Gedanken zur Vorsorge

Wenn man jemanden beerdigt, stellt sich immer wieder die Frage, wie die letzte Wohnung für einen selbst aussehen sollte und welche Vorsorge man dazu treffen kann.

Damit meine ich nicht die Patientenverfügung, Testament oder was man heutzutage noch alles rechtzeitig festlegen kann, sondern die letzte Ruhestätte schlechthin.

Gestern haben wir einen Friedhof kennengelernt, der alle möglichen Arten der Beisetzung erlaubt. Von Erd- und Urnenbestattung mal abgesehen, gibt es neben der „Grünen Wiese“ auch die Bestattung unter einem Baum.

Davon gab es auf diesem Friedhof sehr viele, nicht umsonst trägt er den Namen ‚Waldfriedhof’ . Die Urne wird unter einem Baum begraben, am Baum selbst hängen Messingschilder mit dem Namen des/der Verstorbenen und am Baum selbst sind Vasen mit Blumen erlaubt.

Waldfriedhof 1 Waldfriedhof 2

Wie weit habt Ihr Euch schon Gedanken um Eure letzte Ruhestätte gemacht?

Ich denke für mich persönlich über die „Grüne Wiese“ oder aber über eine Bestattung unter einem Baum nach.

© Text und Fotos (Waldfriedhof Birkenwerder, Brandenburg): G. Bessen, 2016

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
Dieser Beitrag wurde unter 'Körperwelten', Aus Berlin und Brandenburg, Gerade aktuell, Geschichten ganz nah am Leben abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

75 Antworten zu Gedanken zur Vorsorge

  1. Frau Tonari schreibt:

    Wir haben „unseren“ Baum bereits reserviert. Es wird wohl eine Art Familienbaum. Die SchwieMu ist bereits eingezogen. Der beste SchwieVa von allen wird es aller Voraussicht nach in aller Bälde tun.
    Dann ist noch Platz für zwei weitere Familienmitglieder.
    Da das Töchterlein ganz weit weg wohnt und der Sohn nicht gerade zuverlässig ist, denken wir, dass eine Baumbestattung eine prima Lösung ist. Nicht ganz anonym, aber pflegearm.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Eine gute Idee! Bei einem Urnengrab ist auch Platz für vier, aber das ist ja das leidige Thema mit der Pflege.
      Ja, eine Baumbestattung gefällt mir. Beizeiten werde ich mich hier mal umhören und -schauen…

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  2. freiedenkerin schreibt:

    Ich pflege immer noch den Traum von einer Urnenbestattung im Bodensee. 😉 Derzeit ziert man sich ja, was solche Ansinnen von deutschen Staatsbürgern/innen anbelangt, aber da ich schon – geistige Gesundheit vorausgesetzt – ein stattliches Alter anstrebe, wird man sich bis dahin mit den Eidgenossen höchstwahrscheinlich doch noch handelseinig werden. 😉

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    • Anna-Lena schreibt:

      Im Bodensee – das ist ja auch interessant. Stattliches Alter, was heißt das in konkreten Zahlen? :mrgreen. Das gönne ich dir natürlich von Herzen…
      🙂 .

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      • freiedenkerin schreibt:

        Na, so zwischen Fünfundachtzig und Hundert. 😉

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        • Anna-Lena schreibt:

          Das ist realistisch gedacht 😉 🙂 .
          Möglicherweise brauchst du bis dahin eine weitere Hüfte auf der anderen Seite, aber deine Damen werden dich schon beschützen… 😆 !

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          • freiedenkerin schreibt:

            Mit Fünfundachtzig müsste ich mir die rechte Hüfte auch ersetzen lassen, man geht ja von einer „Laufzeit“ von ca. 25 Jahren aus. 😉
            Meine Damen knallen bereits durch vor lauter Reisefreude und -fieber. 😉 Das ist etwas mühsam, ich habe gestern einen halben Drogeriemarkt leer gekauft – Baldrian Forte, Vitamin-B-Komplex-Dragees, Greendoc’s Einschlafhilfe, Melissengeist – um des Nachts wenigstens einigermaßen schlafen zu können. :mrgreen:

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            • Anna-Lena schreibt:

              So ähnlich bin ich zu meiner letzten Reise auch losgezogen, mit allem, was für den Rücken wichtig ist. Und ich sage dir: Tapetenwechsel, viel Bewegung, Rückenglück. Nichts habe ich gebraucht, nur unnötig geschleppt…

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  3. die3kas schreibt:

    Solche Begräbnis finde ich super. Zeit gemäss,
    oder wie in südlichen Ländern eine bestimmte Anzahl von Jahren die Urne ins Mäuerchen.

    Wir sind beide keine Friedhofsgänger und wer sollte das Grab dann pflegen und bezahlen?

    Mein Mann hat vor 15 Jahre seinen Körper der Medizin vermacht.
    Dort kann man bis zu 5 Jahren an ihm forschen und danach wird er auch einer grünen Wiese beerdigt. Die Tochter würde sich nicht kümmern können und so denke ich seit Jahren, das mache ich auch. Aber man schiebt das immer auf…
    Ich hoffe ich werde das bald mal in Angriff nehmen und endlich Nägel mit Köpfe machen.
    Kommt jetzt auf die To-Do Liste 😉

    Beste Grüsse, kkk

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    • Anna-Lena schreibt:

      Die Schwägerin meines Mannes hat ihren Körper der Universität München vermacht, dafür musste sie aber noch eine Menge Geld selbst bezahlen (angeblich, weil das Formaldehyd so teuer ist).
      Die Uni hat dafür 5 Jahre später die Urnenbestattung übernommen.
      Wir haben ja gestern die Schwiegermutter beerdigt, die ihre Beisetzung vor zwölf Jahren geplant, in Auftrag gegeben und auch schon bezahlt hat.

      Auch liebe Grüße zu euch,
      Anna-Lena

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      • die3kas schreibt:

        Hab ich mir gedacht dass das gerade war,,,

        Mein Mann musste nichts bezahlen, ganz im Gegenteil, dadurch spart man ja die Beerdigungskosten und jede Uni im Umkreis von 100 km (evtl im Urlaub) nimmt dann später seinen Leichnam auf. Angemeldet ist er hier in Witten. Wie gesagt, das ist 14 Jahre her… aber das da Kosten auf den Spender zukommen… kann ich mir nicht vorstellen, aber nichts ist ja bekanntlich unmöglich. nur warum sollte man dann noch spenden? Eine Spende kostet bekanntlich nichts. Vll. hat sie etwas anderes gewollt? Sollte ich wirklich in die Pötte kommen und den Antrag fertig stellen, es werden immer nur am Anfang des Jahres besondere Fälle oder solche ausgewählt die entsprechende Studien versprechen, werde ich berichten ob und was es kostet 😉

        Schön das euer Leben jetzt ein wenig ruhiger wird.
        Hat alles Vor- und Nachteile 😉

        Danke, Passt auf euch auf ♥

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        • Anna-Lena schreibt:

          Bei unserer Schwägerin ist das höchstens 7 oder 8 Jahre her, möglicherweise haben sich die Gesetze auch geändert, weil immer mehr Menschen sich der Wissenschaft/Medizin zur Verfügung stellen.

          Für mich ist das jedenfalls keine Option, einmal wegen der Kosten und zum anderen möchte ich nicht von lernwilligen Studenten Stück für Stück seziert werden…

          Passt auch gut auf euch auf.
          Liebe Grüße zum Freitag, dem 13. ,
          Anna-Lena

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  4. gabymuenchen schreibt:

    Liebe Anna-Lena, wenn man wie ich in einer Friedhofsgärtnerei arbeitet, dankt man zwangsläufig drüber nach, wo man selbst später einmal gebettet sein will. Mein Wunsch ist eine Baumbestattung. Diese Form wird übrigens immer beliebter, weil viele ihren Angehörigen das Thema Grabpflege ersparen wollen. So in aller Ruhe unter einem Baum zu sitzen, auf dem die Eichhörnchen springen und Vögel zwitschern, ist schließlich auch eine schöne Vorstellung. Liebe Grüße, Gaby

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, diese Vorstellung gefällt mir auch sehr. Ich schaue mir gern Friedhöfe an, solange ich selbst nicht persönlich betroffen bin und somit kann ich deine Vorstellung sehr gut nachempfinden.

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  5. gertrudtrenkelbach schreibt:

    Mich hat die Seebestattung meines Vaters sehr beeindruckt….das möchte ich für mich auch. Jedes Wasser erinnert mich an ihn…ich liebe das Meer…..

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  6. jeannettepaterakis schreibt:

    Dieser Waldfriedhof ist eine friedvolle ,grüne Ruhestätte .Da würde ich mich auch wohlfühlen ,wenn ich in einem Friedhof begraben werden möchte. Ich bevorzuge jedoch die Berge ❤ Auf einem Gipfel in der Luft verstreut,wegfliegend wie ein Adler ❤ die herzlichsten Grüsse an Dich Anna-Lena

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  7. Deine Christine! schreibt:

    Da ich in den letzten Jahren meine Eltern verloren habe und auch noch einige Bekannte, habe ich mich schon oft mit dem Thema befasst. Was ich nicht möchte, in einem Sarg in die Erde gelassen werden…. Es ist nicht so einfach.

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  8. petra schreibt:

    MamS Urne ist in einer Wand und dort ist auch noch Platz für mich – schade, dass ich nicht daran gedacht habe auch Plätze für die Junioren zu sichern. Aber ich denke, es ist völlig egal wo die Asche ist; es ist nur Staub – das, was übrig bleibt vom Menschen ist eh in den Herzen derer, die übrig bleiben.

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  9. sweetkoffie schreibt:

    Diese Gedanken habe ich mir bereits gemacht. Hier möchte ich hin:
    http://www.trostwald.de/

    Mir war wichtig, dass es ein Ort ist, an dem ich mich jetzt wohlfühle, ein Platz zu dem meine Angehörigen mit ihrer Trauer hingehen können, ohne dass sie eine Verpflichtung zu Grabpflege haben.
    Meine Eltern haben bereits vor mehr als 30 Jahren ihren Leichnam der Uni Köln vermacht. Sie werden unmittelbar nach ihrem Tod abgeholt. Eigentlich fand ich die Entscheidung immer gut. Allerdings kommen mir in letzter Zeit auch Zweifel , ob die Idee so gut ist.
    LG sk

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  10. bruni8wortbehagen schreibt:

    Ich finde die Friedwälder wunderschön.

    Ich habe vor einigen Jahren die Urnenbestattung eines Freundes auf einem solchen miterlebt und es war so wunderlich feierlich, wie sonst nie auf einer Beerdigung. Dort sind keine Blumen oder Kränze erlaubt. Es ist nur ein sehr kleines Schildchen am Baum. Den Baum sucht man sich vorher aus.
    Blumengeschenke, Gestecke u. ä. kann man an einer dafür vorgesehenen Stelle ablegen.

    Da ich aber eine schreckliche Angst vor Feuer habe, werde ich mich nicht verbrennen lassen, es wird bei mir eine simple Erdbestattung werden, also kann ich auch nicht in einem Friedwald beigesetzt werden. Ich muß mit einem kleinen Dorffriedhof zufrieden sein. Aber ich glaube, das ist mir dann auch egal…
    Nein, keine seelenlose Asche, ich habe es mir schon tausendmal überlegt und kein Forscher wird mit meiner Hülle herumexperimentieren. Nix da, mein Körper gehörte immer mir und der wird weder zerschnippelt noch in Teile gesägt und zu Asche verbrannt darf er auch nicht werden. Bin ich altmodisch? Denke ich nicht an die Würmer und wie das dann aussieht, wenn sie an mir herumschleimen? Sollen sie doch, ich mag zu Mutter Erde, genau so wie ich bin… und ich hoffe, es wird noch recht lange dauern…

    Liebe Grüße zur Nacht von Bruni an Dich, liebe Anna-Lena

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    • Anna-Lena schreibt:

      Jeder muss das für sich entscheiden, liebe Bruni. Ich ziehe die Asche vor, sie ist ja der Staub, aus dem wir kommen und zu dem wir werden..

      Kannst du dich erinnern, dass eine gemeinsame Blogfreundin auch in solchem Friedwald beigesetzt werden wollte und die Eltern haben diesen Wunsch absolut ignoriert? So kann dir das mit dem letzten Willen gehen, wenn er einfach ignoriert wird.

      In unserer unmittelbaren Nähe gibt es einen reinen Friedwald nicht, zumindest habe ich noch keinen gefunden.
      Auch ich hoffe, noch ein wenig Zeit dafür zu haben.

      Einen fröhlichen Guten-Morgen-Gruß von mir zu dir ♥

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      • bruni8wortbehagen schreibt:

        Liebe Anna-Lena,
        wie gut erinnere ich mich daran. Es ärgert mich heute noch, wenn ich daran denke – grrrrrrrrr.
        Eine bodenlose Gemeinheit der Eltern war das. Ich werde es wohl nie kapieren.

        Einen lieben, etwas schlafmützigen Gruß an Dich von mir ♥

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  11. ernstblumenstein schreibt:

    Für mich im Moment ein aktuelles Thema, meine jüngere Schwester ist gestorben und wird in 10 Tagen auf dem Friedhof, wo einst unsere Eltern ruhten, beigesetzt. Ich habe so meinen Platz auch gefunden….

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  12. Ruhrköpfe schreibt:

    das überlasse ich den Hinterbliebenen: Sie sollen selbst entscheiden, ob bzw. welche Art von Grabstätte sie gerne hätten, um Abschied nehmen zu können.
    Die Vorstellung, als Asche vom Wind in die Welt getragen zu werden, gefällt mir ganz gut.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Für mich war es sehr hilfreich zu wissen, was mein Vater wollte und auch mit meiner Mutter ist es geregelt, wie sie mal beerdigt werden will. So kann man den Willen des Verstorbenen genau so erfüllen, wie er sich das wünscht.

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  13. finbarsgift schreibt:

    Mein Beileid noch nachträglich, liebe Anna-Lena, was den Tod der Schwiegermutter angeht…

    Ich bin noch in Gedanken, was mich selbst angeht, meine Beerdigung,

    meine Gespräche mit Marc Aurel und Mutter Allnatur dbzgl laufen noch *g*

    Auf keinen Fall jedoch lasse ich mich „ausschlachten“, eine furchtbare Vorstellung,

    ferner sehe ich das auch wie Bruni, was Feuerbestattungen angeht,

    denn wir Menschen wurden überhaupt nicht aus Asche gemacht, sondern sind aus lebendigen Naturwesen geschaffen worden…

    Herzliche Frühlingsgrüße vom Lu

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    • Anna-Lena schreibt:

      Danke, lieber Lu. Sie hatte ein langes und erfülltes Leben (fast 95 Jahre) und ihr letzter Kampf dauerte zum Glück nicht allzu lange.

      Das Ausschlachten kommt auch für mich nicht in Frage. Vor Feuer habe ich keine Angst, für mich ist das eine „saubere“ Sache. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

      Ich wünsche dir schöne Pfingsttage und viel Sonnenschein (zumindest im Herzen – der andere wird wohl nicht so üppig),

      Anna-Lena

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      • finbarsgift schreibt:

        Das klingt schön, was sie angeht, liebe Anna-Lena…

        Natürlich muss, sollte das jeder Mensch für sich selbst entscheiden…
        Ich aber bin als ein im Sternbild der Jungfrau geborener Mann sehr erdverbunden,
        die Elemente Luft, Wasser und vor allem Feuer machen mir in zunehmendem Maße eher Angst, und Asche ist für mich das Gegenteil einer „sauberen Sache“…

        Dir auch ein schönes Pfingsten!
        Liebe Grüße zur Nacht vom Lu

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        • Anna-Lena schreibt:

          Asche im Sinne eines „sauberen“ Abschlusses im Gegensatz zum langsamen Umwandlungsprozess in der Erde, so meinte ich das. Ansonsten geht es mir wie dir.
          Der Gedanke, von allen möglichen Erdwesen aufgefressen und umgewandelt zu werden, entspricht bei mir deiner Angst vor dem Feuer.

          Auch dir ein schönes Pfingsfest und liebe Grüße
          Anna-Lena

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          • finbarsgift schreibt:

            Aber der „langsame Umwandlungsprozess in der Erde“ – oder immer noch oft auch auf der Erde – ist der natürliche, liebe Anna-Lena, der in den Armen von Mutter Allnatur…

            Ein Leben lang bedienen wir uns und essen reichlich aus ihren Bereichen der Flora und Fauna…

            und am Ende dann geben wir ihr dafür Asche zurück?!

            Liebe Grüße zur Nacht vom Lu

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            • Anna-Lena schreibt:

              Du hast recht, lieber Lu, so ist es . Trotzdem – und das muss jeder für sich entscheiden, wie er zu Mutter Natur zurückkehrt.

              Einen schönen Pfingstmontag wünsche ich dir 🙂 .

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              • finbarsgift schreibt:

                …sehr oft kann mann/frau – zum Beispiel nach einem sudden death – das gar nicht selbst entscheiden, liebe Anna-Lena, oder auch wenn ein junger Mensch schon als Kind wieder stirbt…

                Da halte ich es als unangebracht, dem jungen Menschen gegenüber und auch Mutter Allnatur gegenüber, ihn zu verbrennen wie ein Stück Holz oder Kohle…

                Hab einen schönen Pfingstmontagabend, herzlich, Lu

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              • finbarsgift schreibt:

                Und dann wäre da ja auch last not least die Seele, liebe Anna-Lena,

                die gar nicht genügend Zeit bekommt, ihren toten Körper zu betrauern und sich von ihm irgendwann in Ruhe zu lösen und Abschied zu nehmen…

                Im Krematorium wird sie mitverbrannt und hat keine Möglichkeit in die Weltenseele des Kosmos zurückzukehren…

                Hab einen schönen Tag!
                Liebe Mittagsgrüßle vom Lu

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  14. Brigitte schreibt:

    Ich denke an den Friedwald und natürlich wird es die Asche sein. Der Signore möchte im Moment noch in eine Schublade auf den sizilianischen Friedhof. Das will ich nicht. Da krieg ich Platzangst.

    Doch, im Ernst, es ist wichtig beizeiten darüber nachzudenken und sich damit zu befassen. Im Endeffekt ist es doch egal, wo man letztendlich landet, da muss man kein Grab in Anspruch nehmen. Es würde eine Urne genügen. Bei uns hat es natürlich viele Vorschriften, so wie immer halt. Sonst hätte ich auch keine Bedenken im Garten zu enden. In der Urne.

    Freunde in den USA haben die Asche der Mutter an einem Ort verstreut, den sie gewünscht hatte.

    Wünsch dir, noch lebendig, ein schönes Pfingstfest, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich hätte auch keinerlei Bedenken, im eigenen Garten zu enden, zumal wir da schon einige Hunde haben.
      Aber das geht ja in unserem bürokratischen Deutschland nicht.

      Ich kenne die Art der spanischen Friedhöfe und vermute, die sizilianischen werden ähnlich sein. Vielleicht könnt ihr euch noch einigen, auf dem letzten Weg werdet ihr euch doch nicht noch trennen wollen… 😉
      Aber noch sind wir putzmunter und in der Blüte unserer Jahre!

      Schöne Pfingsten auch für euch und herzliche Grüße
      Anna-Lena

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      • Brigitte schreibt:

        Meine Güte, das wäre bei uns ja glatt verboten – wir sind im Wasserschutzgebiet ***. Niemals dürfte mein Winnielein in den Garten – aber d. k. m. m. (die Anfangsbuchstaben eines spontanen Gedankens).

        Doch, so ist es – wie in Spanien, wie in Californien, wenn man denn mag. Nur bei uns herrscht Zucht und Ordnung.

        Gestern hatte ich eine Begegnung, die bei einem Mann zu einem Lachanfall führte. War ja nie meine Absicht. Ich stehe also im Parkhaus, und warte auf den Signore, der wieder einmal seine Parkkarte im Auto vergessen hat. Kommt der Wächter des Parkhauses und meint: „Sie warten wohl auf den Mann ihres Lebens?!“ Signora: „Den habe ich schon seit 48 Jahren auf dem Hals!“ Meine Güte, was hat der Mann gelacht mitsamt umstehenden Passanten. Schäm! Man sollte nicht immer so spontan sein.

        Schönen Pfingstsonntag, Brigitte

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  15. meinesichtderwelt schreibt:

    Würde ein Baumgrab bevorzugen, am liebsten schön mit wundervollem Moos bewachsen, und drauf dürfen meine Besucher dann immer einen Topf mit Blumen stellen – natürlich so, dass meine Überreste freien Blick auf den Himmel haben, eh klar ♥

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  16. Frau Momo schreibt:

    Eigentlich würde ich das denen überlassen, die bleiben. Da ich aber keine leiblichen Kinder habe, haben Martin und ich uns auch für eine Bestattung in einem Friedwald entschieden. Sonst könnte ich mir auch eine Seebestattung vorstellen.

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  17. Michael Hermann schreibt:

    Also Mädels. Habt ihr gerade kein besseres Thema? Ihr macht einen ja noch depressiver, als man ohnehin schon ist. Anna-Lena – Dein zartes Alter kenne ich ja. … und Du hast ja wirklich noch ein paar Tage Zeit. Kommt ins Leben zurück, meine Lieben.
    Mit lieben Schmunzelgrüßen,
    Michael

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    • Anna-Lena schreibt:

      Wir stehen im Leben, lieber Michael, aber sowas von. :mrgreen:
      Es schadet nicht, ein wenig vorausschauend zu überlegen und zu handeln. Was erledigt werden kann, sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden.

      Schön, dass du wieder aufgetaucht bist. Ich freue mich wirklich darüber!!!

      Herzliche Grüße zu dir,
      Anna-Lena

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  18. Beate Neufeld schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    ich hatte als Kind schon Wunsch, dass auf meinem Grab ein Baum stehen sollte. Wie froh war ich, als ich von den ersten Friedwäldern erfuhr. Für meinen Mann und mich ist also schon länger klar, dass unsere sterbliche Hülle im Friedwald beerdigt werden soll.

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  19. Emily schreibt:

    Wir haben einen kleinen Wald in der Nähe, der die Beisetzung dort ebenfalls erlaubt. Er nennt sich „Friedwald“. Die Idee am Fuße eines Baumes „zu liegen“, finde ich sehr angenehm. Am Ende fliegen zu können, würde mir auch gefallen… Aber ich bin da noch nicht zu einem Ergebnis gekommen, muss ich sagen.
    Ganz liebe Pfingstgrüße, die Emily

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  20. Agnes schreibt:

    Da ich sehr früh meine Eltern verloren habe, ich war mit 24 schon ohne Eltern, habe ich mich ab da immer schon mit solchen Gedanken befaßt.
    Ich stand damals vor vielen mir unlösbar scheinenden Problemen und die möchte ich anderen nicht zumuten.
    Urnengrab ist für mich seit vielen Jahren klar, und auch schriftlich hinterlegt.
    Ein Friedwald ist seit einigen Jahren mein absoluter Favorit für meine Beerdigung, seit ich im Reinhardswald den Friedwald gesehen habe.
    https://www.friedwald.de/standorte/standort/reinhardswald
    Leider hat die hiesige kath. Kirche es verhindert dass ein Friedwald hier im Ort angelegt wurde, von daher bleibt mir dann nur die Möglichkeit ein Baumgrab auf dem Waldfriedhof Lauheide (bei Münster) zu wählen.
    Aber da gibt es noch ein paar andere Probleme.
    Ich finde es wichtig seinen Kindern oder dem Ehepartner die eigenen Wünsche diesbezüglich mitzuteilen.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Danke für diesen Link, liebe Agnes. So etwas sagt mir ja auch zu, für uns wäre der nächste in der Nähe von Potsdam. Aber da ich hoffentlich noch viel Zeit habe, kann sich auch noch vieles entwickeln, hier in unserer Nähe.
      Auf jeden Fall sollte man mit den engsten Vertrauten, der Familie über all diese Wünsche offen reden. Das macht vieles leichter.

      Danke für deine bereichernden Kommentar.
      LG Anna-Lena

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  21. Träumerle Kerstin schreibt:

    Obwohl wir hoffen, dass wir beide alt werden, machen wir uns doch manchmal Gedanken darüber. Ich würde auch gern unter einem Baum liegen wollen. Ich gehe jeden Tag am Friedhof und dem daneben ansässigen Steinmetz vorbei. Ich schaue mir die Grabsteine an und denke manchmal darüber nach, welchen ich wohl gern hätte. Ich würde mir meinen Stein gern selbst aussuchen können. Leider gibt es bei uns noch keinen Waldfriedhof, aber das kann sich ja noch ändern.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich glaube, der Trend geht immer mehr in Richtung Baumbestattung oder Waldfriedhof. Und man kann sich doch rechtzeitig Gedanken machen und es auch mit seiner Familie besprechen. Ich finde, gerade wenn man Kinder hat, ist so eine Absprache für alle Beteiligten klärend.

      Auf das Leben und die Gesundheit!
      Mit lieben Grüßen
      Anna-Lena

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  22. Ingrid schreibt:

    Die vielen Kommentare (die ich nicht alle gelesen habe) zeigen, dass dieses Thema die Menschen beschäftigt. Ehrlich gesagt bzw. geschrieben: mir ist es egal, wo ich meine letzte Ruhestätte finde. Ich bin ja dann tot und weiß von nichts mehr. Meine Familie soll entscheiden, was ihnen am liebsten ist, denn sie sind diejenigen, die vielleicht ein Grab oder irgend eine Stätte besuchen wollen oder auch nicht. Mir ist alles Recht und das wissen sie.
    Aber man sollte vielleicht an das Bloggen denken 😉 und Text und Passwort hinterlegen …
    Liebe Grüße, Ingrid

    Gefällt 1 Person

    • Anna-Lena schreibt:

      Es gibt Familien, da ist der Tod immer noch ein Tabuthema und es wird gar nicht darüber gesprochen.
      Wichtig finde ich auch, dass Partner(in) und ggf. Kinder Bescheid wissen.

      Ja, das mit dem Bloggen ist auch etwas, was man bedenken sollte.

      Lieben Gruß
      Anna-Lena

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  23. Helga/Rheinland schreibt:

    Ganz kurz und knapp:
    Urnenbestattung unter einem Baum oder einer Rasenfläche, denn das bedeutet für mich im wahrsten Wortsinn Ruhestätte. Beides ist gottlob in meiner Stadt möglich.
    Helga

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  24. suebilderblog schreibt:

    Ich würde auch den Friedwald bevorzugen, allein schon aus dem Grund, dass sich niemand verpflichtet fühlen muss, das Grab ständig neu zu bepflanzen. In meiner Familie gehen da die Meinungen noch auseinander, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass ich noch etwas Zeit habe….
    LG Susanne

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