Krebserkrankungen nehmen zu

Krebserkrankungen nehmen zu….so ging es kürzlich durch die Medien.

Natürlich war auch mein erster Gedanke: Wieso das? Medizinisch wird geforscht und Millionen werden  in die Forschung gesteckt, so dass man eher denken könnte, einige Krankheiten längerfristig in den Griff zu bekommen.

Wenn man bedenkt, wie rasant die Weltbevölkerung besonders in den Entwicklungsländern weiter steigt, während die Menschen in den Industrieländern immer älter werden, relativieren sich diese Aussagen. Und die Prognose für 203o grenzt doch ein wenig an Panikmache. Wer weiß, ob unser Planet bis dahin überhaupt noch existiert?

Wir haben wenig Einfluss auf unsere Krankheiten und eine halbwegs gesunde Lebensweise ist kein Garant für ein langes Leben. Aber wir sollten die Möglichkeiten der Vorsorgeuntersuchungen nutzen. Manche sind nicht so angenehm, aber man kann sie problemlos überstehen. Im Falle eines Falles ist durch eine rechtzeitige Entdeckung die Heilungschance möglicherweise höher.

ScreeningEine Tapferkeitsmedaille bekommt man zwar nicht, aber ein Täfelchen Schokolade und ein Kugelschreiber sind doch auch was, oder?

Immer noch unverständlich ist mir Haltung der katholischen Kirche in punkto Verhütung. Wie viele Menschen werden gerade in Afrika jeden Tag Opfer von AIDS? Eine fundierte Aufklärung und sinnvolle Hilfe würden viele Menschenleben  retten.

Heute Abend lief erneut der bewegende Film „Wüstenblume“ im Fernsehen. Noch immer wird das Ritual der Verstümmelung in vielen Familien praktiziert. Seelische und körperliche Qualen und Traumata sind die Folge und viele Mädchen sterben an den Folgen.

GerippeIch glaube, unser Schicksal ist festgelegt, doch manchmal kann man dem Tod vielleicht doch ein Schnippchen schlagen.

Sammy und Marci-crop

Bleibt gesund und behütet und vor allem nett zueinander.

Ich wünsche euch einen sonnigen Sonntag.

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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34 Antworten zu Krebserkrankungen nehmen zu

  1. Hoffe wir bleiben so wie wir sind. Wolfgang

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  2. ann53 schreibt:

    Ein sehr gutes und interessantes Thema hier bei dir liebe Anna-Lena.
    Denke und glaube auch, dass unser Schicksal vorherbestimmt ist, denn schlug dem Tod schon so manches mal ein Schnippchen, wurde von unzähligen Schutzengeln behütet. 😉
    Wüstenblume ist einer meiner liebsten Filme. Weil ich immer wieder hoffe, mir von Herzen wünsche, dass dadurch dieser Wahnsinn an den armen Mädchen endlich unterbunden wird, ein Ende findet!
    Ganz liebe Grüße von Herzen und noch einen schönen Sonntag wünsche ich auch dir ♥

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    • Anna-Lena schreibt:

      Auch mein Schutzengel (kein „gelber“ Engel) ist sicher oft im Einsatz.
      Obwohl ich das Buch kenne und den Film auch schon gesehen hatt, ging mir das wieder sehr unter die Haut.
      Solange Faminien ganz in ihrer Tradition leben, wird dieser Wahnsinn nie ganz aufhören. Für mich unvorstellbar, was den Mädchen da angetan wird.

      Auch dir einen schönen Sonntag.
      Liebe Grüße ♥

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  3. Querquersatzein schreibt:

    Ja, das Leben ein bisschen unterstützen, wo und so gut es eben geht, das wäre schon wünschenswert.
    Lieben Gruss zu dir,
    Brigitte

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  4. Follygirlf schreibt:

    Naja… wenn ich sehe was viele essen wundert mich nichts. Dazu unsere hohe Lebenserwartung… allerdings auf das Schokolädchen und den Stift werde ich auch auf Dauer gerne verzichten. Meiner Meinung nach wird da ein völlig unsinniger Aufwand betrieben wird. Die TrefferQuote ist verschwindend gering, dafür wir schön viel Panik verbreitet.
    LG und einen schönen Sonntag, Petra

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  5. Brigitte schreibt:

    Wir können nicht alles kontrollieren, das habe ich im vergangenen Jahr auch mal wieder erfahren. Auch wenn es mich nicht persönlich getroffen hat, es hat mich doch persönlich betroffen.
    So ein gutes Maß, das ist nicht schlecht, versuchen gesund zu leben, sich nicht ausschließlich vor den Monitoren zu wälzen, Bewegung ist gut, frische Luft ist gut und eine positive Einstellung auch.
    Ich bin auch keine Heilige – gestern waren wir einkaufen bei „Alnatura“ und anschließend hatten wir Lust auf eine Currywurst. Da haben wir dann gemeinsam gelacht.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      😆 . Solche Anwandlungen haben wir auch manchmal, und das muss auch sein. Man sollte nicht auf alles verzichten, zumal wir sowieso nicht wissen, was wir an gefährlichen Dingen so zu uns nehmen.
      Was drauf steht, ist ja nicht unbedingt auch drin.

      Hab einen schönen Sonntag, ohne Mogelpackung.
      Liebe Grüße
      Anna-Lena ☺

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  6. kowkla123 schreibt:

    War vor 7 Jahren selbst betroffen, man kann das Gefühl, es geschafft zu haben, kaum beschreiben, alles Gute, Klaus

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  7. giftigeblonde schreibt:

    Ich bin mir sehr sicher dass gesunde Lebensweise nicht vor Krankheiten schützen kann und „ungesunde“ nicht der Garant ist, dass man erkrankt.

    Liebe Grüße Sina

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  8. bruni8wortbehagen schreibt:

    Bei welcher Vorsorgeuntersuchung bekomme ich ein Täfelchen Schokolade, liebe Anna-Lena? *lächel* Das ist mir leider noch nicht passiert *seufz*
    Wie recht Du doch hast, daß wir vieles ausräumen können, auch die ununötigen Ängste können wir ausräumen mit einer frühzeitigen Untersuchung. Leider hat die gesunde Lebensweise wohl tatsächlich keinen so großartigen Einfluß auf bösartige Krebszellen, sie lassen sich
    nicht beirren und greifen trotzdem an…
    Wie weit ist doch die Forschung schon gekommen und liegt doch immer noch viel zu weit zurück für unser Empfinden, vor allem dann, wenn wir wieder mal erleben mußten, daß alles nicht half und ein lieber Freund oder eine Freundin auf der Strecke geblieben ist, er/sie wurde aus dem Zug gestoßen, in dem er/sie noch sooo gerne weitergefahren wäre, aus dem Zug des Lebens…

    Diese Beschneidungen bei den afrikanischen Frauen – heute immer noch – sind ein entsetzliches Kapitel unserer Menschheitsgeschichte, in diesem Falle der afrikanischen.
    Ich habe vor Jahren die Wüstenblume gelesen und nun auch den Film gesehen und es packte mich wieder, dieses Entsetzen für diese Schrecklichkeiten gegenüber den Frauen. Wenn man dazu noch bedenkt,
    daß es den süßen, kleinen, niedlichen Mädchen passiert, mit drei Jahren, lieblos, bedenkenlos, ohne jegliche Narkose auf diese Weise ihrer intimsten Weiblichkeit beraubt zu werden, dann nimmt es mir den Atem und ich sehe nur Sinnloses, Gemeines, durch nichts, nicht mal eine Religion begründet, reine Willkür, die sich traditionsgemäß weiterentwickelt hat bis zum heutigen Tag.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Gibt es bei euch keine Belohnung beim Screening? Bei uns immer.
      Ja, der Zug des Lebens ist unberechenbar, das haben wir ja gerade wieder schmerzlich erfahren müssen.
      Ganz besonders schlimm empfinde ich es, wenn Kinder schon an Krebs erkranken und so früh gehen müssen. Bei uns läuft vor Weihnachten immer eine Spendenaktion für ein Kinderhospiz in Berlin und es ist jedes Jahr überwältigend, wie viel für dieses Hospiz gespendet wird, damit die Kinder es dort wirklich gut haben, bevor sie gehen müssen.

      Ja, die Beschneidung dieser moslemischen Mädchen ist so unvorstellbar. Ich fand die Szene im Buch schon so schlimm, im Film hat es mir noch mehr Gänsehaut erzeugt. Da fehlen mir wirklich die Worte. So etwas wird die Betreffende nie wieder los, die seelischen Narben bleiben.

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  9. einfachtilda schreibt:

    Den Film habe ich auch gesehen, aber mit Krebs und gesunder Lebensweise geht wenig, zumal einige Krankheiten genetisch bedingt sind. Ein Test hilft, kostet aber auch Geld und viele Frauen haben das in Anspruch genommen und je nach Schwere sich entschieden.
    Sicher hast du diese Doku auch gesehen.

    LG Mathilda !!!

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  10. minibares schreibt:

    Das sagst du was!
    Ich mache seit 30 Jahren Wirbelsäulen-Gymnastik. Und doch habe ich ein lahmes Bein, das ist irgendwie nicht zu kapieren. Aber die Wurzel des Nervs ist tot, also keine Heilungs-Chance.
    So lasse ich mir weiter mit oder von der Schiene helfen, damit ich unfallfrei gehen kann, nicht schnell aber immerhin.
    Du bekommst eine Mini-Schokolade und einen Kuli? Sowas gibt es aber nicht überall, lach.
    Ich habe bisher nur schriftlichen Bescheid bekommen, sonst nix. aber bisher war ich damit immer sehr zufrieden. Da verzichte ich gern auf Schoko und Kuli, lach.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Gewisse Vorerkrankungen lassen sich nicht heilen, aber du tust eine ganze Menge zur Linderung. Mach das unbedingt weiter, liebe Bärbel und du bist viel unterwegs, das ist auch gut.
      Kuli und Schokolade durfte ich mitnehmen. Der Bescheid dauert noch…

      Liebe Grüße zu dir ☺ .

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      • minibares schreibt:

        Ja seit letzten Dienstag endlich wieder Gymnastik.
        und wir gehen viel zu Fuß, das muss sein.
        Mein Mann richtet mir dann abends die beiden Sitzknochen, vor allem den Rechten, weil ich ja ungleichmäßig gehe.
        Das habe ich ihm beigebracht, machte immer der Physio-Therapeut.
        Ich drück dir die Daumen, dass der Bescheid ohne Bedenken sein wird.

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  11. Lutz schreibt:

    Ein hoch interessanter Blog. Ich habe früher nichts von der Vorsorge gehalten und bin auch gar nicht hingegangen, bis zur Erkrankung meiner Tochter. Durch die Vorsorgeuntersuchung war es gerade noch früh genug und konnte geheilt werden. Heute gehe ich selbst wieder zur Vorsorge und habe meine Meinung geändert. Dir noch einen schönen Sonntagabend. L.G.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich denke, wenn man so eng damit berührt wird, wie du durch deine Tochter, ist man sehr sensibel dafür. Ich freue mich, dass es deiner Tochter wieder gut geht.
      Herzliche Restsonntagsgrüße,
      Anna-Lena

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  12. Frau Momo schreibt:

    Wüstenblume hab ich auch gesehen und der Film hat mich erschüttert. Ich kannte das Buch nicht.
    Ich habe zumindest für mich beschlossen, keinen Krebs zu bekommen. Ich finde, ich habe mein Soll in puncto Krankheiten erfüllt. Ich gehe trotzdem zu allen Vorsorgen, aber als Einstellung kann das ja nicht schaden.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, die Einstellung schreibe ich mir auch auf die Fahne 🙂 .
      Das Buch ist auch sehr bewegend, aber der Film gefällt mir besser, weil er so vieles visualisiert, was man sich im Buch kaum vorstellen kann. Inzwischen ist Waris Dirie 48 Jahre alt und setzt sich immer noch dafür ein, dass die Verstümmelung der Mädchen in Afrika verboten wird.

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  13. freiedenkerin schreibt:

    Mein Vater hatte Krebs, als die Krankheit bei ihm entdeckt wurde, sagte man ihm maximal zwei Jahre Lebenszeit voraus. Daraus sind Zwölf geworden, und gestorben ist er nicht an dieser Krankheit, sondern an einer Herzschwäche…
    Man darf sich von Statistiken, neuesten Meldungen etc. nicht allzu sehr einschüchtern oder beeinflussen lassen. Damit vergällt man sich nur selbst das Leben, und bereitet dem Krebs oder anderen furchtbaren Krankheiten vielleicht nur einen willkommenen Nährboden. Denn ich bin fest davon überzeugt, daß Angst ein Krankheits-Katalysator sein kann…

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    • Anna-Lena schreibt:

      “ Denn ich bin fest davon überzeugt, daß Angst ein Krankheits-Katalysator sein kann…“ Diese Auffassung teile ich durchaus, liebe Freidenkerin.
      Eine frühere Freundin hatte eine sehr aggressive Form von Lympfdrüsenkrebs, aber einen unerschrockenen Lebenswillen, mit dem sie alle Ärzte verblüffte, die ihr nur noch wenig Zeit prognostizierten.
      Sie hat allen ein Schnippchen geschlagen und noch acht Jahre damit gelebt.

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  14. Franka schreibt:

    Es mag eine ererbte Disposition geben, aber wenn ich unsere Umwelt so betrachte, dann wundert es mich nicht. Diese ganzen Weichmacher in unserem Essen, die Pestizide im Gemüse, die Gifte in der Kelidung – das kann doch nicht ohne Wirkung bleiben. Und demnächst werden bestimmt durch die radioaktive Verseuchung Japan die Zahlen erst so richtig in die Höhe schnellen. Natürlich schützt eine gesunde Lebenweise nicht, aber – das sollte kein Grund sein, sich fatalistisch zu ergeben.
    LG, Franka

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  15. Jorge D.R. schreibt:

    Du sprichst in deinem Blog auch die heiklen Dinge an. Das habe ich schon ab und zu gemerkt. In einer sachlichen und ausgewogenen Art, die einem hilft, die Dinge nüchtern zu sehen. Sehr hilfreich!

    Herzliche Grüße
    Jorge D.R.

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