Peter Georgas-Frey: Die Heimkehr

Mein heutiger Lesetipp

Peter Georgas-Frey: Die Heimkehr

Vor 10.000 Jahren landeten 100 Aurumer von ihrem Heimatplaneten Aurum auf der Erde. Sie lebten in immer wieder wechselnden menschlichen Körpern fort und schufen sich die Erde so, wie sie ihnen zu dem Zweck dienlich war, wieder zu ihrem Heimatplaneten zurück zu gelangen. Alles unterlag ihrem Einfluss, denn die menschliche Rasse war nicht intelligent genug, Wissenschaft und Technik so weit zu entwickeln, dass es den Aurumern reichte, um die Erde wieder verlassen zu können.

Während Chronos, der Anführer der Aurumer und als Mensch mit Namen Isaac Ginter am Forschungsinstitut CERN in der Schweiz tätig, auf eine baldige Rückreise drängt, versuchen drei Aurumer, diese Pläne zu unterwandern. Ihnen gefällt das Leben auf der Erde besser.

Gleichzeitig trägt eine Frau, eine sog. Replikantin, ein Wesen  unter dem Herzen, dass sowohl Mensch als auch Aurumer ist.

In den obersten Kreisen von Kirche und Politik, in der Wissenschaft und in der Wirtschaft machen sich Gerüchte um die Existenz der Außerirdischen breit. Die Replikantin wird gejagt und die ersten Machtspekulationen, wer nach der Abreise der Aurumer die Fäden der Weltordnung in Händen hält, ziehen ihre Kreise.

Doch beim Aufbruch der Aurumer gibt es plötzlich Probleme…

Ich tat mich anfänglich sehr schwer mit diesem Buch, ist es doch ein Genre, mit dem ich mich nie so richtig anfreunden konnte. Doch die Idee dahinter, angelehnt an Erich von Däniken, in Verbindung mit einigen unserer derzeitigen Konflikte auf der Welt, gefiel mir und machte mich neugierig.

Verwirrend fand ich die vielen Personen, die bei jedem Kapitelwechsel ins Spiel kamen. Mal traten sie mit ihren aurumischen, mal mit ihren menschlichen Namen auf. Und mit manchen Namen, wie Pangae und Gondwana, die durch Alfred Wegner und der Verschiebung der Erdplatten herrühren, bin ich gar nicht einverstanden. Manche Namen wie der amerikanische Präsident Loosvelt oder der italienische Ministerpräsident Berlusporko sollen wohl bewusst ins Lächerliche gezogen werden. Da würde ich mir doch ganz andere, neutrale  Namen wünschen.

Letztendlich hat mich die Spannung doch gepackt und ich habe es gern zu Ende gelesen.

Anfang September erschien der zweite Band von Peter Georgas-Frey: „Die Rückkehr“.

Dieses Buch lese ich bereits und werde es bald vorstellen. Ich möchte ja wissen, ob die Aurumer zurück zu ihrem Heimatplaneten gekommen sind und ob die Menschen nun schlauer und eigenständig genug sind, Fortschritt in Wissenschaft und Technik ohne fremde Hilfe zu erreichen.

die-heimkehrBildquelle

Peters Blog findet Ihr hier:

https://literaturfrey.com/

 

 

 

c/ G. Bessen 10/2016

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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8 Antworten zu Peter Georgas-Frey: Die Heimkehr

  1. Pingback: Ihr ahnt es … – literaturfrey

  2. Frau Momo schreibt:

    Ich glaube, das ist mal definitiv nix für mich 🙂 Aber ich gehe jetzt auch erstmal in die Klassik und lese Fontanes Wanderungen in der Mark Brandenburg. Liegt nahe 🙂

    Gefällt 1 Person

  3. bruni8wortbehagen schreibt:

    Es scheint auf jeden Fall ein spannender Roman zu sein, wenn man sich mit ihm angefreundet hat. Vielleicht würde er mir auch gefallen, aber sicher bin ich nicht *g*

    Liebe abendliche Grüße von Bruni

    Gefällt 1 Person

  4. Pingback: Peter Georgas-Frey: Die Rückkehr | Mein Lesestübchen

  5. suebilderblog schreibt:

    Solch eine Buchvorstellung hätte ich jetzt aber überhaupt nicht bei Dir erwartet. Ganz ehrlich – das ist definitiv nicht mein Lesestoff. Würde ich mir evtl. als Film ansehen, aber als Lektüre nicht.
    LG Susanne

    Gefällt 1 Person

    • Anna-Lena schreibt:

      Warum nicht mal das Genre wechseln? Ich tat mich erst schwer, aber dann hatte es mich doch gepackt. Und beide Bücher zusammen waren so um die acht- bis neunhundert Seiten.

      Auch liebe Grüße zu dir,
      Anna-Lena

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