Unvergessen

Vor vier Jahren, am 12.1. 2010, geschah das schwere Erdbeben auf Haiti. Noch heute habe ich die schrecklichen Bilder vor Augen, Verwüstung, wohin man auch schaute, fassungslose Blicke der Überlebenden und eine unvorstellbare Not.

Am 11. März 2011 geschah die nächste Naturkatastrophe. Ein Seebeben der Stärke 9 und einer dadurch ausgelösten Serien von Tsuamis an der Nordostküste Japans ließen die Welt aufhorchen. Durch den  Reaktorunfall in Fukushima bekam diese Naturkatastrophe eine andere Dimension, die zumindest weltweit dir Frage aufwarf, wie sicher und vor allem sinnvoll sind Atomkraftwerke.

Am 22.11.2013 wütet der Taifun „Haiyan“  auf den Philippinen, hinterlässt Tausende von Toten, Obdachlose und ein Meer von Verwüstung und Zerstörung.

Nie wieder wird es in diesen Regionen der Erde so sein, wie es mal war. Letztendlich können sich die Menschen in diesen Gebieten auch nicht schützen, sie müssen mit immer wieder neuen brutalen  Schlägen der Natur rechnen.

Aber wir, die wir in relativ sicheren Gebieten leben, sollte die vielen Betroffenen nicht vergessen und dankbar dafür sein, dass Katastrophen bei uns meist glimpflicher verlaufen, auch wenn es die eine oder andere Existenzfrage aufwirft, wie es im vergangenen Jahr bei der Hochwasserkatastrophe in Deutschland war.

************

An die angenehme Mentalität der Japaner wurde ich gestern Abend in einem Berliner Restaurant erinnert, das ich Berlinern und Randberlinern wärmstens empfehlen möchte. Alle Speisen werden frisch am Tisch zubereitet, ein großartiges Erlebnis. Ein sechs-Gänge- Menü zieht sich demnach über einige Stunden hin.

 

Seht selbst:

Collage Tokiohaus

 

Näheres findet Ihr auch unter:

http://www.tokyohaus.de/

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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31 Antworten zu Unvergessen

  1. piri ulbrich schreibt:

    4Jahre ist das schon her? Mir scheint, es wäre erst gestern gewesen! Wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass wir in einem relativ sicherem Land wohnen…

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  2. kowkla123 schreibt:

    Es ist gut, daran zu erinnern

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  3. Frau Tonari schreibt:

    Na, das ist doch mal ein Tipp für mich 😉
    Das Töchterlein hat ja im März geburtstag.
    Ich glaube, ich weiß, wo wir gemeinsam essen werden.

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  4. regenbogenlichter schreibt:

    Na ja, ich denke schon, dass es auch bei uns um einiges ungemütlicher wird. Wenn auch nicht ganz so, wie bei den von dir beschriebenen Katastrophen.
    LG
    Ute

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  5. giftigeblonde schreibt:

    Ich bin Utes Meinung.
    Dennoch, dein Post ist natürlich richtig, man darf nichts vergessen.

    Um deinen gestrigen Restaurantbesuch beneide ich dich mal kräftig, schön dass ihr alle begeistert wart!

    Lg. Sina

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  6. Pauline schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    es gibt jeden Tag entsetzliches Leid auf unserer Welt! Und mit den uns heute zur Verfügung stehenden Medien, sind wir fast immer Live dabei! Da weiß ich oft nicht, was furchtbarer ist, wenn ich die Nachrichten anschaue, was selten genug vorkommt: bin ich jetzt entsetzt über die Naturkatastrophen oder über die Medien, die alles, aber auch alles haarklein zeigen müssen! Es ist manchmal so menschenunwürdig, respektlos und schamlos!
    Ganz liebe Grüße von der ♥ Pauline ♥ die jeden Tag dankbar dafür ist, in einer relativ sicheren Gegend leben zu dürfen ♥

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Pauline,
      willkommen in meinem Lesestübchen .-) .
      Die Medien nehmen kein Blatt vor den Mund und gehen über die Berichterstattung in einer Weise hinaus, die auch mir zuviel ist.
      Alles wird haarklein ausgeschlachtet und es gibt Menschen, die sich nichts lieber ansehen als Sensationsmeldungen, wie eine Langspielplatte mit Sprung 😯 .

      LG Anna-Lena

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      • Pauline schreibt:

        Liebe Anna-Lena,
        die Medien sollen ja über alles berichten, das ist schon o.k., nur man kann so oder so berichten.
        Von Respekt, Würde oder Ethik im Journalismus, davon haben die heutigen Berichterstatter keine Ahnung bzw. wurde ihnen anscheinend nicht beigebracht. Zumindest bei 90 % von ihnen habe ich dieses Gefühl.
        Aber wahrscheinlich ist ja genug Nachfrage da, sonst würden sie es ja auch nicht in der Form machen. Wie überall: Angebot und Nachfrage oder Nachfrage und Angebot!?!
        GLG von der ♥ Pauline ♥
        PS: werde mich in der nächsten Zeit gerne ein wenig auf Deinem Blog umschauen

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        • Anna-Lena schreibt:

          Ich teile deine Gefühle und unterschreibe deine Gedanken zu hundert Prozent.
          Falls es dir hier zu langweilig wird, kannst du auch gern hier schauen:
          http://visitenkartemyblog.wordpress.com/

          Dieses Blog hat fast seine Kapazität erreicht und ich trage mich mit dem Gedanken an einen Frühjahrsputz.

          LG Anna-Lena

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          • Pauline schreibt:

            So schnell wird es mir nicht langweilig, liebe Anna-Lena und Dein „Visitenkarten“-Blog hatte ich schon im Visier, aber trotzdem Danke für den Hinweis 😀
            „Frühjahrsputz“ führe ich andauernd durch auf meinen Blogs, ich schreibe und fotografiere halt viel zu viel und die kostenlosen Blogs haben eben nur eine bestimmte Kapazität 😀
            GLG von der ♥ Pauline ♥

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  7. bruni8wortbehagen schreibt:

    Naturkatastrophen, die keiner von uns vergißt. Und doch leben wir relativ sorglos weiter, wenn sich die Gewalt der Natur nicht in unserer unmittelbaren Nähe entlädt.
    Wir haben großes Glück, daß wir in einem Gebiet leben, das weniger gefährdet scheint. Beten wir, daß es so bleibt

    LG von Bruni

    Dann hattet Ihr also ein tolles Essen, liebe Anna-Lena. Liest und hört sich ausgesprochen gut an.

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  8. Träumerle Kerstin schreibt:

    Oh das schaut alles sehr lecker aus. Obwohl wir absolute Fans von griechischem Essen sind, gehen wir ab und zu auch zum Chinesen. Frisch, reichlich, lecker. Und hübsch garniert noch dazu das Essen.
    Ja, wir leben in einer relativ ruhigen Region der Welt. Und dafür bin ich dankbar. Schlimm nur für die, die es immer wieder trifft.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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  9. minibares schreibt:

    Klasse!
    Sowas ist wohl so eine Art Erlebnis-Gastronomie.
    Ja, die Erdbeben und Tsunamis, es ist wahrlich grauenhaft.
    Und Haiti leidet immer noch unter Entbehrungen.
    Die Hilfsgelder sind wohl zu ende.
    Wer hätte das je gedacht, dass die gesammelten Gelder nicht reichen???

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  10. finbarsgift schreibt:

    Oh wie lecker, liebe Anna-Lena, ab und zu gehe ich auch japanisch essen, ich mag die Japaner irgendwie und auch ihr Land sehr, ihre Kultur, obwohl ich da noch nie war… und Kyoto ist mir im Geiste viel näher als Tokyo…

    ja, irgendwie sind sie schlimm, all diese Naturkatastrophen…
    aber du kennst da ja meine Meinung: wenn wir Mutter Allnatur andauernd ärgern, dann platzt ihr eben auch mal der Kragen! Und in letzter Zeit vllt immer häufiger, DAS bedenken die Politiker und Wirtschaftsbosse ZU wenig… wir mehr… aber wir haben nur wenig Macht, leider…

    Dir eine schöne Woche!
    Herzliche Grüße
    vom Lu

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    • Anna-Lena schreibt:

      Lieber Lu,

      ich teile deine Meinung voll und ganz, was die Japaner und die Naturkatastrophen betrifft. Wenn du dann in Berlin bist, gehen wir japanisch essen, abgemacht?

      Hab auch eine bunte Woche 🙂 .
      Liebe Grüße!

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  11. Emily schreibt:

    Das Essen ist genau mein Fall, liebe Anna-Lena. Ein einziges Mal habe ich daran teilgenommen und habe es mit jeder Faser genossen.
    Naturkatastrophen sind so weit weg – also nicht wirklich natürlich – aber räumlich gesehen geraten sie tatsächlich leider schnell in Vergessenheit. Die Medien helfen aktiv dabei, diese Ereignisse zu vergessen. Sie graben einfach die nächste Katastrophe aus. Dabei ist die Erinnerung wichtig.

    Herzliche Grüße ♥ Emily

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  12. freiedenkerin schreibt:

    Da kam mir grade beim Lesen wieder einmal jener bemerkenswerte Roman „Blackout“ von Marc Elsberg in den Sinn… Es müssen keine heftigen Erdbeben, verwüstende Tsunamis und katastrophale Naturereignisse wie Überschwemmungen bzw. Dürren sein, eine Katastrophe bislang ungekannten Ausmaßes kann auch uns hier im relativ sicheren Mitteleuropa jederzeit treffen – wenn nämlich für längere Zeit der Strom ausfällt…

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    • Anna-Lena schreibt:

      Da wird für viele eine Welt zusammenbrechen, wenn Computer, Fernseher und andere Unterhaltungsmittel nicht mehr gehen und man sich wieder unterhalten oder ein Familienspiel machen könnte, von einem Buch lesen mal abgesehen. Und die guten alten Kerzen wirken so gemütlich… :mrgreen:

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      • freiedenkerin schreibt:

        Das wären die gelinden Auswirkungen, liebe Anna-Lena! Unsere ganze „Zivilisation“ würde bei einem großflächigen Stromausfall von mehr als drei Tagen zusammenbrechen, die Folgen wären verheerend…

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        • Anna-Lena schreibt:

          Sicher, das wäre verheerend, aber meine Antwort sollte folgendes ansprechen: manchmal sollten wir darauf hingewiesen werden, welchen Luxus wir haben und wieviel unsinnige Energie wir verschwenden.

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