Sommerliches (13)

Störche sind faszinierende Tiere, die man längst nicht mehr überall sehen kann. Jedes Jahr freue ich mich, wenn der Storchenhorst in unserem Nachbarort im Frühjahr bezogen wird und über  eine webcam am Nachbarhaus kann man das rege Treiben im Storchennest verfolgen. In diesem Jahr gab es dort nur einen Jungstorch, der mittlerweile auf dem Weg in wärmere Gefilde ist.

In unserer Regionalzeitung war gestern zu lesen, dass die Storchenbilanz in unserem Landkreis eher traurig ist. Viele Storchenpaare sind erst spät  aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt, möglicherweise  aus wetterbedingten Gründen, so dass bei vielen Paaren der Nachwuchs ausblieb.

Der unwetterartige Starkregen bei uns Ende Juni und der allgemein zu nasse Sommer haben dazu geführt, dass viele Jungstörche durch Unterkühlung verendet sind. Dauerhaft nasse Füße wären auch für Kleinkinder lebensbedrohlich.

Mögen die Störche ihre Winterquartiere sicher erreichen und dort in der Wärme neue Kraft schöpfen.

©G. Bessen 8/2017

Ein aktueller Link von meinesichtderwelt:

http://www.idowa.de/inhalt.langenpreising-tierdrama-im-gewittersturm-storchenversammlung-endet-tragisch.536064e4-02d7-4aea-b3d1-09e13c29e4ba.html

 

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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29 Antworten zu Sommerliches (13)

  1. freiedenkerin schreibt:

    Das sind so wunderschöne Vögel. Schade, dass vielen von ihnen heuer der Nachwuchs verwehrt geblieben ist.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Letztendlich ist das auch eine Frage des Klimas, des Wetters und hängt mit des Menschen Eingriff in die Natur zusammen.
      Ökologische Gleichgewichte geraten immer mehr aus den Fugen.

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  2. Beate Neufeld schreibt:

    Eine halbe Autostunde von uns entfernt gibt es ein Dorf mit vielen Storchennestern und einer Storchenaufzuchtstation. Ich hatte auch schon einmal im Blog davon berichtet und Fotos gezeigt. Wie es in diesem Jahr dort aussah weiß ich nicht, ich war nicht dort. Traurig, dass so viele Störche gestorben sind.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Mir tut das auch leid und da fällt mir wieder mal mehr auf, dass unser Gemecker über das Wetter so egoistisch ist und so vieles andere, was andere Menschen und Tiere betriff, völlig außer acht gelassen wird.

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  3. www.wortbehagen.de schreibt:

    oh ja, es sind faszinierende Tiere, besondere, um die sich die schönsten Geschichten ranken.
    Der Klapperstorch, der die Babys bringt; ich mag diese Geschichte noch heute.
    Es wäre sehr schön, wenn sie uns erhalten bleiben, die großen weißen Vögel mit den langen Beinen und den langen Schnäbeln. Ich hoffe es sehr!

    Liebe Gutenachtgrüße von Bruni an Dich

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  4. E schreibt:

    Faszinierende Vögel. Hier bei uns in der Gegend bleiben die aufgestellten Horste immer leer. Das die Jungstörche durch den starken Regen gefährdet sind wusste ich auch nicht oder habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Schlimm, ganz schlimm. Ich hoffe auch, dass ganz viele Jungstörche gesund ihr Winterquatier erreichen.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Mich hat die Nachricht in der Zeitung auch erst zum Nachdenken gebracht. Wegfliegen und sich unterstellen ist für Herrn oder Frau Storch nicht so einfach und einen großen Regenschirm hat auch niemand parat 😉 .

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  5. Agnes schreibt:

    Ich mag sie auch die Störche, es sind schöne Vögel, und wenn sie sich liebevoll anklappern, das finde ich besonders schön.
    Liebe Grüße
    Agnes
    Sorry, dass ich mich im Moment so rar mache, außer den Problemen mit dem Telefon/Internet sind jetzt noch weitere dazu gekommen.

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  6. Kunterbunt schreibt:

    Ich finde sie auch faszinierend. Wie traurig, wenn man möglicherweise in Zukunft um ihren Bestand bangen muss. Aber alle diese Veränderungen, meist menschgemacht, haben leider ihre Auswirkungen.

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  7. Brigitte schreibt:

    In unserer Gegend gab es in diesem Jahr sehr viele Störche, auch die Aufzucht klappte überwiegend. 2016 hatten wir das Dilemma, welches euch in diesem Jahr ereilt hat. Es war viel zu naß und deswegen sind auch etliche Junge damals gestorben.

    Was mir auffällt, ich glaube, dass die Störche schon kurz vor dem Abflug sind. Die Nächte sind sehr frisch. – Fährt man bei uns durch die Gegend, so kann man durchaus einen Storch fliegen sehen oder mehrere in einer Wiese bemerken. Auch Nester sind etliche vorhanden.

    Ich finde es auch sehr schön.

    Übrigens sind in unserem Garten ganze Vogelkolonien unterwegs, sie sitzen an den Gräsern etc. – merkwürdigerweise möchten sie in diesem Jahr keine Vogelbeeren.

    Herzlichen Gruß, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Dann scheint es eher ein regionales Problem zu sein, dass es den Störchen in diesem Jahr nicht überall gut geht, das beruhigt mich.
      Ja, unsere Störche sind weg, seit Tagen ist der Horst leer.

      Hast du eine neue Zucht Vogelbeeren oder sind sie zu verwöhnt von anderen Dingen in deinem paradiesischen Garten? 😆

      Ich grüße dich herzlich zurück,
      Anna-Lena

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  8. meinesichtderwelt schreibt:

    In einem Ort in der Nähe meiner Eltern saßen Freitag vor dem Gewitter wohl mehr als 30 Störche auf dem Kirchendach, einer scheint im Sturm ums Leben gekommen zu sein, einer ist schwer verletzt – das tut mir als riesengroßer Storchenliebhaber in tiefster Seele weh …

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  9. kopfundgestalt schreibt:

    Störche sind offensichtlich richtig ordentlich 🙂

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  10. alltagschrott.ch schreibt:

    Ja, mögen die Störche einen sicheren Flug haben.
    Bei uns in Basel und naher Umgebung haben wir Sehr viele Störche. Manchmal sieht man sie im Himmel zu x. fliegen. Der Zoo hat letztes Jahr noch viele zusätzliche Horste installiert. Es ist eine Freude.
    Sei herzlich gegrüßt. Priska

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  11. ernstblumenstein schreibt:

    Ich verfolge in der ARD und im 3SAT immer das Europawetter und meine, dass wir in der Schweiz gesamthaft viel besseres Wetter für die Störche hatten als ihr im Norden.

    Wir profitieren aber auch von vielen erfolgreichen Aufzuchtstationen im Elsass, süddeutschen Raum und in der Schweiz, die in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen haben, dass sich die Bestände erfreulicherweise stark erholten. Wir freuen uns an wieder an vielen Störchen im Reusstal, die wir oft schon „vor unserer Haustür“ resp. außerhalb des Dorfes bestaunen können.
    Herzliche Grüsse zu dir. Ernst

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich finde es immer wieder beruhigend, wenn Menschen aktiv dafür sorgen, dass Lebensräume und Tierarten erhalten bleiben.
      In diesem Jahr ist und war das Wetter doch sehr unterschiedlich, was Europa insgesamt betrifft. Hitzewellen und Wasserknappheit im Süden Europas und Überschwemmungen in anderen Teilen.
      Dazu eine Ballung von Touristen in Gegenden, die sonst nicht so stark frequentiert sind, da bestimmte Länder gerade nicht sehr einladend wirken, dort seinen Urlaub zu verbringen.

      Und unterm Strich kippt das ökologische Gleichgewicht immer mehr aus den ohnehin durchlöcherten Latschen.

      Auch liebe Grüße zu euch, lieber Ernst,
      Anna-Lena

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