Land unter

Wie oft glauben wir, dass die Naturkatastrophen weit weg passieren, aber nicht bei uns. Erdbeben, Vulkanausbrüche oder tropische Wirbelstürme werden uns nicht unmittelbar  treffen, wie  andere Gebieten der Welt.

Aber die Bilder  aus Bayern und Sachsen machen Angst und zeigen uns wieder mal, dass die Natur sich nicht von uns beherrschen lässt. Menschen kämpfen um ihr Leben, um das, was sie sich im Laufe ihres Lebens oder besonders nach der Jahrhundertkatastrophe wieder aufgebaut haben. Und nun schlägt die Natur erneut unerbittlich zu.

Hoffen wir, dass die betroffenen Menschen nicht den Mut verlieren und genügend Helfer zur Seite haben, die sie in dieser schwierigen Zeit hinreichend unterstützen. Hoffen wir, dass ihr bedrohtes Leben sie nicht demotiviert  und die Freude am Leben zurück kehrt.

Hochwassermarke

Wir alle haben unseren Frust über das Wetter immer wieder deutlich gemacht. Aber den Regen von oben sollten wir hinnehmen, solange wir uns über unsere trockenen Füße freuen können.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine entspannte Woche.

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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23 Antworten zu Land unter

  1. Follygirl schreibt:

    Ja, ich hoffe auch, daß das Wasser endlich zurück geht.. und daß man den betroffenen Menschen wirklich hilft.
    LG, Petra

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  2. Gudrun schreibt:

    Wenn leere Straßenbahnen aus einem evakuierten Straßenbahnhof vorbeifahren, um auf der sicheren Strecke gleich in meiner Nähe abgestellt werden, wenn man Nachrichten hört, dass Leipzigs Auenwälder kontrolliert geflutet werden, wenn ein Krankenwagen nach dem anderen Pflegebedürftige aus den Hochwassergebieten bringt, wenn die Kreisstadt Grimma zum zweiten Mal in den letzten elf Jahren geflutet wird … dann erscheint so manches unwichtig. Es ist einfach beängstigend, was gerade um mich herum abläuft.

    Gruß von der Gudrun

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  3. quersatzein schreibt:

    Du findest hier so schöne, tröstliche Worte für das, was uns auch umtreibt, Anna-Lena. Ja, da brach viel Unheil über viele Gegenden herein. Da kann man nur hoffen und wünschen und dankbar sein, nicht zu den direkt Betroffenen zu gehören…

    Herzliche Grüsse zu dir,
    Brigitte

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  4. Ocean schreibt:

    Da hast du so recht, liebe Anna-Lena.. schön geschrieben. Mir als „Wetter-Meckerin“ gibt das natürlich auch sehr zu denken.. und ich kann mich dir und den anderen nur anschließen.

    Ganz liebe Grüße zu dir,
    Ocean

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  5. buchstabenwiese schreibt:

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, liebe Anna-Lena.
    Ich hoffe sehr, dass das Hochwasser bald zurückgeht und die Menschen wieder aufatmen können. Ich bin einmal mehr dankbar dafür, dass ich trockene Füße habe.

    Liebe Grüße,
    Martina

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  6. kowkla123 schreibt:

    man kann den Betroffenen echt nur Mut zu sprechen, es ist wirklich schlimm, einen guten Tag wünsche ich, Klaus

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  7. regenbogenlichter schreibt:

    Das braucht niemand… und leider wird immer wieder in die Überschwemmungsgebiete reingebaut. Jeder der trocken sitzt, kann froh sein. Wohl wahr.
    Liebe Grüße
    Ute

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  8. Brigitte schreibt:

    Tja, was soll ich sagen. Wir hier in Günzburg an der Donau und an der Günz sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Es war schon beängstigend, was sich da aufgebaut hatte. Passau hat da ganz andere Probleme.

    Aber Hauptsache, wir versiegeln alle Flächen gut, damit ja nichts versickern kann.

    Außerdem sollte man die kleinen Flüsse nicht unterschätzen, denn gerade sie nehmen dann ungeahnte Ausmaße an.

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  9. Frau Momo schreibt:

    Die Natur schlägt zurück, so wirkt es gerade. Und wir werden es wohl irgendwann alle spüren, wenn Gemüse, Getreide und andere Produkte teuer werden, weil soviel Ernte abgesoffen ist. Nur leider lernt der Mensch ja selten… ich meine nicht die armen Betroffenen, ich meine uns alle, die wir das Klima so verändern.

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  10. minibares schreibt:

    Die Betroffenen, die Hab und Gut und Erinnerungen verloren haben, die tun mir wirklich leid.
    Denen kann man nichts zurückgeben von den Dingen, an denen sie hingen, die ihnen wichtig waren.
    Alles muss raus, wenn ich das sehe, wird mit das Herz schwer.
    Auf dass sie Hilfe bekommen, die ihnen gut tut, die ihnen Mut macht, die wirklich hilft.

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  11. freiedenkerin schreibt:

    Mir drückt es schier das Herz ab, wenn ich die vielen, vielen Bilder von den Überflutungen sehe… Lernen werden wir Menschlein daraus allerdings nichts, leider, leider… Als Folge dieses Jahrtausend-Hochwassers werden die Preise vieler Lebensmittel, vor allem von Obst und Gemüse, in die Höhe schnellen. Und dadurch werden viele Verbraucher wieder auf die Billigprodukte in den Discountern zurück greifen. Dadurch werden sich die Schäden an der Umwelt weiters erhöhen… Ein verteufelter Kreislauf…

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  12. bruni8wortbehagen schreibt:

    hier in und um Heidelberg hat sich alles wieder reguliert. Wir hatten großes Glück, obwohl der Neckar sich samstags gebärdete, als wolle er die Welt verschlingen, aber einen Tag später begann er zu sinken, so daß gottlob die Altstadt mit dem Schrecken und zurückbleibendem Dreck und Schlamm davonkam.
    Auch in Weinheim sank die Weschnitz, die eigentlich kein Mensch kennt, die aber diesmal das machte, was alle großen Flüsse taten, sie stand aus ihrem Bettchen auf und zeigte, was sie so alles drauf hat und das war ziemlich viel. Doch auch sie bequemte sich schnell wieder dazu, dorthin zurückzukehren, wo sie normalerweise sehr unauffällig vor sich hinplätschert.
    Diesmal sind wir glimpflich davongekommen und ich muß sagen, ich bin sehr froh um meine trockenen Füße…

    Liebe Grüße von mir zu Dir, liebe Anna-Lena

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    • Anna-Lena schreibt:

      Da habt ihr wirklich Glück gehabt, liebe Bruni.
      Im Süden Brandenburgs wird es auch immer kritischer. Bis sich die Lage im Gesamtzusammenhang entspannt, wird es sicher noch einige Zeit dauern.

      Liebe Grüße zurück 🙂

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  13. Franka schreibt:

    Auch wenn wir selbst nicht betroffen sind, so sind unsere Gedanken sicher im Moment bei allen, die unschuldig unter diesen Zuständen leiden. Aber – meine Wut wird jeden Tag größer. Gerade kam die Nachricht, dass der sächsische Ministerpräsident Hochwassergesetze fordert. Das ist so eine *zensiert*. Es gibt sie nämlich, aber sie werden nicht angewandt. In potenziellen Überschwemmungsgebieten werden weiterhin Baugenehmigungen erteilt und wird weiterhin gebaut.
    Eben hörte ich mehrere Bewohner eines Dresdener Stadtteils, die keine Hochwassermauer wollen. Tja, dann …
    Ich denke, jetzt muss man erst mal sehen, dass den betroffenen Menschen geholfen wird, aber dann – später – wird einiges zu besprechen sein.
    Ein Klimaforscher neulich sagte: Bangladesh ist überall!

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    • Anna-Lena schreibt:

      Wir haben wohl dieselbe Sendung gesehen.
      „In potenziellen Überschwemmungsgebieten werden weiterhin Baugenehmigungen erteilt und wird weiterhin gebaut.“
      In potentiellen Erdbebengebieten wird ebenso weiter gebaut, weitere Atomkraftwerke gehen trotz Fukushima ans Netz.
      Die Verantwortlichen lernen nicht dazu, bauen bringt Geld,egal wo und wie.

      Ich glaube nicht, dass sich auch nach dieser Katastrophe groß etwas ändern wird. Menschen helfen einander, packen zu und wenn alles wieder in Ordnung ist, wartet man auf die nächste Katastrophe und fängt von vorne an.
      Ja, Bangladesh ist überall, aber Bangladesh zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, hier kommt die Soforthilfe als Versprechen der Regierung. So ein Besuch in den Hochwassergebieten und solch eine Zusage machen sich wahlkampftechnisch besonders gut.

      Ich schließe mich deiner Wut an, liebe Franka.

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      • Franka schreibt:

        Ich habe auch deshalb Wut, weil ich so langsam wieder ein Gefühl der Ohnmacht bekomme. Du schreibst es: es wird sich wahrscheinlich nichts ändern oder nur ganz zäh. Es fehlt bei beiden Seiten etwas: bei ‚denen da oben‘ und bei ‚denen da unten‘ auch. Schön ist die selbstlose Hilfsbereitschaft, die zu erkennen ist, aber das hilft nur jetzt – akut.
        Wenn aber nicht bald ein Umdenken stattfindet, sehe ich ’schwarz‘.

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        • Anna-Lena schreibt:

          Da behaupte ich mal ganz ketzerisch, die Katastrophen sind noch nicht groß genug, dass ein radikales Umdenken stattfinden wird.

          Wir sehen es doch täglich und überall: Nach Katastrophen ist das Geschrei groß. Mir fallen die sich immer wiederholenden Amokläufe gerade ein. Es kommen Vorschläge zur Änderung von Waffengesetzen, Abschaffungen von Gewaltvideos etc,. sie werden heftig diskutiert und versiegen irgendwann wie das Wasser im Sand. Wir haben ein sog. Alarmword, das im Fall des Falles durchgegeben wird, aber ich bezweifele, dass jeder das parat hat und dann weiß, was los ist. Es wächst immer wieder und überall Gras über die Dinge.

          Das ist auch das Gefühl der Hilflosigkeit, das sich immer wieder bei mir in Wut umwandelt.
          Was können WIR tun?
          Ich sehe auch schwarz und denke da ganz pessimistisch, dass wir unsere Welt jeden Tag ein wenig mehr zugrunde richten, in der Masse mitlaufen müssen, denn das, was wir im Kleinen tun und tun können, hat keine sehr weitreichende Wirkung.

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          • Gudrun schreibt:

            Manchmal finde ich es einfach schlimm, dass jeder notwendige Projekte zum Stillstand bringen kann. Da lassen Bauern die Vermesser nicht mal zum Vermessen auf ihren Boden, so dass gar kein Gutachten erstellt werden kann. Da habe einige etwas gegen Schutzmauern, weil sie aus der Ferne das historische Stadtbild zerstören. Und andere Raffzähne vergeben Bauland, egal, ob es die Flüsse noch weiter einschränkt oder ob man auf ehemaligem Tagebaugebiet baut, wo eben noch ein Schild war: Betreten auf eigene Gefahr. Im Beton kann nun mal kein Wasser versickern.
            Wenn Gefahr im Verzug ist, dann muss eben gehandelt werden. Und hier ist die Politik gefragt, endlich entsprechende Gesetze zu erlassen. Ich habe auch Wut, ganz große.

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            • Anna-Lena schreibt:

              Liebe Gudrun,

              ich kann deine Wut sehr gutverstehen und danke dir herzlich für deinen bereichernden Kommentar. Du hast diesbezüglich ja schon einiges erlebt, während wir zum Glück noch trockene Füße haben.
              Aber auch bei trockenen Füßen muss man darauf hinweisen, dass es nicht nur darum geht, den betroffenen Menschen akut zu helfen, sondern für weitere Generationen vorausschauend zu planen.

              LG Anna-Lena

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  14. finbarsgift schreibt:

    was WIR als Naturkatastrophen verstehen
    ist das ganz NORMALE erdenverhalten
    gen ende ihrer Beruhigungsphase
    man bedenke wie es au der erde vor
    vielen vielen Millionen Jahren losging
    DA war was los, DAS war ein Ding!

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