5 wunderbare Blogs voller Kunst, Natur und Genuß

Die Blogspione reisen aufmerksam durch das Bloggerland und stellen immer wieder neue Blogs vor. Ich freue mich sehr, dass sie heute meinen „Visitenkarten-Blog“ vorstellen….

Blogspione

Unterwegs auf der Blog-Autobahn

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Wunder

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Liebe Türken in Deutschland …

Diesen lesenswerten Artikel möchte ich euch nicht vorenthalten.

aquas de marco


… was wird nun mit uns?
Mit großer Sorge habe ich die Geschehnisse der letzten Zeit verfolgt.
Ich bin etwas ratlos.
Jahrzehnte leben wir miteinander in dieser Stadt, die es laut Internet nicht gibt. Viele von euch kenne ich noch als Kinder, aus der Spielmobil- und Kinderhausarbeit.
Ihr habt diese Stadt mit neuen kulturellen Einflüssen bereichert, wie auch diese Stadt und dieses Land euch eine neue Exis­tenz ermöglicht hat.
Diese Stadt und dieses Land bietet viele Freiheiten, es wurde dafür in der Geschichte gestritten und gekämpft.
Es gibt ein Grundgesetz und eine Verfassung, welches sich viele Menschen auf dieser Welt wünschen würden.
Laut dem, was ich den veröffentlichten Zahlen entnehmen kann, haben 63,9 Prozent ( es gibt ca. 3,5 Millionen Menschen mit türkischen Hintergrund in Deutschland, ca. 1,5 Millionen waren wahlberechtigt, ca. 450.000 stimmten mit Ja) von euch, mit türkischem Pass, für den türkischen Präsidenten Erdogan, also für die Verfassungsänderung…

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Frohe Ostern

Hier wird es wieder eine ruhigere Phase geben,
aber in der Visitenkarte findet Ihr mich.

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„Jahrhundertschritt“ von Wolfgang Mattheuer

„Jahrhundertschritt“ von Wolfgang Mattheuer

Wolfgang Mattheuer (1927 – 2004) war Maler, Grafiker und Bildhauer und gehörte mit Werner Tübke und Bernhard Heisig zur sog. Leipziger Schule, die sich durch unterschiedliche Stilformen definiert.

Neben einigen  Bildern Mattheuers im Barberini-Museum in Potsdam („Der Mond ist aufgegangen“, „Abendnebellandschaft“, „Das graue Fenster“ ) imponiert seine Bronzeplastik der „Jahrhundertschritt“ aus dem Jahre 1984.

Zur Beschreibung und Deutung findet man bei WIKIPEDIA:

„Faschismus und Kommunismus

Die Gestik hat bei dieser Figur einen offensichtlichen geschichtlichen Hintergrund. Die rechte Hand ist zum Hitlergruß, die linke Hand zur Faust geballt. Mattheuer malte an den linken Arm außerdem ein rotes Band als Zeichen für die Arbeiterklasse. Hitlergruß und Arbeiterfaust, zwei Zeichen für zwei totalitäre Weltanschauungen, welche als Faschismus (in Deutschland Nationalsozialismus ) beziehungsweise Kommunismus nicht nur die Deutschen nacheinander durchleben mussten. Zwei Diktaturen des vergangenen Jahrhunderts, die mit ihrem totalen Anspruch auf den Menschen scheiterten, treffen aufeinander. Beide in einem Körper gefangen, woran dieser, durch den Riss in der Brust verdeutlicht, zu zerbersten droht. Dies versinnbildlicht den Kampf der Weltanschauungen in ihrer Gegensätzlichkeit und ihrer totalitären Parallele mit den körperlichen und seelischen Konsequenzen für den Menschen dieses Jahrhunderts.

Anpassung

Der viel zu kleine Kopf, der sich fast vollständig im Brustkorb befindet (wodurch das Sichtfeld der Figur auf ein Geringes minimiert scheint), veranschaulicht den Vorzug des Körperlichen vor dem Geistigen, wie er sich auch in den Plastiken der beiden großen Totalitarismen wiederfindet. Form und Ästhetik dominieren, Intellekt und Geist bilden sich zurück. Den eingezogenen Kopf könnte man außerdem mit Angst assoziieren, Angst die eigene Meinung zu sagen, Angst frei zu denken und zu handeln, Masse vor Individuum – im Kommunismus, wie im Faschismus.

Die Kriege

Jahrhundertschritt: Eisenabguss vor dem Haus der Geschichte in Bonn

Ein weiteres Symbol für diese Kriege sind das linke Bein mit Soldatenhose und dafür typischen Streifen sowie der Soldatenstiefel des linken Fußes. Sie stehen für die typische Infanteristenkleidung, die viele Deutsche sowohl im Ersten also auch im Zweiten Weltkrieg trugen. Unsicher bleibt jedoch, ob Mattheuer den Ersten Weltkrieg in seine Plastik mit einbeziehen wollte oder nicht, da es sich ja hierbei nicht um eine diktatorische Herrschaft handelte, was er vordergründig zu kritisieren versuchte. Unbestritten ist die Thematisierung des Krieges, in welchem sich zuerst der nationalsozialistische Drang nach Hegemonie in verbrecherischem Charakter ausdrückte und bis zum Versuch der Vernichtung der Juden Europas steigerte, sowie die bereits sich in ihm abzeichnende Teilung Europas durch den Anspruch des Kommunismus auf weltrevolutionäre Veränderung sowjetischen Stils (Stalinismus) mit seinen gleichfalls Millionen Opfern in und außerhalb der Sowjetunion, vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Das rechte Bein sowie der rechte Fuß sind unbekleidet und symbolisieren den scheinbaren Glanz militärischer Abenteuer und ihr Resultat: nackte Armut, ein geteiltes Vaterland, schutzlose Zivilbevölkerung in Vertreibung und Bombenhagel, totale Kapitulation.

Das Bein scheint viel zu lang, die Person befindet sich im Ausfallschritt. Dadurch wirkt die ganze Haltung sehr instabil, sodass die Person fast umzustürzen droht. Dieser riesige Schritt mag einerseits dafür stehen, dass eine große Zeitspanne von einem ganzen Jahrhundert überschritten wird, andererseits mit einer sehr großen Aggressivität in Verbindung gebracht werden, mit der die Deutschen das 20. Jahrhundert gelebt haben. Die Figur geht einfach geradeaus: Was sich ihr in den Weg stellt wird „plattgewalzt“. Einen großen Schritt nach vorne könnte neben dem Umstieg von Faschismus zu Kommunismus auch der wirtschaftliche Aufschwung Westdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg darstellen und zusätzlich ein Zeichen für die eigene Selbstüberschätzung verbunden mit Größenwahn sein. Dieser Fortschritt wird zusätzlich durch eine rote Linie, die überschritten wird, gekennzeichnet. „

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Jahrhundertschritt

 

Fotos: G. Bessen

 

 

 

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St Nikolai in Potsdam

St. Nikolai in Potsdam

Die evangelische Nikolaikirche, gegenüber des Barberini-Museums in Potsdam, geht in ihrer Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ihren Namen St. Nikolai erhielt sie jedoch erst nach dem Neubau 1721. Unterschiedliche Baupläne nach den Vorstellungen diverser Regenten sowie Zerstörungen durch Brand und Krieg prägen die Geschichte dieser Kirche.1981 wurde die Kirche nach Zerstörung im 2. WK und Wiederaufbau eingeweiht.Weitere baulichen Maßnahmen und Sanierungen wurden 2010 beendet.

 

© Fotos: G. Bessen 3/2017

Den Landtag in Potsdam hatte ich bereits vor zwei Jahren vorgestellt

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Monatsrückblick März

Weltpolitik? Gääääääähn…..

Frühlingssonne – pure Wonne…

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Barberini-Museum in Potsdam

Barberini-Museum in Potsdam

Ein absoluter Tipp von mir ist das neue, erst im Januar 2017 eingeweihte Barberini-Museum in Potsdam.

Zur Geschichte möchte ich auf folgenden Link verweisen und mich daher nur auf einige Bilder beschränken, die ich am vergangenen Mittwoch beim dortigen Besuch der Ausstellung ‚Impressionismus – Die Kunst der Landschaft’  gemacht habe. Diese Ausstellung geht noch bis zum 28.5.2017.

https://www.potsdam.de/museum-barberini

Bild links: Claude Monet (1840-1926) Ufer des Seerosenteiches

rechts oben: Gustave Caillebotte (1848-1894) Die Brücke von Argenteuril und die Seine
rechts Mitte: Claude Monet Getreideschober
rechts unten: Claude Monet Pfingstrosen

© Fotos: G. Bessen

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Verantwortung

Während die Einen
unter Regierungslasten
fast zusammenbrechen,
delegieren Andere
und lassen es sich gut gehen.

©Text und Fotos: G. Bessen

(Atlas auf dem Alten Rathaus in Potsdam und Skulpturen im Park)

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Frühjahrsputz im Sonnenschein

©Fotos G. Bessen, Brunnen links vom KaDeWe am Wittenbergplatz

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