Fastnacht

Bild | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , | 17 Kommentare

Maskerade

Mitten im Geschehen
sah ich Gestalten stehen.
Die Augen starr
und regungslos,
der Körper aufrecht,
bewegungslos.
Masken im Straßenbild,
bedeutungslos?

Doch ein genauer Blick verriet:
das ist ein Mensch,
der lebt und fühlt.
Er sieht die Welt
aus seiner Sicht,
doch, was er sieht,
verrät er nicht.

Wir sollten öfter
abseits stehen,
den Blick
in jede Richtung drehen
und unser enges Selbst verlassen
um neue Perspektiven
zu erfassen.

An den „tollen Tagen“  legen wir uns Masken an, um unser wahres Gesicht zu verbergen. Doch, wie sieht unser eigentlicher Alltag aus? Sind wir im normalen Leben nicht auch immer wieder versucht, uns hinter einer Maske zu verstecken.

  • Wir lassen uns nicht gern in die sprichwörtlichen Karten gucken.
  • Wir messen uns gern an anderen und möchten oft aus unserer eigenen Haut fahren.
  • Wir schminken uns mit Masken und glauben, dadurch schöner zu sein.
  • Wir verstecken, was wir unzureichend an uns finden.
  • Wir geben vor, immer gut drauf zu sein, auch wenn uns zum Heulen zumute ist.
  • Wir zeigen keine Schwächen, um dem allgemeinen Gesellschaftsbild zu entsprechen.

Auch mit unserem wahren Gesicht stehen wir mitten im Leben und sind liebenswert und gleichzeitig ehrlich und authentisch. Wir haben Ecken und Kanten sowie Stärken und Schwächen. Wir sind und bleiben Menschen!

© Texte und Fotos:G.Bessen

Veröffentlicht unter Gerade aktuell | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 20 Kommentare

Die 5. Jahreszeit

Die 5. Jahreszeit ist nicht aus der  Fridays-for-future-Bewegung hervorgegangen, sondern wird pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr eingeläutet und dauert bis zum Beginn der Fastenzeit der christlichen Kirchen am Aschermittwoch.

Zu dem eigentümlichen Datum, dem 11.11., gibt es die Deutung, dass die 11 als Zahl außerhalb der religiösen Normen steht (10 Gebote, 12 Apostel). Somit leitet die 5. Jahreszeit eine Zeit ein, die der 40-tägigen Weihnachtsfastenzeit der Ostkirchen und dem vierwöchigen Advent der Westkirchen entspricht. Die christliche Fastenzeit vom Aschermittwoch bis Ostern dauert ebenfalls 40 Tage.

Menschen verkleiden sich an den tollen Tagen, feiern ausgelassen, kostümieren sich und nehmen an Straßenumzügen teil. Wer die Rheinländer und die Hessen kennt, der weiß, dass an den Karnevalstagen ‚der Bär steppt’!

Aber seit den Germanen wissen wir auch, dass Masken und Fratzen eine wichtige Rolle spielten, um die bösen Geister des Winters zu vertreiben und das Aufbrechen der Natur, den Frühling als Geist des Wachstums, zu begrüßen.

Der kommende Donnerstag ist die Weiberfastnacht, bei der die Frauen die Macht übernehmen. Ab 11.11 Uhr soll in den Karnevalshochburgen sogar arbeitsfrei sein. Männer, passt auf eure Krawatten auf, bevor sie abgeschnitten werden!

Der Höhepunkt des Straßenkarnevals mit Prunkwagen und Straßenumzügen findet am Rosenmontag statt, am Fastnachtsdienstag geht es noch einmal hoch her und am Aschermittwoch ist alles vorbei, auch die 5. Jahreszeit.

Kommt gut durch die tollen Tage!

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Gerade aktuell, In den Tag gedacht | Verschlagwortet mit , , , , , , | 13 Kommentare

Weil heute Valentinstag ist …

‚Schenken Sie Ihrer Liebsten keine Rosen, sondern einen bunten Strauß Tulpen. So bringt der Valentinstag einen Hauch Frühling  in ihr Herz.’

‚Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie und machen Sie zum perfekten Lover’.

Wütend drückte sie den Off-Knopf des Küchenradios. Diese Dauerwerbung zum Valentinstag ging ihr mächtig auf die Nerven. Sie nahm eine neue Orange, schnitt sie in der Mitte durch und legte eine Hälfte auf die elektrische Orangenpresse. Obwohl sie sich innerlich zusammenriss, konnte sie es nicht verhindern, dass ihr die Tränen die Wangen hinunterliefen und die Orange wie in einer Milchglasscheibe verschwamm.

Vier Jahre war es jetzt her und es tat jedes Jahr neu weh.
Ihre Gedanken wanderten zurück.

Patrick und sie hatten sich an einem Valentinstag auf einer Geburtstagsfeier kennen gelernt.
Diesen Jahrestag feierten sie jedes Jahr auf ganz besondere Weise. Sie besuchten eines der nobelsten Restaurants der Stadt und genossen ein sündhaft teures Essen  mit einem exklusiven Wein. Den Rummel mit Rosenstrauss, roten Herzchen und Liebesschwüren hatten sie an einem solchen Tag nicht nötig. Für sie war jeder Tag ein Valentinstag. Vier Jahre lang.

Bis zu dem Valentinsabend, als Susanne ihm freudestrahlend nach dem Essen von ihrer Schwangerschaft  erzählte und ihm das Ultraschallbild zeigte. Patrick schaute sie entsetzt an, nachdem er die Ausmaße dieser Neuigkeit begriffen hatte.
„Das ist nicht dein Ernst?“, fragte er sie ungläubig.
Sie wollten später mal ein Kind haben, darin waren sie sich einig, aber der jetzige Zeitpunkt war denkbar ungünstig. Susanne steckte mitten im ersten Staatsexamen und Patrick war dabei, seine eigene Firma zu gründen. Seiner Meinung nach fehlte es vorne und hinten an Zeit und Geld. Sie hörte deutlich aus seinen Worten, dass er zum jetzigen Zeitpunkt nicht bereit war, ein Kind in die gemeinsame Lebensplanung  zu integrieren.

Von dem Abend an war alles anders. Obwohl er es nicht aussprach, hatte Susanne das Gefühl, als müsse sie sich bald entscheiden, entweder Patrick oder das Kind. Und sie entschied sich.
Mit der Unterstützung ihrer Eltern brachte sie eine gesunde Tochter zur Welt, machte ihre Ausbildung zu Ende und arbeitete nun erfolgreich in ihrem Beruf.
Sie hat ihrer großen Liebe lange nachgeweint, als Patrick bei ihr auszog und sich eine eigene Wohnung nahm.

Susanne straffte die Schultern und widmete sich wieder ihrem Orangensaft.
Hinter ihr ging die Küchentür auf und ein kleines Mädchen mit einem bunten Schlafanzug tappte leise in die Küche, die kleinen Händchen hinter dem Rücken versteckt.

„Mama, für dich“, ertönte Lea-Maries Stimme plötzlich hinter Susanne.
Sie drehte sich erschrocken um. Lea-Marie hielt ein ausgeschnittenes rotes Papierherz in ihren Händen und zeigte es stolz hoch.
„Das haben wir gestern alle im Kindergarten für die Mamas gemacht“, setzte sie stolz hinzu. Susanne nahm ihre Tochter auf den Arm, drückte sie fest an sich und ließ ihren Freudentränen freien Lauf.

© G. Bessen

 

Veröffentlicht unter Geschichten ganz nah am Leben | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 14 Kommentare

Wenn die Tastatur spinnt…

Wenn die Tastatur spinnt…

Ich schreibe konzentriert, Zeile für Zeile. Der Blick fällt irgendwann auf mein Geschriebenes, denn ich schreibe nicht im Zehn-Finger-Blindsystem und ich erstarre. Einige Buchstaben habe ich so gar nicht getippt, Zeichen sind auch nicht so von mir beabsichtigt.

Dieser Brief muss unbedingt morgen mit in die Post. Ich betätige die Löschtaste, tippe die Buchstaben noch einmal, und wieder machen sich die Fehlerteufelchen breit. Ich habe keinen Alkohol getrunken, halte auch meine Gedanken zusammen und da sind Fehler, die ich mir nicht erklären kann.

Der Schweiß bricht mir aus, ich sehe zur Uhr. Der Brief muss heute noch fertig werden und ich muss eigentlich auch schon im Bett sein. Der Wecker ist ein unbarmherziger Geselle, wenn man früh raus muss.

WAS NUN?

Ich betrachte die Tastatur von allen Seiten, drehe sie hin und her. Die Funkmaus hat noch Saft, die Tasten sind fest. Wo sitzt der Kobold, der mir hier offensichtlich einen Streich spielen will?

Wen kann ich jetzt noch anrufen? Der Blick auf die Uhr sagt mir klar, dass die Freundin als Computerfachfrau und Nachteule, wohl nicht zu Hause oder nicht mehr ansprechbar ist, und versuche es erst gar nicht. Als gelegentlicher PC-Legastheniker bin ich immer wieder auf den einen oder anderen Tipp angewiesen.

Vater Google – vielleicht weiß der einen brauchbaren Rat. Ich gebe ein: Wenn die Tastatur spinnt und was öffnet sich? Unendliche Seiten, die ins technische Nirwana führen. Erleichtert stelle ich fest, dass ich mit meinem Problem nicht allein auf diesem Planeten bin. … …. Tastatur spinnt – was nun?

Tastatur spinnt (Tasten sind seltsam belegt)

HILFEEEE meine Tastatur spinnt … …

Und so geht es weiter. Bei so vielen Hilferufen muss es Hilfe geben. Ich lese hier und lese da, überfliege, lese quer, denn Geduld ist nicht das, was ich meinen zweiten Vornamen nennen kann, verstehe oder auch nicht und bleibe an einem Absatz hängen, der mich stutzig macht:

„… Überprüfen Sie daher, ob Sie die Tastaturbelegung auch wirklich auf Deutsch eingestellt ist. Bei Windows finden Sie diese Einstellung unter Start – Einstellungen – Systemsteuerung – Regions- und Sprachoptionen. Im sich öffnenden Fenster klicken Sie auf den Reiter „Sprachen“ und dann auf den Button „Details“. Dort können Sie im oberen Drop-down-Menü die gewünschte Sprache auswählen. Indem Sie abschließend auf „Hinzufügen“ und dann auf „Ok“ klicken, bestätigen Sie diese Einstellung. Eventuell ist ein Neustart Ihres Computers nötig um die Einstellungen zu übernehmen….“.

Textquelle

Wieso ist bei mir statt Deutsch plötzlich Englisch eingestellt? ????? Wenn ich etwas in Englisch schreibe, ändere ich keinerlei Einstellungen. Und das soll alles gewesen sein? ????? Mit diesem Absatz gerät meine aus der Bahn gefallene Welt kurz vor Mitternacht wieder in eine Normallage. Mein Brief wird fertig, ich kann den verkürzten Schlaf der Gerechten schlafen und werde Vater Google erstmalig in mein Nachtgebet einschließen.

© G.Bessen

 

 

Veröffentlicht unter Geschichten ganz nah am Leben, Mal kritisch angemerkt... | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 46 Kommentare

Wetterextreme

Möget ihr alle den Sturm  Sabine  unbeschadet überstehen …

EIN STURMTIEF NAMENS SABINE
GAR NICHT VERWANDT MIT DER BIENE
FEGT ÜBER DAS LAND
AUSSER RAND UND BAND
WENN DOCH DIE SONNE NUR SCHIENE

© Limerick G. Bessen

 

Quelle

Veröffentlicht unter Gerade aktuell, Momentaufnahmen | Verschlagwortet mit , , | 16 Kommentare

Zur Lage der Nation

 

POLITIKER ALLER PARTEIEN
DIE BRINGEN UNS NUR NOCH ZUM WEINEN
GEREDE, SO LEER
UND JEDEN TAG MEHR
WIE LANGE SOLL DAS DENN SO BLEIBEN?

©  Limerick, G. Bessen

Veröffentlicht unter Gerade aktuell, Mal kritisch angemerkt... | Verschlagwortet mit , , , , , | 10 Kommentare

Sarah Kuttner: Mängelexemplar

Sarah Kuttner: Mängelexemplar

Mein heutiger Lesetipp

Karo, eine junge intelligente Frau unserer Zeit, verliert ihre Arbeit und nutzt die frei gewordene Zeit, ihr Leben ein wenig umzukrempeln.

Als sie sich von einigen Freunden trennt und auch ihrem langweiligen Freund Philipp den längst fälligen Laufpass gibt, gerät ihr Leben plötzlich ins Wanken.

Panikattacken, Angstzustände und eine diagnostizierte Depression halten sie auf Trab und zeigen ihren weiteren Krankheitsverlauf, für den sie alles inkauf nimmt, von Medikamenten über eine Therapie bis hin zur liebevollen Pflege durch ihre selbst depressive Mutter.

Mit einer neuen Beziehung ist sie sehr vorsichtig und lässt sich Zeit. Als sie sich wieder gesund fühlt, setzt sie ihre Tabletten ab. Doch die Angst kommt wieder.

Karo erlebt in ihrer Krankheitsphase ein Gefühlschaos, das nur jemand versteht, der dieses Krankheitsbild selbst kennt. Der Schreibstil Sarah Kuttners scheint auf den ersten Blick sehr leicht und manchmal überschwänglich, doch der ironische Unterton sticht immer wieder heraus. Dadurch schließt man die Protagonistin sofort ins Herz, leidet und freut sich mit ihr und hofft, dass sie bald wieder ganz gesund wird und ihr normales Leben wiederfindet.

Ein lesenswertes Buch, das nicht den Anspruch eines psychologischen Werkes hat, aber vielleicht ein wenig Verständnis für diejenigen fördert, die sich in solch einer Phase ihres Lebens wie ein „Mängelexemplar“ fühlen und einfach nur wieder ganz und vollkommen gesund werden möchten.

Bildquelle

Taschenbuch, 261 Seiten
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: 978-3-596-18494-1
9,99 €

Sarah Kuttner (geb.1979) ist Fernsehmoderatorin, Kolumnistin und Autorin und lebt in Berlin. Der Roman „Mängelexemplar“ ist ihr erster Roman.

© G. Bessen

Veröffentlicht unter Lesetipps - für gut befunden | Verschlagwortet mit , , , , | 6 Kommentare

Achtsamkeit

Hin und wieder ist es wichtig, der eigenen Achtsamkeit nachzuspüren …

Achtsamkeit

Du sollst jetzt aufstehen – sagt der Wecker.
Du sollst dich waschen – sagt die Erziehung.
Du sollst dich kleiden, modisch, doch auch korrekt – sagt der Zeitgeist.
Du sollst in Ruhe frühstücken – sagt der Ernährungsberater.

Dein Chef sagt – Du sollst erst dieses erledigen.
Ein paar Kollegen sagen aber – Du sollst um neun Uhr zum Frühstück kommen.
Der Kunde sagt – Du sollst dich beeilen.
Dein Fachwissen sagt aber – Du sollst es ordentlich machen.

Du sollst trinken – sagt der Kreislauf.
Du sollst nicht naschen – sagt die Leber.
Du sollst die Mittagspause auch für gesunde Bewegung nutzen – sagt der Betriebsarzt.
Du sollst das essen, was am schnellsten geht – sagt die Warteschlange in der Kantine.
Du sollst nach dem Mittagessen die Zähne putzen – sagt der Zahnarzt
Du sollst aber keinesfalls die Mittagspause überziehen – sagen alle.

Die Natur sagt – Du sollst es im biologischen Tief nach der Mittagspause ruhig angehen.
Dein Berufsethos sagt – Du sollst bis zum Feierabend freundlich sein.
Dein Blutzuckerspiegel sagt – Du sollst deinen Heißhunger stillen.
Dein Ordnungssinn sagt – Du sollst deinen Arbeitsplatz zum Schluss aufgeräumt hinterlassen und die Gewerkschaft sagt – Du sollst deine Arbeit jetzt beenden!
Und Du gehst von der Arbeit – im Stress und mit Heißhunger.

Du sollst jetzt alles Nötige einkaufen – sagt der Kühlschrank.
Alles Unnötige sollst du aber auch kaufen – sagt die Werbung.
Du sollst nicht durch den Straßenverkehr hetzen – sagen die Verkehrsregeln.
Du sollst aber jetzt zügig losfahren – hupt Dein Hintermann.
Und Du? – Du … Du … Du … bist irgendwann zuhause.

Dein Hausmeister sagt – Du sollst im Hausflur nicht …bla…bla… und an den Mülltonnen sowieso…
Deine Familie klagt – Du sollst nicht so spät von der Arbeit kommen.
Deine Nerven sagen – Du sollst dich entspannen.
Dein Magen sagt – Du sollst etwas essen.
Die Küche sagt aber – Du sollst erst mal was kochen.
Später sagt der Feierabend angesichts Deines gefüllten Magens – Du sollst jetzt tun, was Dir Spaß macht.
Dein Familiensinn sagt – Du sollst liebevoll sein, zuhören und für alle Probleme einen einfühlsamen Rat haben.

Der Alltag sagt – Du sollst für morgen alles andere auch fertig haben.
Die Uhr sagt aber – Du sollst jetzt ins Bett gehen und schlafen!!!

Solltest Du nicht dein Leben leben? – fragt die Verheißung.
Aber dann sollte ich ja …?
Ja! – sagt der Verstand, das solltest Du!
Soll ich ? Jetzt???

© Gerd von Hacht

Veröffentlicht unter Mal kritisch angemerkt... | Verschlagwortet mit , , , , | 20 Kommentare

Wahrheit und Lügen – Recht und Gerechtigkei

In Deutschland kann man lügen,
bis sich die Balken biegen.
Gespielte Unschuld im Gesicht,
dazu ein wohl gesonnenes Gericht.
Die Strafe zahlt die Portokasse,
bei uns geht alles – ist doch klasse.

**********

„Lügen haben kurze Beine.“

Wer kennt diese Redewendung nicht aus seiner Kindheit? Wie sinnvoll diese pädagogische Maßnahme war und ist, sei dahingestellt. Tatsache war für mich immer, dass eine Strafe folgen wird, wenn …  Mit kurzen Beinen kann man nicht weit kommen und wird schnell erwischt. Zumindest habe ich mir als Kind sehr häufig erst die Beine eines anderen Menschen angesehen.

„Mit einer Lüge kannst du einmal essen, aber nicht zweimal“. (Afr. Sprichwort)

Diese Redewendung finde ich sympathischer, sagt sie doch aus, dass man mit Lügen nicht davonkommt.

**********

Wer lügt,
hat den Blick
für die Wahrheit verloren.

Wer nicht sehen kann,
verlässt sich auf
die anderen Sinne.

Wer lügt,
obwohl er sieht,
hat keine Sinne.

Sinnlos,
durch Reden
überzeugen zu wollen.

© G. Bessen

 

 

Veröffentlicht unter Mal kritisch angemerkt... | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 24 Kommentare