Mundarten

zitat-ohne-mundarten-wird-der-sprachleib-ein-sprachleichnam-friedrich-ludwig-jahn-205756Meine ‚Muttersprache’ ist ja eher der ‚Kohlenpottslang’, der uns allerdings in der Schule gründlich abgewöhnt und durch Hochdeutsch ersetzt wurde. Wer das Buch: „Schantall, tu ma die Omma winken“ kennt, weiß, wovon ich rede.

Nach dem Kohlenpottslang kam das ‚Icke, dette, kieke mal’, die berühmte Berliner Schnauze.

Aber ich mag das Sächsische und die Kölner Mundart sehr.
Zum Beginn der neuen Woche dürft ihr gern mal tüfteln und das Kölner Grundgesetz übersetzen!

Kölner Grundgesetz

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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35 Antworten zu Mundarten

  1. Quer schreibt:

    Für mich Schweizerin eine besondere Herausforderung. Aber ich versuche es mit dem Grundgesetz:

    Es ist, wie es ist.
    Es kommt, wie es kommt.
    Es ist noch immer gut gegangen.
    Nichts blieb, wie es war.
    Was fort ist, ist fort.
    Haben wir immer so gemacht.
    Von nichts kommt nichts.
    Was nichts kostet, ist auch nichts.
    Jeder Narr ist anders.
    Mach es doch, aber nicht zu oft.
    Haben wir nicht, brauchen wir nicht,
    fort damit.

    Lieben Montagsgruss,
    Brigitte

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  2. leonieloewin schreibt:

    Auch wenn Kölsch nicht meine Sprachheimat an, freue ich mich jedes Mal an diesen Sprüchen, die Reisende bereits am Köln Bonner Flughafen empfangen. Ich suche mir dann einen aus und das beruhigt fürs erste :-). Es kommt, wie es kommt! Liebe Grüße und einen schönen Tag, Leonie

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  3. Sylvia Kling schreibt:

    Ich schreib Dir bei Gelegenheit mal etwas sächsisch – vom Feinsten. 😂

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  4. piri ulbrich schreibt:

    Meine kleine Schwester wohnt im Bergischen und so kann ich dat jesetz übasetzen.

    Ich kann ein bisschen Hannoveraner Platt sprechen und bairisch auch.

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  5. ernstblumenstein schreibt:

    Hier die alemannisch-schweizerdütsche und sinngetreue Wiedergabe, lach… :
    Es esch wes esch
    es chonn wes chonnt
    es esch scho emmer guet gange
    Nüt blibt wes gsih esch
    was fort esch esch fort
    das hämer emer so g macht
    vo nüt chonnt nüt
    was nüt choscht esch au nüt wert
    jede esch halt andersch
    machs guet aber nöd z hüefig

    nemms nöd tragisch, Anna-Lena ond en gmögige Mändig
    Ernst

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  6. bruni8wortbehagen schreibt:

    Ich habe ein sehr gespaltenes Verhältnis zu den Dialekten, liebe Anna-Lena.
    Einige klingen sehr liebenswert und ein Schwäbisch, das nur anmoduliert ist und alles noch gut verstehen läßt, ist wunderschön.
    Da ich mit dem saarländischen Dialekt mit einem hochdeutsch redenen Vater aufgewachsen bin, war ich immer zwiegespalten und ich gestehe, daß ich heute noch einen Bogen um das Saarländische mache und sein Liebenswertes nur in den eingestreuten französischen Worten anerkenne *g* Heinz Becker macht mir persönliche Probleme und ich würde mir am liebsten die Ohren zuhalten…
    Im Familienbereich rede ich ihn auch, aber schon die Töchter sprechen ihn nicht mehr und ich bin sehr froh darüber. Das habe ich hingekriegt *lächel* und die Umgebung natürlich.

    Liebe Grüße von einer Saarbrückerin, die seit über 40 Jahren mit Genuss an der Bergstraße lebt.

    Ich bins, Anna-Lena, keine Fremde hat sich hierher verrirrt *lach*

    Herzlichst
    Bruni

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  7. minibares schreibt:

    Ich habe alles verstanden.
    Soll ich es beweisen?

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  8. Katrin - musikhai schreibt:

    Super! „Hammer nit, bruche mer nit, fott domet!“ 😀

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  9. Katrin - musikhai schreibt:

    Ich habs mir ausgedruckt. Jetzt muss ich nur noch nen Platz finden, wo ich es aufhänge! 😀

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  10. Agnes schreibt:

    Du bist ja perfekt in Dialekten, zuerst Kohlenpottslang, dann Berliner Schnauze und Sächsisch magst Du auch noch, kannst Du alle Slangs sprechen?
    Den Kölner Dialekt höre ich gerne, den Berliner nicht so sehr, und Sächsisch mag ich weniger.
    Die Bayern und Baden-Württemberger verstehe ich nur sehr schlecht, die müssen sich schon Mühe geben, sonst kommt nichts bei mir an, ich bin wohl kein Sprachentalent.
    Das Kölsche Grundgesetz, ist spitze, das werde ich mir mal bei Dir mopsen und meinem Sohn schicken der einige Jahre in Köln gewohnt hat, und auch jetzt noch nicht so weit davon entfernt wohnt, dass der Dialekt jedenfalls noch zutrifft.
    Und das Zitat von F. L. Jahn ist auch nicht schlecht.
    LG
    Agnes

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    • Anna-Lena schreibt:

      Berlinerisch kann ich ganz gut, aus dem Kohlenpott bin ich zu lange weg. Mit viel Üben würde ich mir das wieder zutrauen und dann hört es auch schon auf.
      Bei Filmen aus Bayern muss mein Mann mir oft übersetzen. Also, ein Sprachtalent bin ich ganz und gar nicht :mrgreen:

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  11. lifetellsstories schreibt:

    Dialekte machen eine Sprache erst richtig lebendig.Ich komme ja aus Hessen und so manches Wort aus dem hessischen Dialekt schleicht sich dann auch hin und wieder in mein Hochdeutsch ein, aber richtig Dialekt sprechen kann ich nicht.
    LG
    Astrid

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  12. lifetellsstories schreibt:

    Ach, da fällt mir wieder ein, dass ich ja auch schon einmal über den hessischen Dialekt geschrieben habe, nämlich in „Deutsche Sprache-schwere Sprache“. Für einen Ausländer, aber auch manchmal für uns Muttersprachler können die vielen verschiedenen Dialekte in unserem Land schon ganz schön verwirrend sein.
    Astrid

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  13. Meine Freundin hat ein Buch geschrieben mit Anekdoten über ihren Opa aus dem Ruhrgebiet, natürlich deftig gewürzt mit allerlei Sprüchen in diesem unvergleichlich lustigen Slang, sehr empfehlenswert zum „Wechlachen“ – Nicola Hölderle: „Ich esse Senf und schreie! Oppa Moxes weise Worte“, erschienen 2013 im Ventura Verlag in Werne.

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  14. Ingrid schreibt:

    In diesem kölschen Grundgesetz steckt viel Lebenskunst und Lebensweisheit. Einiges hört man hier in diesem Haushalt auch des öfteren. Da ist ein bisschen Lebensfreude, ein bisschen Fatalismus.
    Übrigens: die Kölner schämen sich meist ihres Dialekts … er gilt als proletarisch.
    LG, Ingrid

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  15. Lutz schreibt:

    Mir gefällt auch die Kölner Mundart am Besten. Aber auch andere wie der Ostpreußen Slang mag ich. Dir noch einen schönen Abend. L.G.

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  16. Emily schreibt:

    Der Kölner Dialekt ist mehr als eine reine Mundart. Er scheint eine Lebensart zu beschreiben, mit der eine Leichtigkeit verbunden ist. Eine liebevolle Leichtigkeit.
    Ich kann gut verstehen, dass er dir liegt 😉
    Alles Liebe, Emily

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  17. Gudrun schreibt:

    Ich mag meinen Haus-und-Hofdialekt, den gerade aktuellen. Symphatie und Antipatie werden einem Dialekt immer übergestülpt. Egal, was passiert ist oder gerade wieder passiert, ich kennen jede Menge liebenswerte Sachsen.
    Im nächsten Semester möchte ich in ein Seminar über Dialekte. Ich freue mich darauf.
    Liebe Grüße von der Gudrun

    Gefällt 1 Person

  18. wederwill schreibt:

    Ich mag die verschiedenen Dialekte sehr und besonders auch die Feinheiten, die manchmal sogar von Dorf zu Dorf veschieden sind. Und eigentlich hoffe ich, dass das erhalten bleibt, obwohl heute eigentlich jeder danach strebt, es ein bisschen zu verstecken…
    Danke für den schönen Beitrag und ganz liebe Grüße und einen schönen Mittwochabend,
    Marlis

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