Momentaufnahme

Manchmal beneide ich diejenigen, die das Berufsleben schon hinter sich haben, dann wiederum merke ich, dass mir etwas fehlen würde. Ich bin gespannt, wie ich darüber denken werde, wenn es soweit ist.

 Heute habe ich zwar  frei (ein Vorteil, wenn man  Teilzeit arbeitet),  aber mein Todo sitzt riesengroß vor mir, die Zähne fletschend und fordernd. Der Fensterblick zeigt dicke graue Nebelsuppe, bisher nicht einladend, das Haus zu verlassen.

Ich werde mich nun Stück für Stück durch meine Arbeitsstapel arbeiten, in der Hoffnung,  hin und wieder auf einen sonnigen Lichtblick zu treffen.

Ich wünsche euch einen angenehmen Donnerstag, was immer heute bei euch anliegt.

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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39 Antworten zu Momentaufnahme

  1. Coralita schreibt:

    Dein Beruf ist Deine Leidenschaft – das merkt man trotz dem Stress, den Du offensichtlich hast. Toll! Mir ergeht es ähnlich. 🙂
    Herzliche Grüße, Coralita

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Coralita,
      schön, dich wieder mal zu lesen 🙂
      Ja, du magst Recht haben, aber es gibt so Stoßzeiten, da erscheint alles zuviel, was so anliegt. Momentan ist so eine Zeit, in der ich das Gefühl habe, der Arbeitsberg wird nicht weniger, obwohl ich versuche, ihn kontinuierlich abzuarbeiten. Da sehne ich mich nach einer Beschäftigung, in der ich beim Feierabend auch sagen kann: Jetzt genieße ich meinen Feierabend.
      Aber das wird schon wieder… irgendwann…

      Ich grüße dich herzlich ♥
      Anna-Lena

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  2. fudelchen schreibt:

    Mein Mann geht in Rente mit 67 und dann möchte er noch ein wenig weiter arbeiten, so er gesund bleiben sollte, was ich hoffe, denn an so ein Rentnerleben müßte ich mich auch erst gewöhnen und selber habe ich auch noch sieben Jahre vor mir, aber was dann wird weiß ich noch nicht. Pläne schmiede ich erst wenn es soweit ist.

    Liebe Grüße

    Marianne 🙂

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    • Anna-Lena schreibt:

      Mein Mann ist selbständig und somit viel zu Hause, aber er wird auch arbeiten, bis es nicht mehr geht.
      Ich selber habe noch knapp fünf Jahre vor mir. Wir wissen ja, wie schnell die Zeit vergeht.
      Aber du hast recht, liebe Marianne, denken wir ans Hier und Jetzt, wer weiß, was morgen ist…

      Liebe Grüße zu dir,
      Anna-Lena

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  3. werkstattschreiber schreibt:

    Hallo Anna-Lena,

    ich hatte auch mal lebenslänglich, aber nicht als Lehrer. Ich habe mich nach einer langen Zeit dagegen entschieden und bin ausgestiegen. Was mir zu Beginn meines Berufslebens noch undenkbar erschien, war über 20 Jahre später kein Problem ~ und es gefällt mir sechs Jahre danach immer noch, obwohl ich von „pünktlich Feuerabend“ in „nie Feierabend“ gewechselt habe. 🙂

    Einen angenehmen freien Tag, viele Grüße Vic

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    • Anna-Lena schreibt:

      Lieber Vic,

      diesen Wechsel habe ich vor vielen Jahren auch gehabt. Ich kenne die Zeiten des Feierabends nach Arbeitsschluss auch noch.
      So manchmal sehne ich mich ein klitzekleines bisschen dahin zurück, aber nur manchmal 🙂

      Ich wünsche dir weiterhin gutes Gelingen 🙂
      Herzlich,
      Anna-Lena

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  4. Himmelhoch schreibt:

    Anna-Lena, das obere Foto regt mich zum Nachdenken an. Leider, leider ist es hier in der Großstadt oft so, dass die Kinder mit ihrer Freizeit gar nichts anzufangen wissen – oder es liegt daran, dass sie von klein auf beschäftigt wurden und zu allen möglichen Beschäftigungen angehalten wurden.
    Oder die Eltern haben Angst, ihre Kinder allein zu lassen, in Zeiten, wo das Ferienmaß der Kinder das Urlaubsmaß der Eltern überschreitet.
    Genieße deinen freien Tag!
    Herzlich Clara

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Clara,

      viele Kinder werden mit Beschäftigungen zugeschüttet oder einfach nur irgendwo geparkt. Ich denke, Kinder, die gelernt haben , zu spielen, sich mit Herausforderungen zu beschäftigen,zusammen mit ihren Eltern etwas erleben, können auch in der Schule zu interessierten, verantwortungsvollen Menschen werden.
      Andere hingegen betrachten Schule als einen Raum, wo sie ihre Zeit absitzen und lediglich Freunde treffen.
      Die Bandbreite ist groß und ein Teil meiner derzeitigen täglichen Beschäftigung, die einen weder zu unter- und die anderen nicht zu überfordern.
      Diese Gratwanderung kann ganz schön schwer sein, bei zu großen Klassen und immer weniger Zeit für den einzelnen Schüler.

      Liebe Grüße zu dir 😉

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  5. april schreibt:

    Mir fehlt nichts und ich bin sehr froh darüber. Wenn es bei dir so ist, dann ist es gut, dass du noch ca. 5 Jahre ‚hast‘.
    LG, April

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  6. karlswortbilder schreibt:

    oft fehlt mir heute die Freizeit die ich im Berufsleben hatte 🙂
    nach 19 Jahre in Pension weiß ich wovon ich rede – besonders wenn man verheiratet ist 🙂
    lg
    karl

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  7. M. schreibt:

    Ich arbeite solange, bis ich selbst mit dem Rollator über die Flure schlurfe 😉

    Liebe Grüße @ Alle.

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  8. monisertel schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    alles hat/braucht seine Zeit und wenn Du es weiterhin mit viel Gelassenheit angehst, wird Dir auch vieles gelingen. Auf Regen folgt Sonnenschein, also hoffen wir mal das Beste! 🙂
    Lieben Gruß aus dem total vernebelten, nieseligen und novembertrüben Rheinland-Pfalz
    moni

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Moni,

      die Gelassenheit, das ist es, was ich gerade verzweifelt suche. Ich muss sie unbedingt wieder finden.
      Liebe Grüße von mir und dem Vollmond. Ich hoffe, er lässt mich schlafen, denn um 5.15 klingelt mein Wecker 😯

      Liebe Grüße zur Nacht!

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  9. Märchenfrau schreibt:

    Ich schließe mich vollinhaltlich meinem Vorschreiber Vic an. Genau das gleiche hätte ich nun auch geschrieben. Und es ist so, liebe Anna-Lena, wenn du etwas mit Begeisterung machst, dann wird es dich immer umtreiben und antreiben, egal, ob du es nun selbstständig oder als Angestellte(r) oder als Rentner/in tust. Heißt, gedanklich und auch seelisch stehst du immer mit einem Bein in deinem Tun, auch in der Freizeit. Ich halte es eh für ein Gerücht, dass Freizeit Freiheit bedeutet. Ehrlich, mich würde eine Nur-Freizeit verrückt machen. Und krank. Aber völlig.
    Klingt das verständlich oder habe ich nun zu sehr um den heißen Brei geschwafelt?
    Lieber Gruß
    Elke,
    die sich ähnlich fühlt wie du
    🙂

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Elke,

      ich denke, ich habe dich gut verstanden. Momentan leide ich darunter, dass nur ein Teil von mir zur Entfaltung kommt, nämlich der berufliche und das auch nur unter stetigem Druck und immer mehr Aufgaben. Das macht auf Dauer unzufrieden und krank. Der entspannende Ausgleich fehlt und das ist auf die Dauer gefährlich.
      Hoffen wir auf ein wenig Ruhe und Muße am Wochenende.

      Liebe Grüße zu dir,
      Anna-Lena

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  10. rosadora schreibt:

    immer will man das, was man nicht haben kann.
    mach dirs gemütlich und freue dich über die freien stunden.
    morgen wirds wetter besser, dann kannst du wieder hinaushüpfen – und ich auch.

    schönen abend dir
    rosadora

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  11. Brigitte schreibt:

    An keinen Tag kann ich mich erinnern, an dem es mir seit dem Eintritt in den Ruhestand langweilig gewesen wäre. Es gibt jede Menge zu tun und wir wären beide froh, der Tag hätte ein paar Stunden mehr.

    Wenn es soweit ist, wirst du merken, dass du sehr bald nicht mehr an die Berufsarbeit denken wirst. Schwerer fällt das jenen, die sonst vielleicht weniger Interessen haben?

    Schönen Abend, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Brigitte, ich merke es ja in den Ferien schon, dass ich gut beschäftigt bin, wenn ich die Schule ganz vergesse.
      Das Wort Langeweile ist für mich ein Fremdwort.
      Zumindest hoffe ich, später einen halb so ertragreichen Garten zu haben, wie du:-)

      Hab eine gute Nacht.
      Liebe Grüße zu dir 🙂

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  12. Träumerle Kerstin schreibt:

    Das Renteneintrittsalter wird ja immer höher geschraubt. Eh ich soweit bin, gibt es vielleicht gar keine Rente mehr. Oder ich muss bis 70 oder 75 gehen. Dann geh ich mit der Gehhilfe, meinen dritten Zähnen, Hörgerät, Stützstrümpfen 🙂
    Liebe Grüße von Kerstin.

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    • Anna-Lena schreibt:

      So manche dieser Ersatzteile haben wir doch heute schon, oder? Keine Nacht bei mir ohne Knirschschiene und Ohropax 😆
      Vor den dritten Zähnen kommt erst der Zahnersatz. Ich habe kürzlich einen Hörtest machen lassen und habe eine beginnende Schwerhörigkeit bei ganz hohen Tönen – altersentsprechend. Mach die mal keine Gedanken, es kommt alles so, wie es soll :mrgreen:

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  13. Frau Momo schreibt:

    Da hat meine Arbeit doch einen Vorteil. Wenn ich die Bürotür hinter mir zumache, hab ich Feierabend und verschwende nicht mehr viele Gedanken an die Arbeit.
    Dafür hab ich nur 25 Tage Urlaub im Jahr, verdiene relativ wenig und muß auch am Samstag arbeiten.
    Aber ohne ginge es für mich auch nicht. Obwohl ich mir sicher bin, ich würde genügend sinnvolle Dinge finden, die ich tun könnte.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Frau Momo,

      alles hat seine Vor-und Nachteile. Ich genieße schon eine relativ gute und freie Zeiteinteilung, das heißt aber auch an jedem Wochenende.
      Dafür nimmt mir mein Mann eine Menge Arbeit in Haus und Garten ab. Ich will auch nicht meckern, bin aber momentan ein wenig dünnhäutig.

      Machen wir das Beste draus 😉

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  14. Gudrun schreibt:

    Liebe Anna-Lena, du bist mit Leib und Seele Lehrer. Ich spüre so etwas. Auch nach der Pensionierung wirst du beschäftigt sein. Woll’n wir wetten? 😀

    Uns wurde für heute Sonne versprochen, aber die dicke Nebelsuppe blieb. Morgen. Morgen soll nun die Sonne zu sehen sein. Wehe, wenn nicht. Sonst kann ich die Wetterfrösche nicht mehr leiden. So.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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  15. Quer schreibt:

    Du machst das schon, Anna-Lena: hinlänglich und gut!

    Liebe Martinimorgengrüsse,
    Brigitte

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  16. bruni kantz schreibt:

    Die Lichtblicke sind doch um Dich herum, betrachte die vielen Kommentare, die lieben und freundlichen Worte, dann siehst Du mitten durch den milchweißen Nebel hindurch. Du erkennst Wichtiges, Aufmunterndes, Du erkennst die Beliebtheit, die Du garantiert auch als Lehrerin hast.
    Du mußt wissen, ich kann hellsehen, auch durch Nebelschwaden und Nebelwände hindurch *lach*

    Einen lieben Gruß sende ich Dir am hellgrauen Morgen, durch den immer mal wieder die Sonne blinzelt.
    Bruni

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  17. Elisabeth schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    da ich selbstständig bin, habe ich dieses „Problem“ nicht 😉 dafür ein paar andere… Wer weiß, wie lange ich arbeiten werde (müssen)… und ob ich es überhaupt als „Arbeit“ betrachte… denn es macht mir von Tag zu Tag mehr und mehr Spaß 🙂

    Ich wünsche dir einen wunderbaren FREU-Tag ~ in Wien strahlt langsam die Sonne durch die Nebelsuppe 🙂
    Elisabeth

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Elisabeth,

      selbständig zu sein und das Hobby zum Beruf zu machen, ist eine wunderbare Kombination. Allerdings muss man davon auch leben können und das ich – denke ich – nicht immer einfach.

      Hier war heute wieder ein Sonnentag.
      Liebe grüße zu dir nach Wien 🙂 !

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  18. suebilderblog schreibt:

    Die Fotos und die Sprüche sind klasse!!!
    Ich habe noch etliche Berufsjahre vor mir und hin und wieder beneide ich andere Frauen, die den Tag, wenn die Kinder in der Schule sind, für sich haben. Dann hätte ich endlich mehr Zeit für meine Hobbys……
    Andererseits weiß ich aber auch, dass mir der Kontakt mit meinen Kollegen(innen) total fehlen würde und ich den Stress zwischen Beruf, Haushalt, Kind und Hobby wohl irgendwie brauche. Doch wer weiß, wie ich das in 5 oder 10 Jahren sehe, denn ich kenne viele Menschen, die kurz vor dem Renteneintritt wirklich „die Nase voll haben“ vom Berufsleben.

    LG Susanne

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    • Anna-Lena schreibt:

      Beruf, Haushalt, Kind und Hobby unter einen Hut zu bringen, ist sicher oft sehr schwierig. Aber ich brauche diese Herausforderung auch, sonst würde mir ein gewisser Stress auch fehlen. Mal die Nase voll vom Beruf zu haben, ist bei mir eher eine vorübergehende Jammerphase, wenn sich die Arbeit stapelt. Ist der Berg dann wieder etwas kleiner, läuft es auch wieder besser.

      Liebe Grüße ins Wochenende,
      Anna-Lena

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  19. M. schreibt:

    Ich habe mir meinen Nachwuchs im Bereich Pflege selbst herangezogen. Meine Tochter ist ja selber in dem Bereich tätig gewesen und wird nach der Leni Zeit auch wieder dort einsteigen 😉

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  20. Gedankenkruemel schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    Das ist individuell, wie man es handhabt.
    Wenn ich so lese liebst du deinen Jobb ebenso wie ich
    das tat.

    Ich selbst habe meinen Jobb sehr sehr geliebt.
    Habe oft sieben Tage die Woche gearbeitet.
    Natürlich, das hätte ich nicht tun können wenn wir
    Kinder gehabt hätten.

    Als es soweit war in Pension zu gehen, fragten mich alle
    „was in aller Welt wirst du nun mit all der Zeit die du haben
    wirst tun“ ?.
    Sogar ich selbst stellte mir diese Frage. Aber alle, auch ich selbst
    vermuteten falsch, denn ich habe keinen einzigen Tag Langeweile und komischerweise habe ich keine Probleme in Pension zu sein.
    Das wichtigste ist das man Hobby hat und aktive bleibt. Natürlich denke ich auch ab und an zurück an meinen Jobb.

    Und von wegen soviel Zeit, nun das kommt drauf an.
    Pensionisten die nur zu Hause rumsitzten die haben natürlich viel Zeit.
    Das ist auch nicht gut, sie sterben viel früher.

    Ich selbst bin so aktiv geblieben das meine Zeit eher knapp ist:)

    Die Fotos sind wunderbar zum Thema bzw Deinem Beruf.

    Herzliche Grüsse, Elke

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