Willkommenskultur

Willkommenskultur

Moabit LaGeSoNoch habe ich die Bilder im Kopf, als ich im vergangenen Sommer die ersten Flüchtlinge am Berliner LaGeSo sah, die auf Pappe auf der abgetretenen Rasenfläche bei gleißender Sonne schliefen, Familien, die ausgezehrt mit ihren Kindern auf dem Boden hockten, Kinder, die mit Schokoladenpapier spielten. Diese Bilder werde ich nie vergessen. Bis dahin hatte noch keine Zeitung über die Ankunft der Flüchtlinge berichtet. Wenige Tage später setzte die Welle der LaGeSo 2Hilfsbereitschaft ein, Privatpersonen kamen mit Lebensmitteln, um die Angekommenen mit Essen und Trinken zu versorgen.

Noch habe ich die Bilder im Kopf, als die Flüchtlinge am Münchener Bahnhof ankamen und von einer Welle der Hilfsbereitschaft Freiwilliger empfangen wurden.
Hilfsaktionen, spontan über die modernen Medien organisiert, wurden überall ins Leben gerufen.

Ich war stolz auf mein Land und seine Menschen.

Willkommenskultur, dieser Begriff wie eine züngelnde Flamme entstanden, ist schnell wieder verlöscht.

Abschiebung, vorsichtig als „Rückführung“ deklariert
Grenzsicherung
Pegida und ihre kriminellen Handlungen
Ausweisung
alle Flüchtlinge sind kriminell
Islamisierung
Schießbefehl auf Flüchtlinge
Obergrenze
Friedensgespräche mit Syrien
…………
das sind die Schlagzeilen unserer Tage.

Weiterhin ertrinken Flüchtlinge im Mittelmeer.

Weiterhin weiß sich das reiche Deutschland nicht mehr zu helfen, als immer mehr Rückschritte einzuleiten.

Weiterhin wachsen Vorurteile gegenüber Flüchtlingen, geschürt durch bewusste Aktionen der Fremdenfeindlichkeit.

Weiterhin werden Verantwortungen abgegeben, indem sich EU-Staaten weigern, Flüchtlinge aufzunehmen.

Friedensgespräche mit Baschar al-Assad – vier Jahre zu spät und einer trügerischen Hoffnung, dass der Krieg in Syrien aufhört.

Zahlungen an die Türkei – einem Land, das immer noch auf den EU-Beitritt spekuliert und trotzdem weiterhin die Menschenrechte mit Füßen tritt. Die Türkei hat bisher die meisten Flüchtlinge aufgenommen und ihnen mehr oder weniger eine Art Dach über dem Kopf geboten, ansonsten aber nichts. Keine ausreichende Grundversorgung, keine legale Arbeitsmöglichkeit, keine Bildung und noch nicht mal einen Ansatz zur Integration.

Wo ist sie hin, diese Willkommenskultur?

Die Silvesternacht in Köln hat sicher eine Kehrtwende gebracht, doch nirgendwo werden die vielen Frauen erwähnt, die alleine, oft mit Kindern ihre Flucht aus Syrien antreten müssen, weil ihre Männer tot sind.

Wer schützt diese Frauen, die unterwegs, nur weil sie Frauen sind, vermehrt körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt  ausgesetzt sind?

Wer schützt die Frauen, die vor Gewalt in der Ehe, vor Zwangsverheiratung und der absoluten Abhängigkeit flüchten?

Wer schützt die Frauen in Flüchtlingsunterkünften, die keinerlei Privatsphäre bieten, vor sexuellen Übergriffen, da die männlichen Flüchtlinge in der Mehrzahl sind?

Wer schützt die Kinder, die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, traumatisiert und absolut schutzlos?

Wir dürfen die Willkommenskultur nicht vernachlässigen.
Wir dürfen nicht zulassen, dass Fremdenfeindlichkeit sich immer mehr durchsetzt.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Humanität und das Mit-Menschliche zu einem leeren Wort werden.

Willkommenskultur

© G. Bessen 2/16

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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31 Antworten zu Willkommenskultur

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Danke für den guten Beitrag Anna-Lena.

    Gefällt 1 Person

  2. Sylvia Kling schreibt:

    Auch ich sage heute schlicht: DANKE. Nichts könnte ich hinzufügen.
    Nur mit Tränen könnte ich schreiben.
    Deine sächsische www-Freundin ☺

    Gefällt 1 Person

  3. ernstblumenstein schreibt:

    Ich kann deinem Aufruf nur beipflichten Anna-Lena. Wenn einige Leserinnen und Leser sich darüber Gedanken über deine Worte machen, dann hast Du das getan, was eine mündige und engagierte Bürgerin tun kann. Ich hoffe fest mit dir, dass es gelingt. Ernst

    Gefällt 1 Person

    • Anna-Lena schreibt:

      Mich beschäftigt dieses Thema immer wieder und die Sorge, dass die Stimmung in unserem Land zunehmend eskaliert, ist einfach groß. Ich arbeite in einer Stadt mit rechten Tendenzen und selbst im Freundes- und Bekanntenkreis sind Diskussionen darüber oft kontrovers.
      Liebe Grüße zu dir in die Schweiz,
      Anna-Lena

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  4. Brigitte schreibt:

    Ich wusste, dass die Euphorie der ersten Wochen bald nachlassen würde. Dass die Flüchtlinge auf diese Art begrüßt wurden, das fand ich schön und auch richtig. Nicht richtig fand ich die fehlende Registrierung, die fehlende Vorbereitung unseres Landes, und es tut mir leid, aber es muss bei der Einreise kontrolliert werden. Das habe auch schon oft gesagt. Das wird in jedem Land so praktiziert. Und das hat auch seine Gründe, wie wir erfahren mussten.

    Was dann folgte, das war unglaublich. Am schlimmsten fand ich den „Schießbefehl“ und auch die Zurückweisung der übrigen EU-Staaten. Und den deal mit der Türkei! Auch die Vorurteile, die den Vorfällen in Köln usw. nun pauschal gegenüber „den“ Flüchtlingen gefolgt sind. Man kann nicht alle für das verurteilen. Doch du hast auch ganz recht, wer schützt eigentlich die Frauen in den Unterkünften? Ich verweise da auf Ellwangen. Dort hat eine kleine Gruppe die ganze Unterkunft terrorisiert.

    Doch eines ist auch klar, wir können nicht in jedem Jahr diese Masse aufnehmen. Mittlerweile machen viele Vermieter ein richtiges Geschäft aus der Vermietung ihrer Wohnungen an Flüchtlinge. Das zahlt sich nämlich sehr aus. Und unsere Bevölkerung hat hier das Nachsehen. Wohnungen waren nämlich schon lange sehr schlecht zu bekommen und jetzt ist es ganz dramatisch. Wir müssen auch den Tatsachen ins Auge sehen. Und Leute, die nicht aus Kriegsgebieten kommen, die müssen eben zurückreisen.

    Übrigens – was Fremdenfeindlichkeit bedeutet, also das weiß gerade ich so ziemlich genau. Doch lassen wir mal nicht nach in der Freundlichkeit und der Hilfsbereitschaft, soweit es uns möglich ist.

    Liebe Grüße, Brigitte

    Gefällt 3 Personen

    • Anna-Lena schreibt:

      „Ich wusste, dass die Euphorie der ersten Wochen bald nachlassen würde. Dass die Flüchtlinge auf diese Art begrüßt wurden, das fand ich schön und auch richtig. Nicht richtig fand ich die fehlende Registrierung, die fehlende Vorbereitung unseres Landes, und es tut mir leid, aber es muss bei der Einreise kontrolliert werden. “
      Da stimme ich dir voll und ganz zu, liebe Brigitte. Aber da hatten unsere Politiker schon die ersten Fehler gemacht. Flüchtlinge in Italien und Griechenland waren da schon ein allseits bekanntes Problem und dass diese beiden Länder das nicht alleine schaffen, war doch auch klar.
      Warum hat man da nicht bereits Vorbereitungen getroffen?

      Ich bin auch der Ansicht, dass wir nicht unendlich aufnehmen können und Menschen aus sicheren Ländern müssen sich den Aufgaben in ihrem Land stellen.

      Ich finde das Drückeberger-Syndrom unerträglich und auch der zunehmende Fremdenhass, das Pauschalisieren sehr befremdlich.

      Die Erfahrungen, die ich mit Flüchtlingen mache sind eher die, dass sie scheinbar mehr Angst vor uns haben als wir vor ihnen.
      Die haben auch über ihre Smartphones Kontakte und sind informiert, was so gegen sie im Gange ist.

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

      Gefällt 4 Personen

      • Brigitte schreibt:

        Weil sie da nicht mitmachen wollten. Ist doch klar. Das Problem, welches uns nun ein wenig erdrückt, das war hinlänglich seit Jahrzehnten voraussehbar. Wurde auch immer wieder darauf hingewiesen. Interessiert hat es so gut wie gar niemanden. Vor ca. 30 Jahren habe ich schon mal einen Prof. im TV gesehen, der ganz genau darauf hingewiesen hat. Aber, so ähnlich wie mit dem Klima-Wandel – Augen zu und durch.

        Ja klar, die Flüchtlinge sind heute sehr informiert. Und das ist auch gut so.

        Das Drückeberger-Syndrom haftet aber am meisten den Ostländern an, die wollen parout nichts wissen, von wegen Beteiligung. Ich glaube, hierzulande kann man davon kaum reden.

        In Italien gibt es so gut wie keine Unterkünfte und auch hier herrscht eine gewisse Besorgnis bezüglich der Einreisenden aus Nordafrika. Alles nicht so einfach.

        Schönen Abend, Brigitte

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        • Anna-Lena schreibt:

          Ja, der Klimawandel wird auch heute nicht ernst genommen, sonst würden die jüngsten Beschlüsse der letzten Klimakonferenz nicht erst in Jahren angegangen.

          Die Flüchtlinge werden trotzdem weiterhin ihre Routen finden, ob das einige Länder wollen oder nicht. Und dann? Was macht dann Polen, wenn sie in Scharen vor ihrer Grenze stehen? Schießen?

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  5. Ingrid schreibt:

    In der Tat, das ist alles nicht so einfach. Ich habe jetzt die Diskussion zwischen euch beiden, Anna-Lena und Brigitte, gelesen und bin da zum großen Teil eurer Meinung. Ich finde allerdings, man muss differenzieren. Die ‚Abschiebung‘ würde ich da mal aus deiner Liste oben ausnehmen. Natürlich muss man manche ausweisen und man muss sich auch kritisch mit Auswüchsen und kriminellen Handlungen auseinandersetzen. Die große Schönfärberei und Gleichmacherei macht mich wütend, denn sie geht zu Lasten der großen Masse von anständigen Migranten, die hier nur in Ruhe leben wollen.

    Deshalb finde ich ganz schlimm, was alles versäumt worden ist und was ihr weiter oben auch angesprochen habt. Man hat die europäischen Länder im Süden alleine gelassen. Vor Jahren schon wäre ein gemeinsames europäisches Handeln angebracht gewesen.

    Und jetzt kommt auch wieder nichts anderes als halbherzige Reaktionen (kein Familiennachzug), weil man Angst vor der AfD hat. Warum gibt es keine Rede an die Nation bei so einer Herausforderung, warum gibt es keine Anweisungen an Ministerien wegen Wohnungsbau und Bildung? Warum geschieht da eigentlich so wenig? *grrrrrrrr* Warum geht man nicht gegen alle stärker vor, die aus der Flüchtlingssache ein ganz großes Geschäft machen (hier und dort, Schlepper und Vermieter und Grundstücksbesitzer). Warum geht man nicht mit allen Möglichkeiten des Gesetzes gegen Rechts vor?

    Besorgte Grüße, Ingrid

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    • Anna-Lena schreibt:

      Danke, liebe Ingrid, für deine Ergänzungen.
      „Natürlich muss man manche ausweisen und man muss sich auch kritisch mit Auswüchsen und kriminellen Handlungen auseinandersetzen. “
      Da gebe ich dir unumwunden recht.

      Das Vorgehen gegen Schlepper, Vermieter und Grundstücksbesitzer, die sich daran bereichern, halte ich für sehr schwierig, denn ich denke, vieles passiert da im Dunkeln.
      Es gibt durchaus Schlepper in der Absicht, Flüchtlingen zu helfen und dafür normal entlohnt werden. Somit ist „der Schlepper“ erst einmal grundsätzlich kein Krimineller.
      Wie viele Fluchthelfer haben damals ihr Leben selbst aufs Spiel gesetzt, und DDR-Bürgern versucht zu helfen. Das waren auch nicht sofort Kriminelle.

      Ja, es ist viel versäumt worden und es wird zuviel gemunkelt und gemauschelt. Und wir – erfahren zum Einen nicht alles und zum Anderen meist nur gefärbte Nachrichten.

      Ich schließe mich deiner und auch Brigittes Besorgnis uneingeschränkt an.

      Liebe Grüße zu dir!

      Gefällt 1 Person

  6. Brigitte schreibt:

    Wenn ich noch was anfügen darf. Ingrid schreibt, warum es keine Rede an die Nation gibt. Da hat sie ganz recht! Schon lange denke ich mir, wann unsere Kanzlerin sich endlich herablässt und uns einmal genau informiert, und zwar nicht schwammig, sondern konkret. Ich finde das überfällig.

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  7. bruni8wortbehagen schreibt:

    So ist ihre Art. Solange vieles in der Schwebe hängt, sagt SIE wenig.
    Und doch hat sie bewiesen, daß sie auch sehr schnell entscheiden kann. Das scheint nun alles zu schwierig geworden zu sein. Vielleicht muß sie an zu vielen Fronten kämpfen, zu vieles bedenken, zu viele und kraftraubende Debatten führen? Da sind so viele Köche, in in diesem Brei rühren…
    Wir schaffen nicht alles und die Türkei ist keine gute Lösung, aus den besagten Gründen.
    Vielleicht müssen wir nun wieder kleinste Erfolge sehen und bestaunen.
    In einem meiner Nachbarorte, in dem mehr als 100 männliche Flüchtlinge aller Altersgruppen aus verschiedenen Nationen untergebracht sind, hat sich mittlerweile eine konstante große Helfergruppe gebildet, die auch aus den Nachbargemeinden unterstützt wird. Jedes Problem wurde einigermaßen gut gelöst und als es nun hieß, alle sollten, weil es sich um ein Provisorium handelte, nach Sinsheim in ein großes Aufnahmelager kommen, da ging die gesamte Bevölkerung auf die Barikaden und kämpfte tatsächlich wortgewaltig für ihre Flüchtlinge. Sie wollen sie behalten, weil es schon viele Integrationen gibt und alles einigermaßen gut läuft .
    Sie hatten Erfolg, alle bleiben hier und es sieht aus, als könne es eine gute und tolerante Eingemeindung geben.
    Ja, es ist unglaublich, aber wahr, ich habe es miterlebt und mich immer wieder sehr gewundert und die Toleranz kaum glauben können, der ich da begegnete…

    Gefällt 2 Personen

    • Anna-Lena schreibt:

      In unserem Nachbarort waren auch mehrere Familien, die nun auch in ein Heim umsiedeln mussten, da der urprüngliche Aufentshaltort wirklich nur ein Provisorium war.
      Das, was du beschreibst, kleinere Gruppen und gut verteilt, ist sinnvoller, als große Massenunterkünfte, in denen sie ihre Zeit nur absitzen und keine Beschäftigung haben. Das kann leicht zu Konfliktpotential führen, wenn so viele Menschen zu eng aufeinandersitzen.

      Ja, ich möchte nicht an Merkels Stelle sein, aber ich finde auch nicht fair, wie mit ihr umgegangen wird.

      Gefällt 2 Personen

  8. Gudrun schreibt:

    Manchmal bin ich einfach nur müde, liebe Anna-Lena. Montags in Leipzig zeigt sich, wie verletzlich unsere Demokratie ist.
    Ich finde es gut, dass du den Beitrag geschrieben hast. Danke.
    Gruß von der Gudrun

    Gefällt 1 Person

  9. Frau Momo schreibt:

    Ich erlebe es auch Montags in Leipzig, wie die unterwegs sind, die Hass sähen, die Rassismus und Fremdenfeindlichkeit salonfähig machen und es macht mir Angst. Da werden Journalisten angegriffen, Gegendemonstranten attackiert. Es geht nicht nur Hilfsbereitschaft flöten, es geht vor allem eine Streitkultur unter, sofern wir sie je hatten. Diskussionen sind nicht möglich und vor allem die großen Parteien kochen ihr Süppchen auch am rechten Rand. Ich muß zugeben, ich habe schon Respekt vor Merkels Haltung, aber sie geht nicht weit genug. Mir macht die Stimmung im Land Angst, heute sind es die Flüchtlinge und morgen??

    Gefällt 1 Person

    • Anna-Lena schreibt:

      „Ich muß zugeben, ich habe schon Respekt vor Merkels Haltung, aber sie geht nicht weit genug. Mir macht die Stimmung im Land Angst, heute sind es die Flüchtlinge und morgen??“
      Deine Worte teile ich, liebe Frau Momo.
      Ich war gestern mehrere Stunden in Berlin mit U- und S-Bahn unterwegs, was ganz selten der Fall ist.
      Das Publikum ist gemischter geworden, ganz klar. Was mir sehr unangenehm aufgestoßen ist, waren nicht die Menschen mit anderer Hautfarbe oder Sprache, sonden die, die angetrunken, teils mit Bierflaschen in der Hand, dazwischen saßen und standen, und so einige, deren Glatzen und das gesamte Outfit eher in die rechte Szene ging.
      Ich hatte keine Ruhe zu lesen, sondern fühlte mich wie auf einem unsichtbaren Pulverfass.

      Gefällt mir

  10. Stella, ad Astra! schreibt:

    Hallo, das ist ein sehr schöner Beitrag.
    Ja, leider ist die Willkommenskultur in Europa generell nicht wirklich stark, aber Deutschland macht sehr viel im Vergleich zu anderen Ländern (bin nicht aus Dt). Was mich wundert ist, dass die EU erst seit 2015 sich mit der Flüchtlingsthematik beschäftigt, wo in Italien schon jahrelang Flüchtlinge stranden. Ich finde das sehr schlimm, wie sich Europa schleichend radikalisiert, auch wenn die Situation nicht einfach ist. Aber ich denke mir, dass wenn alle Länder helfen würden (dazu sind wären wir ja eine EU) und nicht nur Deutschland und Schweden und Italien und Griechenland (die zwei aus Zwang), wäre das alles viel einfacher zu bewältigen. Ich teile deinen schönen Bericht mal. Danke noch und LG, Stella.

    Gefällt 1 Person

  11. Stella, ad Astra! schreibt:

    Hat dies auf rebloggt und kommentierte:
    Ein sehr guter Beitrag, finde ich

    Gefällt 1 Person

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