Redewendung: Die Zähne zusammenbeißen

Redewendung: Die Zähne zusammenbeißen

ZÄHNE ZUSAMMENBEISSENMan sollte vieles nicht so verbissen sehen, das schadet den Nerven und kann in der Nacht zu einer Verbissenheit führen, die dem gesamten Kopf schadet.
Als Folge davon plagt man sich mit  Spannungskopfschmerzen herum.

Das Knirschen mit den Zähnen schadet nicht nur dem Gebiss und die Kiefermuskulatur lässt sich auch nicht gern zu sehr anspannen.

Beiß die Zähne zusammen, das fiel mir neulich beim Zahnarzt ein, als er die Spritze mehrmals in den Oberkiefer stach und ich eher die Befürchtung hatte, die Schädeldecke erlebt gleich den Haupttreffer und hebt ab. Die Zähne zusammenbeißen ist wohl nicht der richtige Rat für einen Zahnarztbesucht, wenn es eher darum geht, den Mund bis zur eigenen Unkenntlichkeit aufzureißen, um dem Zahnarzt womöglich noch einen Blick in die Untiefen des Ich zu gestatten.

Manchmal erleben wir Situationen, da heißt es Augen zu und durch oder eben die Zähne zusammenbeißen . Allerdings ist das nicht zu wörtlich zu nehmen, denn mit geschlossenen Augen verirre ich mich leicht und die zusammengebissenen Zähne bringen neue Probleme.
Den Dingen ins Gesicht sehen und das Beste aus der Situation machen, könnte ein Weg sein, diesen Engpass des Lebens zu meistern.
Einen Versuch ist es allemal wert!
In diesem Sinne, eine entspannte Woche!

© G. Bessen, Mai 2015

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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18 Antworten zu Redewendung: Die Zähne zusammenbeißen

  1. quersatzein schreibt:

    Stimmt, das kommt ganz auf die Situation an. Und entspannt bleiben, gelassen und gesammelt, kann meistens mehr bringen als Verkrampfung und „Kopf durch die Wand“-Mentalität.

    Dir auch eine unaufgeregte Woche! Mit lieben Grüssen,
    Brigitte

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  2. wederwill schreibt:

    Guten Morgen, liebe Anna-Lena – schmunzeln muss ich beim Lesen deiner Worte. Du hast so recht: Lieber auch mal die „Zähne zeigen“ – wenn wir uns behaupten müssen oder einfach… beim Lächeln!
    Und noch nebenbei: Zahnärzte könnten sich mal überlegen, wann sie einen etwas fragen – nämlich nicht gerade dann, wenn wir mit „bis zur eigenen Unkenntlichkeit“ aufgerissenem Mund dasitzen 🙂
    Herzliche Montagsgrüße sendet dir
    Marlis

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    • Anna-Lena schreibt:

      Solche Situationen kenne ich auch, man hat alles aufgerissen und der Zahnarzt stellt eine Frage. Da kommt man nur mit entsprechender Fingerfertigkeit weiter :mrgreen: .
      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  3. Helmut schreibt:

    Ja, den Dingen – und Menschen 🙂 – ins Gesicht sehen, sie also zu verstehen suchen: das ist es!

    Ganz liebe Grüße
    (zurück aus England)
    Helmut

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  4. freiedenkerin schreibt:

    Wer die Zähne krampfhaft zusammen beisst, kann nicht mehr lächeln. 😉 Dabei tut das doch so viel mehr wohl… ♥

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  5. Brigitte schreibt:

    Da hab ich kein Problem, selten habe ich sie zusammengebissen. Vielleicht habe ich auch deswegen keine Magenprobleme. Was raus muss, das sage ich auch. Leid hat es mir noch selten getan.

    Doch niedlich stelle ich mir vor, wie du da beim Zahnarzt sitzt, ihm so völlig ausgeliefert. Selber gehe ich lieber zum Zahnarzt als zum Friseur.

    Wünsch dir eine gute Woche, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich gehe weder gern zum Friseur noch zum Zahnarzt. Der Friseurvorteil ist, da kann ich ohne Termin hin, beim Zahnarzt brauche ich den schon und obendrein muss ich dafür nach Berlin 🙂 .

      Die auch einen schönen Maiwoche,
      Anna-Lena

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  6. minibares schreibt:

    Bei unserem neuen Zahnarzt in Herne ist sowas nicht nötig.
    Die können die Spritze setzen, das ist genial.
    Da gehe ich sogar gern hin.
    Stimmt, dieses Sprichwort sollte man besser vergessen. Gut ist es auf keinen Fall.
    Ganz liebe Grüße Bärbel

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    • Anna-Lena schreibt:

      Spritzen sind meist das Schlimmste beim Zaharztbesuch, in den Oberkiefer besonders und das hatte ich gerade erst.
      Auf Wiederholung bin ich da nicht verpicht.

      Liebe Grüße auch zu dir 😉 .

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  7. bruni8wortbehagen schreibt:

    ja, die Spritzen sind mies. Ich habe schon Angst, bevor es beginnt und dann wird mir schlecht.
    Regelmäßig. Ich warne immer vor und dann sind alle sehr lieb zu mir und passen gut auf mich auf *lach*. Eine Zähnezusammenbeißerin bin ich nicht, ich bin eher der typische Hasenfuß, aber den Dingen ins Gesicht sehe ich lieber, als mich vor ihnen zu verstecken. Ich würde noch bibbernd und schlotternd vor Angst zum Zahnarzt gehen. Den Termin zu versäumen käme für mich nie infrage.

    Wer ist schon furchtlos? Ich bin es nicht, aber ich ziehe durch, was ich mir vorgenommen habe und wenn ich die Zähne dabei zusammenbeißen muß *kicher*.

    Liebe Grüße an die unermüdliche Schreiberin Anna-Lena von Bruni, spät am Abend, sehr spät, aber das mußte noch sein *lächel*
    Und jetzt wünsche ich Dir eine richtig gute Nacht u. denke daran: Keine Zähne in der Nacht zusammenbeißen!

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    • Anna-Lena schreibt:

      Leider mache ich das oft, liebe Bruni. Daher muss ich nachts eine Knirschschiene tragen. Scheinbar baue ich so Stress ab.
      Ich habe mittlerweile nach einem Riesenreinfall einen sehr guten Zahnarzt, der auch spritzen kann, aber angenehm ist es nicht.

      Ich wünsche dir einen schönen Mittwoch!
      Liebe Grüße von mir!

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  8. Lutz schreibt:

    Wahre Worte. Gut das ich noch keine Zähne wie Sterne habe, denn die kommen Nachts raus. L.G.

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  9. Ich muss gleich zum Zahnarzt. Da ist nichts mit Zähne zusammenbeißen ;-).
    LG ins Wochenende

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