Die alte Mauer

Die alte Mauer

Was sahst du, alte Mauer,
in den langen Jahren deines Daseins?
Wer baute dich zu Wehr und Schutz?
Bröselig nun deine Fugen,
bieten Heimat manch mutiger Wurzel,
speisen lebendiges Grün.

Geheimnisvoll birgst du Wunder,
füllst mit Sehnsucht nach Weite,
setzt meinen Blicken enge Grenzen.
Doch über dir der weite Himmel
verspricht endlosen Raum
meinen Gedanken und Träumen ,
schenkt Grenzenlosigkeit
in einer Welt ohne Angst,
wo aus ausgrenzenden Mauern
Häuser des Friedens werden.

© maria Sassin

Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
Dieser Beitrag wurde unter Fundstücke, Lyrisches, Vor die Linse gehuscht abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Antworten zu Die alte Mauer

  1. Gisela Benseler schreibt:

    Ausgrenzung und Frieden im Inneren, -eine Art Klosterleben dahinter…, eine Zeitlang mag das gut sein…

    Gefällt mir

  2. Ich mag alte Mauern sehr, aber keine ausgrenzenden, sondern die schützenden.
    Wo hast Du denn fotografiert, liebe Anna-Lena? Etwa in Holland?
    Liebe Grüße von Bruni zum sonnigen Sonntagabend an Dich

    Gefällt 1 Person

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