Flüchtlingspolitik: Wir distanzieren uns

Klare Worte!

Blütensthaub

Das aktuelle Verhalten der österreichischen Bundesregierung in der Fluchtkrise ist kontraproduktiv und inakzeptabel. Ein Aufruf österreichischer Kunstschaffender, den eingeschlagenen Kurs schleunigst zu ändern Wir protestieren gegen die Politik des Hochziehens von Grenzzäunen, des Abschottens, wie zuletzt auf dem Wiener „Balkangipfel“ beschlossen, sowie der Einführung willkürlicher numerischer Obergrenzen bei der Aufnahme von Asylsuchenden. Dies führt – wie zu erwarten war und unmittelbar Realität wurde – zu einem Stranden der Flüchtenden in Griechenland und direkt in eine menschliche Katastrophe. Die Lage im ohnehin schon unter hoher Belastung stehenden Griechenland, das aufgrund der Geografie und des Fehlens direkter Fluchtrouten in Binnen-EU-Staaten automatisch zum EU-Erstaufnahmeland für Flüchtende aus den Kriegsgebieten Syriens und Iraks wird, wird zudem durch uneinsichtige und undiplomatische Haltungen mancher nationaler Regierungen verschärft. Wir distanzieren uns entschieden von der Schuldzuweisung an die griechische Regierung und damit der völligen Entsolidarisierung mit der Bevölkerung der betroffenen Regionen, wie sie etwa vonseiten der österreichischen Bundesregierung…

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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9 Antworten zu Flüchtlingspolitik: Wir distanzieren uns

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Leider haben die Kunstschaffenden der Welt längst nicht mehr ihren früheren Einfluss auf die Gesellschaft, da Kunst immer mehr von der Gesellschaft abgekoppelt wird und alleinig dem Kommerz folgt. Das ist eine traurige Entwicklung auch wenn ich dieses Statement sehr schätze.

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  2. bruni8wortbehagen schreibt:

    Dieses Schubladendenken ist Mist und doch hat es uns sehr schnell im Griff. Meist bemerken wir es schnell und korrigieren einen Eindruck, der schon in die dafür vorbereitete Schublade wollte, da war der angekommene Spruch noch nicht halbwegs verdaut. Also raus aus der geöffneten und erst mal abgewartet, was noch folgt…
    Ich glaube, im Falle Deines guten kleinen Textes handelt es sich eigentlich immer um einen Schutzmechanismus, den meist die Mütter entwickeln, die das Gefühl haben, ihre Brut gegen alle Welt verteidigen zu müssen. Sowas wie ein biologischer Automatismus.

    Die Sichtweise des Lehrers und die der Mutter sind einfach zwei Sichtweisen und BEIDE sollten berücksichtigt werden und jede ist das Nachdenken über die Sichtweise des Anderen wert.
    Oft kann aus der Kombination beider Sichtweisen ein geschicktes Eingreifen erfolgen, und zwar dort, wo es sinnvoll und hochwichtig ist.

    Herzliche Grüße von Bruni am Morgen eines sonnigen Donnerstags an Dich, liebe Anna-Lena

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    • Anna-Lena schreibt:

      Außer, dass dein Kommentar zum falschen Artikel erschienen ist, gebe ich dir recht, liebe Bruni.
      Der biologische Automatismus ist sicher ein Schutzmechanismus, aber oftmals auch ein Eingeständnis der eigenen Grenzen.

      Liebe Grüße dir!

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  3. bruni8wortbehagen schreibt:

    Daß er hier reingerutscht ist, kann ich mir jetzt nicht erklären, liebe Anna-Lena.
    Wo sollte dann mein Kommentar zu diesem Text stehen?? Im Moment sehe ich ihn nicht.
    Na ja, ich muß nochmal genau nachsehen…
    Geschrieben und abgeschickt habe ich ihn auf alle Fälle.

    Beim Schubladendenken hast Du natürlich recht. Diese eigenen Grenzen sind ja vorhanden und die werden geschützt. Ich kann mir denken, daß es manchmal zum Ausderhautfahren ist.
    Die Mütter werden sehr unterschiedlich reagieren *g*.

    Liebe Grüße von mir zu Dir, ausnahmsweise mal am frühen Abend

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