Arzt ohne Grenzen

Ich bin nur                                     
ein armer kleiner Student,
ein Nichts und ein Niemand,
den noch keiner kennt.

Ambitioniert
seit Kindheitstagen,
die Rätsel der Welt
zu hinterfragen.

Der Menschheit zu dienen,
ihr nützlich zu sein,
schrieb ich mich für
Humanmedizin ein.

Hinaus in die Welt
möchte ich gehen,
zum hippokratischen Eid
konsequent stehen,

den Menschen zu helfen
in ihrer Not,
sie gut zu begleiten,
vom Leben zum Tod.

Ich kann nicht zaubern,
bin auch kein Gott,
doch lindern kann ich
so manche Not.

© G.B. 2.11.12

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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26 Antworten zu Arzt ohne Grenzen

  1. pixelspielerei schreibt:

    Linderung ist ja oftmals schon recht viel. Wenn auch manchmal nicht alles.

    Ein schöner Text. Nachdenklich stimmend.

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  2. Quer schreibt:

    Ein feines Porträt des Menschenfreundes und humanitären Helfers!
    Wir dürfen ihm sehr dankbar sein.

    Liebe Grüsse in den Novembertag,
    Brigitte

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  3. helmutmaier schreibt:

    Ein früherer Schüler? (So wünschen wir sie uns doch!)

    Liebe Grüße
    Helmut

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  4. kowkla123 schreibt:

    ich würde mir wünschen, dass dieser Text in den Köpfen der Mediziner fest verankert wäre, das wäre für die Menschen einfach wunderbar, KLaus

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    • Anna-Lena schreibt:

      Einen guten und kompetenten Arzt zu haben, ist fast wie ein Sechser im Lotto. Aber oft hat auch da die Politik ihre Finger drin und bläht den Verwalrungsapparat unnötig auf, so dass es auf Kosten der Patienten geht.
      Im Lehrerberuf ist das nicht anders, leider.

      Liebe Grüße zu dir.

      Gefällt mir

  5. Brigitte schreibt:

    Es ist ein sehr schöner, aber auch ein sehr schwieriger Beruf. Wir haben mehrere Ärzte in der Familie, sie alle lieben ihren Beruf und es ist ihnen wirklich Berufung.

    Liebe Grüße, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich schätze mich auch glücklich, einige Ärzte zu kennen, die ihren Beruf mit Überzeugung ausüben und das auch ausstrahlen.Gerade im medizinischen Bereich ist die Verantwortung doch sehr hoch.

      Liebe Grüße auch zu dir,
      Anna-Lena

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  6. minibares schreibt:

    Henry Dunant hat vieles bewegt, was heute noch ganz deutlich nachwirkt und für uns alltäglich geworden ist: Das Rote Kreuz.
    Dafür gebührt ihm Lob und Anerkennung.

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  7. bruni8wortbehagen schreibt:

    tolle Worte hast Du für ihn gefunden, liebe Anna-Lena.

    Hätte es ihn und sein Engagement nicht gegeben, gäbe es nicht weltweit das
    Rote Kreuz und wieviel lebensnotwendige Hilfe würde dann überall fehlen.

    Dir einen lieben Gruß von mir

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  8. M. schreibt:

    Liebe Anna Lena, mein Vater sagte einst: meine Tochter wird Ärztin…Ich, meine Gute, wäre es gerne geworden. Heute sage ich – es ist gut wie es ist -. wie auch immer. Ich kann und will nicht sagen, was uns so geflasht hat. Es war schlimm. Aber ich bin gerne bei euch. Eure Mandy

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Mandy,

      mein Vater hatte ähnliche Vorstellungen von meiner beruflichen Zukunft :mrgreen: .
      Auch ich bin froh, dass es heute so ist, wie es ist.
      Jeder hat seinen Platz im Leben und kann in seiner eigenen kleinen Welt so viel Gutes tun.

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  9. Gudrun schreibt:

    So für seine Ideale einzustehen, dass man auch eigene Armut in Kauf nimmt, ist beachtlich.
    Ich finde es gut, liebe Anna-Lena, dass du Dunant so würdigst.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich habe selber lange beim Roten Kreuz gearbeitet. Das Foto ist ein Wandgemälde einer Kleiderkammer des Roten Kreuzes. Obgleich die Zeichnung sehr ansprechend ist, hat er doch viel mehr geleistet.

      Ob er Medizin studiert hat, weiß ich gar nicht, aber Ärzte mit Idealen, die auch anderswo ihren Einsatz suchen, nämlich da, wo oft niemand hin will, haben meine größte Hochachtung.

      Liebe Grüße ins Spinnstübchen,
      Anna-Lena

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  10. Lemmie schreibt:

    Liebe Anna-Lena!
    Ich bewundere die Ärzte, die ihren Beruf auch als Berufung sehen und danach handeln.
    Lieben Gruß
    Lemmie

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  11. Rana schreibt:

    Ein schönes Gedicht hast du Herrn Dunant gewidmet. Ich glaube, dass auch heute noch viele Ärzte Idealisten sind. Die anderen „Abzocker“ kommen leider immer in die Schlagzeilen. Liebe Wochenendgrüße von Rana

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  12. Dori schreibt:

    So sollte es sein liebe Anna-Lena!
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag von Dori

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  13. Traveller schreibt:

    Idealismus und Handeln zum Wohle der Menschen – das gehört immer wieder in Erinnerung gerufen

    lieben Gruß
    Uta

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  14. Ernst schreibt:

    Ich finde es lieb und wichtig, dass Du Dunant und dem ganzen Aerzte-Stand mit deinem sinnigen Gedicht die Ehre zukommen lässt, die diese Idealisten verdienen. Ich wünsche Dir eine gute Zeit. Häb der Sorg. Grüsse in die Nacht. Ernst.

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