Was für Tage!

Bald Muttertag, dann Vatertag
und selbstverständlich Kindertag.
Ein Omatag zum Opatag,
auch Vögel wollen einen Tag.
Für Neffen, Nichten, Katze, Hund,
gestaltet diese Tage bunt!

Vom Frauentag und Lehrertag
bis hin zum Jogginghosentag,
Veganer und auch Veteranen
wollen einen Spaßtag haben.
St. Martin und St. Nikolaus
lassen wir bewusst nicht aus.

Ein Kusstag, Lachtag, Einheitsfrei,
der Welt-Emoji-Tag ist auch dabei,
der Hochzeitstag, sofern gelungen,
wird zum Hebammentag besungen.
Ach, liebe Tage, welch ein Glück,
nicht ein Tag bleibt ohne Sinn zurück.

© Text und Foto: G. Bessen

 

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Dr. Reinhard Körner: Was mich bewegt

Mein heutiger Lesetipp

Seit einem Jahr hält uns und die ganze Welt ein heimtückisches Virus in Schach. Alles hat sich verändert und niemand weiß, ob, wie und wann wir aus dieser Krise herauskommen.

In seinem neuen Buch: Was mich bewegt  geht Dr. Reinhard Körner, Theologe, Karmelit und Autor zahlreicher Bücher und Schriften der Frage nach, wie wir Menschen positive Lehren aus dieser Pandemie ziehen und nachhaltig unsere Zukunft beeinflussen können.

Die Gaben der Vernunft und die Fähigkeit zur Liebe sind unser Handwerkszeug, das unser aller Zukunft neu gestalten könnte. Wir haben nur diese eine Erde, das ‚gemeinsame Haus von Pflanzen, Tieren und Menschen’, in dem wir leben und das als lebenswert zu gestalten in unserer Verantwortung liegt.

„Gottes Volk ist die Menschheit, nicht nur die Kirche“. Mit dieser Aussage richten sich die Gedanken Reinhard Körners an alle Menschen, auch an jene, die Kirche und Religion fernstehen oder sich davon abgewandt haben.

Ein lesenswertes Buch, das den Blick wieder auf das eigentlich Wesentliche richtet und Mut macht, besonders auch in diesen Zeiten.

Verlag: St. Benno
Erscheinungsdatum: 29.01.2021
80 Seiten
ISBN  978-3-7462-5907-9
12,95 €

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Lieber Herr Mai,

wie lange haben wir dich herbeigesehnt nach einem viel zu kalten und launischen April, der in ohnehin schwierigen Pandemiezeiten eine breite Spur der Enttäuschung hinterlassen hat. Ich habe die wärmenden Sonnenstrahlen und den lauen Frühlingswind mit abendlichen Treffen bei einem kleinen Outdoor-Feuer unter Freunden arg vermisst. Stattdessen habe ich die dicken Wollsocken und Winterpullover wieder hervorgekramt und abends im erlaubten gesellschaftlichen Rahmen in der geheizten Stube gesessen.

Was ist los?

Frühling – Frühlingsgefühle – Schmetterlinge im Bauch – die Zeit der Verliebten, können wir uns darauf im gerade beginnenden Monat Mai noch freuen oder war das auch einmal?

Ich habe einen Kurantrag für den Bruder April gestellt. Scheinbar hat er sich in den letzten Jahren so verausgabt, dass er völlig ausgebrannt ist und sein Programm nur noch auf Sparflamme kochen konnte. So etwas nennt man bei den Menschen Burn-out. Auch ein Herr April sollte mal in eine Rehaklinik gehen und sich wieder richtig aufpäppeln lassen, damit er in den kommenden Jahren seine Aufgaben wieder zur vollen Zufriedenheit aller ausfüllen kann.

Wenn er seine mangelhaften Leistungen dir, dem Herrn Mai, noch übertragen sollte, lehne dieses Erbe bitte konsequent ab! Stattdessen sollte er seine Leistungsschwäche eingestehen, das macht ein charakterfester Mensch auch. Bitte ihn das, was er nicht erfüllen konnte, mit Ernsthaftigkeit für Therapiezwecke in Angriff zu nehmen, ja? Ich denke, das ist er uns schuldig. Somit lassen wir ihn ziehen, wünschen ihm eine gute Regenerationsphase und danken für das, was du uns mit der Mutter Regen als Willkommensgeschenk mitgebracht hast, ein sattes Maigrün.

© Text und Fotos: G. Bessen

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HIMMELSTRÄNEN

HIMMELSTRÄNEN
FALLEN SANFT
AUF DAS VOM SCHNEE
BEFREITE LAND.

BELEBEN
WAS FÜR LANGE ZEIT
IM WINTER RUHTE
WEIT UND BREIT.

MUTTER ERDE
IST ERWACHT
NACH EINER LANGEN
DUNKLEN NACHT.

SIE SCHENKT UNS SANFT
MIT  ALLER MACHT
DIE FÜLLE IHRER
LEBENSKRAFT

© Text und Fotos: G. Bessen

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Beten Katzen?

Beten Katzen?

Mein Kätzchen sprang vom Sofa
und reckte und streckte sich.
Dankst du eigentlich dem Herrgott
für deine Gesundheit,
für deinen prächtigen Pelz,
für das Abenteuer des neuen Tages?
So fragte ich am Morgen.

Mein Kater sah mich an,
mit jener traurig-ernsten Milde,
die den Wissenden eigen ist
im Umgang mit uns Suchenden.
Und dann klang in mir
klar und deutlich seine Antwort auf:
Jeder Atemzug ist ein Gebet!

© Elke Schumacher

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Queen Elizabeth’s 95th birthday

Möge das Lächeln bald wieder in ihr Gesicht zurückkehren!

GOD SAVE THE QUEEN

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Sperrmülltag

Sperrmülltag – eine gute Gelegenheit,
uns von Ballast zu trennen,
von Unbrauchbarem, Überflüssigem,
das uns schon lange zur Last wurde,
unnütz im Weg stand, behinderte, einengte.

Sperrmülltag – eine gute Gelegenheit,
Platz zu schaffen, um frei und unbelastet zu leben.

Warum nicht auch gleich
unseren Kopf entrümpeln,
uns trennen von unnützen Gedanken,
die uns belasten und einengen:
von Vorurteilen, feindseligen Gefühlen,
Bitterkeit, Bosheit, endlosem Grübeln,
von Erinnerungen an Ärger, Verletzungen,
an überflüssiges Geschwätz.

Sperrmülltag – eine gute Gelegenheit,
Platz zu schaffen für positive Gedanken, Gefühle.

Warum nicht auch gleich
unseren Tag entrümpeln,
uns trennen von Tätigkeiten,
die uns nicht gut tun,
die oberflächlich und leer
unsere Zeit totschlagen.

Sperrmülltag – eine gute Gelegenheit,
unsere kostbare Lebenszeit bewusster zu füllen.

S p e r r m ü l l t a g
Nicht verpassen!

© Gisela Baltes

 

 

 

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Frühlingsbotschaft

Der winterliche Einfluss hält sich bei uns hartnäckig und die österliche Zeit dauert bis Pfingsten. Somit hat die Frühlingsbotschaft durchaus noch ihre Berechtigung.

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Der Traum vom Reisen …

kann nun nach der ersten Impfung wieder Gestalt annehmen und
muss kein Traum mehr bleiben …

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Im April

Im April

Wolkenhimmel und Landschaft
schön wie gemalt
Gärten voller Blumen
bunt wie ein Farbkasten

leuchtende Farben

frische Tupfer neuen Lebens
das sich nicht unterkriegen lässt
sondern sich hervorwagt
aus dem Dunkel ins Licht

© Beate Hannen
Aus: »Zwischen gestern und morgen. Gedichte«, 2019

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