„Helmut Schmidt raucht nicht mehr.“

„Helmut Schmidt raucht nicht mehr.“

Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Medien. Jemand, der 80 Jahre am Glimmstengel hing, soll nun das Rauchen aufgegeben haben?

Wenn man bedenkt (und glauben darf), dass er nach seinem Gefäßverschluss seit Montag die Intensivstation verlassen hat und in einem normalen Zimmer liegt, hat auch ein Helmut Schmidt keine Möglichkeit zu rauchen. Ein Krankenhaus ist doch etwas anderes als eine Talkshow oder eine andere Gelegenheit sich über das Rauchverbot hinweg zu setzen.

Somit sind die Nikotinpflaster sicher eine optimale Gelegenheit, dem Körper Nikotin zuzufügen und Entzugserscheinungen abzufedern.

Warten wir mal ab, bis der Altkanzler das Krankenhaus verlassen hat und sich in den heimischen vier Wänden aufhält. Ob er dann immer noch rauchfrei bleibt?

Altkanzler geht es besser  

Helmut Schmidt raucht wieder

26.09.2015, 15:09 Uhr | dpa

Am 10. November hat uns dieser großartige Mensch und Politiker für immer verlassen.

Möge er in Frieden ruhen.

Helmut Schmidt

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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49 Antworten zu „Helmut Schmidt raucht nicht mehr.“

  1. piri schreibt:

    Sicherlich nicht, denn was hat er schon zu verlieren?

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  2. quersatzein schreibt:

    Das habe ich auch in den Medien erfahren und mir gedacht, dass er in seinem Alter tun und lassen kann, was er möchte. Und auf eine Zigarette mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr gross an… 🙂

    Lieben Gruss ins – rauchfreie – Wochenende,
    Brigitte

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  3. buchstabenwiese schreibt:

    Man wird sehen. 🙂 Hängt sehr von seinem Willen ab, wirklich aufzuhören.
    Mein Schwiegervater hat nach über 50 Jahren intensiven Rauchens aufgehört. 🙂 Allerdings wäre er fast gestorben, lag viel länger auf der Intensiv und – was sicher sehr entscheidend ist – bei ihm wurde dazu noch COPD festgestellt. Ich weiß nicht, ob er es sonst geschafft hätte.
    Wie du schon geschrieben hast, er hatte keine Möglichkeit zu rauchen. 🙂 Die Medien halt …

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ein Freund von uns hat COPD im 4. Stadium und nur noch wenig Lungenvolumen. Er hat es unter ärztlicher Aufsicht mit starken Tabletten geschafft, sonst würde er heute nicht mehr leben. Allerdings ist der unweigerliche Verlauf der Krankheit, die nicht heilbar ist, schon sehr deprimierend 😦 .

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      • buchstabenwiese schreibt:

        Oh, das klingt schon sehr weit fortgeschritten. 😦
        Das Stadium bei meinem Schwiegervater kenne ich nicht, aber so schlimm wie bei eurem Freund ist es noch nicht. Er kann zwar nicht mehr so viel machen, da ihm bei Anstrengung die Luft weg bleibt, und klar, es ist auch schon so weit, dass es sehr einschränkend ist, aber für diese Krankheit geht es noch relativ gut. Er braucht auch noch keinen Sauerstoff. Er ist mittlerweile fast 81 und wir hoffen, dass es noch lange so bleibt, wie es ist, also, dass es nicht so schnell voranschreitet.

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        • Anna-Lena schreibt:

          Unser Freund ist 65 und braucht Sauerstoff. In seinem täglichen Tun ist er immer mehr eingeschränkt. Aber es gibt auch Tage, an denen es ihm relativ gut geht.
          Wer immer mitten im Leben stand und sehr aktiv war, hat so manche harte Nuss zu knacken, diese Krankheit anzunehmen und zu akzeptieren.

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          • buchstabenwiese schreibt:

            So ist es, liebe Anna-Lena. Das ist hart. Ohne zu wissen, wie man sich da wirklich fühlt, aber das ist ganz gewiss nicht leicht.
            Mein Schwiegervater hat mit über 75, also vor der ganzen Geschichte, auch immer noch gearbeitet. Arbeit war immer sein Leben. Er hat das gerne gemacht. Nun hat er das Kochen Zuhause übernommen, da kann man viel im Sitzen machen.

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  4. Katrin - musikhai schreibt:

    Wenn er erst entlassen wird, wenn der Entzug vorbei ist… vielleicht…?

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  5. sweetkoffie schreibt:

    Das ist der Anfang vom Ende 😉

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  6. Rana schreibt:

    Ich denke auch, der alte Schmoki soll nun auch noch für den Rest seines Lebens rauchen… Wenn er mag. Liebe Grüße von Rana

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  7. die3kas schreibt:

    Ich halte Rauchen für total schädlich und es dürfte allgemein bekannt sein, dass viele davon COPD bekommen. Wer jedoch 80 Jahre seines Lebens eine nach der anderen gequalmt hat, sollte sich den Rest seines Lebens auch nicht mehr davon abhalten lassen. Meine Meinung!
    Was sollte das jetzt noch bringen? Oder will der Helmut 120 werden? Dann, ja dann … auch was, ich gönne ihm jede Mentholziggi von Herzen.
    Hab sie selber geraucht und bin jetzt 19,8 Jahre rauchfrei.
    Ob er das noch schafft? *lol*

    Liebe nicht rauchende Grüsse
    kkk

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    • Anna-Lena schreibt:

      Unterschätze ihn nicht, liebe kkk, dem traue ich noch eine Menge zu 😆 .
      Knapp twanzig Jahre rauchfrei – alle Achtung! Und wie hast du das geschafft?

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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      • die3kas schreibt:

        Stimmt, man sollte niemanden unterschätzen…

        Mein Mann musste aufhören zu rauchen. COPD… Ohne mich hätte das wohl nichts gegeben. und was ich mir in den Kopf setze, wird gemacht *ggg*
        Also hörte ich von heute auf morgen auf und er hat sich das ein halbes Jahr angesehen und dann mit gezogen. Er hat den ersten Tag aber Nikotinpflaster benutzt.
        Als Abends das Bier nicht schmeckte, hat er das Pflaster runter gerissen und keine weiteren benutzt….
        Er sollte ja nur nicht rauchen… das Bier schmeckt heute noch 😉

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        • Anna-Lena schreibt:

          Die damalige Operation hat aber doch sehr geholfen, oder? Meine Freundin hatte damals auch ihres Mannes wegen aufgehört, sie hat sich an den Fingern lasern lassen. Bei unserem Freund hat das nicht geklappt, aber er hat es dann ja mit Tabletten geschafft. Trotzdem geht es ihm mittlerweile sehr schlecht und daran ist nichts mehr zu ändern, höchstens zu lindern.

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          • die3kas schreibt:

            Im Winter dachte ich ich bekomme ihn nicht mehr nach Hause… Im Laufe der Jahrzehnte hat das Kortison die inneren Organe in Mitleidenschaft gezogen. Zudem ist ein Erreger im Körper, der nicht identifiziert werden kann. Er wandert durch den Körper und verursacht starke Schmerzen und Entzündungen.
            Zwei Mal war der Rettungswagen schon da… Herz- Lunge und Gelenke sind betroffen. Die Coils haben geholfen, sicher, aber es ist dennoch schlechter geworden. Dafür das er vor 15 Jahren noch eine Lebenserwartung von 2-3 Jahren hatte, ist es schon super… von den Krankheiten mal abgesehen 😉 Bekommt euer Freund Sauerstoff? Gute Medikamente? Junik oder/und Berudual/Spray? Daxas Tabletten? Nehme ich sogar seit März! Damit sollen Exazerbationen verhindert werden. Leider gibt es keine Heilung, nur Linderung und die ist je nach Arzt sehr unterschiedlich…
            LG

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            • Anna-Lena schreibt:

              Er ist in guter ärztlicher Versorgung. Sauerstoff ist sein Begleiter, Cortison nimmt er auch und auch andere Medis.
              Aber er muss höllisch aufpassen, dass er keinen Infekt bekommt und das ist nicht so einfach.
              Wir sehen ihn heute und leisten häufig Überzeugnungsarbeit, dass er sich nun an einen Rolli gewöhnen muss, wenn er längere Strecken nicht mehr schafft.

              Alles Liebe, dir und deinem Mann und dass ihr euch weiterhin gegenseitig unter die Arme greifen könnt.

              Liebe Grüße ♥

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              • die3kas schreibt:

                Dann sollte er Daxas probieren. Allerdings hat Daxas massive nebenwirkungen bei vielen. Deshalb die Tabletten teilen in vier teile. Nicht ganz einfach weil sie dreieckig sind. Mit einem Viertel pro Tag anfangen und Wöchentlich steigern bis man nach ca 6 Wochen auf die ganze Tablette kommt. Toi toi toi und alles gute! Viele fangen mit einem Rollator an und steigern sich dann für weitere Strecken auf einen Rollstuhl. Er muss lernen an sich zu denken und nicht an andere. Überanstrengt er sich, fehlt ihm am Lebensende Zeit 😉

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              • die3kas schreibt:

                Ganz vergessen… danke ❤

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  8. cosmea49 schreibt:

    Da bin ich deiner Meinung! Wenn jemand so lange geraucht hat, dann hört er nicht von heute auf morgen auf und warum sollte der alte Herr sich jetzt noch kasteien?!

    Lieben Gruß, Brigitte

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  9. Frau Tonari schreibt:

    Bei einem können wie uns sicher sein:
    Er wird kein militanter Nichtraucher, der andere nun agitiert. 😉

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  10. bruni8wortbehagen schreibt:

    *lach*, ich habe es auch gelesen und mich ein wenig gewundert…,
    zuerst, aber dann nicht mehr. Denn was ist schon so eine Zeitungsnotiz wert.
    Er wird es sich überlegen und ich denke, er ist klug und weise.
    Was also wird er tun?

    Lächelnde Grüße von Bruni

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  11. Helmut schreibt:

    Ich denke, Schmidt kann noch für manche Überraschung gut sein.

    Gruß
    Helmut

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  12. fsmilla schreibt:

    Soll er doch rauchen….die Schäden hat er doch schon längst……jetzt braucht er nicht mehr aufzuhören.
    ist doch fast 100; die Zigarettenindustrie hat genug an ihm verdient. In die Krankenkasse wird er schon genug eingezahlt haben in seinem langen Leben, dass sie die „Reparaturen“ nun bezahlt.

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  13. Frau Momo schreibt:

    Erstaunlich, wie sehr dieses Thema das Land interessiert 🙂 Mir ist ehrlich gesagt Wumpe, ob er nun aufhört oder nicht.

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  14. Lutz schreibt:

    Der Entzug ist ja bekanntlich kein Zuckerschlecken und in seinem Alter schon gar nicht. Da nützt auch kein Nikotinpflaster. Das mildert nur den Entzug. Mal sehen ob er es schafft. Dir einen schönen Sonntag- L.G.

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  15. Babbeldieübermama schreibt:

    Ich habe nach 43 Jahren wegen COPD aufgehört zu rauchen. Seit 1987 warten die Ärzte wegen meinem schweren Asthma und all den anderen Krankheiten auf meinen Tod. Ich habe selig weiter gequalmt. Erst als ich 2011 erfuhr, dass ich COPD II-III habe, hörte ich auf zu rauchen. Zeitweise hänge ich bis zu 16 Stunden am Sauerstoffgerät, allerdings bereue ich nicht eine Zigarette. Allerdings rate ich niemanden mit dem Rauchen anzufangen, denn das Sterben durch COPD soll furchtbar sein.
    Ob Helmut Schmidt tatsächlich nicht mehr raucht, wissen nur die Sterne. Den Ärzten ist egal wie alt der Patient ist, hauptsache ihre Statistik stimmt, denn sie bekommen von der Regierung viel Geld, wenn sie an den Studien teilnehmen können.
    Liebe Grüße von Bärbel

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich glaube, du hast schon zu manchen Arzt aus den Pantoffeln gehauen, weil du nicht nachgibst und einfach irgendwie weitermachst und ich hoffe, das noch sehr lange!!!

      Liebe Grüße zurück zu dir ♥ und liebe Grüße an Willi ♥

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  16. Agnes schreibt:

    Ich hatte mich auch schon gefragt, wie er die Woche auf der Intensivstation wohl ohne Zigaretten überlebt.
    Auf der „normalen“ Station würde es mich ja nicht wundern, wenn man Möglichkeiten finden würde, dass er dort rauchen kann 😉
    Dass er jetzt für immer aufhören wird mit der Raucherei kann ich nicht glauben, und ich meine auch in seinem Alter muss er das nicht mehr.
    Ironischer Weise beweißt er ja mit seinem Lebenswandel, dass Rauchen nicht so krank macht wie wir alle glauben.

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