Elisabeth Herrmann: Totengebet

Elisabeth Herrmann: Totengebet

Mein heutiger Lesetipp

Der 5. Band der Joachim-Vernau-Reihe ist erschienen.

totengebetAls der Anwalt Joachim Vernau in einem Krankenhaus erwacht, kann er sich an gar nichts erinnern. Nur bruchstückhaft fliegen die Gedankenfetzen herum: zwei Schläger, Rudolph Scholl, ein jüdischer Berliner Mitbürger und schemenhaft eine junge Jüdin namens Rachel Cohen.
Deren Mutter, Rebecca Cohen, ist zu Anfang der 80er Jahre aus einem Kibbuz in Israel verschwunden.

Nach einem Besuch bei Rudolph Scholl, der kurz darauf tot auf dem Gehsteig liegt, gerät Joachim Vernau unter Mordverdacht.
Er muss nach Israel, in den Kibbuz, in dem er als junger Student beim Wiederaufbau half und muss Rachel, die Tochter von Rececca finden…

Der Hauptteil der Handlung spielt in Israel. Der Leser wird in dieses Land geführt und lernt einen Teil seiner Vielseitigkeit kennen, das moderne, pulsierende Leben, aber auch die strengen Traditionen in jüdischen Familien sowie die allgemeine Angst, die in Israel vor Terroranschlägen vorherrscht.

Spannend, unterhaltsam, mit Irrungen und Verwirrungen und absolut passend zu den anderen Krimis, in denen Joachim Vernau mit seiner sympathischen Kollegin Marie-Luise Hoffmann ein perfektes Duo bildet.

© G. Bessen 3/16

Erscheinungsdatum: 15.02.2016
448 Seiten
ISBN 978-3-442-48249-8
€ 9,99

Bildquelle

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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8 Antworten zu Elisabeth Herrmann: Totengebet

  1. drnessy schreibt:

    Hallo, diese Beschreibung ist Dir wirklich super gelungen… Leider habe ich noch zwei Bücher in der Warteschleife… Aber man bekommt große Lust, dieses Buch zu lesen. Ich mag auch Literatur gerne, die einem etwas nahebringen, von dem man nicht so viel Ahnung hat, wie ich von Israel! Warst Du schon einmal dort? Es ist dort sicherlich eine ganz andere Art zu leben, wie hier…Alles Liebe, Nessy von den happinessygirls

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    • Anna-Lena schreibt:

      Nur zwei? Bei mir stapeln sich schon etliche, aber sie laufen nicht weg und warten artig darauf, dass ich mir Zeit für sie nehme 🙂 .
      In Israel war ich noch nicht, ich würde zu gern mal Jerusalem besuchen. Aber ich war auf der anderen Seite, in Syrien und Jordanien, da ist das Leben auch ein komplett anderes.

      Alles Liebe und herzliche Grüße
      Anna-Lena

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  2. bruni8wortbehagen schreibt:

    klingt spannend und geheimnisvoll.
    Von Elisabeth George habe ich eine Zeitlang viel gelesen, bis ich dann das Gefühl hatte, daß sich alle ihre Bücher ähneln. Die Titel gefielen mir so gut.
    dies hier hat auch solch einen Titel – Totengebet – das impliziert bei mir das Geheimnis, das Grauen schlechthin… ob es stimmt, weiß man vermutlich erst dann, wenn man es selbst gelesen hat *schmunzel
    Elisabeth Herrmann kenne ich nicht bisher.

    Lieben Dank für die feine Info von Dir und
    liebe Grüße von mir

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    • Anna-Lena schreibt:

      Elisabeth Herrmann gefällt mir sehr gut, nicht alle gleich, aber die fünf mit dem besagten Anwalt-Duo haben mir sehr gefallen.

      Mit E. George ging es mir bald wie dir :mrgreen: .

      Hab einen feinen Abend, liebe Bruni 🙂 .

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  3. Agnes schreibt:

    Nachdem ich Elisabeth Herrmann bei einer Lesung sehr positiv erleben konnte, habe ich mir das Buch „Zeugin der Toten“ gekauft. Das gefiel mir, daraufhin habe ich mir „Das Dorf der Mörder“ gekauft, aber das hat mir absolut nicht gefallen.
    Die Geschichte erscheint mir zu unglaubwürdig, unnatürlich, gekünstelt, stellenweise nicht nachvollziehbar, kurz und gut wenig ansprechend.
    Seither habe ich keine weitere Bücher von ihr mehr gelesen.

    Inzwischen würde ich es vielleicht mal wieder probieren, aber — ich habe noch so viele Bücher im Regal und auf dem Reader und in der Wunschliste für die Bibliothek, ich werde Elisabeth vorerst weiter zurückstellen.

    Vor einiger Zeit habe ich eine Verfilmung der Joachim Vernau-Reihe gesehen, und obschon Jan-Josef Liefers den Joachim Vernau spielt war ich von dem Film auch nicht sehr überzeugt.

    Aber es freut mich, wenn Dir die Bücher gefallen, wir können ja nicht alle die gleichen Bücher lieben.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Über „Das Dorf der Mörder“ haben wir uns schon mal ausgetauscht, so schlecht fand ich es nicht.
      Es ist schwierig für mich, mir Liefers nicht als Boerne anzusehen, das ist ja DIE Rolle für ihn.

      Was mir an E. Herrmann gefällt, ist die leichte Kost, richtig zum Entspannen, und dass das Blut beim Lesen nicht aus den Seiten fließt 😆 .

      Mein Bücherstapel wächst auch immer weiter, obschon ich viel lese… 🙂 .

      Liebe Grüße dir,
      Anna-Lena

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