Unverhältnismäßigkeiten

Unverhältnismäßigkeiten

Meine Beschwerde an unser Rathaus in Bezug auf die illegale Müllkippe im Wald wurde zwar mittlerweile beantwortet, doch getan hat sich nichts.

 Müllkippe Wald

……………. vielen Dank für Die Fotos. Unabhängig jetzt von den Zuständigkeiten und der damit verbundenen rechtlichen Berechtigung zur Beseitigung des Unrats, leider häufen sich die Umweltsünden in  letzter Zeit enorm. Wir haben Kenntnis bekommen von illegalen punktuellen Mülldeponieren, wo es von Chemikalien nur so  trotzt. Bei solchen Anblicken stockt einem der Atem. Bevor wir als Verwaltung  tätig werden dürfen, müssen wir erst die Zuständigkeiten prüfen und werden dies dann auch zur Anzeige bringen. Ich versichere Ihnen, das sich das Ordnungsamt das Anliegen angenommen hat und wir nach unseren Möglichkeiten tätig werden.

Mit besten Grüßen xxxxxxxxxxx

Ihr Bürgermeister

 Eine zweite Antwort ist genauso nichtssagend:

…….nochmals Danke für Ihren Hinweis. Die besagte Stelle liegt am xxxxxxxxxxxxxxxxxxx . Sie befindet sich in Privateigentum. Im Übrigen ist kein Grundstückseigentümer verpflichtet, sein Grundstück  sauber zu halten. Da von der Verschmutzung keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht, darf die Gemeinde die Wegschaffung des Unrates auch nicht veranlassen. Gleichwohl sucht die Verwaltung den Kontakt mit dem Eigentümer um zu klären, inwieweit man gemeinsam eine nachhaltige Lösung des Problems anstrebt. Hier kann man jedoch nichts versprechen, da dies immer von der Kooperationsbereitschaft des Eigentümers abhängt. Eventuell gelingt es in zu überzeugen, das Grundstück mit einem Wildzaun einzufrieden oder es fällt ihm irgendetwas anderes ein. Der Eigentümer wird demnächst hierzu angeschrieben.

 Ich habe es noch ein letztes Mal mit einer Antwort versucht:

…….. Ihre Antwort verwundert mich doch ein wenig.

Dass das vermüllte Stück Privateigentum ist , ist nicht ersichtlich und ich glaube auch nicht, dass der Eigentümer in der näheren Umgebung  lebt. Nur so kann ich mir erklären, dass diese illegale Müllkippe stetig wächst. Welcher Eigentümer würde so etwas zulassen, zumal es ja eine Einladung für alle ist, ihren Müll dort auch zu entsorgen.

Strafe muss ja niemand befürchten.

Dass keine  Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht, möchte ich auch bezweifeln, denn wer weiß, was sich in den vielen Müllsäcken befindet? Nachgeschaut habe ich jedenfalls nicht.

Wenn ich mich als Bürgerin von diesem Anblick belästigt fühle, kann ich Anzeige gegen Unbekannt stellen, denn ich kenne den Eigentümer nicht. Und das wird dann nach einiger Zeit eingestellt, da kein öffentliches Interesse vorliegt. So lautet meist die Begründung.

Gegen einen Privateigentümer, der sein Grundstück so verkommen lässt, kann ohne Weiteres nicht mehr gemacht werden, als an ihn zu appelieren, einen Zaun zu bauen? Wenn ich mir als Grundstücksbesitzer Mutterboden anfahren lasse, der kurzfristig vor meinem Grundstück abgeladen wird, muss ich mich aber sputen, den wegzubekommen, denn sonst erhalte ich schneller als ich glauben kann, eine Anzeige.

Ich empfinde diesen Anblick als geradezu grotesk und als miserables Aushängeschild für eine Gemeinde, die sich als modern und innovativ bezeichnet.

………..

Eine weitere Situation hat am Montag Nachmittag meinen Blutdruck in die Höhe getrieben.

Nach einer Konferenz am Nachmittag fand ich ein Knöllchen an meinem Wagen und nicht nur ich, sondern alle, die in den Parktaschen standen.

Es standen zwei Schilder am Anfang und am Ende der Parkhäfen. Soweit, so gut. Doch der Hauptverkehr kommt von der Seite, für die das Schild nicht einsehbar war, weil es anders herum stand und das seit Freitag morgen – unverändert.

Offenbar wird verlangt, dass man morgens um sieben, wenn es noch nicht ganz hell ist, mit der Taschenlampe um Autos und Bäume tanzt, ob sich irgendetwas verändert haben könnte, möglicherweise ein Neuling im Schilderwald eingetroffen ist.

Das Ordnungsamt war schnell. Meine Wut ist immer noch nicht verraucht, aber das Verwarnungsgeld von 15 Euro wird schon eingefordert.

   „Die Verwarnung wird nur wirksam, wenn Sie mit ihr einverstanden sind und das Verwarnungsgeld….. zahlen.“

 Ich bin natürlich nicht einverstanden!

Halteverbot 1

Halteverbot 2

Halteverbot 3

*********

Harte Tage

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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57 Antworten zu Unverhältnismäßigkeiten

  1. Gut gemacht mit allen. Auch bei uns ist das leider so. Ist doch Eigenartig.
    Wünsche ein gutes Wochenende. L.G. Wolfgang

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  2. freiedenkerin schreibt:

    Die Unsitte, Bürger/innen mit nichtssagenden Plattitüden und Worthülsen abzufertigen, scheint nun auch bereits auf der „unteren politischen Ebene“ angekommen zu sein… Ich habe jetzt einen ganz dicken Kloß Ärger im Bauch, Anna-Lena!

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    • Anna-Lena schreibt:

      Frag mal, wer noch? Vielleicht würde ich mich gar nicht so ärgern, wenn „die da oben“ vernünftige Politik machten, anstatt von einem Skandal in den nächsten zu verfallen. Es stinkt gewaltig in unserem Land.
      Hab trotzdem einen feinen Sonntag 🙂 .

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  3. Pauline schreibt:

    Bleib dran, liebe Anna-Lena! Irgendwann muss selbst die Verwaltung mal etwas in Gang setzen! GLG von der Pauline ♥

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  4. Knöllchen verteilen ist eine weniger „schmutzige Angelegenheit“ als sich um Müllberge zu kümmern …
    Hab‘ trotzdem einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße – Iris

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    • Anna-Lena schreibt:

      Bei Autofahrern sind Ordnungsämter und Polizei ganz schnell. Das bringt ja auch Geld für die Staatskasse, das andere dann wieder verjubeln.
      Auch dir einen schönen Sonntag.
      Liebe Grüße von mir.

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  5. leonieloewin schreibt:

    Das gefällt mir ganz und gar nicht – weder der Müll, noch Dein Knöllchen. Du brauchst einen langen Atem und die nötige Gelassenheit weiter auf den Müll hinzuweisen und gegen das Knöllchen gegenan zu gehen. Schreiben, schreiben, schreiben….aber das kannst Du ja gut. Ich wünsche Dir in beiden Angelegenheiten Erfolg.LG Leonie

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  6. kowkla123 schreibt:

    ich hoffe, du hast Erfolg

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  7. G schreibt:

    Deine Reaktionen sind optimal! Denn nur, wenn wir uns nicht alles gefallen lassen, können wir etwas erreichen. Nicht klein beigeben, immer höflich nachfassen. Ich weiß, sie hassen uns in den Stadtverwaltungen, aber ganz ehrlich – das mache ich doch gerne für sie! Allerdings habe ich schon festgestellt, dass Stadtverwaltungen gegen Beschwerden viel immuner sind als unsere Regierung. Die Verwaltungen sitzen das oft aus. Aber – wir haben bald Wahl, u. a. den OB und den Landrat, und da freu ich mich schon! Die Unterlagen liegen schon vor mir auf dem Tisch und ich weiß ganz genau, wer meine Stimme bestimmt nicht bekommt.
    Übrigens erinnere ich mich an einen extrem verrosteten Bagger, den mein Nachbar jahrelang vor meiner Terrasse geparkt hatte, um ihn dann gerne mittags zum Essen anzuwerfen, damit wir auch was von haben. Gegen den Lärm hätte ich die Polizei holen können, aber – ich schrieb an die Stadtverwaltung, denn der Wochenendbau dauerte fast 8 Jahre. Die kamen dann – und – er musste den Bagger entfernen, sonst hätte er Ärger bekommen. Seitdem schaut er mich nicht mehr an, ich bin tieftraurig.

    Schönen Sonntag, und LG, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Du hast völlig recht, man darf nicht klein beigeben. Wir sind mündige Bürger, die ein Recht darauf haben, ihre Meinung zu sagen. Wenn die Müllkippe nicht entfernt wird, werde ich mich an die Zeitung wenden.
      Mit dem Knöllchen werde ich nur auf Kulanz vertrauen können, die sind ja im Ordnungsamt so was von paragraphentreu, aber versuchen werde ich das natürlich auch.
      Verrostete Bagger als Tischmusik ist ja etwas besonders Originelles.
      Manche Leute haben einen Charme wie ein Schützenpanzer 😳 .
      Ich wünsche dir noch einen schönen Restsonntag, liebe Brigitte.
      Wir lassen uns nicht unterkriegen 🙂 .

      LG Anna-Lena

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  8. bruni8wortbehagen schreibt:

    unbürokratisch kann wohl nicht mehr gehandelt werden…
    Man/frau müßte wissen,ob es sich wirklich um ein privates Grundstück handelt…sich dahinter zu verstecken ist einfach und praktisch.
    Es zögert das Handeln so toll hinaus

    Warum gibt es dort überhauüpt Parkbuchten, wenn sie nicht genutzt werden dürfen, liebe Anna-Lena??? Sachen gibt es

    Trotzdem ganz liebe sonntägliche Grüße von mir

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    • Anna-Lena schreibt:

      Das war auch so meine Überlegung, ob das Grundstück wirklich privat ist. Ich bleibe dran, denn ich fahre mindestens 2 x die Woche daran vorbei.
      Die Parkbuchten sollten gereinigt werden, ich weiß allerdings nicht wovon.
      Ab morgen ist die andere Seite dran und da stehen die Schilder seit Mittwoch so, dass man sie auch lesen kann .

      Auch dir liebe Grüße und einen schönen Restsonntag,
      Anna-Lena

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  9. minibares schreibt:

    Oh man, das kann doch alles nicht wahr sein!
    Genau, man kann eben NICHT machen, was man will auf seinem Grundstück.
    Wehre dich gegen die 15 Euro!

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  10. Lutz schreibt:

    Wenn der Müll wirklich auf einem privaten Grundstück liegt , hat der Bürgermeister recht. Das ist für die Stadt nicht so einfach. Wir haben hier einen ähnlichen Fall. Da sind die Möglichkeiten der Stadt auch sehr begrenzt. Aber in deinem Fall sieht das nicht nach einem privaten
    Grundstück aus und riecht eher nach Hinhaltetaktik der Stadt . Aber die eigentlichen Sünder sind die Verursacher . Die müßten hart bestraft werden . Die haben immer noch nichts gelernt. Elektroschrott , wie Fernseher Computer oder Kühlschränke werden von den Städten kostenlos entsorgt. Aber du hast recht, mit den Park Knöllchen sind sie schnell dabei. Aber tröste dich . Ich muß morgen auch 15€ überweisen. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend. L.G.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ganau das vermute ich – Hinhaltetaktik. Es handelt sich ja nicht um einen Vorgarten, sondern um ein Stück Wald, einen breiten Weg und ein angrenzendes Feld, sogar ein Gebiet, wo man gern Spazieren geht. Nur wenige hundert Meter weiter ist ein Beerengarten, in dem man ab der Erdbeerzeit selbst Beeren flücken kann. Dafür wird geworben. Und das neben einer Müllkippe? Da vergeht einem doch die Lust. 😳 .

      Bist du etwa auch ein Verkehrsrowdy 😯 ? Das hätte ich ja nicht von dir gedacht. 😉
      Liebe Grüße zu dir 😉 .

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  11. regenbogenlichter schreibt:

    Da hätte ich auch „gedampft“ bei beidem!
    Liebe Grüße
    Ute

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  12. ann53 schreibt:

    Gibt so viel kurioses auch bei uns in der Region liebe Anna-Lena. Einschließlich Müllentsorgung, womit wir kürzlich auch großen Ärger hatten.
    Also nicht mehr ärgern, nur wundern! 😉
    Liebe Grüße von Herzen und einen ärgerfreien Start in der Woche wünsche ich dir ♥

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  13. hoetuspoetus schreibt:

    DIE machen doch mit uns WAS sie wollen!

    Wir hatten Schilder in der Straße, dass mittwochs das Parken in der Zeit zwischen 8 und 12 Uhr verboten sei, weil die Straßenreinigung kommt.
    Nun kam aber seit einigen Wochen die Straßenreinigung „plötzlich“ MONTAGS! – wir nicht „dumm“ und haben beim Ordnungs-Amt angerufen und Bescheid gegeben, dass entweder die Schilder geändert werden müssen (Klebeschild drüber, wie in anderen Straßen auch) oder der Reinigungswagen wie sonst auch am Mittwoch „aufschlägt“ ….

    In anderen Straßen, wo ICH selber donnerstags arbeite, da ist es so …. wenn du da stehst… kommt das Ordnungs-Amt JEDEN Donnerstag vorbei… zwei Mal gibt es eine Verwarnung …. beim dritten Mal ein Knöllchen
    Bei uns in der Straße haben zwei Firmen, welche
    SEHR viele Mitarbeiter haben, DIE sich leider Gottes sowieso ganz schlecht an die Regeln halten. ………
    Meine Nachbarn sind sogar an die Zeitung heran getreten und haben das Problem dort Publik gemacht.
    Nachdem der Artikel mit den Bildern in der Zeitaung war…..
    WAS denkt ihr??? DA kommt ihr NIE drauf!!!
    Zwei Tage später wurden die Halteverbots-Schilder in der ganzen Straße ABGESÄGT!!! – Für die Straßenreinigung zahlen aber wir Anwohner nach wie vor weiter! – HAMMER oder?!

    DAS mit den illegalen Müllkippe nimmt immer weiter zu und das tut mir in der Seele weh, dass man da nichts machen kann, außer sich ärgern.

    Ganz liebe und saubere Grüße!
    Katja

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Katja,
      danke für deinen langen Kommentar. Es ist unglaublich, was so alles auf unseren Straßen passiert und welcher Willkür man ausgesetzt wird 😦 .
      Wer hat denn die Schilder abgesägt? Das ist wirklich eine ganz besondere Nummer.

      Ich denke, gegen die Müllkippen kann man etwas machen, wenn man hartnäckig genug bleibt.

      Liebe Grüße zum Abend,
      Anna-Lena

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      • hoetuspoetus schreibt:

        Du wirst es nicht glauben, WER die Schilder abgesägt hat.
        Die Straßenmeisterin
        im Auftrag des Ordnungs-Amtes höchst persönllich.
        Mit der Begründung:
        Die Autos parken ja nicht immer an der gleichen Stelle,
        wenn die Kehrmaschine kommt….
        Nein da haben sie recht….
        Manchmal steht das rote Auto hinter dem blauen und dem schwarzen und dem grünen Auto …
        manchmal steht aber auch der grüne Auto hinter dem gelben Auto
        und das blaue und das schwarze Auto davor … 😆

        Egal WIE …. der gesamte Bürgersteig-Streifen steht voll
        und die Gosse quillt über vor Unrat!
        ABER alle Anwohner dürfen weiterhin schön bezahlen!
        …… Pssst: unter uns….
        der Chef der einen Firma, ist der Freund vom Bürgermeister…. VERSTEHSTE?!
        Klarer Fall von: da könn wa nüschtst machen!

        Aber gegen dem Müll kann man doch vielleicht mal einen offenen Leserbrief in die Zeitung setzen? ….
        Von wegen, wie schlimm DAS ist, dass man nichts tun kann, außer zuzusehen, wie unsere Wälder zugemüllt werden.

        Ganz liebe Grüße aus dem Sauerland,
        wo die Mädchen NOCH wilder als die Kühe sind!
        … Katja

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        • Anna-Lena schreibt:

          Ich kenne das Sauerland, liebe Katja, ich komme ja aus dem Ruhrgebiet 🙂 .
          So schnell erledigen sich die Dinge von alleine. Und zahlen müssen wir – da finden die schon einen Weg.

          Ich gebe unserem Rathaus noch die Chance, auf meine letzte Mail zu antworten (die haben ja auch noch anderes zu tun, daher warte ich großzügig noch ein paar Tage :mrgreen: ) und dann gehe ich weiter an die Zeitung.

          Liebe Grüße ins Sauerland,
          Anna-Lena

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  14. Follygirl schreibt:

    Eigentlch kein LIKE ..weder für den Müll noch für Knöllchen.
    Ich habe im letzten Jahr hier mitten im Wald auch einen Mühlberg gemeldet, (sehr viele Glascherben!!) Renovierungsmüll…
    Da sagte man, es hätten schon mehrere Leute angerufen, sie würden sich drum kümmern. Das haben sie auch. Die Bauhofleute waren wohl wirklich am gleichen Tag dort und haben aufgeräumt.
    Ich verstehe sowas wie in deinem Fall wirklich nicht. Da muß doch der Bauhof ausrücken! Was ist denn das für eine Verwaltung?
    LG, Petra

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  15. Emily schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    mein Blutdruck ist auch gleich gestiegen, als ich deinen Beitrag las. Wie ansteckend 😉 Behörden haben oft entweder kein Geld, kein Interesse, keine Mittel, keine Leute, kein was-weiß-ich. Ich finde, dieser unmögliche Trend der Gleichgültigkeit schlecht sich mittlerweile fast überall ein. Gruselig ist das. Ich kann dir nur sagen, dass ich deinen Einsatz großartig finde! Manchmal muss man der kantige Stein im Schuh eines anderen sein!

    Meine ganz lieben Grüße, Emily ♥

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  16. buchstabenwiese schreibt:

    Ja, so ist das. Auf der einen Seite sind sie ganz fix, vorallem, wenn sie Geld einfordern können, aber wenn es um etwas geht, was sie tun sollen, dann … da kann man sich schon manches Mal aufregen.

    Das mit dem Müll sehe ich hier bei uns auf den Feldern auch immer wieder. Da wird einfach alles Mögliche am Feldrand entsorgt. Ich habe schon Farbeimer, Monitore und undefinierbare Mülltüten gesehen. Das regt mich immer auf. Was denken die Leute sich eigentlich dabei?
    Immerhin, nach ein paar Tagen – mal kürzer, mal länger – waren diese Dinge meist verschwunden. Vielleicht liegt es dann daran, dass die Felder bearbeitet werden. Bisher dachte ich immer, dass sich die Stadt darum kümmert, aber wenn ich das so lese, dann vielleicht doch eher der Landwirt, dem das entsprechende Feld gehört.

    Liebe Grüße
    Martina

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  17. Franka schreibt:

    Da kann man schon Wut kriegen. Sollen sie doch froh sein, wenn es aufmerksame Bürger gibt! Aber auch dort sitzen nur Menschen, z.B. solche, die es mit der Rechtschreibung nicht so genau nehmen. Wie sie es wohl mit dem Abfall halten?

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  18. ernstblumenstein schreibt:

    Liebe Anna-Lena, ich verstehe die heutige Welt nicht mehr so gut. Da kommt mir auch die Galle hoch, wenn ich deinen Briefwechsel lese.

    Entgegennehmen, prüfen, Kommission einsetzen, Rechtskonsultationen einholen, Tagen, Tagen, prüfen, usw. usf. Viel Lärm und Blabla um nichts.

    Früher schickte der Bürgermeister einen Putzmann, der räumte auf – fertig.
    Hab eine gute Woche. Ernst

    ICH BIN
    Ich bin nicht
    aus dieser Zeit.
    Ich bin
    aus einer früheren
    aus einer sperrigeren
    einfacheren,
    als die,
    in der ich
    heute lebe.
    Ich bin aus einer
    anderen Zeit.
    E.B. 2012

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