DSGVO

Die Verunsicherung ist immer noch groß, aber der Artikel von Arno von Rosen sollte uns doch etwas Entspannung verschaffen. Danke, lieber Arno!

Arno von Rosen

Arno von RosenZuerst einmal die guten Nachrichten. Niemand der einen privaten Blog (also ohne Gewinnabsicht) betreibt, muss ein Impressum hinterlegen. Auch sind die ganzen Einstellungen am Blog nicht halb so schwierig, wie in der Öffentlichkeit gerne behauptet wird, denn die Plattformbetreiber müssen selber dafür Sorge tragen, dass ihre Mitglieder rechtlich geschützt sind. So bleiben in der Regel wenige Klicks übrig, um einen Blog sicher zu machen. Bei kommerziellen Blogs und Seiten sieht das etwas anders aus, denn diese müssen ein Impressum führen (hier mehr dazu), doch eine Telefonnummer ist auch hier nicht zwingend erforderlich. Wer seine eigene Webseite betreibt, sollte beachten diese als https zu verschlüsseln, so wie es bei wp oben in der Eingabezeile zu sehen ist (grünes Schloss). Plattformen machen dies automatisch, aber eigene Seiten nicht. So muss man diese Option vom Provider (zum Beispiel 1&1 usw.) dazubuchen lassen. Dies ist…

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Weltbienentag

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Blühende Landschaften

Der diesjährige Frühling, der uns schon vielerorts ein Sommerfeeling brachte, hat unsere Sinne umhüllt und verwöhnt. Die Blüte der Obst- und Fliederbäume ist nahezu vorbei, in vielen bunten Farben leuchten die Rhododendren und das kräftige  Gelb des Rapses, oft eingerahmt  vom zarten Grün der Laubbäume erfreut das Auge.

 

Und doch – auch eine ländliche Idylle kann seine Wermutstropfen haben.

Seit Wochen werden die Bäume rund um unsere Autobahnauffahrten abgesägt und ihre traurigen Stämme säumen das Straßenbild. Wo einst ein dichter Baumbestand war, öffnet sich der Blick nun auf den nackten Asphalt, auf vollgestopfte Autobahnen und Staus in immer größeren Radien.

Die unzähligen Bäume waren durchaus nicht krank, nein, sie wurden der ‚blühenden Landschaft’, im Sinne einer verbesserten Infrastruktur geopfert, um die Autobahn Richtung Hamburg von vier auf sechs Spuren zu verbreitern.

Wundert es da wirklich, dass neben den zahlreichen ‚Frühlingsopfern’ und damit meine ich besonders die Fahrrad- und Motorradopfer des diesjährigen Frühlings, die angespannten Nerven vieler Autofahrer blank liegen? Nicht selten müssen Menschen, die auf vier Rädern unterwegs sind, in kürzester Zeit das Optimale schaffen.

Die Idylle unserer so blühenden Landschaft und damit meine ich speziell ‚unseren Kiez’ ist seit Tagen durch die Häufung von schweren Unfällen mit tödlichem Ausgang gestört. Dauersirenen von Polizei, Feuerwehr und kreisende Rettungshubschrauber haben das Bild in den vergangenen Tagen geprägt. Und dann gibt es natürlich diejenigen, die immer noch nicht begriffen haben, wie lebensrettend Rettungsgassen sind, anstatt den Unfall mit dem eigenen Handy live und in Farbe aufzunehmen  …

© Text und Fotos:  G. Bessen

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Von Beruf ‚Türmerin’

Von Beruf ‚Türmerin’

Die Bandbreite unserer heutigen Berufsfelder  ist groß. Und doch gibt es immer wieder Berufe, die mich in Erstaunen versetzen. Da ich die Stadt Münster kenne, in der gerade der Katholikentag stattfindet, wird die Türmerin Martje  alle Hände voll zu tun haben.

Mehr erfahrt Ihr hier: https://www.katholikentag.de/aktuell_2018/donnerstag/eine_tuermerin_der_besonderen_art.html

Liebe Türmerin Martje, ich winke mal nach Münster rüber und wünsche weiterhin inspirierende Tage für den  Katholikentag, den ich selbst aus eigenem Interesse von hier aus verfolge. Eine gute Gelegenheit, auch mal ein paar LeserInnen zu deinem schönen Blog zu führen.

Und hier geht es zu der Türmerin Bloghaus: https://tuermerinvonmuenster.de/

 

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Schlossgespenster

Schlossgespenster

Was ist wirklich dran an den Gerüchten und Meldungen rund um das Schloss Dammsmühle, das idyllisch im Naturschutzgebiet der Mühlenbecker Seen nördlich von Berlin in der Gemeinde Wandlitz in Brandenburg liegt?

Ein barockes Schloss mit einer interessanten Geschichte, umgeben von einer fast 30 Hektar großen Parkanlage mit Fischteichen und Obstbäumen, verfällt seit der Wende immer mehr und öffnet den Schlossgeistern Tür und Tor.

1768  von einem Berliner Lederfabrikanten erbaut, 1894  nach Besitzerwechsel mit einem markanten Turm gekrönt, wechselte das Schloss 1929 erneut den Besitzer. Ein Brite und seine jüdische Gemahlin erwarben es, verließen Deutschland jedoch 1938 und so gelangte es nach Enteignung 1940 an Heinrich Himmler.

Die Häftlinge aus dem KZ Oranienburg-Sachsenhausen wurden zu sog. „Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen“ verurteilt.

Nach dem Untergang des Dritten Reiches wurde das Schloss von sowjetischen Truppen erst als Lazarett, später als Casino für Offiziere der Roten Armee  genutzt, bis der Stasi-Chef Erich Mielke 1959 als Schlossherr einzog und für einen Wirtschaftshof, Gästehäuser und einen unterirdischen Bunker sorgte. Er ließ den Wandelgang, der zum Schloss führte, zu einer Kegelbahn umbauen. Ein verfallenes asiatisches Teehaus im Schlosspark lässt den Glanz dieses ehemaligen Jagdschlosses erahnen.

Der Versuch, ein Restaurant im Schloss zu eröffnen und erfolgreich zu führen, scheiterte vor etwa zwanzig Jahren und nach ein paar Filmdrehs verfiel das Schloss in einen Dornröschenschlaf, aus dem es wohl nicht mehr aufwacht.

Schmierereien und verrammelte Zugänge im Erdgeschoss, offene Fenster in den höheren Etagen und Laternenstümpfe im Park treiben so manchem Besucher fast die Tränen in die Augen.

Und doch erscheinen regional immer wieder Meldungen, es gäbe neue Besitzer, die beschlossen haben, Schloss Dammsmühle zu neuem Glanz zu verhelfen, allerdings mit einem Konzept für eine öffentliche Nutzung für exklusive Kunden mit entsprechendem Geldbeutel.

Es ist die Rede von einer Investition von 50 Millionen Euro und einem Baubeginn in diesem Frühjahr.

Ich kann mir nicht helfen, aber mit Geld wird in unserer Region mehrfach herumgeschmissen und von Eröffnungszeiten, die immer wieder verschoben werden, klingeln nicht nur mir die Ohren.

Verlässlich ist scheinbar nur die Idylle des Parks um Schloss Dammsmühle, sein Oasencharakter, der Ruhe und Frieden und einen Hauch von Ewigkeit ausstrahlt …

Quelle zu den Zahlen https://www.berliner-kurier.de/4885502, 2018 und Wikipedia

Fotos: G. Bessen, Mai 2018

 

 

 

 

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Aktuell: Die DSGVO und wordpress.com

Die Verwirrung ist bisher groß und die Lust zum Bloggen wird auch bei mir geschmälert (einige Blogs sind sogar schon in Eigenregie gelöscht worden), daher sollten wir jede Info nutzen, die es zur bevorstehenden DSGVO gibt.

neuesvomschreibtisch

In den letzten Wochen habe ich auf verschiedenen wordpress.com-Blogs Beiträge gelesen, in denen die Betreiber sich Sorgen machten, wie sie ihre Blogs DSGVO-konform gestalten können. Auch mich umtreibt diese Frage schon länger, deshalb habe ich mich entschieden, diesen kurzen Beitrag dazu zu verfassen. Vielleicht hilft er dem einen oder anderen weiter und nimmt Euch ein bisschen die Panik.

DSGVO – Was ist das eigentlich?

Am 28.05.2018, also in etwa einem Monat, tritt in der Europäischen Union die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO (englisch: General Data Protection Regulation, kurz GDPR), in Kraft. Mit dieser Verordnung werden die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten EU-weit vereinheitlicht. Dies dient einerseits dem Datenschutz, andererseits wird dadurch der freie Datenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes sichergestellt. Welche Regeln das en Detail sind, kann und möchte ich an dieser Stelle nicht komplett auflisten. Hier findet Ihr den offiziellen Gesetzestext, wenn Ihr Euch diese spaßige Lektüre nicht entgehen lassen wollt. Grundsätzlich…

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Kerzen der feinen Art

Auch wenn die Tage wieder
länger geworden sind,
staune ich über die Kerzen
der besonderen Art,
die sich überall
in weiß und rosa
zum Licht strecken.

© Text und Fotos G. Bessen

Der Mensch muss ein
Schutzengel der Erde werden.

Leonardo Boff

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Auf zwei Rädern

Kaum ist der Frühling ins Land gezogen, zieht das Gefühl der Freiheit die Menschen vermehrt auf die Straße, die schnellen auf die Motorräder und die langsameren auf die Fahrräder. Und gleichzeitig häufen sich die Meldungen in den Nachrichten über die steigenden Unfallzahlen derer, die ihr Leben im Straßenverkehr verloren haben – unsagbar traurig, sinnlos und sicherlich auch vermeidbar.

Am 8. April, dem ersten sonnigen Frühlingssonntag dieses Jahres, war ich zu einer Feier eingeladen, die am Vormittag begonnen hatte und nachmittags in einem Schlosspark fortgesetzt wurde.

Auf der Landstraße dorthin kam mir ein Krankenwagen mit Blaulicht entgegen und ich stand bald vor einer Absperrung. Als ich vorging und den Feuerwehrbeamten fragte, wie lange die Sperrung wohl noch dauern würde, antwortete er betreten, dass wir alle besser wenden sollten, man warte auf einen Bestatter und das könne dauern.

Ein Motorradfahrer um die fünfzig war frontal in ein Auto gerast und noch am Unfallort gestorben. Ein Blumenstrauß und ein Grablicht am Straßenrand erinnern seither an diesen Unfall.

Zwei Tage später, nur wenige Kilometer weiter, starb in der Stadt meines Brötchengebers an einer viel befahrenen Kreuzung eine 59-jährige Radfahrerin, die von einem nach rechts abbiegenden Lkw überfahren und getötet wurde.

Ein weißes Geisterfahrrad, mit Blumen geschmückt und mit brennenden Kerzen rundherum, erinnern an diesen Unfall. Bei einer Mahnwache an der Todeskreuzung gedachten viele Menschen der Toten.

Die sinnlosen Tode dieser beiden Menschen,  das weiße Mahnfahrrad, sollte uns alle aufrütteln und unser eigenes Fahrverhalten mal wieder vor Augen führen, denn oft sind unsere Fahrten von A nach B so zur Routine geworden, dass der eine oder andere Blick, vielleicht Leben rettend, unterbleibt. Wir haben nur das eine Leben und ein wenig mehr Rücksicht aufeinander kann so manches Leben bewahren.

©Text und Fotos: G. Bessen

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Leben

Marc Aurel, mit vollständigem Namen
Marcus Aurelius Antoninus Augustus,
geb. in Rom 121 n.Chr., gest. in Österreich 180 n. Chr.,
war von 161 – 180 Römischer Kaiser
und ein bedeutender Philosoph

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Der Raum der Stille

Der Raum der Stille

Mitten im quirligen Berlin, dort, wo vor fast dreißig Jahren die Mauer fiel, lädt am nördlichen Torhaus im Brandenburger Tor ein Raum der Stille zum Verweilen ein.

Der Raum der Stille ist keiner Konfession gewidmet und ist für jeden Menschen da, der – auch gerade an diesem geschichtsträchtigen Ort – verweilen, ausruhen, meditieren oder beten will.

Im schlicht gestalteten Raum der Stille, der etwa 30 qm groß ist, findet der Besucher Sitzgelegenheiten und einen Wandteppich (gewebt von Ritta Hager aus Budapest) mit dem Thema: „Licht, das die Finsternis durchdringt“.

Geschwisterlichkeit, Toleranz und Frieden sind die Grundlagen, auf denen ein Neben- und Miteinander aller Menschen möglich ist. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Frieden so bedroht ist, sollten wir uns daran erinnern und entsprechend leben und handeln.

„Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht mehr von Krieg gepeinigt, nicht mehr von Hunger und Furcht gequält, nicht sinnlos nach Rasse, Hautfarbe und Weltanschauung getrennt werden. Gib uns Mut und Kraft, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen ‚Mensch‘ tragen.“

(Gebet der Vereinten Nationen)

Mehr Informationen  hier

© Text und Foto: G. Bessen 4/18

 

 

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