Der Dom zu Münster

Der Dom zu Münster

Wer Münster besucht, kommt an unzähligen Kirchen vorbei, von denen einige wirklich sehenswert sind.

Der Dom zu Münster, der St. Paulus-Dom, ist das Zentrum der Diözese Münster und besticht durch seine Schlichtheit wie durch seine Kunstwerke.

Dort befindet sich auch die Grabstätte des ehemaligen Bischofs von Münster, Clemens August Graf von Galen.

Der vorgelagerte Markt (zumindest am Samstag) setzt ihn bürgernah in Szene.

Text und Fotos: G. Bessen, Juni 2017

Dieses Video gibt einen Überblick über das Innere des Domes. Es lohnt sich, es anzuschauen.

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Zeit-Vertreib

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Ein Sommermärchen

Fotos ©: G. Bessen, aufgenommen am Niederrhein im Juni 2017

Ich warte nicht mehr auf Sommermärchen, ich schreibe sie selbst. Nicht, dass Ihr nun auf ein Märchen von mir wartet…

In Zeiten der unberechenbaren Wetterphänomene rechne ich nicht mehr jeden Tag mit einem Sommertag, sondern versuche die Stunden und Tage dann zu genießen, wenn sie da sind. Die Natur zeigt sich gerade von ihrer schönsten Seite, alles blüht, Früchte reifen und der von uns so sehr beklagte Regen hat die Natur in ein so sattes Grün verwandelt, dass selbst ein Waldspaziergang zu einem „Urwalderlebnis“ – fast hätte ich „Regenwalderlebnis“ gesagt – wird.

Als wir noch keinen Garten hatten, hat es uns  im Sommer immer weit weg gezogen. Ich erinnere mich, zu einem Geburtstag mit einer ‚null’ am Ende, aus dem heißen Deutschland auf die noch heißere Insel Kreta geflüchtet zu sein. Geschwitzt haben wir dort wie in Deutschland, aber wir hatten damals in Deutschland weniger Mücken.

Nun, wir sind im Sommermonat Juli und seitdem wir einen Garten haben und um uns herum Wälder und Seen, hat sich das Verreisen im Sommer auf einige Kurzreisen und Tagesausflüge reduziert.

Mein Sommermärchen finde ich zur Zeit überall dort, wo das Leben ist und wo es grünt und blüht…..

 

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Münster – die Stadt der Radfahrer

Münster hat rund dreihunderttausend Einwohner und (die Zahlen schwanken) zwischen fünfzig- und sechzigtausend Studenten. Die Hochschulgebäude liegen über die Stadt verstreut, sind aber gut erreichbar, so wie man auch die Altstadt gut zu Fuß durchqueren kann.

Somit ist Münster auch zur Stadt der Radfahrer geworden, wie man es von den holländischen Städten kennt.

Ein Parkhaus für Fahrräder würde manches Problem lösen.

Clemens August Kardinal Graf von Galen (1878 – 1946) war Bischof von Münster und trat öffentlich gegen die Tötung von sog. ‚lebensunwertem Leben’ der Nazis ein. Er liegt im Dom zu Münster begraben.

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Auf der Suche…

Auf der Suche…

Wer wie ich eine leidenschaftliche Krimileserin und Krimiseherin ist, der schaut in Münster natürlich, ob er dem Münsteraner Duo Professor Boerne und Hauptkommissar Thiel begegnet oder das Antiquariat Wilsberg findet.

Live und in Farbe haben wir natürlich niemanden gesehen, aber einen Hinweis auf Dreharbeiten und das Antiquariat Solder, was durch ein neues Schild schnell zum Antiquariat Wilsberg wird, haben wir gefunden.

 

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Un-Wettereien

Un-Wettereien

Nach dem verheerenden Unwetter in Hamburg am 22.6.2017 schien der Zugverkehr zwischen Berlin und Hamburg zum Erliegen zu kommen. Trotzdem gelang es mir, am 23.6. früh, ohne Probleme  nach Hamburg zu kommen, wurde ich doch gegen Mittag zum Klassentreffen in Münster erwartet.

In Hamburg tobte dann das Chaos. Auch wenn fast alle Züge wieder fuhren, gab es doch gelegentliche wetterbedingte Zugausfälle und die Züge, die fuhren, waren natürlich nicht pünktlich und völlig überfüllt.

Gegen höhere Gewalten sind wir machtlos, aber nicht gegen die Bockbeinigkeit und Sturheit von Menschen. Haben sie sich erst einmal mit ihrem Koffer in einen Waggon gezwängt, bleiben sie stehen (notfalls bis zum Jüngsten Tag), auch wenn es nicht vor und zurück geht und auch die Durchsagen des Zugpersonals, dass der Zug überladen nicht einen Millimeter fahren wird, trafen größtenteils auf taube Ohren.

Meinen Zug konnte ich vergessen, zu meinem Wagen, in dem ich einen Platz reserviert hatte, wäre ich nie durchgedrungen. So nahm ich wohlwollend wahr, dass eine Stunde später ein anderer Zug über Münster fahren würde, nahm meinen Koffer und wartete geduldig auf den Zug. Er kam auch, fuhr mit siebzig weiteren Minuten Verspätung irgendwann los, platzte aber auch aus allen Nähten.

Mit einem jungen Münsteraner schlug ich mich dann ab Osnabrück mit einem Regionalzug, der an jeder Milchkanne hielt, bis Münster durch. Während meine Schulfreundinnen bei Kaffee und Kuchen bereits am Aasee saßen, traf ich – völlig entnervt und entkräftet gegen 16 Uhr im Hotel ein.

Trotz all der Widrigkeiten war es ein absolut tolles Wochenende, das ich am Sonntag Mittag mit einer Weiterfahrt nach Venlo/Holland fortsetzte.

Das Niederrheingebiet ächzte noch unter den hochsommerlichen Temperaturen der Woche davor. Alles war staubtrocken, einige Bäume hatten gelbe Blätter wie im Frühherbst  oder andere hingen vor Trockenheit  einfach nur traurig herab. Die Maas führte auch schon mal mehr Wasser und diverse Hochwasserkatastrophen an dieser Stelle schienen Jahrhunderte entfernt.

Ein paar Nieselregen begleiteten mich durch die Tage in Holland, kühlere Luft konnte sich auch nur schwerlich durchsetzen und so kehrte ich am vergangenen Donnerstag zurück nach Hause.

Kaum saß ich im ICE von Duisburg nach Berlin, erreichten mich die Schauergeschichten über den Ausnahmezustand in Berlin und die ersten WhatsApp-Bildchen. Ab Hannover setzte immer stärker werdender Dauerregen ein und in Berlin tobte der Bär. Trotzdem bin ich pünktlich am Berliner Hauptbahnhof und mit der S-Bahn bis an die Stadtgrenze gekommen, wo ein völlig durchnässter Ehemann auf mich wartete.

Wir sind glimpflich davon gekommen, ein paar feuchte Flecken im Kellerboden durch hoch stehendes Grundwasser, sonst ist nichts bei uns passiert. Um uns herum sah es nicht überall so gut aus.

In der Stadt und Schule  meines früheren Brötchengebers musste am Freitag der Unterricht ausfallen, da der Keller mit verschiedenen Unterrichtsräumen und unserem schönen neuen Schülercafe geflutet war…

Ich hoffe, Ihr seid gut durch die wettermäßigen Turbulenzen gekommen und hattet es einigermaßen schön.

 

 

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Sommer-Ferien

Sommer-Ferien

Sommer-Ferien sind etwas anderes als nur die Sommer-Zeit. Sie sind ein positiver Einschnitt in den Alltag, eine Zeit der Neuentdeckung, der Erlebnisse, des freien Kopfes und des übervollen Herzens.

Wer bald in die Ferien geht, in Urlaub fährt oder einfach die Zeit zu Hause genießen möchte: Habt eine gute und erfüllende Zeit!

Nunersteinmalrunterfahren,allenBallastabwerfen,ausschlafen,
ohneDruckundHektikdenTagbeginnen,
denSommermitallseinenFacettengenießenundeinfachnurFerienoderUrlaubmachen,
dieSeelebaumelnlassen,Lesen,Sporttreiben,Faulenzen,Wegfahren,
BewegunggenießenundsichinderTiefedesHerzenserfreuen.
GenießtaucheurenUrlaub,eureFerienundwertrotzdemarbeitenmuss,
demwünscheicheineruhigeZeit.

 

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Sommeranfang

Rudi Carrells „Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?“ war einmal ein Ohrwurm, als sich der Sommer mal gar nicht blicken lassen wollte. Lange lagen in diesem Jahr Winter und Frühling  im Gerangel, wer nun wem das Feld überlässt.Und irgendwann sprangen wir vom Frühling direkt in den Sommer „I’m the only one“.

Zum heutigen Sommeranfang gibt es einen „Summer in the city“ „Like ice in the sunshine“. Die Zeit für “Tutti frutti“ mit „Macarena ist  reif und die Sun of Jamaica“ oder der “Sunshine Reggae“ sind endlich auch mal  bei uns. „Hot 2Touch“.

Ein „Bacardi Feeling“ verbietet mir der Wecker am  Sommeranfang, einem Frühaufstehtag, da wird es eher heißen „The Rigga-Ding-Dong-Song“ mit „I can see clearly now“.

Noch sind für Schüler, Eltern und Lehrer keine Sommerferien, der Urlaub in „Paloma blanca“ mit „Anton aus Tirol“ und den „Boys of Summer“ muss noch warten, aber man kann sich ja schon in den Netzwerken rechtzeitig verabschieden „We’re going to Ibiza“, „There’s a Party“ „Walking on Sunshine“.

Zur Sommersonnenwende hätte ich ja gerne „Ein Bett im Kornfeld“, „Oben ohne“, mit „California Dreamin”. „Hands up“, “ Ich will Spaß”! Bis das aber so weit ist, gehe ich in mein Bett und sage meinem Göttergatten:  When „Morning has broken“ „Wake me up before you go-go“, „You bring on the Sun“.

Bleiben wir also noch ein wenig „Reif für die Insel“.

„Life is life“

©Text und Foto: G. Bessen

 

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Lesen mit allen Sinnen

Lesen mit allen Sinnen

Ein Buch in Händen halten,
das Rascheln der Seiten hören,
den Geruch von Papier aufnehmen,
über Kaffeeflecken schmunzeln,
Eselsohren einknicken
und Abtauchen in eine andere Welt.
Das ist Lesen mit allen Sinnen.

©G. Bessen

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Die Zukunft

Die Zukunft des Menschen hängt davon ab, ob er wieder lernt zu schweigen, sich zu sammeln, seiner selbst mächtig zu werden, Abstand zu gewinnen, den Sinn der Vorgänge zu sehen, nicht aus dem Gedränge der Vorteile und Parolen, sondern aus dem Wesen der Dinge heraus zu entscheiden.

©Romano Guardini

Romano Guardini (1885-1968), war Priester, Religionsphilosoph und Theologe

 

Die Welt ist zerrissen.

Wie sehr, erfahren wir täglich immer wieder  durch die Schere von Arm und Reich, Menschenverachtung und Machtgerangel.

Die Welt steht in Flammen.

Wie sehr, erfahren wir täglich immer wieder  durch  Terroranschläge, Gewalt und  Kriege, aber auch durch Naturkatastrophen, an denen der Mensch seinen Anteil hat.

Die Welt ist lebenswert.

Es gibt eine Welt, die von den Medien nicht als wachsendes Ungeheuer dargestellt werden kann, keine Ängste schürt, sondern uns das Schöne für alle Sinne schenkt. Bleiben wir dafür empfänglich und setzen ein Zeichen für das Leben in all seiner Fülle. Lassen wir uns entflammen für friedliche Gedanken, im Leben miteinander, gewalt- und waffenlos.

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