Der Lauf des Jahres

TeelichtDer Lauf des Jahres

Wenn wir gefragt werden, welche Zeit im Jahr die Schönste ist, entscheiden wir uns meist für die Zeit, in der wir gerade nicht leben. An dunklen Wintertagen denken wir sehnsüchtig an den warmen Sommer und die Blütenpracht in der Natur, an das Barfußlaufen im feuchten Gras, das Summen der Bienen und an laue Abende draußen.

Das Jahresende ist nah. Die Abende sind lang geworden und wenn der Wind ums Haus pfeift und die kahlen Äste der Bäume hin und her bewegt, ist es an der Zeit, sich auf das kommende Weihnachtsfest und das Jahresende vorzubereiten.

Und schon wird diese Zeit zum Genuss, wenn Kerzen brennen, der Duft von Tannengrün und gebackenen Keksen durchs Haus zieht und man sich die Abende mit heißem Tee oder Glühwein auf dem Sofa gemütlich machen kann. Besinnung, Ruhe und Innehalten sollten diese Zeit prägen.

Ein wenig mehr Frieden würde unserer Welt gut zu Gesichte stehen, doch die Probleme dieses Jahres waren und sind immens und werden uns im kommenden Jahr weiter beschäftigen, ebenso der Kampf gegen den Terror.

Genießen wir sie, unsere kleine friedliche Welt, zusammen mit unseren Lieben.

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent.

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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26 Antworten zu Der Lauf des Jahres

  1. Quer schreibt:

    Danke, für deine besinnlichen Worte, Anna-Lena.
    Ja, wir werden unsere kleineren und grösseren Glücksmomente wahrnehmen und uns daran erwärmen!
    Lieben Gruss ins Heute,
    Brigitte

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  2. meinesichtderwelt schreibt:

    Danke für deine schönen, so herzerwärmenden Gedanken – und ein gutes, friedvolles 1. Adventswochenende für dich

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  3. Sylvia Kling schreibt:

    Das wünsche ich Dir auch. Ich habe noch nicht geschmückt. Mir ist einfach in keiner Weise nach Advent – das erste Mal fällt es mir schwer.
    Liebe Grüße
    Sylvia

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  4. christaschule2010 schreibt:

    Auch ich wünsche einen ruhigen, erholsamen ersten Advent!

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  5. Frau Momo schreibt:

    Euch auch einen schönen und friedvollen 1. Advent. Wir werden ihn zuhause verbringen und einfach die Zeit genießen, die wir miteinander haben.

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  6. minibares schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    liebevolle Worte, die zu Herzen gehen.
    heute Abend geht es in die Kirche, den 1. Advent zu feiern.
    deine Bärbel

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  7. helmutmaier schreibt:

    Mir scheint, wir leben verkehrt, wenn wir meinen, die Zeit müsse das bringen, was wir von ihr erwarten und nicht das, was sie uns zu bieten hat.

    Liebe Grüße
    Helmut

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  8. ernstblumenstein schreibt:

    Hab Dank für deine beschaulichen Worte. Auch bei uns hat der Winter Einzug gehalten, liebe Anna-Lena, habe heute das Futterhaus aus dem Keller geholt, am alten Gravensteiner ins Geäst gehängt und mit Vogelfutter gefüllt. Neugierige Kohl-, Blau-, Tannen- und Sumpfmeisen haben neben den allgegenwärtigen Spatzen das Restaurant bereits besucht.
    Ich wünsche Dir und den Deinen ebenfalls besinnliche erste Adventstage und sende dir einen lieben Gruss. Ernst

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  9. leonieloewin schreibt:

    Liebe Anna-Lena, ich wünsche Dir einen angenehmen ruhigen ersten Advent. Viele liebe Grüße aus Teneriffa, Leonie

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  10. lifetellsstories schreibt:

    Auch ich wünsche Dir einen schönen ersten Advent. Deine Worte sind sehr treffend und ich kann ihnen nur zustimmen.
    Sei herzlich gegrüßt
    Astrid

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  11. Gudrun schreibt:

    Eigentlich ist es eine schöne Zeit, die letzten Tage des Jahres, die ruhigen, stillen. Weihnachtsstress habe ich nicht, höchstens ein bissel Herumzieherei mit Spinnrad und Wolle. Es ist eben auch die Zeit der Märchen.
    Liebe Anna-Lena, schöne Worte hast du gefunden. Nicht mehr lange und die Tage werden schon wieder länger.
    Liebe Grüße von der Gudrun.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Stress machen sich die meisten selbst, liebe Gudrun. Auch wir machen uns seit Jahren schon keinen mehr. Die Ferien fangen erst am 23. an, das ist der einzige Stress, den ich habe.

      Lass es dir gut gehen und sei herzlich gegrüßt,
      Anna-Lena

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  12. gabymuenchen schreibt:

    Wunderbar stimmungsvoll hast du diese Tage geschildert! In diesem Sinne einen gemütlichen ersten Advent! LG Gaby

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  13. freiedenkerin schreibt:

    Ja, genießen wir die staade Zeit, bevor unsere Dummbratzen in Berlin den größten Kriegseinsatz der Bundeswehr in Deutschlands Geschichte abgesegnet haben – übrigens ohne den geringsten Widerstand der Bürger/innen – es hat bis jetzt nicht eine einzige größere Friedensdemo geschweige denn einen Aufschrei der Entrüstung im WWW gegeben…
    Herzliche Grüße!

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    • Anna-Lena schreibt:

      Welche Alternative gibt es denn, wenn man Solidarität verspricht und tapfer mit den anderen in den Krieg zieht?
      Gelernt haben wir doch nicht aus unserer Geschichte 😦 .

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      • freiedenkerin schreibt:

        Das ist nicht tapfer, das ist schier atemberaubend dumm und unsinnig.
        Sara Wagenknecht hat in einem Interview in der Tagesschau vom 27. November einige sehr intelligente Alternativen beschrieben:
        https://www.youtube.com/results?search_query=sara+wagenknecht+tagesschau+27.+november+2015
        Nein, gelernt haben wir wahrlich nichts… Es hat nicht eine einzige größere Friedensdemo gegeben, kaum kritische Artikel im WWW. Ich habe keine Angst davor, dass mich ein Irrer mit einer Bombe in die Luft jagen könnte, ich habe Angst davor, was für eine bittere Suppe wir uns mit unserem Stillschweigen und unserer Gleichgültigkeit grade einbrocken.

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        • Anna-Lena schreibt:

          Sorry, liebe Freidenkerin, du hattest dich ein paar Tage im Spam versteckt *groß guck* .
          „ich habe Angst davor, was für eine bittere Suppe wir uns mit unserem Stillschweigen und unserer Gleichgültigkeit grade einbrocken.“
          Aber genau das tun wir doch seit Jahren schon in anderen Bereichen. Unsere Wohlstandsgesellschaft hat uns handlungsfaul gemacht, solange es uns noch gut geht. Und daran wird sich auch nichts ändern – ich bin da völlig desillusioniert.

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  14. Agnes schreibt:

    Du hast die Gemütlichkeit des Advents so schön beschrieben, dass ich das Gefühl habe mit einem Glühwein neben Dir in der Couch zu sitzen.
    Ja, genießen wir sie, unsere kleine friedliche Welt bei uns daheim.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Wir hätten uns so viel zu erzählen, dass ein Glühwein sicher nicht reichen würde 😆 .
      Die Welt „da draußen“ können wir zwar nicht ausklammern, aber manchmal muss man einfach auch mal an sich denken. Gewisse Entscheidungen können wir nicht ändern und die Welt umkrempeln schon gar nicht.

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  15. bruni8wortbehagen schreibt:

    Ein feiner Text zum 1. Advent, den ich zwar heute erst lese, aber das ist nicht zu spät dafür. *lächel*. Wir wünschen uns tatsächlich immer, was wir grade nicht haben oder bemängeln wenigstens etwas am Moment, in dem wir leben. Nie sind wir wirklich zufrieden mit einer Situation, es sei denn, es sind ganz besondere Momente, in denen alles stimmt, alles gut und richtig ist.
    Aber die gibt es natürlich nicht andauernd, wir heben sie deshalb in unserer Erinnerung auf und rufen sie ab, wenn es uns nicht gut geht.
    Die Adventszeit ist eine schöne Zeit, es sei denn, wir verderben sie uns durch unsinnige Hektik bei weihnachtlichen Einkäufen. Davor müssen wir uns hüten und ich glaube, meist gelingt es uns doch schon ganz gut, oder meinst Du nicht, liebe Anna-Lena?

    Herzliche späte Grüße von mir zu Dir

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    • Anna-Lena schreibt:

      Unsinnige Hektik bei Weihnachtseinkäufen habe ich nicht. Wir schenken uns – wenn überhaupt – etwas, was wir auch besprechen und auch brauchen. Und aufs Essen kann man sich auch rechtzeitig vorbereiten und die Arbeit aufteilen. Hektik habe ich bestenfalls in der Schule, weil der 22. der letzte Schultag ist.

      Nachteulengrüße an dich, liebe Bruni

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