetter kommt uns verrückt vor. Die vielen Wechsel zwischen Sommer, Spätfrühling und Vorherbst, gepaart mit absoluter Trockenheit oder monsunähnlichen Regenfällen, passen eigentlich nicht in unsere Vorstellung der vier klar abgegrenzten Jahreszeiten, so wie wir sie mal kannten. Abgesehen davon ist nicht jeder Biorhythmus in der Lage, die häufigen Wechsel auch ebenso schnell zu verkraften.

Der Klimawandel ist Schuld.

Die Wetterkapriolen in unserem Land haben für mich deutliche Parallelen zu anderen Geschehnissen, die uns derzeit in Atem halten.

Wenn nicht alles so läuft, wie wir das kennen, wird es zerredet, bis wir eine allgemeingültige und überzeugende Erklärung haben.

Depressionen als Volkskrankheit sind auf dem Vormarsch. Oder sind das nur Entschuldigungen für Dinge, die wir nicht verstehen? Gründe, die wir suchen, um das Geschehene irgendwie begreifbar zu machen?

Wie oft schieben Schulmediziner bestimmte Krankheitsbilder auf die Psyche, wenn sie nicht weiterkommen?

Depressionen können behandelt werden und sind auf keinen Fall eine ‚Lizenz zum Töten’ (James Bond 007 von 1989).

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