Entwicklungsverzögerung

Ein Begriff, mit dem die Pädagogen unter uns des Öfteren konfrontiert  werden, wenn es um unsere Schüler geht.

Was das Computerzeitalter betrifft, trifft dieser Begriff auch auf Anna-Lena  zu. Ja, sie outet sich. Während die eine oder andere in Bloggershausen schon freudig ihrer Bloggerleidenschaft  nachging, sperrte sich in Anna-Lena immer noch alles, sich so ein technisches, Zeit fressendes Monster ins Haus zu holen.

Als leidenschaftliche Verfechterin, die Zeugnisse mit eigener Hand zu schreiben, raubte ihre Chefin ihr vor etwa zehn Jahren die letzten Illusionen. Es gab ein System, welches das Zeugnisschreiben am Computer zur Pflicht machte und damit auch einfacher gestaltete – so meinte sie. Nun, darüber lässt sich bis heute streiten.

Mit einem ausrangierten PC von Anno Knips und einem antiquarischen Monitor im Kofferraum startete Anna-Lena ihre ersten Schreib-, Druck- und sonstigen Erfolgs- und Misserfolgserlebnisse im häuslichen Arbeitszimmer. Nun, das, was diese alte Huddel leistete, hatte ihre elektrische Schreibmaschine jahrelang getan. Ein PC kam ihr trotzdem nicht ins Haus. Computerrelevante Dinge erledigte sie in der Schule und die Unterrichtsvorbereitungen machte sie zu Hause wie eh und je, mit einem praktischen Karteikartensystem, immer griffbereit, erweiterbar und bewährt.

Internet – klar, das schien eine tolle Sache zu sein, aber auch, wie alle berichteten, Zeit raubend. Sie fotografierte immer noch mit ihrer gut ausgestatteten und erweiterten analogen  Minolta Spiegelreflexkamera, rahmte akribisch genau ihre unendlichen Dias und ließ sie über die Leinwand laufen oder legte immer noch in aller Sorgfalt und mit Freude ihre Fotoalben an, beschriftet, mit netten Kommentaren dazu.

Das war handfest und was für die Ewigkeit – so dachte sie. Für welche Ewigkeit eigentlich?

Ohne Computer, ohne digitale Kamera – auf Dauer schien das aber nicht das non plus ultra. Zumindest besaß sie schon seit Jahren ein Handy.

Ihr fünfzigster Geburtstag näherte sich. Einige Zeit vorher hatte sie eine Einladungskarte zu einer anderen Feier bekommen, mit dem Computer erstellt, digitalen Bildern als kleine Schmuckstücke dazu und so langsam begann auch bei Anna-Lena, der innere Widerstand zu schwinden.

Kurz und gut, sie beschenkte sich zu ihrem runden Geburtstag mit einem eigenen Computer, einem modernen Monitor und einem sündhaft teuren Drucker. Zum Geburtstag rundete ihr Göttergatte den verwirrenden Technikwahnsinn mit einer ersten Digitalkamera ab. Da saß sie nun mit ihren technischen Errungenschaften, einem Mann, der handwerklich alles kann und macht, aber lediglich wusste, wo der Computer ein- und wieder auszuschalten war.

Eine Zeit der Erfolge und Misserfolge brach an und nicht selten war aus Anna-Lenas Arbeitszimmer nur lautes Fluchen zu vernehmen. Der Löwemann an ihrer Seite hielt mehrfach die Luft an, ob seine Löwefrau in ihrem Zimmer das Fenster aufreißt und das gesamte technische Mobiliar aus dem Fenster schmeißt. Löwefrauen und Löwemänner unterscheiden sich doch in vielem, selbst, wenn sie – als gemeinsame Eigenschaft -sehr impulsiv handeln können.

Nichts flog aus dem Fenster, in mühevoller Kleinarbeit ging es immer von vorne los und in kleinen zaghaften Schritten wurden Anna-Lena  und ihr Computer Freunde, sehr zum Leidwesen ihres Gatten. Der bekam irgendwann einen Laptop, den er mittlerweile für seine Zwecke auch beherrscht.

Der zeitgleich gekaufte Drucker verabschiedete sich ohne Vorankündigung vor Weihnachten und versagte von einem Moment zum anderen seinen Dienst. Der Computerfreund war nicht so unsensibel. Er fing ganz langsam an, seine Krankheiten zu offenbaren.

Wir hatten eine gute Zeit, eine  Zeit des Abschieds, die von äußerster Geduld geprägt war.

Mit diesem Post schicke ich den Guten nun in den wohlverdienten Ruhestand und am Wochenende treffe ich mich zum ersten Mal mit seinem Nachfolger.

Ich hoffe, dass ich bald mit Schallgeschwindigkeit durch den Äther sause und nicht mit einem virtuellen Rollstuhl, der an jeder Ecke einfach stehen bleibt.

 

Wir lesen uns!

Eure Anna-Lena

 © 17.02.2012

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Vorruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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42 Antworten zu Entwicklungsverzögerung

  1. die3kasd schreibt:

    Dann sage ich mal herzlichen Glückwunsch zur neuen Überschall-Kiste
    und vertraut euch schnell und werdet noch schnell warm miteinander.
    Heute ginge es doch gar nicht mehr ohne oder?

    Ich selber habe schon seit 1989 meinen ersten PC, ja kein Spieledingends damals, aber ich hab dennoch mehr mit gespielt als andere. Als dann Windows kam, rannte Dr. Vielguut los um mir den neuesten PC zu schenken. Heute arbeite ich mit einem älteren Teil, ich glaube der ist jetzt gut3 Jahre alt… dafür mit Turbo Internet. Ich will erst mal keinen neuen PC, denn die fressen soviel Strom und hier laufen zwei PC viele Stunden täglich.

    Ich grüsse dich ganz lieb
    kkk

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    • Anna-Lena schreibt:

      Mit der alten Huddel habe ich damals auch mehr gespielt als alles andere. Schreiben konnte ich, Internet hatte ich nicht, aber Spielen hat Spaß gemacht. Allerdings mache ich das heute gar nicht mehr.

      Ich schicke dir liebe Grüße,
      Anna-Lena

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  2. Himmelhoch schreibt:

    Bei mir war es genau anders herum. Im Osten waren ja die PCs mehr als selten. 1987 sollte unser Institut 5 PCs für das Fußvolk bekommen – und ich schrie solange und so laut hier, bis ich einen in mein Zimmer gestellt bekam. Und seitdem sind wir unzertrennlich. Ich habe alles im do-it-myself-Verfahren erlernt.
    Der neue wird dir bestimmt Spaß machen!
    LG von Clara

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    • Anna-Lena schreibt:

      Clara, ihre Kamera und ihr PC – nichts davon ist wegzudenken 😆
      Ich hoffe, dass du deine aktuellen Probleme (Ohren, Zähne) schnell in den Griff bekommst.
      Ja, ja, der Zahn der Zeit nagt…

      LG in den Freitag,
      Anna-Lena

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      • Himmelhoch schreibt:

        Wie „süß“ du das wieder mit dem Zahn der Zeit sagst, aber du hast Recht. – Der Hörer für das Hörgerät ist schon da und ich kann es heute Mittag abholen – dann wird die Hörerei wieder mehr Freude machen.
        Und das andere scheint mehr eine Zahnfleischentzündung zu sein – es blutet und schmerzt beim Putzen wie Sau, aber da muss ich durch, dann wird es wieder besser.
        Die neue WP-Funktion ist klasse – da kann man die Antwort auf einen Kommentar im anderen Blog gleich einblenden.
        Schönes Saunieren wünsche ich dir!
        Clara

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  3. Follygirl schreibt:

    Da mußte ich wirklich schmunzeln..ich konnte mich selber erkennen. Wir hatten sogar die gleiche Kamera..
    Ich wollte nichts vom PC wissen und fand das alles wirklich unnütz. (ich muß ihn ja nicht beruflich nutzen)
    Als ich dann das erste Laptop bekam, konnte ich den nicht mal an und aus machen.. aber nach kürzester Zeit hatte ich bei Utopia angefangen täglich zu schreiben! Keine Ahnung von nichts, aber schreiben…
    Ich wünsche Dir mit dem NEUEN eine genauso lange Freundschaft!
    LG, Petra

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  4. karlswortbilder schreibt:

    Viel Freude mit dem NEUEN 😉
    ein spannendes und schönes Wochenende,
    liebe Grüße,
    Karl

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  5. Gudrun schreibt:

    Nicht dass du noch süchtig wirst beim Erkunden all der Dinge, die der kann. 😀
    Viel Spaß.
    (Du wirst dem Alten ganz bestimmt nicht nachtrauern.)

    Liebe Grüße von der Gudrun

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  6. Helmut Maier schreibt:

    Das ist ja ein richtiges Geschichts-Dokument. Nun viel Glück mit der neuen Geschwindigkeit!

    Herzliche Grüße
    Helmut

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  7. Katinka schreibt:

    Du wirst sicher begeistert sein….die Technik schreitet ja rasant voran und Dein alter war ja schon recht betagt.
    Meinen Laptop mag ich auch nicht mehr hergeben 🙂
    Man gewöhnt sich doch schnell an die neuen Dinge.

    Ganz viel Spaß wünsche ich Dir auf jeden Fall!

    Liebe Grüße zu Dir und ein schönes Wochenende
    von einer Löwefrau :-))

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  8. Rana schreibt:

    Ich habe meinen ersten Pc, 1997 war´s, zuerst nur für Schulsachen benutzt und war extra im Volkshochschulkurs…Irgendwann, als das Wort „Internet“ auch zu mir gedrungen war, machte ich auch dafür einen Kurs und von da ab war der PC auch privat für mich interessant…und ist es geblieben! Viel Freude mit dem Neuen wünscht dir Rana

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  9. april schreibt:

    Das hast du schön geschrieben und ich musste ein wenig schmunzeln und an meine Zeiten zurückdenken, wo es so ähnlich war. Vielleicht sollte ich das auch mal aufschreiben.
    Und nun sind wir alle mehr oder weniger fit im Umgang mit dem Computer und lernen immer weiter dazu. Bestimmt hält das auch jung.
    Ehrlich gesagt: Spaß macht mir das Einrichten eines Neuen auch nicht, nein, eher Angst, aber am Ende kriegt man ja doch alles hin. Ich wünsche dir jedenfalls, dass alles möglichst reibungslos klappt und du am Ende richtig glücklich bist, wenn du geschwinde durch das Netz saust.
    Bis dann, April

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  10. piri ulbrich schreibt:

    Als mein Sohn zur Konfirmation einen PC bekam, dachte ich nie im Traum daran einmal selber einen Laptop zu besitzen – und heute möchte ich ihn nicht mehr missen. Viel Spaß mit der schnellen Kiste!

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  11. werner schreibt:

    Ja, Anna-Lena 🙂 wie Petra musste ich auch schmunzeln.

    So ist eben die heutige Zeit. Dass Zeugnisse nimmer mit Hand geschrieben werden wusste ich gar nicht. Meine ersten Zeugnisse sind noch in Kurrentschrift und mit Tinte geschrieben!
    Wünsch Dir mit Deinen neuen PC viele schöne Stunden und das mit dem lauten Fluchen und so wird diesmal ja nicht mehr sein 😉

    Herzlich grüßt
    Werner 🙂

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  12. Ernst schreibt:

    Jetzt weiss ich endlich, was Huddel bedeutet, Internet sei Dank. Was soll ich zu meinem Leidensweg sagen. Ich war ja im Geschäftsleben erst am Schluss meiner Laufbahn noch am Rande involviert, dafür musste ich Mitarbeiterinnen und Sekretärinnen bei Laune halten, die das professionel konnten. Dann aber flog auch ich (musste) aus meinem „Steinzeitleben“ direkt ins Computerzeitalter, ich erspare euch meine erlebten Probleme, ihr könnt sie oben bei Anna-Lena lesen. Liebe Grüsse zu Dir, Anna-Lena. Ich hoffe nur, Du saust uns dann nicht davon. Ernst.

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  13. Brigitte schreibt:

    Mit dem PC wurde ich schon extrem früh vertraut. Beruflich. Da wurde einem aber alles vom Techniker eingerichtet. Zuhause sah das anders aus, entweder ließ ich mir einen Techniker kommen, oder ich musste selber ran. Bis jetzt hat alles gut geklappt.

    Und du bist ebenso an Erfahrungen reich geworden. Auch mein Signore öffnet einen alten PC von mir nur, um seine gesausten Rennrad-Km zu notieren und damit hat es sich. Von Anbeginn an – ich musste da ja alleine durch. Daran wächst man.

    Deinem neuen Kameraden und dir wünsche ich eine lange gemeinsame Zeit!

    Liebe Grüße, Brigitte

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  14. Dori schreibt:

    Hihi – könnte von mir sein! Erst einmal dagegen, und am Ende total glücklich mit den neuen Errungenschaften.
    Ich oute mich jetzt auch mal 😉 Ich habe seit cirka 9 Monaten ein Notebook, so ein kleines schickes Ding, was man überall mit hinnehmen kann und was ganz tolle Sachen kann – angeblich – so wirklich bin ich ja noch nicht dahintergestiegen.
    Dieses nette kleine Notebook lag dann cirka ein halbes Jahr in meinem Wohnzimmerschrank – ohne je wirklich zum Einsatz gekommen zu sein.
    So langsam haben wir uns jetzt angefreundet – wir beide – und überraschenderweise mag ich es sogar 😀
    Liebe Sonnengrüße von Dori

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  15. bruni kantz schreibt:

    Tja, wie kann ich es gut verstehen und wie gut hast Du es beschrieben.
    Die Schreibmaschine tat es doch auch mal.
    Kugelkopf kam dann, wie gut war es schon, wie praktisch, wie modern. Und sie schritt weiter, diese Entwicklung, die nicht stillstand, die unentwegt Neues produzierte, immer wieder und immer mehr.
    Frau kam kaum nach, Frau sträubte sich zuerst erfolgreich, blickte neidisch auf dass Können der anderen und lernte heimlich, still und leise dann doch immer wieder ein wenig hinzu.
    Kaum zu glauben, im hohen Alter noch Neuzeitliches wenigstens halbwegs begriffen, Gott seis gelobt und heimlich getobt, wenn es nicht so recht klappte. Aber es gibt ja immer irgendwo einen, ders kann, der sein immenses Wissen gerne weitereicht und ab und zu konnte Frau auch etwas vom UltraSchnellVorgetragenen verstehen.
    Und es kam immer mehr zusammen, Frau konnte nun endlich vieles damit anfangen…
    Wie hat mich vor Jahren ein piepsendes Faxgerät erschreckt! *lach*

    Einen lieben Gruß in die Nacht hinein sendet Dir die Nachteule Bruni

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  16. Quer schreibt:

    Viel Glück dir und dem Neuen! Ja, ich weiss, wovon du sprichst.
    Ohne unsere technikbegabte Jugend wäre ich auch nicht ins digitale Zeitalter gerutscht…
    Gutes Gelingen und viel Spass wünscht dir,
    Brigitte

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  17. Frau Momo schreibt:

    Ich habe auch eine zeitlang behauptet, ich brauche keinen PC und ich lerne eh nie, damit umzugehen. Irgendwann aber lernte ich die Vorzüge kennen, schon während meines Studiums. Fußnoten passten da plötzlich passgenau unter die Seiten und andere Nettigkeiten mehr.
    Einen nagelneuen PC hab ich nur einmal besessen, seit ich mit Herrn Momo Tisch und Bett teile, haben wir liebevoll zusammengebastelte, auf unsere Bedürfnisse abgestimmte und durchweg gesunde PC´s, die bei Krankheit von dem Herrn Krankenpfleger liebevoll wieder hochgepäppelt werden. Der Mann kümmert sich halt nicht nur um alte Menschen voller Hingabe 🙂

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  18. Anna-Lena schreibt:

    @all:

    Ich freue mich sehr über eure Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema.
    Mit der Zeit zu gehen, auch wenn die inneren Widerstände erst einmal überwunden sind, zeigt, dass wir noch jung, flexibel und anpassungsfähig sind.

    Viele jüngere , aber innerlich fest gefahrene Leute können sich daran ein Beispiel nehmen.

    Danke euch allen und liebe Grüße,
    Anna-Lena, die sich heute ihrem Ausauschprojekt widmet….

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  19. manacur schreibt:

    Liebe Anna-Lena!
    Weitergedacht bleibt noch eine Frage.
    Sieh mal
    Die Frage
    LG

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  20. minibares schreibt:

    Zu unseren 50. kauften wir uns auch je einen PC und dachte, das sei es nun!
    Heute müssen wir lachen über unsere Naivität.
    Das ist nun 12 Jahre her.
    Die Möhrchen von damals sind längst Vergangenheit.
    Und der sündhaft teure Business-Drucker, den wir, als er mal krankte, selbst hätte schicken müssen, den wir aber nicht heben konnten, weil er soooo schwer war! Den haben wir dann auch entsorgt. Seitdem haben wir nur noch kleine Canonen-Drucker, die gar nicht mehr viel kosten. Und den laufenden Zubehör beziehen wir äußerst preiswert bei druckzubehoer.de
    Wenn wir schnelleres Internet hätten würde auch mein PC fixer sein können.
    Aber wir pochen hier nicht mehr drauf. Haben zur Zeit einen super Vertrag mit dem rosa Riesen. Also lassen wirs drauf ankommen.

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    • Anna-Lena schreibt:

      50 ist wohl ein magisches Datum, wenn sich Leute in den besten Jahren einen PC kaufen 😆
      Und was habt ihr mit 60 gemacht? Ich überlege schon mal, den habe ich ja noch vor mir.

      LG Anna-Lena

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  21. Märchenfrau schreibt:

    Und, ist er nun angeschlossen, der Neue? Ich hoffe, er mag alle alten Programme auch leiden. Mein letzter Neuer mochte dies nämlich gar nicht, nicht mal mehr das alte Word-Schreib-Programm nahm er an. DAS war und ist nicht nett.

    Mit Computern fing ich schon Ende der 80er an zu arbeiten. Damals Atari. Dann, nicht aus Modegründen, sondern weil wir das System besser begreifen und weil die Musiksoftware nur da läuft: apple.

    Sich Computern zu verschließen halte ich für unklug. Leider kenne ich Frauen, Jüngere als ich zum Teil, die sich mit den Worten: „Dafür bin ich zu alt“ oder „Was soll ich damit?“ u.ä. bis heute verweigern.
    Demgegenüber hat mein Vater lange vor mir einen PC gekauft und sich bestens ausgekannt. Er „brauchte“ ihn, sagte er damals, um Karnevalsbüttenreden zu schreiben. Helau … 😉
    Man muss wirklich nicht jeden neuen Krams mitmachen, aber Computer sind die Revolution der letzten Jahrzehnte …

    Viel Spaß mit dem Neuen. Wie heißt er? Hat er schon einen Namen von dir bekommen? 😉

    Lieber Gruß und ein schönes WE
    Elke

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    • Anna-Lena schreibt:

      Er läuft seit gestern und ich habe auch schon viel installiert. Mein Word 2003 hat er anstandslos angenommen, ich wollte das neue nicht testen und nach drei Monaten kaufen müssen, jedenfalls im Moment nicht.

      Und einen Namen? Öhm… hat er auch nicht. Ich hoffe, er funktioniert auch große Ansprache 😆

      Einen lieben Gruß zu dir ♥

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  22. chinomso schreibt:

    Große Ereignisse werfen ihr Schatten voraus.
    Dann bin ich mal gespannt. Und ich freue mich mit dir.

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  23. suebilderblog schreibt:

    Ich glaube so ähnlich haben wir alle unsere ersten Erfahrungen mit dem Fortschritt gemacht. Erst heute haben wir uns noch darüber unterhalten, WANN eigentlich der erste PC (natürlich noch ohne Internet, das wollten wir damals noch nicht, war ja auch viel zu teuer…) ins Haus kam. Ich glaube das muss 1995 gewesen sein. Ich weiß noch wie ich anfangs stundenlangs Solitär gespielt habe ;-). Das Internet kam dann ein paar Jahre später. Manchmal frage ich mich heute noch, was ich früher alles in der Zeit gemacht habe, in der ich jetzt vor dem PC sitze….. Langeweile habe ich eigentlich nie gehabt, aber damals vielleicht nicht soooo viel Zeitmangel wie heute.
    Aber bei einem bin ich immer noch altmodisch und zwar bei den guten alten Fotalben. Die gefallen mir immer noch besser, als Fotos, die man sich nur am PC ansieht. Allerdings fehlt mir heute die Zeit, die Bilder einzukleben. Ich habe noch einen Riesenstapel Fotos in der Schublade liegen. Tja, irgendetwas bleibt eben auf der Strecke 😉

    Auf jeden Fall hast Du dies wieder einmal toll geschrieben, man will einfach immer weiter lesen.

    LG Susanne

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Susanne,
      ja, der PC frisst eine Menge Zeit, aber viel Zeit vertrödelt man auch mit unnützen Dingen.
      Meine ältesten Fotoalben vergilben langsam, so dass ich längerfristig auf digitale Fotoalben umsteigen werde. Und wenn ich mal gaaannz viel Zeit habe, digitalisiere ich meine unzähligen Dias. Einen Diascanner habe ich bereits, aber die Zeit…

      LG Anna-Lena

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      • suebilderblog schreibt:

        Kurz noch zu den Fotos: Digitale Fotoalben habe ich auch schon einige gemacht und das macht mir – ehrlich gesagt – auch mehr Spaß als das Einkleben.
        Trotzdem haben die selbsteingeklebten Fotoalben im Scrapbookinglook mit viel Geschnippsel für mich einen ganz besoneren Wert, sie sind eben persönlicher und ich habe mir vorgenommen, wenigstens die Kinderfotos unserer Tochter noch so weiter zu führen….. auch wenn es noch Jahre dauern wird 😉

        Und wenn ich irgendwann mal nicht mehr arbeiten muss und viel Langeweile habe, dann werde ich bestimmt auch alte Fotos digitalisieren.

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        • Anna-Lena schreibt:

          Ich habe noch eine ganze Kiste voller Fotos, die ich so mal außer dem Rahmen gemacht habe. Ein Scrapbookinglook ist eine gute Idee dafür, mal so im Sommer, auf der Terrasse 🙂 . Danke für die tolle Anregung.

          LG Anna-Lena

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  24. leonieloewin schreibt:

    Liebe Anna-Lena, ich habe auch Entwicklungsverzögerungen in Bezug auf Deinen Blog. Wie ich schon mehrfach schrieb, bekomme ich keine Nachricht über Deine Posts und vergesse dann dummerweise vorbei zu schauen. Irgendetwas muss mir da einfallen, dass das zukünftig besser funktioniert.
    Danke für den netten Beitrag. Bei mir war es fast ein wenig anders herum. Obwohl das in meinem Studiengang Anfang der 80ger Jahre noch lange nicht üblich war, experimentierte ich auf einem Atari herum. Und so ging es weiter. Kurz nach meinem 50. leistete ich mir ein IPad, um die dort gebotenen technischen Möglichkeiten ausnutzen zu können.
    Dir wünsche ich viel Freude mit dem Neuen. Liebe Grüße Leonie

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Leonie,

      mit meinem Feed klappt es seit einiger Zeit nicht und ich habe keinen blassen Schimmer, woran das liegt. Hier schreibe ich mehr als in der Visitenkarte. Schau einfach immer mal vorbei.

      LG Anna-Lena

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  25. Anna-Lena schreibt:

    @all:

    Angeschlossen ist alles und es funktioniert auch alles. Aber ich habe nun Windows 7 statt XP und muss mich ganz schön umgewöhnen 😯 …

    Danke für eure lieben Grüße, Wünsche und die vielen kleinen Mutmacher 🙂 . Das tut gut. Ich gehe mich dann mal weiter einrichten… 😉

    Einen lieben Gruß in den Sonntag,
    Anna-Lena

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  26. Sabine schreibt:

    Nett geschrieben!
    Ich entwickelte langsam mein Computerwissen, über die Jahre und bin schon ganz gut drin. Die Anfänge waren schwer. Ohne ginge eigentlich gar nicht mehr. Und als konservativer Mensch musste erst meine analoge Kamera tatsächlich kaputt gehen und man mir sagen, dass eine Reparatur tatsächlich nicht lohne … Digital ist ja so viel besser. Wie konnte ich so lange zögern?
    Windows 7 ist acuh ganz einfach, Du wirst damit klarkommen!
    Viele Grüße
    Sabine

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    • Anna-Lena schreibt:

      Hallo Sabina,
      willkommen in meinem Lesestübchen 🙂
      Ja, nach eingehender Beschäftigung mit dem neuen Rechner in den letzten zwei Tagen, blicke ich schon ganz gut durch. Ich staune selber, was ich in all den Jahren schon gelernt habe. So ein PC-Legastheniker, wie ich dachte, bin ich gar nicht mehr.

      LG Anna-Lena

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  27. Ocean schreibt:

    Windows 7 hab ich auch ..

    Liebe Anna-Lena, was für ein schöner Abschlussbericht in Erinnerung an deinen „Ehemaligen“. Und ich drück die Daumen, daß du dich schnell an den Neuzugang gewöhnst und viel Spaß damit hast.

    Bei mir hat’s bis Anfang 2000 gedauert, ehe ich mich auf PC und Internet eingelassen habe. Mein Mann (Informatiker) war viel früher daran interessiert und begeistert von der Materie.

    Bloggen – vielmehr früher „Online-Tagebuch“ hat mich fasziniert, seit ich die Möglichkeiten dazu entdeckt hatte. Früher auf einer Webseite mit FTP-Upload, dann mit Myblog *gg* und später mit eigener Software und selbstgebasteltem Blog. Jetzt bin ich seit 2005 meinem Bloganbieter „treu“ und kann’s mir ohne Internet eigentlich nicht mehr so gut vorstellen ..eher würd ich auf den Fernseher verzichten 😉

    Ganz liebe Sonntagabendgrüße und eine gute neue Woche für dich,
    Ocean

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Ocean,

      ich brauche den PC ja beruflich mehr denn je. Und auch für mein eigenens Geschreibsel. Aber das Bloggen ist auch für mich ein ganz wichtiger Teil geworden, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.

      Komm gut in die neue Woche.
      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  28. minibares schreibt:

    Du wirst sehen, irgendwelche Programme vergißt man immer beim Einrichten.
    Komischerweise fällt das oft erst Wochen später auf, kicher.
    Windows 7 ist ok, hatte keine Probleme damit.

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  29. Traveller schreibt:

    na, da wünsche ich dir, dass du schnell einen guten Draht zu deinem neuen, elektronischen Freund bekommst

    ich find’s gut, nicht immer alles Neue gleich haben zu müssen
    aber ab und zu ist ein Wechsel eben fällig

    lieben Gruß
    Uta

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