Digital – medial – ideal?

Digital – medial – ideal?

Wie gut, dass ausgerechnet wir im digitalen Zeitalter leben. Was könnten wir alles verpassen!

Selbst, wenn die meisten von uns ohne Handy und Smartphone und sonstigem neumodischem Dingsbums auf die Welt und gut durch ihre Kinder- und Jugendzeit gekommen sind, finde ich es immer wieder faszinierend, in der U- oder S-Bahn Leute allen Alters  zu beobachten, die an ihren Mobilteilen wie an einer Sauerstoffflasche hängen.

Da fliegen die Finger so über die Tastaturen, dass ein Wetten-Dass-Auftritt eine wahre Herausforderung wäre. (Gibt es diese Dauerschleifensendung überhaupt noch?)

Nach reiflicher Untersuchung meines eigenen, doch recht neuen und guten Smartphones tun sich ja ganz neue Welten auf.

Da kann ich in meiner WhatsApp-Kontaktliste unter ‚Status’ eine Bekannte auf Schritt und Tritt verfolgen, wo sie sich gerade in Venedig aufhält und mit ein paar Untertiteln zu den einzelnen Fotos brauche ich nur einen Stadtplan von Venedig, um mich an ihre Fersen zu heften. Wie geil ist das denn und so bequem virtuell und digital zu verreisen, hat ja auch was. Es schont den eigenen Geldbeutel, lässt mir meine Ruhe im heimatlichen Gartenstuhl. Ich kann jedes Bild kommentieren und somit auch noch mit meiner Bekannten kommunizieren.

Das beste Mittel gegen Einsamkeit!

Eine andere Bekannte ist zur Reha gefahren. Ich kenne in der Klinik durch ihre Statusberichterstattung schon fast jeden Winkel, die Umgebung gefällt mir recht gut und die Leute, mit denen sie dort zusammen war, machen alle einen sympathischen Eindruck. Ich weiß ja selbst noch, dass man in den Raucherecken am schnellsten Kontakt bekommt, da ist es inmitten  der Tabakwolke immer sehr kommunikativ. Aber ich rauche ja nicht mehr und eine Reha brauche ich auch nicht. Und trotzdem habe ich Rehaerlebnisse fast live und in Farbe!

Da fällt mir doch glatt die nervenaufreibende Diskussion um die neue DSGVO wieder ein, nach der ganz Bloggershausen in die Reha müsste.

Wenn ich nun auf einem Foto in einem ‚Status’ bei einem meiner Kontakte auftauche, wer kümmert sich dann eigentlich um meinen Datenschutz und meine Sicherheit? Stoßen wir da etwa auf eine Lücke? Aber das vertiefen wir mal nun nicht weiter, um nicht wieder an dieses leidliche Thema zu erinnern.

WhatsApp – eine tolle Sache, wenn man jemanden mal kurz benachrichtigen oder einfach einen lieben Gruß schicken will.

Aber in dem Moment, in dem Feiertage anstehen und man auch Gruppenchats hat, sollte man besser vorübergehend aus so einer Gruppe ausziehen. Wenn ich allein daran denke, wie sich Weihnachts-, Oster- und Pfingstbildchen vervielfachen, Videos mit immer denselben frommen Wünschen um den Erdball verschickt werden, wird mir allein beim Gedanken an den Speicherdatenmüll ganz schlecht. Ich hoffe nur, der legt sich nicht in Form von Mikroplastikteilchen irgendwo in meinem Gerät ab und bringt es zum Verstummen.

Ich habe nichts gegen ein persönliches Foto, oder auch mal zwei, aber was da so alles im Netz an gequirltem Müll herumschwirrt – unglaublich.

Das Handy mit Musik am Ohr beim Joggen oder auf dem Laufband – das kann ich gut nachvollziehen, kann man sich doch vom gleichförmigen Schritttempo erfolgreich ablenken und sich Lieblingsmelodien in die Gehörgänge fließen lassen. Aber das leidige Thema Handyverbot beim Rad- und Autofahren stößt nur auf taube Ohren und kratzt oft nicht mal am eigenen Geldbeutel, wenn man denn zur Kasse gebeten wird. (Meiner Ansicht nach müssen die Bußgelder so hoch geschraubt werden, dass es richtig wehtut! – Aber mich fragt ja niemand … ) . Stattdessen geht der Aufschrei durch das Volk, wenn wegen der vergessenen Parkscheibe auf einem Kundenparkplatz ein Strafzettel folgt und man alle Hände voll zu tun hat, per Kassenbon und Uhrzeit nachzuweisen, dass man tatsächlich nur aus Gründen des Einkaufes mal eine halbe Stunde dort geparkt hat und nicht zu faul war, das Auto in der eigenen Garage abzustellen.

Gefährlich sind die Raser auf zwei Beinen, das Handy in der Hand, den Blick starr darauf gerichtet und ab durch die Mitte – egal, ob es zweibeinigen Gegenverkehr gibt, den man anrempeln könnte. Und passiert es dann, ist der Schwall an Worten, der sich über das arme Opfer ergießt, unermüdlich. Dass Opfer schon oft zu Tätern mutiert sind, kennen wir ja irgendwie schon.

Mein Smartphone hat unendlich viele, für manchen sicher auch interessante Funktionen, zu deren Innenleben ich gar nicht vordringen möchte. Mein Bestreben ist zu telefonieren, über WhatsApp Nachrichten oder die schon unmoderne SMS zu verschicken oder auch mal ein gutes Foto zu machen. Und wenn ich demnächst im Zug sitze, kann ich die Nachrichten lesen und auch mal Musik hören. Einen Status von mir, wohin ich fahre und wann ich wo bin und sein werde, wird es nicht geben.

In diesem Sinne: habt eine gute mediale oder non-mediale Zeit!

© G. Bessen, Foto: pixabay

 

 

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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33 Antworten zu Digital – medial – ideal?

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Was ist bloß passiert, seit ich in den frühen 1980ern mit dem Walkman durch die Gegend gelaufen bin 😀 Jetzt ist die Musik aus, das alte Handy verstaubt auf dem Kühlschrank und wenn ich mal lieb Grüße (ja, du bist gemeint), muss ich nicht gleich wissen ob du verreist, auf dem Klo oder vor dem TV hängst und so sollte es auch sein …, in einer normalen Welt 🙂

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  2. Brigitte schreibt:

    Aber – isch abe gar kein Smartphone! Und zwar ganz bewusst. Das habe ich mir gegönnt. Jedoch – ich werde es auch niemandem ausreden. Die goldene Mitte muss jeder selber finden. Damit meine ich, den Sinn und Zweck dieses durchaus guten „Hilf“-Mittels, wenn man es benützt mit Sinn und Zweck. Aber was sich da so aufzeigt bei manchen, oder eher bei vielen, da zweifle ich schon ein wenig am Hirn.
    Selber lobe ich mir das persönliche Gespräch mit Bekannten und Freunden, von Angesicht zu Angesicht. Und beim Sport, den ich ja nun wahrhaftig tagtäglich mache, da denke ich nach und habe gerade dann die besten Ideen.
    Deinen Artikel jedoch fand ich gut, denn das musste auch mal gesagt werden, was du geschrieben hast.

    Liebe Grüße, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Das persönliche Gespräch ist unersetzlich und da stehe ich voll hinter dir, liebe Brigitte.
      Aber über den Tellerrand auch mal hinausblicken und sich Gedanken machen, das wollte ich mit meinem Artikel erreichen. Schön, dass du es auch so verstanden hast.

      Einen ganz lieben Gruß zu dir,
      Anna-Lena

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  3. freiedenkerin schreibt:

    Ich habe seit Jahren schon ein „Kindergartenhandy“, das mich ganze 17,50 Euro gekostet hat. Ich kann damit telefonieren und simsen, mich wecken lassen, und Einkaufslisten schreiben, und es hat einen Kalender. Mehr brauche ich nicht. Ich weigere mich nach wie vor standhaft, mir ein Smart- oder Eiphone zuzulegen, und werde das auch in Zukunft so halten – und ich komme ganz wunderbar damit zurecht. 😉

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  4. sweetkoffie schreibt:

    WhatsApp ist gar nicht so ohne. Es komplett löschen ist ( noch) keine Option für mich. Bei Facebook bin ich seit geraumer Zeit raus. Ich stehe jetzt quasi mit einem Bein schon im Aus 😱LG sk

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  5. suebilderblog schreibt:

    Da sprichst Du mir in vielem aus der Seele. Drauf verzichten möchte ich nicht mehr, aber es gibt schon einiges was mich nervt. So bin ich z.B. in einer Gruppe, die eigentlich nur ins Leben gerufen wurde, um Termine festzulegen. Ich finde es ja ok, wenn man einen kurzen Urlaubsgruß an die Freunde in der Gruppe schickt, damit man nicht jeden einzeln anschreiben muss, aber bei uns gibt es Personen, die ständig irgendwelche Witzbildchen oder Videos schicken. Das nervt mich so dermaßen, dass ich mein Handy jetzt so eingestellt habe, dass die Bilder und Videos nur durch Anklicken runtergeladen werden. Meist erkennt man ja anhand des Textes, ob es sich dabei wieder um diese s.g. Müllbilder handelt und davon öffne ich keins mehr!!!! Von irgendwelchen Kettenmails will ich gar nicht sprechen, wo dann damit gedroht wird, dass ein großes Unglück passiert, wenn man es nicht weiter verschickt. Es gibt auch in der digitalen Welt viele Dinge, die die Welt nicht braucht 😉
    LG Susanne

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich verstehe dich sehr gut, liebe Susanne und habe mir das sofortige Löschen solcher Bilder und Videos angewöhnt, wenn ich von vorn herein weiß, das ist nicht meins..
      Persönliche Fotos – ja, gerne mal, aber dann hört es schon auf. Da ist mir ein Anruf um das zigfache lieber …

      Liebe Grüße zu dir!

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  6. socopuk schreibt:

    Genau das ist doch der Punkt: eine gute Zeit haben, egal ob online oder offline. Die Medien so einsetzen wie sie einen gut tun, nutzen und Spaß machen!
    Ich habe mittlerweile ein ganz gutes Gefühl dafür entwickelt, ob ich Medien als Ablenkung nutze oder “sinnvoll und gezielt“ – was zb auch der tatort oder eine Serie ist. Aber in mediale Welten zu fliehen funktioniert mE. nicht wirklich.
    In der Schule ist das innerlich Randthema, leider!

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  7. Babbeldieübermama schreibt:

    Ich habe ein Handy für Notfälle und für Krankenhausaufenthalte. Ich könnte dir noch nicht mal sagen, wo es im Moment liegt, geschweige denn kenne ich meine eigene Telefonnummer. Mich nerven die Leute die meinen sie müssen überall telefonieren oder andere durch das klingeln belästigen.
    Liebe Grüße von Bärbel

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich will die Vorzüge, die man mit einem Handy hat, nicht schmälern, liebe Bärbel, aber wenn jemand beim Einkaufen lautstark mit dem Partner noch einmal den Einkaufszettel durchgeht oder ich in der S-Bahn meine Zeitung lese und neben mir lautstark telefoniert wird, bekomme ich auch die Krise …

      Alles Liebe und sei herzlich gegrüßt! ❤

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  8. ☼aktiv60plus☼ schreibt:

    Gut so, liebe Anna-Lena! Ja, ein Smartphone ist unglaublich praktisch und ich liebe es morgens vom Spiegel das Neueste vom Tage mit den entsprechenden Artikeln zu lesen oder von der Süddeutschen Zeitung die wichtigsten Artikel per What’s App angeboten zu bekommen. Auch kurze Nachrichten meiner Freundinnen mag ich sehr. Fotografieren erledige ich mit meiner Kamera und wenn ich mal Statusmeldungen verbreite, dann meistens ein Landschaftsbild von irgendwo, aber interessiert das überhaupt noch jemand? Manchmal meine ich, dass wir dermaßen überflutet werden von Nachrichten, auch denen der Medien, wo wirklich über jeden kleinen Zwischenfall berichtet wird. Es ist fast unerträglich geworden.
    Früher, da hatte man die Tageszeitung mit der Rubrik „Regionales“ und „Aus aller Welt“ und das war’s dann auch. Müssen wir wirklich alles wissen, was uns z.T. überhaupt nicht interessiert? Ich wage zu bezweifeln, dass es hier Menschen nahe geht, wenn in Indien ein schweres Zugunglück passiert. Die meisten registrieren es und dann ist es auch schon wieder „weg“ aus den Gedanken, es sei denn man ist persönlich betroffen. Ich glaube, es ist einfach zu viel Information manchmal. Deshalb „vergesse“ ich mein Handy immer bei Waldspaziergängen und ganz oft liegt es irgendwo in der Wohnung völlig unbeachtet. Früher war man auch nicht ständig erreichbar und ich erinnere mich noch gut, dass man im Urlaub manchmal Telegramme erhielt, wenn daheim was Schlimmes passiert war (Mama im Krankenhaus) oder ähnliches. Und die Welt drehte sich doch immer weiter und auch damals gab’s Lösungen. In diesem Sinne….. herzliche Grüße, Sigrid

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    • Anna-Lena schreibt:

      Du sprichst mir so aus der Seele, liebe Sigrid
      Wir haben immer noch unsere Tageszeitung und hören und sehen regelmäßig Nachrichten im Radio oder im Fernsehen, doch auch wir sieben schon, denn erstens kann man nicht alles aufnehmen und sich merken und zweitens muss man auch an seine Gesundheit denken und kann sich nicht alles Leid der Welt „reinziehen“ oder sich pausenlos über die „da oben“ ärgern.
      Information ja, aber in gesunden Maßen. Wenn man mit Leib und Seele in seiner eigenen kleinen Welt ist und dort offene Augen und Ohren hat, ist schon das oft mehr als genug.

      Herzliche Grüße auch zu dir,
      Anna-Lena, die mal guckt, wo ihr Smartphone überhaupt ist …

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      • ☼aktiv60plus☼ schreibt:

        Ja, ich finde auch, dass es direkt um uns herum genug zu tun gibt und würde sich jeder um seinen eigenen kleinen Kosmos kümmern, wäre die Welt tatsächlich ein wenig besser. Aber heute fahren Leute ja zu einem Unfall, um ein Video zu drehen oder um einfach nur zu gaffen! Mich widert so was richtig an! Dieselben Leute würden wahrscheinlich nicht mal einem Nachbarn helfen, wenn er umfällt, sondern „filmen“. Sowas macht auch nur die neue Technik möglich, so gut sie auch manchmal sein mag, aber sie kehrt die schlechten Charaktereigenschaften doch sehr nach außen. Aber lassen wir es dabei bewenden! Aufregen könnte man sich tagtäglich, aber es nützt ja überhaupt nichts. Liebe Grüße, Sigrid

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  9. kopfundgestalt schreibt:

    WhatsApp und die Möglichkeit, über ein Hotel-WLAN ins Netz zu gehen, wenn man verreist ist, ist schon bequem. Telefoniert wird mit so einem Ding aber kaum mehr, denke ich.

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  10. ernstblumenstein schreibt:

    Auch ich lebe mit einem hundsgewöhnlichen Handy zum Telefonieren, Kurznachrichten schreiben. Notfallknopf, Wecker und wenig mehr. Ich informiere mich mit Tageszeitung, Internet, TV und Radio. Zudem verbringe ich oft zu viel Zeit am PC und brauche deshalb unterwegs nicht auch noch eine Verbindung zur ‚grossen weiten Welt‘.
    Liebe Grüsse zu dir. Ernst

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    • Anna-Lena schreibt:

      Wüsstest du nicht, wie sympathisch du mir ohnehin bist, würde ich dir jetzt ein Sympathiebienchen schicken, lieber Ernst.
      Danke für deine Worte, die ich so stehen lassen kann.
      Herzlich,
      Anna-Lena

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  11. Agnes schreibt:

    Du hast es mal wieder mit so passenden Worten genau richtig getroffen.
    Ich bin ganz glücklich über mein Smartphone, so können meine Kinder mir mal kurz Fotos aus dem Urlaub schicken, ansonsten benutzen wir für Fotos lieber das gute alte Mail-Programm.
    Auch für kurze Nachrichten die der Verständigung dienen finde ich WhatsApp gut, allerdings als ich im Februar in der Klinik war, hab ich mein Telefon teilweise abgestellt, weil mich die vielen (sicher gut gemeinten) Anfragen über WhatsApp „verrückt“ machten.
    Es gibt einiges was ich an meinem Smartphone schätze, aber ich bin nicht der Sklave meines Telefons.
    Mit dem Teil in der Hand durch die Stadt rennen, das sind Dinge die mich nur den Kopf schütteln lassen.
    Und dass man über WhatsApp meinen Standort ersehen kann, das wußte ich bisher noch nicht mal. Das ist ja erschreckend.
    LG
    Agnes

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich stimme dir zu, liebe Agnes.
      Bei WhatsApp hast du in der oberen Leiste neben Chats Status und dann Anrufe. Ich glaube, wenn du Fotos mit dem Smartphone machst, kannst du es unter Statusmeldungen so einstellen, dass jeder aus deiner Kontaktliste diese Bilder sieht.
      Heute habe ich die Nummer einer Bekannten komplett gelöscht, die sich nur auf diese Weise, per Fotos, aus allen Himmelsrichtungen „meldet“. Brauche ich das??? Nein!

      Ich grüße dich herzlich nach einer entspannten Urlaubswoche in Holland!
      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  12. www.wortbehagen.de schreibt:

    Ein guter Text, liebe Anna-Lena!
    Meine Telefonate erledige ich inzwischen am liebsten per Handy *g* , SMS schreibe ich kaum noch, Whats-App nutze ich gerne, aber die vielen seltsamen Bildchen, die mir einige schicken, ermuntern mich nie zum Weiterversenden, beschweige denn zum Antworten. Manche sind einfach nur doof und einfallslos, kitschig und öde. Es gibt aber Menschen, zu denen gehörst Du, liebe Anna-lena, da kommen schöne und geschmackvolle Bildchen, die genieße ich dann sehr und antworte von Herzen gerne. Facebook habe ich immer gemieden und vermisse es nie.
    Heute morgen beim Einkaufen im kleinen Supermarkt telefonierte eine Frau unentwegt in normaler Lautstärke während des gesamten Kassenvorganges und während sie in ihr Handy sprach, tippte sie nebenbei noch die Geheimnr. der Bankverbindung ein, WARUM MUSS DAS SO SEIN?
    Schön, die neuen Errungenschaften der Technik genießen zu können, aber doch bitte mit Maß und Ziel, nicht unentwegt und nie so, daß man seine Mitmenschen damit nervt.

    Ganz herzlich, Bruni und feine entspannte Tage für Dich!

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich nutze meist mein Festnetz, wenn ich nicht verreist bin und bei der Auswahl von Bildern bin ich auch wählerisch, denn viele lösche ich sofort.
      Gestern im Zug nach Hause habe ich gestaunt, viele waren mit Handy, PC oder auch Tablet im ICE beschäftigt, aber keiner laut redend, eher in Arbeit vertieft.
      So konnte ich meiner Musik (extra für die Reise aufs Smartphone gespielt) lauschen und sogar ein Nickerchen machen.

      Ja, den guten Mittelweg wie bei allem im Leben, den sollten wir auch im digitalen Zeitalter nicht aus den Augen verlieren.

      Einen herzlichen Gruß zu dir,
      Anna-Lena

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  13. Helga/Rheinland schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    ich besitze ganz bewusst kein Smartphone und trage in der Handtasche ein Mini-Handy für den Notfall. Es kann nur telefonieren! Ich bin ganz sicher, dass ich dadurch nichts verpasse und befreit unterwegs sein kann. So konnte ich übrigens als Fußgänger schon manchem Zusammenstoß entkommen, da ich meinen Kopf nicht gesenkt trage und meine Augen geradeaus schauen! 🙂
    Schönes Wochenende wünscht Helga

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    • Anna-Lena schreibt:

      Das ist eine Einstellung, die ich mühelos nachvollziehen kann, liebe Helga.
      Allerdings habe ich gerade in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht, wie entspannend auch das Musikhören im Zug auf langen Strecken sein kann und dass auch ein Foto für zwischendurch seinen Reiz hat. Aber lebensnotwendig ist auch für mich nur der Not-Ruf.
      Als ich den Rhein gestern mit dem Zug überquerte, hätten dir eigentlich die Ohren klingeln müssen …
      Liebe Grüße zu dir,
      Anna-Lena, wieder in heimatlichen Gefilden

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