Das St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Weißensee

Ängste, Depressionen, Gedächtnisstörungen, Nervenkrankheiten, Abhängigkeit von Suchtmitteln aller Art nehmen in unserer Gesellschaft stetig zu. Oft weiß man im Ernstfall nicht, wo man einen Kranken unterbringen soll. Krankenhaus ist nicht gleich Krankenhaus und über Ärzte und ihren Beruf und ihre Berufung streiten sich die Geister. Wer für längere Zeit in eine stationäre Behandlung muss, sollte sich rechtzeitig das Krankenhaus seines Vertrauens aussuchen.

Vor kurzem entdeckte ich während meiner Parkplatzsuche das St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Weißensee und schaute mir diese Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik von innen und außen näher an.

Alte Gebäude ziehen mich magisch an und ich war fasziniert von der schönen, gepflegten  Gartenanlage des Krankenhauses.

Bei einem zweiten Besuch in Weißensee vor wenigen Tagen hat sich mein erster Eindruck bestätigt.

Ich habe euch ein paar Bilder mitgebracht:

Collage 1 Collage 2Collage 3

Wer mehr über das Krankenhaus und seine Träger erfahren möchte, klicke bitte hier:

http://www.alexianer-berlin-weissensee.de/wir_ueber_uns/

http://www.alexianer-berlin-weissensee.de/fileadmin/user_upload/alexianer-berlin-weissensee.de/Aktuelles_2012/2012-08-10/Patientenbroschuere_2012.pdf

 

Advertisements

Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
Dieser Beitrag wurde unter Aus Berlin und Brandenburg abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

32 Antworten zu Das St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Weißensee

  1. freiedenkerin schreibt:

    Nicht nur die Umweltverschmutzung nimmt drastisch zu – auch die „Menschenverschmutzung“ mit einer Unzahl seelischer und nervöser Störungen, Suchtkrankheiten etc. Das schreit doch geradezu zum Himmel, dass mit dieser unserer Welt etwas ganz furchtbar im Argen liegt…
    ♥lich!

    Gefällt mir

    • Anna-Lena schreibt:

      Wundert dich das, wenn Menschen in ihren Jobs kaputt gespielt werden oder arbeitslos sind und nicht wissen, wie sie sich und ihre Familie ernähren können? Ja, liebe Freidenkerin, es liegt vieles im Argen und somit bewundere ich immer Menschen, die in den Pflegeberufen alles geben und menschlich bleiben.

      Gefällt mir

  2. minibares schreibt:

    Solchen Institutionen muss man vertrauen können, das ist wahr.
    Da ist ja alles mit Liebe gestaltet. Und gibt wirklich Zuversicht, das Richtige zu sein.

    Gefällt mir

  3. Frau Momo schreibt:

    Sieht schön aus, allerdings würde ich bei einer Krankenhausbehandlung lieber auf Empfehlungen verlassen. Damit bin ich auch immer gut gefahren. Ich habe so eine Institution ja auch schon mehr als einmal von innen gesehen… allerdings im tiefen Allgäu. Auf Empfehlung 😉

    Gefällt mir

    • Anna-Lena schreibt:

      Da hast du natürlich recht, aber das Ambiente, wenn man lange da ist und sich an der Luft bewegen kann, ist auch nicht zu verachten. Ich habe mich zwar mit jemandem unterhalten, der aufgenommen wurde, aber noch keinen getroffen, der da war und berichten kann. Vielleicht macht das jemand hier, wäre interessant zu erfahren.

      Gefällt mir

  4. bruni8wortbehagen schreibt:

    wunderschöne Bilder, liebe Anna-Lena, frau wünscht sich fast einen Aufenthalt in diesem alten gepflegt wirkenden Gebäude.
    Aber sag mal, blühen denn dort schon die Rosen? Liebe Grüße von mir

    Gefällt mir

  5. werner schreibt:

    Ein schönes altes Gebäude und Gartenanlage hat dieses Krankenhaus!
    Ja und natürlich eine tolle Collage von Dir Anna-Lena 🙂
    Ora et Labora ? Waren hier mal Benediktiner?

    Herzlichen Gruß zum Wochenbeginn
    Werner

    Gefällt mir

    • Anna-Lena schreibt:

      Ora et labora ist ja das oberste Gebot eines jeden Ordens. Der Träger dort ist die Bruderschaft der Alexianer, einige Brüder leben und arbeiten dort wohl auch noch. Aber ob sie eher den Benediktinern, Franziskanern oder wem auch immer zugeordnet sind, entzieht sich (noch) meiner Kenntnis.

      Hab eine gute Woche!
      LG Anna-Lena

      Gefällt mir

  6. Franka schreibt:

    Aha, Alexianer. Und ich dachte schon, dass mich dieses Gebäude stark an die Psychiatrische Klinik in Porz-Ensen erinnert, das Alexianer-Krankenhaus. Es ist auch in diesem Backsteinstil erbaut.
    Mit den Krankenhäusern ist das so eine Sache. Ich rede zwar nicht gern über Krankheiten, aber man sollte sich doch umhören, wo man nur kann, damit man im Falle des Falles eine Adresse hat.
    LG, ‚Franka‘

    Gefällt mir

    • Anna-Lena schreibt:

      Wie recht du hast, liebe Franka. Manche Dinge kommen plötzlich und unerwartet und da ist eine Vorinformation sicher hilfreich. Wie es dann wirklich wird, bleibt abzuwarten. Am besten, man bleibt soweit gesund 😉 .

      LG Anna-Lena

      Gefällt mir

  7. quersatzein schreibt:

    Oh ja, das sieht sehr schön und beruhigend aus. Das ist sicher schon ein guter Anfang für den Heilungsprozess.

    Liebe Grüsse zum Wochenbeginn,
    Brigitte

    Gefällt mir

  8. kowkla123 schreibt:

    abgesehen von den schönen Bildern, möchte ich einfach nur danke sagen, allen denen, die sich der betroffenen Menschen annehmen, eine gute Woche wünscht dir KLaus

    Gefällt mir

  9. leonieloewin schreibt:

    Eine wunderschöne Fotocollage – liebe Grüße Leonie

    Gefällt mir

  10. suebilderblog schreibt:

    Deine Bilder strahlen Ruhe und Frieden aus. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Ort zur Gesundung vieler seelischen Krankheiten beiträgt. Weitaus mehr als irgend so ein moderner Kastenbau. Natürlich geht und fällt alles mit dem Pflegepersonal und den Ärzten, doch dazu kann ein Außenstehender ja nichts sagen.

    LG Susanne

    Gefällt mir

    • Anna-Lena schreibt:

      Ich mag alte Bauten sowieso gerne, die ultramodernen Krankenhausfassaden mit viel Glas sagen mir nicht so zu. Krank sein ist etwas privates und nicht für jeden bestimmt.

      LG Anna-Lena

      Gefällt mir

  11. finbarsgift schreibt:

    die übergänge zwischen den sogenannten gesunden und den sogenannten kranken sind fliessend … soll heissen: manch depressiver kranker erscheint mir persönlich gesunder als manch jovialer gesunder!

    Gefällt mir

  12. bubblegumcandy schreibt:

    alte gebaeude haben einfach etwas reizvolles an sich. die aufnahmen sind sehr schoen geworden und danke dass du sie uns hier gezeigt hast.

    es ist schlimm, dass es immer mehr menschen gibt, die unter depressionen und anderen erkrankungen leiden. diese menschen brauchen ganz dringend hilfe sonst endet das eventuell noch in selbstmord. das habe ich vorgestern erst wieder erfahren, denn der neffe unseres nachbarn hat sich aus dem 16. stock in einem hotel in Florida aus dem fenster gestuerzt. er war schwer depressiv und hat soviel ich von meinem nachbarn erfahren habe, aerztliche hilfe verweigert.

    ich kannte ein paar leute, die selbstmord begangen haben, da sie einfach nicht mehr weiterwussten und aus lauter verzweiflung nicht mehr weiterwussten und nur noch einen weg gesehen haben: den tod

    es ist schrecklich und die hinterbliebenen machen sich die schwersten vorwuerfe. ich hatte auch mal vor vielen jahren eine depressive phase, das war als meine tochter in meinen armen gestorben ist. da waere ich am liebsten gleich mit ihr gestorben. ich habe aber zum glueck therapy gemacht und habe sie nicht verweigert, nur so konnte mir geholfen werden. allerdings war ich nicht in einem institut, sondern musste talk therapy machen und vom arzt bekam ich medicamente. es hat lange gedauert bis ich ueber den tod meines geliebten kindes hinweg kam. ich habe ganz schrecklich getrauert.

    ich hoffe, dass menschen die schwere depressionen haben, den weg finden um sich helfen zu lassen bevor sie das was sie nie mehr rueckgaengig machen koennen, tun.

    lg
    Sammy

    Gefällt mir

    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Sammy,

      das wusste ich gar nicht, dass du ein so schweres Schicksal getragen hast. Dass du Hilfe gesucht und gefunden hast, ist schön. Jeder kann ganz schnell an einen Punkt kommen, an dem er keine Sonne mehr sieht und dann ist es gut, Hilfe zu bekommen und auch anzunehmen.

      Liebe Grüße über den großen Teich,
      Anna-Lena

      Gefällt mir

  13. Brigitte schreibt:

    Erst einmal danke für deine informativen Zeilen und die schönen Fotos dazu.

    Mich wundert überhaupt nicht mehr, dass so viele Menschen heute depressiv etc. sind. Schauen wir uns nur an, was rund um uns herum geschieht. Es beginnt doch bereits bei den Kleinkindern, die ständig irgendwelchen Vorgaben und Zwängen ausgesetzt sind.

    Mein kleiner Enkel war eben bei uns und hat mich als erstes gefragt, ob er einen Termin hätte. Er ist 4 1/2. Da habe ich ihn beruhigt und ihm gesagt, dass er hier sei bei uns, da gibt es keine Termine und er kann sich ausruhen und schlafen so viel er mag. Du hättest das sehen sollen. Er hat jeden Tag bis zu 14 Stunden geschlafen. Und hat uns dann wieder mitgeteilt, dass er hier wohnen möchte. Hier würde es ihm gefallen. Natürlich mag er auch heim zu Mama und Papa, aber …… Es werden ja auch die Eltern ständig mit Vorgaben und was man noch alles tun müsse, um nichts zu versäumen, belämmert. Warum dürfen heute Kinder nicht einfach nur Kinder sein?! Da kann ich jetzt mal sehen, wie gut es mir zu meiner Kinderzeit ergangen ist.

    Tja!

    Liebe Grüße zu dir, Brigitte

    Gefällt mir

    • Anna-Lena schreibt:

      Wir hatten in unserer Kindheit noch wahre Freizeit, die wir auch bei Wind und Wetter draußen genutzt haben. Heute sind die Kinder schon früh mit Terminen überfrachtet, damit sie nicht auf der Straße herumhängen oder sind den ganzen Tag mit Medien aller Art beschäftigt, auch schon im frühen Alter. Wenn dabei seitens der Eltern nicht auf einen sinnvollen Konsum geachtet wird, haben wir die allerorts spürbaren Folgen.
      Ich möchte in der heutigen Zeit kein Kind sein.

      Einen lieben Gruß und viel Freude in der enkelfreien Zeit. Ich bin sicher, ihr seid großartige Großeltern 🙂 .

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

      Gefällt mir

  14. Gudrun schreibt:

    Was aber, wenn der Betroffene einfach nicht in eine Klinik will, wenn man zusehen muss, wie er immer mehr verfällt? Bis zum elenden Ende. Man steht daneben, kann nichts tun und spürt, dass es einem selbst an die Kräfte geht.
    Vielleicht sollte man genau das, in guten Zeiten ein Krankenhaus seines Vertrauens zu suchen, jedem nahe legen. Wirklich dann, wenn es allen gut geht. Man weiß ja nie.

    Liebe Grüße von der Gudrun, die immer noch zu kämpfen hat mit den schlimmen Ereignissen in der Familie

    (Aber deine Fotos sind gut, stimmungsvoll. Sie haben etwas sehr Tröstendes.)

    Gefällt mir

    • Anna-Lena schreibt:

      Das ist eine schwierige Frage, liebe Gudrun. Man kann niemanden dazu zwingen, das ist ein wirkliches Problem.
      Gestern traf ich die Frau unseres so jung verstorbenen Nachbarn. Auch sie soll laut ihres Arztes in die Klinik, will aber nicht. Sie kommt mit der Situation gar nicht zurecht. Ich stand auch hilflos da, weil ich kein Recht habe, ihr da zuzureden.

      Ich wünsche dir von Herzen, dass du mit der Situation umzugehen lernst. Das wird nicht von heute auf morgen gehen, Trauer braucht seine Zeit.
      Alles Liebe für dich,
      Anna-Lena

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s