„Deutsche trinken Alkohol wie Kaffee“

Diese reißerische Schlagzeile, die ich vor ein paar Tagen fand,  ist sicher etwas übertrieben,  und  doch steckt eine Menge Wahrheit dahinter.

Alkohol gehört für viele scheinbar zum Leben  wie das Zähneputzen. Wie sonst lässt es sich erklären, dass man wie ein Alien angeschaut wird, wenn man zur Begrüßung keinen Prosecco, zum Essen keinen Wein, nach dem Essen keinen Verdauungsschnaps möchte und dankend ablehnt. Selbst der Hinweis, dass man Autofahrer sei, wird oft nicht ernst genommen.

In vielen Filmen wird getrunken (auch wenn in den Gläsern und Flaschen etwas anderes drin sein mag), geht man an den Regalen der Supermärkte vorbei, scheint es, als sei die Angebotspalette an Alkohol weit mehr gefächert als andere Sortimente. Und an jeder Ecke im Straßenbild sieht man sie, Menschen aller Altersgruppen mit Bier- oder Weinflaschen in der Hand. In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das am späten Abend längst kein Einzelfall mehr. Alkohol ist „in“ und wird in seinen Gefahren verniedlicht und nicht ernst genommen, von den Folgen ganz zu schweigen..

Als Jenny Elvers-Elbertzhagen Anfang Februar offen über ihre Alkoholsucht in einem RTL-Special sprach, ging mir das schon sehr unter die Haut. Sicher war das eine Campagne in ihrem eigenen Interesse.  Das, was mich daran schockiert hat, ist der kontinuierliche Weg  in die Sucht, wie er jedem passieren kann, nämlich den Punkt zu überschreiten, wenn der Alkohol nicht mehr kontrolliert getrunken wird und die Sucht zur lebensbedrohenden Krankheit wird.

Komasaufen – jeder kennt dieses Wort und weiß, wie häufig schon Kinder in der Notaufnahme eines Krankenhauses landen, wenn sie betrunken zusammenbrechen oder sogar sterben.

Der Vorschlag des CDU Politikers vom Februar 2013, dass Eltern eine Strafe zahlen sollen, wenn ihr Kind betrunken medizinische Hilfe braucht, geht aus wie das Hornberger Schießen.

Eltern sollen auch zur Kasse gebeten werden, wenn ihre Kinder die Schule schwänzen. Und wann passiert das? Ich kenne es nur, dass es meist bei Drohungen bleibt und wenn der Amtsschimmel durch mehrere Instanzen gegangen ist, hat das Kind oft schon die Schule verlassen.

Ebenso wenig, wie man von Eltern verlangen kann, dass sie ihre pubertierenden Jugendlichen bei einer Party beaufsichtigen, kann man ihnen keinen Vorwurf machen, wenn sie ihr Kind nach bestem Wissen und Gewissen in die Schule geschickt oder persönlich hingebracht haben. Jede Schule hat mehrere Ausgänge.

Ich habe in meiner eigenen Klasse Montag früh immer ganz große Ohren, wenn sich die Schüler vor Stundenbeginn über ihre Wochenenderlebnisse austauschen.

Und was kann man als Eltern und Erwachsener  tun? Aufmerksam sein, das Gespräch suchen und aufklären. Manche Eltern täten gut daran, ihre eigene Vorbildfunktion stärker zu beleuchten und wahrzunehmen.

© G.B. 4.4.13

 

 

 

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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57 Antworten zu „Deutsche trinken Alkohol wie Kaffee“

  1. leonieloewin schreibt:

    Liebe Anna-Lena, wie wahr. Gerade das mit der Vorbildfunktion ist so ein Punkt, den ich mir auch in meinem Elternleben immer wieder ins Gedächnis gerufen habe. Wichtig auch immer im Gespräch zu bleiben. Als Lehrerin hast Du es sicher noch einmal doppelt so schwer. LG Leonie

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    • Anna-Lena schreibt:

      Sagen wir mal so, es sind ja nicht meine Kinder, aber sie liegen mir doch sehr am Herzen, wenn man seine berufliche Verantwortung ernst nimmt. Deshalb thematisiere ich Dinge immer, wenn sie anstehen und bin eigentlich immer gut damit gefahren.

      LG in den hoffentlich warmen und sonnigen Süden.
      Grüße Lasko, ich mag seine Gedankengänge 😉 .

      Anna-Lena

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  2. Follygirl schreibt:

    Ja, der Alkohl… er ist überall und wird toleriert, dagegen wird ein kleiner Joint verteufelt .. hmm..?
    Egal, was ich sagen wollte, sie sollten alles alkoholische mit zig-fachen Steuern belegen (und dafür z.B. die Grundnahrungsmittel billiger machen). Das Zeug müßte einfach sehr teuer sein… und vor allem sollte er gesellschaftlich geächtet werden genauso wie es mit dem Tabak geschehen ist. Wer heute raucht so doch schon fast ein Assi…(sorry,..) und wer säuft ist es erst recht!
    LG, Petra

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    • Follygirl schreibt:

      PS: Hat sie nicht gerade wieder Bier in einer Tankstelle gekauft???

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    • Anna-Lena schreibt:

      Wer krank ist und das Zeug braucht, kommt auch irgendwie daran, egal, was es kostet. Die Beschaffungskriminalität ist m.E. so nicht zu beseitigen.

      LG Anna-Lena ( die übrigens immer noch raucht 😉 )

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      • Himmelhoch schreibt:

        Anna-Lena, bei harten Drogen wie Kokain und schlimmer spricht man wohl von Beschaffungskriminalität, da das Zeug ja unheimlich teuer ist. – Alk kann man ja an jeder Ecke kaufen für relativ wenig Geld – und deswegen ist er ja auch so allgegenwärtig und gefährlich.
        Besonders das immer verbreitetere Komasaufen unter Jugendlichen ist schrecklich schlimm für ihre weitere Entwicklung.
        So richtig weiß ich gar nicht, welche Droge – Alk oder Nikotin – gefährlicher ist für die Gesundheit.
        Komisch, in meinen früheren Kreisen gab es nie viel Alkohol – die meisten kamen mit dem Auto und fast keiner trank richtig was. Harte Sachen gab es bei uns noch nie, höchstens Wein, Bier oder Sekt und mal mal einen Likör für die Damen. Ich glaube sagen zu können, dass noch nie jemand betrunken war auf einer Feier, die wir ausgestattet haben. – Aber ich kenne auch andere Feiern.

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        • Anna-Lena schreibt:

          Ich glaube nicht, dass es am Preis liegt. Wer abhängig ist, braucht das Zeug, egal wie und in Mengen ist es schon eine Frage des Geldes.
          Viele sind zudem auch Mehrfachabhängige, wo Drogen und Alkohol eine Rolle spielen. Da muss man schon ein Polster haben oder wissen, wie man an das Zeugs rankommt.

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          • Himmelhoch schreibt:

            Du magst Recht haben. – Ausnahmsweise bin ich mal froh, dass ich da keine richtigen Erfahrungen habe – bis auf die eine Kollegin vor vielen Jahren, die Frau eines bekannten DDR-Schriftstellers, die auch erst nach der vierten Entziehungskur clean geblieben ist, als sie sich von ihrem feiernden und trinkenden Mann getrennt hatte.

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    • ruhestoerer100 schreibt:

      Ich rauche und bin kein Assi. Eher sind Kiffer Assis, oder?. Ein kleiner Joint. Na klar. Ein bischen die Einstiegsdrogen verharmlosen?
      Die Einahmen aus der Tabaksteuer betrugen in Deutschland 2011 insgesamt 14,4 Milliarden Euro. Nicht gerade wenig. Man sollte Tabakwaren verbieten. Mal sehen was der Staat dann macht. Eigentlich sollte ich sofort mit dem Rauchen aufhören, dann könnte ich wenigstens den Staat in zweierlei Hinsicht schaden.
      1. Keine Steuereinnahmen mehr.
      2. Vielleicht lebe ich länger und der Staat muss länger meine Rente zahlen.

      Einnahmen aus Schaumweinsteuer 2011 insgesamt 0,5 Milliarden Euro. Nicht so viel. Aber man sollte wissen, warum die Sektsteuer 1902 eingeführt wurde. Nicht um etwas den Verkauf zu erschweren und die Folgen des Alkohols einzuschränken, nein sie wurde eingeführt, um die kaiserliche deutsche Hochseeflotte zu finanzieren. Heute gibt es keinen Kaiser mehr und auch keine Hochseeflotte. Somit ist der Grund dieser Steuer weggefallen. Die Steuer wird eigentlich zweckentfremdet.

      Und weitere Steuereinnahmen 2011

      Branntweinsteuer 2,1 Milliarden Euro
      Biersteuer 0,7 Milliarden Euro
      Alkopopsteuer 1,6 Millionen Euro
      Quelle Statistisches Bundesamt.

      Also über 17,7 Milliarden Euro Sondersteuer und man sollte auch nicht vergessen, dass hier noch die Mehrwertsteuer dazukommt!

      Mein Ratschlag also: Tabak und Alkohol komplett verbieten. Mal sehen wie die dann in Berlin dieses Steuerloch ausgleichen. Also würden 17.700.000.000 Euro fehlen. Eine ziemlich lange Zahl.

      Das wäre ein Spaß, wenn alle in Deutschland plötzlich mit dem rauchen und trinken aufhören. Vergessen sie auch nicht, wieviele Arbeitsplätze daran hängen. Die produzierende Industrie müßte alle entlassen, Transportunternehmen, Tankstellen, Restaurants hätten Umsatzeinbußen und eine Horde von Suchtberatern und Sozialpädagogen säßen auf der Straße. Hunderterttausende von Arbeitslosen mehr, wenn nicht sogar Millionen.

      Der Staat kann sich gar kein Abstinenzgesetz bezüglich Alkohol und Tabak erlauben!
      Diese ganzen Warnhinweise von Institutionen sind alle halbherzig. Die Politiker wollen nur gut in der Presse dastehen. Und Vorbilder sind die schon gleich garnicht.

      Und ja, unkontrollierter, häufiger Alkoholkonsum ist ein Problem. Er zerstört Menschen, Beziehungen und Familien. Besoffene Autofahrer töten Menschen im Straßenverkehr.

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      • Anna-Lena schreibt:

        Hallo ruhestörer,

        willkommen in meinem Lesestübchen 🙂 .

        Wenn diese Zahlen stimmen, kann einem ja ganz schwindlig werden 😯 .Dass Politiker gut dastehen wollen, sehen wir ja tagtäglich, egal, welchen Mist sie verzapfen…. .-(

        Ich danke dir für deinen bereichernden Kommentar und wünsche dir ein schönes Wochenende.

        LG Anna-Lena

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  3. chinomso schreibt:

    Du bringst es wieder mal gut auf den Punkt. Ich habe seit Mitte Januar kein Glas Wein und auch sonst nicht einen einzigen Tropfen Alkohol getrunken, weil ich weiß, das unterstützt meine Abnahme. Aber man muss wieder und wieder gegen halten und erklären, warum man nichts trinken mag. Und die Leute machen sich Sorgen, ob man denn krank sei, ob der Arzt es verboten habe etc. Wenn man dann Nein sagt, dann wird man mit großen Augen angesehen. Warum man denn dann sowas macht, wenn man nicht muss???

    Ich wurde wieder mal zum Exot. Aber egal. Ich lache drüber und schüttele nur mit dem Kopf.

    Was die Kinder angeht, ich kann Eltern nur empfehlen sehr viel Interesse zu zeigen, die Freunde der Kinder ins eigene Haus zu lassen, immer am Ball zu bleiben, die Zügel eher locker als stramm zu halten. Und so dann unauffällig ein Auge auf sie zu haben. Und das frühzeitig. Denn auch wenn sie außerhalb mal was trinken, dann merkt man das ja wenn sie nach Hause kommen. Wie sind sie drauf? Wie geht es ihnen.

    Viele Eltern sind zu sehr mit dem eigenen Leben beschäftigt und Desinteresse tut den Kindern nicht gut. Das ist dann oft nicht aus beruflichen Gründen sondern weil die Eltern ihr Hobby mehr ausleben als das Zusammenleben mit dem Kind. Familienaktivitäten sind seltener geworden. Sagt das Kind: „Ich habe keinen Bock, lass mich.“ Dann geben viele Eltern auf und investieren keine Energie zur Motivation der Kinder. Und dann werden die Gemeinsamkeiten weniger. Auch die Gespräche.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Hallo Exotin,
      ich habe in diesem Jahr eine Piccolo getrunken, am Abend, bevor mein Mann aus dem Krankenhaus kam. Ein heißes Aromabad, ein Pikkolöchen, das war richtig schön. Und am Tag vor den Osterferien ein Glas mit einigen Abiturienten, die so glücklich über ihre Abiturzulassung waren. Das war es aber auch schon. Ja, ich kenne das Gefühl auch, genau wie du. Ich habe mir noch nie etwas aus Alkohol gemacht, Bier und Schnaps sowieso nicht, höchstens mal einen Wein oder einen Sekt.

      Mit meiner 10. habe ich das Thema Alkohol kürzlich thematisiert. Es war im Englischunterricht sogar vorgesehen und die Kommunikation mit den Eltern einiger, die hin und wieder etwas trinken oder zu Hause mal ein Bier trinken, läuft gut. Aber das klappt nicht in jedem Elternhaus.

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar, er spricht mir in vielem aus der Seele.
      Liebe Grüße,
      Anna-Lena

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  4. die3kas schreibt:

    Ich denke auch über den Preis lässt sich das nicht regeln.
    Ich lag 2001 Karneval auf der Intensivstation nach zwei OP`s
    Es wurde zwei Teenies eingelieferrt, stockbesoffen.
    Ein Theater, ein Ärger und nach zwei Tagen war eine wieder da…
    Von den immensen Kosten mal abgesehen, hilft nur Aufklärung und Sozialstunden,
    die dem Komasaufen den Chic nehmen und den Schrecken nahelegen…

    Liebe Grüsse ♥

    …und rauchen ist auch ungesund liebe Anna-Lena
    Ich verdonnere dich jetzt zu einem Aufenthalt in einer Lungenklinik
    und da guckst du dir mal zwei Stunden das Husten und das Rauchen der schwer Kranken an…
    *lol*

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe kkk,
      wir haben uns in unseren Jugendjahren ja auch ausprobiert, meist jedoch heimlich. Noch heute schüttele ich mich, wenn ich nur an Apfelkorn denke. Aoch heute nimmt das sichtbare Ausmaße an, gegen die niemand einschreitet. Es wird so hingenommen, weil es ein Stück Normalität ist. Das ärgert mich.
      Auf meiner Klassenfahrt im September wurde auch getrunken, aber in Maßen und so, dass ich es nicht mitbekommen habe. Es gab keine Ausfälle und niemand war betrunken. Und das mit einer 10. Klasse, da kann man schon zufrieden sein.

      Übers Rauchen reden wir nicht, okay *hüstel*…

      LG Anna-Lena

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      • die3kas schreibt:

        Appelkorn, da muss ich mich schütteln…
        Das ist das Zeug von dem ich erste Mal einen in der Kiste hatte…Darf ich gar nicht dran denken…
        Da schenkt mir doch wer 2 Jahrzehnte später eine Liter Pulle von. ihhhhhhhhhhhhhh
        Im Leben trinke ich das Zeug nicht mehr.
        Allerdings haben wir uns nicht ins Koma gesüppelt und ich muss gestehen,
        ich habe damals schon meine Clique verlassen,
        weil die mir zu viel getrunken haben, was heute harmlos erscheint.
        Ich hab nichts gegen irgendwelche „Drogen“,
        jeder muss nur alt genug sein und wissen was er sich und seinem Körper antut
        und Koma saufen kann nur schädlich sein.

        Ich finde das toll von deiner Klasse, hätte auch anders sein können.

        Alkohol ist ein schwieriges Thema, denn trinkt man nicht mit wird man nicht für voll genommen.
        Nicht nur bei den Jugendlichen 😉
        oder gleich als Ex Alki abgestempelt.
        Ich selber hab bis auf wenige Besäufnisse mein Leben lang wenig Alkohol getrunken.
        Dieser Tage habe ich Abends ein Glas Rotwein getrunken, die Flasche war seit Silvester auf!!!
        da hatte ich das erste Glas getrunken.
        Die Mutter eines Freundes war abhängig und ich kann mich heute noch erinnern, wie schwer es damals war sie in eine Klinik zu bekommen und ich muss sagen, sie war insgesamt drei mal weg, dann hat sie es endlich gepackt…
        Scheint alles nicht so einfach zu sein…

        Meine „Sucht“ ist das Essen…
        auch nicht einfach.
        Das Ändern wollen beginnt im Kopf,
        ohne den geht es meiner Meinung nach gar nicht…

        Hab ein schönes Wochenende ♥

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        • Anna-Lena schreibt:

          An Apfelkorn denke ich auch mit einem Schütteleffekt.
          In unserer Clique wurde nicht viel getrunken, aber die ersten Erfahrungen haben wir alle damals gemacht. Und wenn man dann noch bei den Eltern wohnte und im Vergleich zu heute früh ( erinnere ich mich, mit 16 musste ich am Samstag um 22 Uhr daheim sein) zu Hause sein musste, konnte man sich so etwas gar nicht leisten.

          Ich bekam zum 30. Geburtstag von einem Studienfreund eine Palette von Oil of Olaz geschenkt, die habe ich ihm wieder mitgegeben. Von Falten und reifer Haut wollte ich nichts wissen :mrgreen:

          Liebe Grüße und auch dir ein schönes Wochenende ,-) .

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  5. pixelspielerei schreibt:

    Der CDU-Vorschlag ist auch, mit Verlaub, Schwachsinn! Eltern können ihre Kids ab einem bestimmten Alter nicht mehr 24 Stunden rund um die Uhr an der kurzen Leine führen. Sofern nachweisbar wäre, dass sie selbst schweren Alkoholmissbrauch betreiben und ihre Kinder da mit rein ziehen, wäre eine Strafe vielleicht sinnvoll aber nicht einzutreiben, weil die ganze Kohle für Alkohol drauf geht.

    Was das Ablehnen von Begrüßungs- und anderen, leider „üblichen“ Getränken betrifft, kann ich das nur bestätigen. Als ich krankheits- und medikamentenbedingt komplett auf Alkohol verzichtete, den Grund aber nicht breit trat, sondern einfach dankend ablehnte, kamen meist ungläubige Blicke. Ich habe nie viel Alkohol getrunken. Gern mal ein Glas Wein in netter Gesellschaft oder so aber keine nennenswerten Mengen. Nun trinke ich überhaupt keinen Alkohol mehr. Die „Gewöhnungsphase“ für meine Umwelt dauerte dabei weit länger als bei mir! ☺ Ich vermisse rein gar nichts.

    Wenn jemand wirklich unbedingt Alkohol trinken will (bspw. weil er süchtig danach ist), wird man das nur schwer verhindern können. Und wenn es einem selbst noch so sehr weh tut, wenn man sehen muss, wie sich derjenige damit zugrunde richtet. Da wirkungsvoll einzuschreiten erfordert wahnsinnig viel Kraft und Durchhaltevermögen beim Helfenden. Ebenso unmöglich „verhindert“ werden kann es jedoch, wenn jemand wirklich keinen Alkohol trinken will; dann wird man ihn nicht dazu bringen. Soweit zumindest meine Erfahrung. Da kann ich ja echt stur sein. (übrigens ebenso wie beim weiterhin Rauchen! 😉 )

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ist es nicht komisch, dass andere meist mehr Probleme haben, wenn man Alkohol ablehnt, als man selbst? 😆
      Medikamente und Alkohol passen sowieso nicht zusammen, da war ich auch immer ganz konsequent.

      Suchtkranke müssen in professionelle Hände, ganz klar. Zum Glück gibt es da viele Möglichkeiten. Und wer wirklich aufhören will und sich behandeln lässt, der kann es auch schaffen. Angehörige können da gar nichts ausrichten, sie können nur handeln, sonst gehen sie eher mit vor die Hunde.

      Einen lieben Gruß zu dir 🙂

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  6. minibares schreibt:

    Ich selbst trinke keinen Alkohol.
    Mein Mann macht jedes Jahr von Januar bis zum Ende der Fastenzeit ohne Alkohol.
    Das finde ich richtig gut.
    Nun möchte er aber mal wieder….
    Aber nur 2 x in der Woche….
    Zum Glück nicht jeden Tag. Neee das würde er nicht wollen.

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  7. Ruthie schreibt:

    Ich habe oben „in Firmen“ gelesen statt „in Filmen“. Bei uns in der Firma wird ganz selten mal ein Glas Sekt getrunken. Da gibt es eine Kollegin, die dann sagt: Stellt Euch doch nicht so an, wenn man ablehnt. Ich bin, wie viele andere, erstens mit dem Auto da, und zweitens kann ich mich nicht mehr richtig konzentrieren, wenn ich Sekt trinke. Der steigt mir sofort zu Kopfe. Aber im nächsten Moment sagt sie: Denkt nicht laufend über euren Urlaub nach, ihr seid hier, um was zu leisten… Aber das nur am Rande. Freunde meines Jüngsten (17) bekommen von ihren Eltern den Schnaps gekauft. Es ist sooooo schwierig, da auch nur IRGENDETWAS zu bewegen. Wenn ich sage: Hier in unserem Haus wird nix getrunken (keine harten Sachen), dann sagt „er“ prompt: Dann feiern wir nächstes Mal halt woanders. So. Und nu?

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    • Anna-Lena schreibt:

      „Dann feiern wir nächstes Mal halt woanders. So. Und nu?“
      Das ist der Punkt, wo du einfach hilflos bist und als Mutter einfach nur immer wieder mit deinem Sohn über deine konsequente Haltung und deine Gründe reden kannst, in der Hoffnung, dass er es begreift.

      Als ich vor vielen Jahren mit niedrigem Blutdruck zu kämpfen hatte, empfahl mir ein Arzt, jeden Morgen ein Glas Sekt zu trinken 😯 . Ich habe Kreislauftropfen bevorzugt, abgesehen davon macht mich Sekt eher müde als wach.

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  8. quersatzein schreibt:

    Gut, dass es so engagierte Pädagoginnen wie dich gibt, Anna-Lena. Die können vielleicht doch ein klein wenig Gegensteuer geben… Schön wärs jedenfalls!
    Liebe Grüsse,
    Brigitte

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  9. Emily schreibt:

    Mit deinem Beitrag gebe ich dir absolut Recht. Interessant wird es dann auch immer dort, wo man sich für seine Zurückhaltung rechtfertigen muss. „Warum möchtest du denn nichts?“ Ist es dir schon einmal passiert, dass du einfach Ausreden gefunden hast, damit man nicht immer sage muss: „Ich mag einfach nicht.“? Es gibt Veranstaltungen, auf denen wird einfach erwartet, dass man mittrinkt. Alkohol ist zudem legal und bringt – wie auch Zigaretten – halt Steuern ein, nicht wahr?! 😉

    Liebe Grüße ins Wochenende, Emily

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    • Anna-Lena schreibt:

      Oh ja, diese Rechtfertigung hasse ich auch, das Problem hatte ich auch mehrfach. Mittlerweile haben sich die entsprechenden Leute daran gewöhnt.
      Ich denke, wenn die Steuereinnahmen nicht so horrende wären, gäbe es auch schärfere Gesetze und die würde ich mir wünschen.

      Auch dir ein schönes Wochenende,
      Anna-Lena

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  10. buchstabenwiese schreibt:

    Schwieriges Thema, liebe Gabi.

    Ich mag gerne mal einen Wein oder ein Glas Sekt trinken. Oder Cocktail. Da ich aber nicht viel vertrage und ich es überhaupt nicht mag, die Kontrolle zu verlieren und dass mir speiübel wird 🙂 , hält sich das bei mir echt in Grenzen. Gerne mal heißt jetzt auch nicht, dass ich jede Woche ein Glas trinke oder so. Viel seltener. Zurzeit ist Alkohol ohnehin tabu, weil wir Gewicht reduzieren wollen. Ich mag es aber auch nicht, wenn andere zu viel trinken. Ist mir ein Greuel. Vielleicht weil ich mal einen Schwager hatte, der Alkoholiker war? Der ist inszwischen tot. Wegen des Alkohols. Ich war auch mal mit einem Mann zusammen, der auch heimlich getrunken hat, daher vermute ich, dass er auch schon in gewisser Weise abhängig war. Da habe ich auch schon einiges erlebt. Nichts Schönes. Ich war damals noch so naiv jung.

    Klar, als Jugendliche habe ich es auch ausprobiert und da war es auch mal zuviel. Ich erinnere mich an Appelkorn. 🙂 Aber von Komasaufen weit weit entfernt. Nee, so viel Verstand hatte ich schon als Jugendliche, dass das nicht gut ist. Aber ich habe als Jugendliche mal mitbekommen, wie einer aus unserer Clique mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Es war an einem Rosenmontag. Im Krankenhaus lagen all die Alkohol“leichen“ in Betten auf den Gängen. Das Bild habe ich nie vergessen.

    Aber von übertriebenen Verboten und wahnsinnig hohen Preisen halten ich nicht viel. Ich glaube nicht, dass es die abhalten wird, die auch jetzt übertreiben. Es trifft nur wieder die, die ohnehin vernünftig damit umgehen.

    Liebe Grüße zur dir, ♥
    Martina

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Martina,
      gegen ein Gläschen hin und wieder in netter Runde hat doch niemand etwas. Und als Erwachsene können doch die meisten damit umgehen. Nur wer frühzeitig anfängt, dazu noch in der falschen Clique ist, der kann auf lange Sicht seine Probleme bekommen und da sind wir alle aufgerufen, ebenso wie bei anderen Dingen wie Gewalt gegen Kinder, Missbrauch etc. die Augen aufzuhalten und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu reagieren.

      Liebe Grüße
      Anna-Lena, die sich heute wirklich freute, dass endlich mal Regen und kein Schnee vom Himmel fiel … 😆

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  11. Himmelhoch schreibt:

    Guck mal, das habe ich gerade gesehen: „Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf – zu lesen.“
    Winston Churchill

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  12. kowkla123 schreibt:

    ein sehr ernsthaftes Thema, in der Gesellschaft gefördert und verpönt, gefährlich und geliebt, ich bin zum Glück nicht davon betroffen und frage mich, wer meinen Anteil trinkt, tolles Wochenende für dich, Klaus

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    • Anna-Lena schreibt:

      Mich stört das Fördern und das Unterschätzen der Gefahren und Folgen.
      Hat es bei euch auch geregnet? Endlich mal kein Schnee, der aus der Himmelsschleuse kam 😉 .

      LG und ein schönes Wochenende,
      Anna-Lena

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  13. Rana schreibt:

    Als Pädagogin muss ich nun auch noch meinen Senf dazugeben, obwohl schon viel gesagt wurde. „Kinder stärken“ ist ein wichtiger Baustein, damit Jugendliche auch mal „nein“ sagen können – das gilt im übrigen nicht nur für die Alkoholproblematik…
    Lieben Gruß und schöne Restferien wünscht dir Rana

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  14. Gudrun schreibt:

    Mit meinem Jan hatte ich ein ähnliches Thema als er bei mir zu Besuch war. Alkoholfreie Getränke sind erheblich teurer als die mit Alkohol und oft bekommt man nur lieblos ein Glas Saft hingewummert, wenn man weg geht. Aber wie auch an den Zigaretten, der Staat verdient mit. Ganz ordentlich.
    Hier in der Stadt geht das in meinem Umfeld etwas unter, aber auf dem Dörfchen konnte ich beobachten, wie sich Kinder entwickeln, deren Eltern alles wichtiger war als die Kinder. Ich hatte mich angeboten, bei den Hausaufgaben zu helfen, aber das war nicht so gewünscht. Mutti war es egal und Sohni hockte lieber vor der Playstation. Ich hatte keine Chance. Und so sitzt er immer noch in der fünften Klasse, wo er in der Achten sein müsste. Aber so etwas kennst du sicher. Leider.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, so etwas kenne ich leider auch. Man kann die Welt nicht retten, aber immer wieder versuchen, in seinem kleinen Umfeld so viel wie möglich zu bewirken.

      Danke und liebe Grüße,
      Anna-Lena

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  15. freiedenkerin schreibt:

    Junge Leute mit Bier- und Weinflaschen in der Hand in den Öffentlichen am späten Abend? Von wegen! Liebe Anna-Lena, dergleichen sieht man hier vor allem an den Wochenenden von den frühen Morgenstunden an! Wahre Heerscharen Betrunkener beiderlei Geschlechts torkeln Samstag und Sonntag Früh die Straßen entlang, gröhlen, krakeelen und pöbeln in den Tram-, U- und S-Bahnen und Bussen! Und es werden immer mehr!!!
    Liebe Grüße!

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    • Anna-Lena schreibt:

      Und da komme ich an den Punkt und verstehe nicht, dass man Alkohol in öffentlichen Verkehrmitteln verbietet. Mit dem Rauchen ist das seit Jahren kein Thema mehr und es klappt. Allerdings müsste dazu wieder Personal eingestellt werden, das auch entsprechend aufpasst, für das ja angeblich kein Geld da ist.
      Ehrlich, ich fühle mich mit und im Auto sicherer als in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn ich abends alleine unterwegs bin. Da kann ich mein Knöpfchen runtermachen und gut ist es.

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  16. Brigitte schreibt:

    Was soll man sagen? Also, wir können das nicht sein, die die Badewanne voll Alkohol jedes Jahr austrinken. Wir trinken jedes Jahr sicher mehrere Badewannen mit Apfelschorle (7/8 Mineralw., 1/8 Apfelsaft) aus.

    Es ist ein ernstes Thema.

    Von Anbeginn vorleben, dass es auch ohne Alkohol geht. Haben wir immer gemacht. Das heißt nicht, dass wir nie einmal auf der Insel ein Gläschen Wein trinken, das soll schon vorgekommen sein. Ich brauche das dann aber auch 8 Monate oder so überhaupt nicht mehr. Aber *ggg*, ich kann auch heute 1 Zigarette rauchen, und ein Jahr überhaupt keine mehr.

    Was die Kosten für das sogen. Komatrinken (das Saufen widerstrebt mir irgendwie) der Jugendlichen anlangt, da allerdings finde ich schon, dass das nicht die Allgemeinheit zu bezahlen hat, sondern – die Eltern. Warum sollte das die Allgemeinheit bezahlen müssen? Ist sicher so wie mit den unsäglichen FB-Parties, das sehe ich ja überhaupt nicht ein. Aber, das muss mir nicht irgend eine Partei vorgeben, das ist meine ureigene Meinung.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit herzlichem Gruß, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Apfelschorle liebe ich auch, besonders im Sommer. Wir sind jedoch noch in der Winterteephase :mrgreen: .

      Sanktionen zu dem Thema Alkohol und Drogen jeglicher Art sind eine schwierige Sache für Eltern, die du ja auch kontrollieren und zur Verantwortung ziehen müsstest. Deshalb denke ich, das Vorleben ist enorm wichtig und das Gespräch. Solange die Steuereinnahmen in diesen Bereichen fließen, wird sich von staatlicher Seite nichts ändern.
      Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird das Geschrei groß.

      Würden viele Eltern sich mehr um ihre Kinder kümmern, gäbe es zum Beispiel weniger Schulschwänzer und wir bräuchten weniger Projekte für Schulschwänzer, die mangels Geld dann irgendwann wieder gestrichen werden.
      Nach jedem Amoklauf kommt die Frage nach der Gefahr von Videospielen, aber hast du schon mal erlebt, dass Konsequenzen gefolgt sind? Ebenso bei Missbrauch an Kindern … und … und … Die Palette lässt sich doch beliebig erweitern.

      Hab du auch ein schönes Wochenende ♥

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  17. Anna-Lena schreibt:

    @all:

    Ich danke euch allen ganz herzlich für eure bereichernden und wertvollen Kommentare zu diesem Thema. Jedem, der Kinder oder Enkel oder in anderer Weisen mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, sollte das am Herzen liegen, die Augen und Ohren offen zu halten und seine eigene Verantwortung dabei nicht vergessen.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit ein paar Sonnenstrahlen.
    Eure Anna-Lena

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  18. Franka schreibt:

    Eigentlich ist schon alles gesagt 😉 Ich denke auch, dass letzten Endes nur Aufklärung hilft und das Stärken der Fähigkeit, ’nein‘ zu sagen. Alkohol ist natürlich gesellschaftlich toleriert und die Jugendlichen sehen es bei ihren Eltern. Das macht es schwer. Die Eltern zu bestrafen wird wohl gar nichts bringen. Alkohol verteuern? Ich weiß nicht (s. Skandinavien). Auf jeden Fall ist es ein Thema. über das man sich mal öffentlich Gedanken machen müsste.
    LG, Franka

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  19. suebilderblog schreibt:

    Ein Thema, das immer mal wieder aufgegriffen werden sollte. Ich kann nicht sagen, dass ich keinen Alkohol trinke, gegen ein Glas Rotwein habe ich nichts, ich kann aber genauso gut mit meinen Mädels ausgehen und nur Wasser oder Tee trinken, da ich außerhalb wohne, muss ich meist fahren und habe damit auch kein Problem.
    Jugend und Alkohol, das ist auch so ein Thema. Wir haben zum Glück diesbezüglich keine Probleme mit unserer Tochter, aber ich kenne auch andere Geschichten…..

    Nur Verbote sind sicherlich falsch, denn Verbote laden dazu ein, es erst Recht zu tun. Aber alles erlauben sollte man auch nicht, man muss einfach d immer wieder das Gespräch suchen.

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  20. bruni8wortbehagen schreibt:

    Alkohol, die akzeptierte Droge, die oft nicht ernst genommene, die, die Menschen verändert, meist zum schlechten, die Droge, die wir alle mehr oder weniger im Haushalt vorrätig haben und seien es nur einige wenige guten Tropfen im Kellerregal oder im Barschrank, der vor vielen Jahren in Mode war und da stehen die Flaschen von einst und die feinen Liköre verzuckern, bis sie dann doch mal wieder wahrgenommen und weggeworfen werden.
    Es ist wirklich ein schwieriges Thema, vor dem wir uns gerne drücken und hoffen, es wird uns nie betreffen. Und doch betrifft es uns alle,auch wenn wir nicht selbst süchtig sind. Immer kennen oder kannten wir jemanden, der dieser Sucht verfiel und letztendlich sogar daran starb, weil die Leber nicht mehr mitmachte oder andere Medikamente nicht mehr gegeben werden konnten, z.B. bei Herzpatienten.
    Bei mir war es die Schwiegermutter und jeder kennt jemanden…

    Ja, ein schwieriges Thema, dem wir lieber nicht ausweichen sollten, auch wenn wir selbst nur Apfelschorle oder ähnliches trinken.

    Einen lieben Gruß zu Dir, liebe Anna-Lena

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  21. Frau Momo schreibt:

    Ich finde, es sollte erstmal Alkoholwerbung verboten werden. Das der Tatort nicht mehr von „Kromb**er“ präsentiert wird, ist ja schon mal gut. Der Staat stopft sich die Taschen mit der Steuer voll, die Kosten zahlt die Allgemeinheit…. Wie beim Rauchen natürlich auch. Ich hätte viel zu sagen zu dem Thema, aber das würde hier den Rahmen sprengen…

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, das wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Nicht nur das Fernsehen ist ein wichtiger Punkt. Wenn ich so die Reklame durchsehe, die uns jeden Tag in den Briefkasten flattert, wird mir anders, wenn ich sehe, wieviel Werbung allein der Alkohol darin einnimmt.

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  22. Traveller schreibt:

    Stichwort Vorbildfunktion: Bei den ersten Diskussionen zum Thema Koma-Saufen habe ich gemeint, dass Verschärfung von Gesetzen etc. nichts bringen – solange Trinken in den Köpfen von Jugendlichen als cool gilt.
    Und weil eben Alkohol so normal im Alltag ist (ich möchte mich da nicht ausnehmen), wird keine Grenze gezogen.
    „Riskantes Trinkverhalten“ – diesen Begriff habe ich in dem Zusammenhang gehört. Und der meint nicht diese Sauferei sondern gerade das maßvolle Trinken, das aber regelmäßig stattfindet. Das Glas Wein am Abend, das nicht so harmlos ist.
    Bringt mich schon zum Nachdenken.

    Lieben Gruß
    Uta

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ein Trinkverhalten ist immer riskant, auch bei maßvollem Trinken. Ich stelle mir vor, dass jeder selbst ausprobieren kann, wie gefährdet er ist, indem er mal eine Woche komplett darauf verzichtet. Vielleicht mert er/sie dann, ob etwas fehlt.
      Ich trinke so gut wie gar nichts, aber ich rauche, das ist die Sucht auf einer anderen Ebene 😦 .

      Liebe Grüße!

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