In den Wolken …

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein …“ Wer erinnert sich nicht gern an den Kult-Hit von Reinhard Mey aus dem Jahr 1974?

Unter den Wolken fühlen wir uns in diesen Monaten und Wochen unfrei, angstvoll, lethargisch und einsam, vieler Hoffnungen beraubt. Es drängt uns, abzuheben.

Doch wohin?

Mit dem nächsten Flieger in Richtung Mittelmeer, mitten hinein in Urlaubsparadiese, wo Sonne, Strand und Meer locken und die großen Sorgen unseres Alltages ganz klein werden?

So verständlich der Wunsch vieler ist, so gefährlich ist das Vorhaben.

Wie bei einer schweren Erkrankung sind wir noch lange nicht über den Berg. Das weiß auch Jürgen von der Lippe, der jeden Morgen seine Sorgen begrüßt.

So vertiefe ich mich in die Wolken, lasse meine Gedanken ziehen und gebe mich meinen Wünschen und Hoffnungen für die Zeit danach hin. Die Freiheit der Gedanken ist nämlich auch ein kostbares Gut.

Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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22 Antworten zu In den Wolken …

  1. Ulli schreibt:

    Und denen, die nicht in der Stadt wohnen, steht das weite Land zur Verfügung, um Erde, Wind, Bäume und Pflanzen zu sehen und zu spüren, Vögel zu hören und vielleicht auch einmal einen Fuchs zu sehen, ein Reh, einen Hasen. Es ist eine Zeit, die wir dafür nutzen können uns zu verbinden, mit dem, was wirklich wichtig ist.
    Liebe Grüße
    Ulli

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  2. sweetkoffie schreibt:

    Ich stimme dir voll und ganz zu. Den Wegfliegern wünsche ich, dass sie kein böses Nachspiel erleben und für die Mallorquiner hoffe ich, dass sie sich kein Eigentor schießen

    Gefällt 1 Person

  3. Helmut Maier schreibt:

    Da tust Du recht, liebe Anna-Lena! (Was sonst hätte wohl einen eigenen Wert?)

    Liebe Grüße
    Helmut

    Gefällt 1 Person

  4. ernstblumenstein schreibt:

    Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann, würde was uns gross und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.
    Ich habe seit Januar 2020 wieder zu Singen angefangen und begleite mich auf der Gitarre. Dabei empfinde ich Muße, Freude, Zufriedenheit und Glück. Musizieren hilft mir über diese arge Zeit hinweg. Schade, dass ich euch hier ÜBER DEN WOLKEN nicht vorsingen kann. 😉
    Ernst

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  5. christahartwig schreibt:

    Auch wenn ich im Moment auf das Thema Wolke / Cloud / OneDrive allergisch reagiere, und diese diebische Wolke heute früh von meinem neuen Laptop getilgt habe, so gehört Reinhard Meys Lied natürlich seit eh zu meinen liedgemachten Favoriten. Mit dem Reisen sollte man sich vielleicht zurückhalten. Was ich jedoch nur zu gut verstehen kann, ist, dass gerade jetzt viele Menschen Sehnsucht nach dem Meer haben – nicht nur mit südlicher Sonne, sondern weil sich angesichts des Meeres die Sorgen relativieren. Genau das braucht man im Moment.

    Gefällt 2 Personen

    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, liebe Christa, die Beweggründe finde ich auch verständlich und gut nachvollziehbar. Ich läge auch gern am Strand, Tapetenwechsel täte gut, aber die Zeit ist noch zu früh, um unbesorgt durch die Welt zu reisen.
      Aber das muss auch jeder selbst verantworten und ich hoffe, dass alle Reisefreudigen verantwortungsvoll im Urlaub sind.

      Liebe Grüße dir!

      Gefällt 2 Personen

  6. Gute Worte hast Du gefunden, liebe Anna-Lena.
    Meine Gedanken lasse ich gerne mit den Wolken reisen, aber ansonsten verreise ich zur Zeit lieber nicht. Kleine Ausflüge strengen mich schon genug an… Aber es wird auch wieder eine Zeit geben ohne Corona und ohne Rückenorthese. Davon bin ich bezeugt.
    Liebe Grüße von Bruni an Dich, liebe Anna-Lena, und ein entspanntes Wochenende für Dich und Deine Lieben.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Bruni,
      ja, es werden wieder bessere Zeiten kommen, besonders auch für dich und deine momentanen Einschränkunken. Hab Geduld und sei optimistisch.
      Meine kleinen Ausflüge führen meist mit Nelly in den Wald oder die nähere Umgebung, da gibt es viel zu sehen (für sie zu erschnüffeln) und der Frühling wird auch da langsam sichtbar.

      Liebe Grüße ins Wochenende,
      Anna-Lena

      Gefällt 1 Person

  7. kopfundgestalt schreibt:

    Ein Freund von mir hat einen Vertrag auf Fuerteventura. Dem gönne ich ein aus für 2 wochen.
    Ich selbst reise nirgendwohin.

    Gefällt 1 Person

  8. Heute strahlt der Himmel in makellosem Blau , liebe Anna-Lena da ist es einfach, an eine coronafreie Zeit zu denken und auch daran zu glauben❣

    Gefällt 1 Person

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