Leben mit dem Tod auf der Schulter

Corona ist sicher das derzeit alles beherrschende Thema, doch wir sollten auch die nicht vergessen, die ihr eigenes schweres Päckchen zu tragen haben.

Daher empfehle ich im Rahmen der Blogaktion von Annegret den Post von Bettina, die auch heute ihren Geburtstag feiert.

Die Onkomiezen

Dieser Beitrag ist Teil der Blog-Challenge „Wo spaziert der Tod durch Euer Bild?“ von Annegret und Petra. Vielen Dank, dass ich dabei sein darf!

Wir alle wissen, dass wir sterben müssen. Zumindest in der Theorie. Die meiste Zeit werden Gedanken an den Tod von einem Stoppschild blockiert, das schützend vor unserer Gefühlswelt steht. Und glücklicherweise sind wir in unserer Lebenszeit viel zu beschäftigt mit Karriereplänen, Business-Projekten, Fitnesstrends oder dem wirklich allerneuesten Aufreger auf Twitter. Als liesse sich die Endlichkeit des Lebens durch gute Organisation, die richtige Ernährung oder beruflichen Status aufheben.

Bis vor ein paar Monaten hetzte ich genauso durch meine Lebensstunden als flössen diese in unendlicher Zahl. Hatte meine Effizienz bei minimaler Freizeit maximiert. An den Sinn von Leben und Tod keine Gedanken verschwendet, denn dieses Rätsel würde ich ohnehin nicht lösen können.

Ohne Vorwarnung spürte ich seine Krallen auf meiner Schulter. „Krah krah kraaaah“, sagte der Rabe, was…

Ursprünglichen Post anzeigen 544 weitere Wörter

Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
Dieser Beitrag wurde unter 'Körperwelten', Fundstücke, Gerade aktuell, Persönliches abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Leben mit dem Tod auf der Schulter

  1. Petra Schuseil schreibt:

    Liebe Anna-Lena, ich freue mich, dass Du Bettinas Artikel bei dir veröffentlich hast.
    Danke! Herzlich. Petra

    Gefällt 2 Personen

    • Anna-Lena schreibt:

      Sehr gerne. Wir dürfen uns nicht nur mit Corona befassen und alles andere vergessen.
      Eine Freundin von mir wird in einer Woche operiert (Brustkrebs) und ich hoffe, das kann auch wie geplant stattfinden.

      Liebe Grüße zurück!

      Gefällt 1 Person

  2. Xeniana schreibt:

    Habe ihn schon gelesen und war betroffen und gleichzeitig sehr berührt von diesem Mut

    Gefällt 1 Person

  3. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Wie gut, daß Du uns diesen Bericht lesen läßt, liebe Anna-Lena

    Ich grüße Dich von ganzem Herzen und hoffe, wir werden uns noch viele Jahre lesen dürfen.
    Ich blicke aus dem Fenster und sehe einen wunderdam schönen Frühlingstag

    Gefällt 1 Person

  4. Lo schreibt:

    Das macht still…..

    Gefällt 1 Person

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