Sommerliches (12)

AUFRECHT
DIE HALTUNG
DER SONNE ENTGEGEN
DEM HERBST ZUM TROTZ
SONNENHUT

©Text und Foto: G. Bessen

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Sommerliches (11)

Gummistiefel, Regenschirm,
die Kunden langen zahlreich hin.

Des Sommers Wechselhaftigkeit
bringt scheinbar nicht nur Heiterkeit.

Er rüstet sich
und zieht bald weiter,
der Herbst kommt hoffentlich
recht heiter.

© Text und Fotos G.Bessen

 

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Sommerliches (10)

Elfchen

TIEFGRÜN
DER WALD
SOMMER IN HOCHFORM
EIN ORT DES ZAUBERS
STILLE

© G.Bessen

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Sommerliches (9)

Wir alle haben unsere Rituale und die Freundinnen und Freunde in der Tierwelt ebenso.

Erst wird geduscht…

dann gefrühstückt.

Die Körperpflege ist beendet, die Abendgarderobe angelegt, doch der Tisch ist noch nicht gedeckt. Die Eltern sind noch nicht zurück…

© Fotos: G. Bessen

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Devakumaran Manickavasagan: IM GLASHAUS gefangen zwischen Welten

Devakumaran  Manickavasagan: IM GLASHAUS gefangen zwischen Welten

Mein heutiger Lesetipp

 Wie oft hört man den Ausspruch: Wer hier in Deutschland  leben will, muss sich  in unsere Gesellschaft integrieren. Doch wer hinterfragt, welche Probleme mit dieser Integration besonders für Kinder und Jugendliche verbunden sind?

Deva – so nennt sich der Autor dieses Buches – ist 1987 in Deutschland geboren, hat aber tamilische Wurzeln. Seine Familie stammt aus Sri Lanka.

Viele Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern als Flüchtlinge  nach Deutschland kommen, erleben ihre eigene Kindheit und Jugend wie in einem Glashaus, aus dem es nur schwer ein Entrinnen gibt. Oftmals leiden sie unter dem Kriegstrauma, das nicht nur die Eltern sondern auch sie mit sich schleppen, dem Anspruch der eigenen Eltern, die sich nur schwer oder auch gar nicht  von der eigenen Kultur lösen können und wollen und dem Leben, das sie in der neuen Heimat erwartet und ihnen oft unerreichbar scheint, weil die eigenen Eltern sich zu wenig auf das neue Leben einlassen.

Devas Buch gibt Antworten. Auf der einen Seite gibt der Autor sehr viel aus seinem eigenen Leben preis, denn er selbst kennt viele Hürden, die ein junger Mensch in einer neuen, für ihn fremden Kultur meistern muss. Andererseits beschäftigt er sich seit vielen Jahren genau mit diesen Problemen der Kinder und Jugendlichen, indem er sich mit ihnen darüber auseinandersetzt und ihnen konkrete Hilfen anbietet.

Den eigenen Weg finden und auch konsequent gehen, auch gegen den Willen der eigenen Familie, das ist die Botschaft, die der Autor vermitteln will.

Auch wenn er sich vornehmlich auf die Menschen aus dem eigenen Kulturkreis konzentriert, stehen die dargestellten Probleme auch für Migranten aus anderen Ländern und Kulturen und deren Familien.

In Anbetracht der Flüchtlingsproblematik und der oft negativen Stimmung in unserem Lande erhält das Buch eine besondere Aktualität.

Ich empfehle es grundsätzlich allen, die mit Flüchtlingsfamilien zu tun haben und ganz besonders Erzieher/nnen und LehrerInnen, um den Blick dafür zu schärfen, wie Integration gelingen kann, ohne dass den Kindern und Jugendlichen unnötige Steine in den Weg gelegt werden und ihr Leben – wie im Falle des Autors – von jahrelanger Therapie belastet wird.

Gleichzeitig sollte es auch unser Bewusstsein schärfen, dass Integration nur gelingen kann, wenn beide Kulturen bereit sind, sich miteinander  zu verständigen und aufeinander einzulassen.

© G. Bessen 8/2017

Taschenbuch: 195 Seiten
Verlag: Engelsdorfer Verlag; Auflage: 1 (31. Juli 2012)
ISBN-10: 3862689204
ISBN-13: 978-3862689200

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Mehr über den Autor hier

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Sommerliches (8)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der August wird hier im Sommerurlaubsmodus sein.
Aktivitäten hängen stark von der Wetterlage ab…

Möglicherweise findet Ihr mehr in der Visitenkarte.

 

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Sommerliches (7)

Outdoor – Indoor

Der Sommer zeigt sich immer noch mit angezogener Handbremse. Die Wassermassen, die vom Himmel fallen, scheinen unendlich zu sein und sammeln sich leider oft dort an, wo man sie gar nicht haben möchte.

In diesem Sommer muss der Mensch daher flexibel sein und mitunter seine Vorhaben ändern.

Der  Volkspark Jungfernheide in Berlin ist bei sommerlichem Wetter ein Genuss, bei dem Dauerregenwetter hätten wir eher ein Pfützen-Springen veranstalten können.  Bei dem vorgestrigen Dauerregenwetter haben wir  daher spontan ein anderes Ziel unweit des Parkes ausgesucht, den Karmel mitten in Berlin.

Kirche Maria Regina Martyrum und Karmelitinnenkloster

Unweit der Gedenkstätte Plötzensee befindet sich die „Gedächtniskirche der deutschen Katholiken zu Ehren der Blutzeugen für Glaubens- und Gewissensfreiheit aus den Jahren 1933-1945” . Der kahle Hof erinnert einen sofort an einen Gefängnishof .

Gegenüber dem Glockenturm liegt die zweigeschossige Kirche, deren innere Gestaltung einfach gehalten ist und deren Wände an Gefängniszellen erinnern.

Die Oberkirche wird von einem monumentalen Altargemälde bestimmt, „Das himmlische Jerusalem“ von Georg Meistermann. In der Oberkirche befinden sich auch eine Tauf- und Beichtkapelle.

Hinter der Treppe zur Oberkirche führen zwei Stufen in die Krypta der Unterkirche, die durch eine Betonwand in zwei funktional unterschiedliche Bereiche geteilt wird.

Vor der Trennwand steht eine Bronzeplastik, die Pieta. Maria hält ihren toten Sohn in den Armen. Die Bodenplatte weist auf das Grab von Erich Klausener (1934 von den Nazis erschossen) und eine Gedenkstätte für Prälat Bernhard Lichtenberg (er starb 1943 auf dem Weg ins KZ)  hin. Die mittlere Platte ist eine Widmung : „Allen Blutzeugen, denen das Grab verweigert wurde – allen Blutzeugen, deren Gräber unbekannt sind“.

Hinter der Trennwand befindet sich die Kapelle  für die Stundengebete und die Messe der Karmelitinnen, die das angrenzende kontemplative  Kloster 1984 an der Gedenkstätte errichteten. Der Karmel ist eines von mehreren Klöstern mitten in Berlin, als eine Oase der Stille und Ruhe in der lebendigen  Hauptstadt.

Mehr zum Karmelitinnenkloster und dem besuchenswerten Klosterladen hier

© Text und Fotos: G. Bessen 7/17

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Sommerliches (6)

Sommerzeit – Lesezeit

Was gibt es Schöneres als mit einem guten Buch auf dem Balkon, im Garten oder einfach nur im Grünen zu sitzen, umgeben von der farbigen Blütenpracht des Sommers? Da darf es gern auch mal summen und brummeln, die Vögel zwitschern und auch die Vierbeiner geben ihrer Freude vielfältig Ausdruck.

Bücher entführen, oft auch in die Vergangenheit.

Mein heutiger Lesetipp: Jojo Moyes
Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Taschenbuch, erschienen 2016, Seiten 512,
ISBN 978-3-499-26733-8 14,99 €

Der Zweite Weltkrieg ist endlich vorbei und etwa sechshundert australische Frauen, frisch verheiratet mit britischen Marinesoldaten, machen sich auf einem alten Flugzeugträger auf den Weg von Australien nach England. Mit diesem einen Satz lässt sich die Handlung dieses Romanes – ausgenommen der Prolog aus dem Jahre 2002 – zusammenfassen, denn der Roman spielt lediglich auf diesem Schiff.

Kapitän Highfield hat keine leichte Aufgabe übernommen. Es ist seine letzte Fahrt vor der Rente, er weiß, dass der Flugzeugträger nach seiner hoffentlich glücklichen Ankunft in Plymouth ausrangiert wird und er hat neben den australischen Bräuten auch seine eigene Mannschaft an Bord.

So eine Überfahrt kann gar nicht ohne Zwischenfälle ablaufen und so kommt es im Verlauf der sechswöchigen Reise zu einigen Aufregungen an Bord.

Im Mittelpunkt stehen vier Frauen, die sich eine enge Kabine teilen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihre Herkunft und ihre Entwicklung, ihr Miteinander und ihr Schicksal nehmen den Leser schon bald gefangen. Es geht um die verschlossene Krankenschwester Frances, die offenbar ein Geheimnis mit sich herumträgt, die hochschwangere und mitten im Leben stehende Margaret, die es sogar schafft, ihren kleinen Hund an Bord zu schmuggeln, um die verwöhnte und arrogante Avice und die erst sechzehnjährige unerfahrene Jean.

Der Krieg hat ihr Leben geprägt und selbst, wenn die jungen Freuen nun frisch verheiratet sind, ist ihre Zukunft unbestimmt, denn niemand weiß, was sie in England erwartet. Werden sie wirklich von ihren Männern und deren Familien mit Freude erwartet oder haben sich die Männer in der Zeit des harten und unerbittlichen Krieges nur allzu schnell mit einem unerfahrenen Mädchen getröstet?

Der Einstieg ins Buch fällt schwer, denn der sehr lange und neuzeitliche Prolog führt nur sehr langsam zur eigentlichen Verbindung mit der Handlung des Romanes, in meinen Augen nicht sehr geglückt.

Trotzdem kann ich dieses Buch wie auch alle anderen Bücher dieser Autorin nur empfehlen. Ich habe es mit Spannung und Freude gelesen.

© G. Bessen

Bildquelle

 

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Sommerliches (5)

Hoch hinaus

Wollen wir das nicht alle mal? Die Welt von oben betrachten, die Perspektive wechseln?

Je höher wir steigen, desto kleiner wird die Welt unter uns. Die Ameisenperspektive gibt uns ein Gefühl der Größe. Dabei ist es umgekehrt, wir sind nur ein ganz kleines Rädchen im großen Getriebe der Welt. Doch auch unser Einsatz ist wichtig, gehört in den großen Plan, dieses Große, die Welt in ihrer Einzigartigkeit, zu bewegen.

Seien wir uns unserer Aufgabe bewusst, jeder an seinem Platz.

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Sommerliches (4)

UNITED BUDDY BEARS in Berlin 2017

„Wir müssen uns besser kennenlernen …,
… dann können wir uns besser verstehen,
mehr vertrauen und besser zusammenleben.“

Vom 4. Juli bis zum 14. August kann man die bunten, sehr unterschiedlich gestalteten Buddy Bears neben dem KaDeWe in Berlin besichtigen.

Mehr dazu findet man hier.

Fotos: G. Bessen 20.07.2017

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