Der andere Blickwinkel

Der andere Blickwinkel

Was habe ich dieses Zeug in all den Jahren verflucht, beseitigt und wieder geflucht, wenn es erneut mit großer Penetranz zurückkam. Hartnäckig kann ich auch sein und wir haben jedes Jahr aufs neue gekämpft.
Doch kürzlich las ich in der Zeitung, dass die Inhaltsstoffe der jungen Blätter gut gegen Übersäuerung und alle möglichen anderen Zipperlein sein sollen.

Seitdem betrachte ich die zarten, jungen Blätter mit ganz anderen Augen, sammele sie vorsichtig ein, wasche sie sorgfältig und bereite mir täglich eine große Tasse Tee.
Zwei Teelöffel frische (später auch getrocknete und zerbröselte) Girschblätter in eine Tasse oder in ein Teesieb füllen und anschließend mit abgekochtem Wasser überbrühen. Den Teesud 5 Minuten ziehen lassen, dann abseihen und der Tee ist genussfertig!
Er sieht wie hellgrünes Wasser aus und schmeckt ein wenig nach frischer Wiese. Und dass er das Wohlbefinden dauerhaft steigern wird, daran glaube ich. Der Glaube versetzt Berge.

Giersch 1 Girsch 2 Girsch 3
Text und Fotos. © G.Bessen 15.4.15

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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35 Antworten zu Der andere Blickwinkel

  1. freiedenkerin schreibt:

    Auf dem obersten Foto sehen die Blätter ein klein wenig wie Marihuana aus. 😉

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  2. die3kas schreibt:

    Das ist richtig und wahr, der Glaube versetzt Berge
    sonst würden Plazebo nichts bringen.

    Ich glaube zur Zeit an Arginin und nehme das jetzt seit Wochen. Muss ich nachordern…
    Seit Mitte Januar keinen Schub mehr, ist das nicht toll?

    Möge der Tee dir das geben was du dir erhoffst ♥

    Liebe Grüsse, kkk

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  3. Pauline schreibt:

    Stimmt, man muss nur daran glauben, liebe Anna-Lena 😉
    Falls Dir der Nachschub ausgehen sollte, sag Bescheid, kannste kiloweise von mir haben 😆
    Sei von Herzen gegrüßt von der ♥ Pauline ❤

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  4. Quer schreibt:

    Unsere Vorfahren haben doch schon auf die verschiedensten Kräutlein vertraut und vieles damit geheilt. Da ist sicher etwas daran – und wenn dazu noch der Glaube kommt, erst recht!
    Herzlichen Gruss,
    Brigitte

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  5. minibares schreibt:

    Im Moment habe ich gerade das Gegenteil von übersäuert, letzte Woche war es noch so, lach.
    Komisch, dass das so schwankt.
    Ja über Kräuter lesen kann sehr erhellend sein.
    deine Bärbel

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  6. kormoranflug schreibt:

    „Während der Gärtner schläft sät ein Engel Wildkraut“ gelesen auf einer Fliese…

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  7. Frau Momo schreibt:

    Man kann das Zeug auch essen…. als Salat oder so

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  8. helmutmaier schreibt:

    Giersch kann auch bestens als Ersatz (was sage ich? – nein, als Alternative) für/zu Blattspinat zubereitet werden! Dazu noch die letzten Kartoffeln vom Wintervorrat …

    Liebe Grüße
    Helmut

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  9. Katrin - musikhai schreibt:

    Berichte mal nach einiger Zeit, ob es dir was gebracht hat! Ich bin gespannt und wünsche es dir!

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  10. Brigitte schreibt:

    Das war auch mein Erstes – ja schau an, zeigt sich wie das bekannte Dope! Aber ich hab’s dir nicht wirklich zugetraut.

    Dass man mit Giersch einiges anstellen kann, wusste ich schon. Doch stell dir vor, merkwürdigerweise gibt es in unserem naturbelassenen Garten keinen Giersch. Vielleicht hat ihm der Signore ohne mein Wissen den Garaus gemacht. Zuzutrauen wäre es ihm ja. Doch falls es jemandem einfällt, ich verzichte gerne auf tonnenweise Lieferungen von Giersch. Soviel ich weiß finden sich im Garten meiner Tochter auch einige liebliche Pflanzen davon.

    Nun, wenn es hilft, dann würde ich sagen, dass der Ausspruch, dass es kein Unkraut gibt, sondern nur Wildkräuter durchaus Berechtigung hat. Man sollte diese Kräuter nicht unterschätzen – das sag ich dir als anerkannte Kräuterhexe.

    Lieben Gruß, Brigitte

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  11. Lutz schreibt:

    Viel Spaß beim Tee trinken. Dir noch einen schönen Abend. L.G.

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  12. Ingrid schreibt:

    Das habe ich auch schon mal in einem Buch gelesen: wenn man den Giersch nicht in den Griff kriegt (wir haben statt dessen Ackerschachtelhalm), dann sollte man ihn nutzen. Gut, dass du das tust. Gegen den A. kämpfe ich aber weiter.
    LG, Ingrid

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    • Anna-Lena schreibt:

      Oh ja, das ist auch so ein Kampf, den hatte ich auch mal.
      Mein Gierschtee zieht gerade. Ich stand heute vier Stunden auf dem Sportplatz bei nicht mal 10 Grad und bin total durchgefroren. Somit habe ich nun ein Stück Ingwerwurzel dazu gepackt und hoffe, das treibt alle Viren und Bakertien wieder raus :mrgreen: .
      Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende,
      Anna-Lena

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  13. Ausprobieren schadet nicht.
    Schade, dass wir das alte Wissen nicht mehr so sehr parat haben.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  14. Frau Tonari schreibt:

    Ich glaube, ich könnte mich nicht überwinden…
    Ob das auch als Kräuterschnaps geht 😉

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  15. bruni8wortbehagen schreibt:

    eine inzwischen entfernte Freundin kocht Gemüse mit dem Giersch und sagt, daß es auch sehr schmackhaft ist. Bei mir wächst seltsamerweise keiner, dabei lasse ich dem sogenannten Unkraut jede Menge Spielraum 🙂

    Liebe Wochenendgrüße von Bruni

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  16. Träumerle Kerstin schreibt:

    Es ist wohl wie mit der Brennnessel. Keiner mag sie, sie schmerzt beim Berühren. Aber es gibt Brennnessel-Tee und der Aufguss soll auch gut sein gegen Blattläuse an den Pflanzen. Habe ich aber noch nie probiert.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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