Monatsrückblick Februar

Auch wenn der Karneval mit dem Aschermittwoch beendet wird, scheinen sich so einige Narren weiterhin auf der politischen Bühne wohl zu fühlen und genau das zu tun, was die Mehrheit der Völker nicht will. Mauern bauen, die Demokratie immer mehr aus den Angeln heben, wie kleine Jungen Krieg spielen und das landeseigene  Waffenarsenal vergrößern. Wo sind wir eigentlich hingekommen?
Da spielt sich einer auf, mit dem Charme eines Schützenpanzers und die ganze Welt schaut zu?

Blicken wir zu unseren türkischen Nachbarn, verstehe da jemand die Praxis willkürlicher Verhaftungen, die scheinbar an der Tagesordnung sind.

Schockstarre ist keine Lösung. Also, liebe Damen und Herren Volkspolitiker, es wird Zeit, einigen wenigen auf der politischen Bühne Einhalt zu gebieten und aufzuwachen.

In unserem Land geht es nicht ganz so dolle zu, obgleich sich die Nachrichten auch überschlagen. Vertrauen in Schulz, dann wieder doch nicht, AfD im Abwind, was ja in den nächsten Tagen wieder anders sein kann. Nur der neue Bundespräsident scheint mir Verlässlichkeit auszustrahlen und wird bald sein Amt antreten.

Nach all dem politischen Chaos in der Welt bleibe ich beim Heimischen. Schneeglöckchen und Krokusse stecken ihre Köpfchen aus der Erde, die Sonne hat eine wunderbare Kraft, wenn sie mal da ist und bleibt. Der Frühling steht vor der Tür und wird uns sicher bald mit seiner Fülle und Buntheit beglücken.

Nun beginnt mit dem heutigen Tag die Fastenzeit, beide Kirchen starten Aktionen dazu und auch diejenigen, die ohne einen religiösen Hintergrund fasten, weil sie mal wieder runterkommen und bewusster leben wollen, haben sich vorgenommen, auf lieb Gewordenes zu verzichten, ein paar Kilos abzunehmen oder einfach nur innezuhalten.

Jedem das Seine, so, wie er oder sie  es für sich möchte!

VERZICHT NIMMT NICHT.
VERZICHT GIBT.

Martin Heidegger, Philosoph
1889-1976

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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26 Antworten zu Monatsrückblick Februar

  1. versspielerin schreibt:

    feine worte zum märzbeginn, liebe anna-lena!

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  2. Helmut schreibt:

    Du sprichst mir aus der Seele, lieb Anna-Lena. Danke!

    Herzlich
    Helmut

    Gefällt 2 Personen

  3. Du sprichst mir aus der Seele! Danke für diesen nachdenklichen Beitrag. Liebe Grüße, Sigrid

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  4. freiedenkerin schreibt:

    Ja, das Geschehen auf den internationalen und nationalen politischen Bühnen mutet immer öfter wie eine Mischung aus Gruselkabinett und Schmierentheater an…
    So ganz unumstritten ist der Herr Steinmeier auch nicht. Aber lassen wir ihn zuerst einmal in aller Ruhe sein neues Amt antreten. Sympathischer als der „Zonen-Apostel“ Gauck ist er mir in jedem Fall…
    Herzliche Grüße!

    Gefällt 1 Person

  5. Ingrid schreibt:

    Tja, die Weltlage 😦 Ich las einen Kommentar, dass man diesen Druck auf die Türkei nicht öffentlich ausüben soll. Das kann man gerne glauben, wenn man sich diesen Sultan ansieht. Der verliert sonst sein Gesicht und dann wird es umso schlimmer. Aber Druck auf allen möglichen Kanälen, das müsste sein.
    Ich las gerade 1984 von George Orwell. Du meine Güte! Zwar schwierig, aber so weitschauend, so vieles, was man heute auch schon wieder beobachten kann.
    So, und jetzt warte ich auf den Frühling 😉
    Herzliche Grüße, Ingrid

    Gefällt 2 Personen

    • Anna-Lena schreibt:

      Diplomatie ist sicherlich ein Zauberwort, aber die muss von allen Seiten kommen. Es kann nicht sein, dass sich einzelne Politiker alles erlauben dürfen und denen noch aus falsch verstandener Diplomatie gehuldigt wird.

      Ja, Orwell, der ist präsent, weitschauend und so realistisch, dass es mich schaudert.

      Heute früh sah es nach Frühling aus und nun ist der Regen wieder da. Geduld, liebe Ingrid, der Frühling kommt…

      Liebe Grüße auch dir,
      Anna-Lena

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  6. cosmea49 schreibt:

    Es kann auch nicht sein, dass wir hier einem Despoten eine Bühne bieten für seine unglaublichen Vorhaben. Da wäre es an der Zeit die Einreise zu verweigern. Was wollen wir uns denn noch alles bieten lassen.
    Auch bin ich der Meinung, dass in erster Linie der Bevölkerung Schutz zu bieten ist. Ist das wegen diverser Gesetze nicht möglich, dann müssen diese eben dementsprechend geändert werden, zum Vorteil der Bevölkerung. Da beziehe ich auch jene ein, die sich hier gut benehmen und integrieren.
    Ansonsten hast du völlig recht, konzentrieren wir uns mal auf uns selbst, auf das, das uns umgibt und uns Freude macht. Jedem das Seine, jedoch mit Respekt gegenüber den Anderen.

    Herzlichen Gruß, Brigitte

    Gefällt 1 Person

    • Anna-Lena schreibt:

      Du sprichst mir aus der Seele, liebe Brigitte. Ich bin momentan von Politik so abgegessen, dass ich mich wirklich um den Frühling und das Schöne kümmere, auch eine Art von Fastenzeit.

      Herzlichen Gruß auch dir,
      Anna-Lena

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  7. Träumerle Kerstin schreibt:

    Ich faste nicht, mit nichts. Eine Mitstreiterin aus der Sportgruppe will auf Süßes verzichten, okay, das geht. Alkohol fällt sicher den Männern schwerer, so ganz ohne ein Bierchen … Aber so richtig fasten, unter Anleitung, ärztlicher Unterstützung vielleicht sogar – nein, das kann ich nicht.
    Liebe Grüße in den Frühling von Kerstin.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Für mich kommt Fasten im Sinne einer flüssigen Ernährung auch nicht infrage, aber Süßigkeiten wegzulassen ist eine Herausforderung für mich, seitdem ich nicht mehr rauche. In elf Monaten rauchfrei habe ich 5 kg zugenommen, das geht gar nicht…

      Nach Frühling sieht es zwar noch nicht so aus, aber das kommt noch.
      Auch dir ganz liebe Grüße
      Anna-Lena

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  8. bruni8wortbehagen schreibt:

    Tja, die Weltenlage, liebe Anna-Lena… ein Kapitel, das zur Zeit unlösbar scheint.
    Was wäre die Demokratie ohne Diplomatie. Zauberei ist es nicht, nur ein Gespür dafür, wo ein Weg zur Lösung liegen könnte.
    Freiheit scheint uns so selbstverständlich zu sein, daß wir schon nicht mehr darüber reden und tut es einer immer wieder, fällt es unangenehm auf. Ich bin verblüfft.
    Herr Steinmeier? Mal sehen, wie ER es anpackt, das Problem, das höchste Amt im Staate zu bekleiden…Repräsentieren ist eine hohe Pflicht.
    Mir liegt die aktuelle Weltlage auch sehr auf der Seele und deshalb mein
    Eiserner Wald II in Wortbehagen … Ich vermute allerdings, er ist noch unverständlicher als die Politik selbst 🙂

    Herzlichtst Bruni an Dich ♥

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    • Anna-Lena schreibt:

      Diplomatie ist sicher immer ein guter Weg, dazu muss man nicht Politiker(in) sein. Doch oft erlebe ich im Täglichen Leben wie auch auf höherer Ebene, dass Diplomatie mit Konfliktscheue verwechselt wird und das darf nicht sein.
      Ein kräftiges Gewitter kann doch die Luft eher und besser reinigen, als diplomatisch sein Süppchen köcheln zu lassen, ohne dass etwas passiert.

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  9. wasbleibt/bmh schreibt:

    Verzicht nimmt nicht, Verzicht gibt –
    ein absolut toller Satz. Ihn immer wieder mal bewusst anschauen und umsetzen, kann nur positive Auswirkungen haben.

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