In diesen Tagen … (15)

Vielfalt der Masken,
als neuer Modetrend.
Einfarbig und bunt,
mit Punkten und Streifen.

Verhüllte Gesichter,
der Wunsch nach Schutz,
die Bereitschaft
zur Verantwortung.

Nur maskenlos
die Klarheit des
genauen Hinsehens
und der Wunsch
nach Kennenlernen,
nach Austausch,
nach Berührung.

Wann ist das Leben wieder
ohne Maskerade möglich?

© Text und Foto: G. Bessen

 

ONLINE

Ich schaue Gottesdienste online
sehe Live-Streams dann und wann
höre Podcasts hin und wieder
lausche Predigten und hoffnungsvollen Worten
Trost gibt es online und noch viel mehr

Aber, hey Gott,
wann kann ich endlich
wieder offline gehen?
Berührungen, Umarmungen, Trost, Begegnungen …live spüren,
fühlen, genießen, hören, sehen …?

Ach, Gott,
diese Frage muss sein: wann?
OFFLINE!?

© Theresia Bongarth

Quelle

 

 

Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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14 Antworten zu In diesen Tagen … (15)

  1. Gisela Benseler schreibt:

    Wer sucht, der findet auch Wege. GOTT hat mit der Maskerade nichts zu tun.

    Gefällt 2 Personen

  2. Kaya Licht schreibt:

    Es gibt zum Glück viele Orte und Möglichkeiten, dieser Maskerade erfolgreich zu entkommen. Ich suche mehr diese Orte auf und meide mehr jene, wo man meint, Masken zu tragen ist Pflicht.
    Das Leben bietet wirklich so viel mehr, als jene Masken-Orte.

    Gefällt 1 Person

    • Anna-Lena schreibt:

      Da hast du zweifelsohne recht, doch es gibt Situationen (z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufen), da ist die Maskenpflicht sinnvoll, wird aber leider nicht von allen eingehalten. Umso mehr kann die Natur gerade jetzt im Sommer entschädigen und und durchatmen lassen.

      Gefällt 3 Personen

      • Kaya Licht schreibt:

        Das stimmt. Doch Menschen wie ich, die gehen halt nur noch einkaufen, wenn es unbedingt notwendig ist, man übt Verzicht, weil ein Bummel keine Freude mehr bringt, öffentliche Verkehrsmittel meide ich und auch sonst halt ich mich in Bereichen der Maskenpflicht nur auf, wenn ich es keine Alternative gibt. Ob das wohl so gewünscht ist? An mir hat der Einzelhandel keine Freude mehr.
        Das tue ich nicht (nur) aus Protest, sondern weil ich mit den Masken wirklich nicht klarkomme und ich habe schon einiges an Masken ausprobiert.
        Stören tut es mich jetzt nicht (mehr), denn ich habe meinen Weg in dieser Zeit gefunden. Und ja, die Natur wirkt und birgt so viele Wunder.

        Gefällt 1 Person

  3. Helmut schreibt:

    Die Moden der Masken sind doch sehr schön! Und warum die Umarmungen? Früher waren die auch nicht so häufig – und die Begegnungen waren nicht weniger freundlich!

    Liebe Grüße
    Helmut

    Gefällt 1 Person

  4. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Tja, die Maskerade, es wäre schön, wenn sie bald vorbei wäre, liebe Anna-Lena, aber ich denke, sie wird uns noch eine unbestimmte Zeit begleiten und wir müssen damit klarkommen…

    Ganz herzliche Wochenendabendgrüße von Bruni an Dich

    Gefällt 1 Person

  5. mikesch1234 schreibt:

    Hat dies auf ilseluise rebloggt und kommentierte:
    Aber, hey Gott,
    wann kann ich endlich
    wieder offline gehen?
    Berührungen, Umarmungen, Trost, Begegnungen …live spüren,
    fühlen, genießen, hören, sehen …?

    Ach, Gott,
    diese Frage muss sein: wann?
    OFFLINE!?

    … also kontaktreich und analog,
    mit viel Nähe, gar Berührungen!?

    Liken

  6. alltagschrott.ch schreibt:

    Ein beeindruckendes Bild… bei uns in der Schweiz ist erst seit letztem Montag das Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln obligatorisch. Vorher war man eine Ausnahme…. bei uns sind dementsprechend die Fallzahlen nicht so gut…. Wie andere schon erwähnten, das Tragen von Masken finde ich nicht schlimm, aber die Freude am “käffelen”, Stadtbummel, Markt etc. ist momentan nicht vorhanden, eben dieses unter Menschen sein… Liebe Grüße. Priska

    Gefällt 1 Person

    • Anna-Lena schreibt:

      An die Maske habe ich mich schon gut gewöhnt und damit kann ich gut leben.
      Aber die große Einkäuferin war ich nie – außer im Urlaub oder woanders, da bummele ich gern – daher gehe ich schnell und zweckgebunden.
      Mit den Kontakten, die fehlen oder so eingeschränkt sind, hadere ich schon noch sehr … 😦

      Liken

  7. Meike schreibt:

    Hallo Anna-Lena,
    ja mittlerweile haben wir uns in der Familie an die Masken gewöhnt, jetzt muss man sie ja nur noch in Geschäften tragen und natürlich den Abstand einhalten. Längere Zeit kann ich die Maske auch gar nicht tragen, dann kriege ich schlecht Luft. Deswegen bleiben wir lieber zuhause auch wenn jetzt die Ferien anfangen, vielleicht Tagesausflüge, was für die Kinder wichtig ist.
    LG Meike

    Gefällt 1 Person

    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Meike,

      ich denke, es gibt Schlimmeres, als sich an die Gebote zu halten. Diejenigen, die sie aus Berufsgründen über viele Stunden tragen müssen, haben wirklich Grund zu klagen.
      Ich wünsche euch eine erholsame Ferienzeit, mit viel Sonne, Bewegung und frischer Luft. Meist gibt es in der näheren Umgebung so viel Neues zu entdecken.
      Habt Spaß und Freude.

      LG Anna-Lena

      Liken

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