Von Giftmischern, Weihnachtsmärkten und Parkhäusern

Sie traute ihren Augen kaum.

„Das kann ja wohl nicht wahr sein!“, entfuhr es ihr, lauter, als sie es beabsichtigt hatte. Sie drehte sich um, doch niemand schien ihren  Worten eine Bedeutung zu schenken. Sie eilte an den Notknopf und schilderte über einen kleinen Lautsprecher ihr Problem. Fassungslos musste sie sich anhören, dass es der Stimme am anderen Ende der Leitung zwar Leid täte, sie ihr aber auch nicht helfen könne und sie bezahlen müsse, um ihr Auto auszulösen.

 Sie eilte los, fest entschlossen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Vor zwei Tagen hatte sie, einem spontanen Impuls folgend, den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche  besucht. Vorher hatte sie ihren schwarzen Corsa im Parkhaus an der Nürnberger Straße, gleich in der ersten Etage auf einem für Frauen ausgewiesenen Parkplatz abgestellt und war guter Dinge zum Weihnachtsmarkt gelaufen. Sie erfreute sich an einem heißen Glühwein, aß einen Bratapfel und frisch geröstete Mandeln und wollte schon fast wieder den Heimweg antreten, als  ein gut aussehender Mann sie ansprach und sie in ein Gespräch verwickelte. Er wirkte sympathisch und offen, und nie wäre sie auf den Gedanken gekommen, ihm inmitten der vielen Menschen zu misstrauen. Er konnte sie zu einer Currywurst überreden, und nachdem sie satt und zufrieden war, spendierte er ihr einen Kräuterlikör in einer kleinen Flasche.

„Auf ein schönes Weihnachtsfest!“ Er hatte den Verschluss seines Fläschchens bereits abgeschraubt und hielt seine Flasche hoch. „Pling“, machte es kurz, als beide Fläschchen gegeneinander stießen. Das tat gut! So ein Kräuterlikör räumte den Magen sicher richtig auf.

Sie bedankte sich für seine nette Begleitung und trat, gut gelaunt,  den Rückweg an.

Plötzlich drehte sich alles um sie herum. Krämpfe durchschüttelten ihren Körper, ihr wurde abwechselnd heiß und kalt und an mehr konnte sie sich nicht erinnern.

Als sie die Augen aufschlug, blickte sie in das freundliche Gesicht einer Ordensschwester.

„Wo bin ich?“, fragte sie mit kaum hörbarer Stimme.

„Im Krankenhaus. Bleiben Sie ganz ruhig liegen, bald geht es Ihnen wieder gut.“

„Was ist passiert?“ Fragend blickte sie in die Augen der Schwester.

„Sie waren ohnmächtig, als Sie hier ankamen. Wir haben Ihnen den Magen ausgepumpt, denn da war etwas drin, das er gar nicht bekömmlich fand. Ich bin übrigens Schwester Theodora, die Oberin des Franziskus-Krankenhauses, in das man Sie sofort gebracht hat. Und wenn es Ihnen wieder besser geht, werden Sie mir sicher verraten, wer Sie sind und an was Sie sich erinnern können.“

„Bestimmt“, murmelte sie und schlief bereits wieder ein.

Sie hatte das Gefühl wochenlang geschlafen zu haben. Der klopfende Kopfschmerz hinter ihren Schläfen hatte sich gelegt, der Magen schien noch ein wenig zu rebellieren, aber sie fühlte sich schon wieder ganz passabel. Schwester Theodora wollte sie jedoch noch einen Tag zur Beobachtung im Krankenhaus behalten.

Die Erinnerung kam nur in kleinen Fetzen. Weihnachtsmarkt – der nette Mann, mit dem sie sich unterhalten hat, der Likör und dann… Filmriss.

Schwester Theodora riet ihr ernsthaft, eine Anzeige bei der Kriminalpolizei zu erstatten, denn wie man bereits wusste, war ein Giftmischer auf den Weihnachtsmärkten unterwegs und vergiftete Menschen.

„Es sieht ganz danach aus, als seien Sie eines seiner Opfer. Versuchen Sie sich zu erinnern, ob Sie ihn beschreiben können. Die Polizei ist sehr daran interessiert, bevor er noch anderen Menschen schaden kann.“

Sie strengte sich an und konnte der Polizei, die Schwester Theodora eigens für sie gerufen hatte, detaillierte Auskünfte geben. Als ihr das Ausmaß dieses  Anschlages bewusst wurde, wollte sie nur noch eins, nach Hause, in ihre eigenen vier Wände und schlafen, nichts als schlafen…

Nun stand sie im Parkhaus und  glaubte kaum, was ihr da widerfahren war.  Eine Parksumme, die horrender nicht sein konnte und eine Lautsprecherstimme, die keinerlei Mitgefühl zeigte.

Der Frauenparkplatz war gleich in der ersten Etage. Sie fand sehr schnell zwei kräftige junge Burschen, die bereit waren, für einen anständigen Obolus die Ausfahrschranke auszuhebeln und ihre eine freie Fahrt nach Hause zu ermöglichen.

 

© G.B. 10.12.11

Anmerkung der Autorin:

Ein Giftmischer treibt sich derzeit auf Berliner Weihnachtsmärkten herum.

Das Foto wurde am Freitagabend von der Autorin in diesem Parkhaus original so geknipst.

Die Autorin musste selbst mal eines Abends ihr Auto in dem besagten Parkhaus wegen eines technischen Defektes stehen lassen. Als sie  am nächsten Morgen unter Schilderung dieser persönlichen Notlage mit der Lautsprecherstimme sprach, erntete sie ebenfalls kein Verständnis und musste tief in den Geldbeutel  greifen, um ihr Auto zu bekommen.

Schwester Theodora ist euch schon mal in der Geschichte „Hallo Taxi“ begegnet…

Ich wünsche euch einen schönen 3. Advent 🙂

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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50 Antworten zu Von Giftmischern, Weihnachtsmärkten und Parkhäusern

  1. piri ulbrich schreibt:

    Das sind ja Halsabschneiderpreise! Doch die Geschichte dazu gefällt mir sehr.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Rund um den Kurfürstendamm ist man leider meist auf Parkhäuser angewiesen, wenn man nicht direkt in Berlin wohnt. Dementsprechend sind die Preise.

      Einen lieben Gruß zum Advent ♥
      Anna-Lena

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  2. schwemmgut schreibt:

    Danke für deine Geschichte zum leider aktuellen Anlass.
    Einen schönen dritten Advent.
    LG Kerstin

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  3. rosadora schreibt:

    wer ist die autorin, wer ist das opfer.
    na, du erfindest geschichten und das zum advent.
    da ist berlin doch ein gefährlicher ort gegen kassel.
    habe hier sowas noch nicht gehört.
    und dass die parkuhr rund um die uhr läuft, das ist ungnädig.
    die situation hätte doch reichen müssen, um das schlüsselchen mal umsonst drehen zu können.
    trinke nie etwas aus fremdem gelage…

    rosadora

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Rosadora,

      manchmal verknüpfen sich wirkliche Ereignisse ganz schnell mit der Fantasie.
      Das Foto ist ganz real, der Giftmischer ist immer noch nicht gefasst und der Rest ist meiner Fantasie entschlüpft. Wohl gemerkt, kann sich so etwas real zugetragen haben, denn das Parkhaus ist nicht weit vom Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche und das Franziskus-Krankenhaus ist auch in unmittelbarer Nähe.
      Ich hoffe, sie schnappen diesen Kerl bald!

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  4. Elsa Rieger schreibt:

    Na bumm! Das ist ja schrecklich!

    Aber wie immer bestens geschrieben, liebe Anna-Lena!

    Liebe Adventgrüße (trotz allen oder gerade wegen der Giftmischer!)
    ELsa

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  5. Follygirl schreibt:

    Mit sowas würde ich eigentlich nie rechnen, nicht mit dem Gift, aber auch nicht mit soviel Gleichgültigkeit…
    Finde es wird immer schlimmer was so um einen herum passiert.
    LG und einen gemütlichen AdventsSonntag, Petra

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  6. M. schreibt:

    Da könnte ich doch gleich mit der Faust auf den Tisch hauen! Zum Donnerwetter nochmal. Wie verkommen ist unsere Menschheit eigentlich? Da denkt man, man lernt jemanden Nettes kennen und der will eigenlich nur Böses? Kann man denn niemanden mehr vertrauen? Ein Grund mehr für mich, heute wieder arbeiten zu gehen anstatt über den Zwickauer Weihnachtsmarkt zu schlendern….schnief. Da wollte ich nämlich hin.

    Ich bewahre mir trotzdem den Glauben und das Gute am Menschen.

    Fühl dich umarmt. Mandy

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    • Anna-Lena schreibt:

      Deine Gefühle teile ich, liebe Mandy. Ich weiß nicht, was in solchen kranken Hirnen abgeht. Mittlerweile sind es wohl sieben Menschen, die auf ihn reingefallen sind. Zum Glück gibt es kein Todesopfer.

      Ich wünsche dir einen angenehmen Arbeitstag
      Liebe Grüße zu dir ♥

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  7. Himmelhoch schreibt:

    Du hast ja wirklich eine rege Phantasie, die manchmal die leichte Tendenz ins Kriminelle hat, was ich aber – besonders bei der Parkschranke – durchaus verstehen kann.
    Liebe Grüße an dich schickt dir
    Clara

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    • Anna-Lena schreibt:

      Findest Du :mrgreen: ?
      Ich hoffe, du hast heute nicht vor, zum Weihnachtsmarkt zu gehen? Aber Clara braucht das Auto dazu nicht, sonst könnte sie uns nicht immer die allerschönsten Berlin-Fotos zeigen 😆
      Ich kenne das Parkhaus ja und nutze es seit Jahren, die Preise sind halsabschneiderisch und die Hilfe im Ernstfall kannst du suchen.

      Ich kann die Reaktion dieser fiktiven Frau bestens verstehen :mrgreen:

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  8. manacur schreibt:

    Ein wichtiger Eintrag, der auch wieder zeigt, dass unbekannte Spendierer gerade bei jungen Mädchen und Frauen doch prinzipiell mit Vorsicht zu genießen sind.
    LG
    Curt

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  9. GZi schreibt:

    Als ich die nachricht gestern im Radio hörte, dachte ich, ich traue meinen Ohren nicht! Wie furchtbar! Und wenn dann noch so unsensible Parkhausmenschen dazu kommen, dann ist das schon wirklich ziemlich übel. Eine gelungene Mischung aus Realität und Phantasie hast Du uns mit dieser Geshichte wieder kredenzt, liebe Anna-Lena und ich hoffe, der Giftmischer ist bald gefasst!!!

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  10. tonari schreibt:

    gruselig, weil so nah an der Realität
    Wir waren am Freitag auch auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs, allerdings gegenüber vom Roten Rathaus.
    Ich wünsch Dir einen schönen dritten Advent, liebe Anna-Lena.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich habe gehört, dass der sogar sehr schön sein soll.
      Bei mir fällt in diesem Jahr leider jeglicher Weihnachtsmarkt aus, wegen Arbeit (Korrekturen). Die Zeugnisse rücken in bedrohliche Nähe…

      Liebe Grüße zu euch in die Hauptstadt ♥

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  11. april schreibt:

    Ich bin gerade auch ganz sprachlos: ein Giftmischer, tz! Man muss immer misstrauischer werden. Allerrdings würde ich auch nicht einen Glühwein trinken, dann noch einen Kräuterlikör und dann Auto fahren.
    Ob es im Parkhaus für solche fälle keine Sonderregelungen gibt? Oder ob die unerbittlich sind? Einfach die Schranke aushebeln geht zwar ‚eigentlich‘ nicht, aber ich kann’s verstehen. Schön geschrieben …
    LG, April

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    • Anna-Lena schreibt:

      Solange du da keinen Ansprechpartner hast, sondern über Lautsprecher dein Anliegen vortragen musst, kennen die kein Pardon. Ich habe es selbst erlebt.
      Klar geht das mit der Schranke nicht, aber das wäre wirklich Selbsthilfe, die ich auch verstehen würde 🙂

      Lieben Gruß,
      Anna-Lena

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  12. CK schreibt:

    Du hast aus der Realität noch eine ganz gute Geschichte gemacht. Wenn ich nicht schon gelesen hätte, dass ein Giftmischer auf Berlins Weihnachtsmärkten rumstreift, hätte ich sie in die Kategorie guter Krimi einsortiert. Frage mich nur, WAS dieser Mann eigentlich erreichen möchte. Es kann eigentlich nur ein psychisch geschädigter Mensch sein. Er geht ja nicht gezielt vor. Und meines Erachtens werden die betroffenen Personen auch nicht beraubt oder ähnliches. Und kranke Menschen gibt es wirklich reichlich.
    Trotzdem Dir einen schönen 3. Advent, Christiane

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, was will er erreichen? Aufmerksamkeit, Nervenkitzel, den ultimativen Kick? Ich bin sprachlos. Bisher haben sie ihn noch nicht. Mittlerweile dürfte es aber jedem bekannt sein, so dass er hoffentlich keine weiteren Opfer mehr findet.

      Liebe Grüße und noch einen schönen Restabend.
      Herzlich,
      Anna-Lena

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  13. minibares schreibt:

    Wenn jemand im Parkhaus ist, der Verständnis hat, kann man arrangieren, dass derjenige seine Karte auslöst, gaaaanz langsam rausfahren und der ohne Karte hinterher.
    Ist uns mal passiert, da erkannte der Automat einfach nicht die Karte, ich hatte bezahlt, war alles rechtens. Das bemerkte ein anderer, der machte uns dann den Vorschlag. Wir wissen seinen Namen nicht, waren ganz perplex ob dieser netten Hilfe.
    Aber ein Giftmischer unterwegs, das ist ja wirklich schlimm.

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  14. katerwolf schreibt:

    uiuiui, ganz schön happig! aber eine schöne geschichte 😆

    liebe grüße und einen schönen 3. advent, katerwolf

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  15. Märchenfrau schreibt:

    Was bin ich froh, ein „Landei“ zu sein !!!

    Das hast du nun so lebensnah geschrieben, dass man fast meinen könnte, du hättest es selbst erlebt.

    Liebe Grüße
    Elke,
    die sich immer öfter Bullerbü und „heile Welten“ herbeiwünscht

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Elke,

      die Weihnachtsmärkte mitten in der Stadt sind oft so rummelartig, dass mich da garantiert nichts hinzieht. Außerdem hat meine Mama mir beigebracht, mich nicht von fremden Männern ansprechen zu lassen 😆

      Liebe Grüße, auch aus dem Ländlichen, wo die Welt noch halbwegs in Ordnung ist 😉

      Anna-Lena

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  16. suebilderblog schreibt:

    Klasse, wie Du aus 2 Tatsachen (Parkhauspreise und Giftmischer) eine fesselnde Geschichte geschrieben hast. An so einem Parkhausautomat habe ich mich auch schon einmal fürchterlich geärgert und zwar als er das Wechselgeld nicht ausspuckte. Doch das waren nur ein paar Euro, kein Vergleich zu dem von Dir geschildertem Fall.

    Schmunzeln musste ich auch über Deine Version von den „10 kleinen Negerlein“, dazu das Teelicht mit den Weihnachtsmännern – einfach genial. Diese süßen Figuren würde ich mir auch noch hinstellen 😉

    Anscheinend sind Dackel irgendwie mit Katzen verwandt, denn unsere Samtpfote hat ganz ähnliche Marotten. Sie hat es zwar nicht so mit Kissen, dafür versteckt sie auch sehr gerne unter Fußmatten, Teppiche oder Wolldecken. Richtig süß Deine Fotos!!!

    Und zum Schluss noch ein dickes Lob für die romantische Nikolausgeschichte :-).

    Hab einen guten Wochenstart,
    LG Susanne

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Susanne, schön, dich wieder mal zu lesen 🙂

      Die Geschichte ging mir Freitag Abend auf der Heimfahrt (etwa 45 Min.) schon im Kopf herum.
      Die Weihnachtsmänner sind das Ergebnis einer Korrekturpause und die Nikolausgeschichte ist ja schon ein Jahr alt 😆

      Die Schule hat durch die Klausuren und einen recht hohen Krankheitsstand im Kollegium gerade Hochkonjunktur und da verlangt das Gehirn immer mehr nach Abwechslung 😆
      Ich schicke dir ganz liebe Grüße und wünsche dir eine ruhige neue Woche.

      ♥lich,
      Anna-Lena

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  17. bruni kantz schreibt:

    Liebe Anna-Lena, da ich selten am Kurfürstendamm parke, eigentlich nie *lach*, sondern eher in und um Heidelberg, bin ich GottseiDank dem Berliner WeihnachtsmarktGiftmischer noch nicht in die Finger geraten. Ich sags doch immer, die große Stadt ist viel zu gefährlich. Da bleibe ich lieber in der romantischen Provinz und lobe mir die Parkhäuser, die zwar manchmal ihre Merkwürdigkeiten haben, mir aber ganz gut bekannt sind und wehe, die wollen mal so viel Geld von mir,wenn ich aus dem Parkhaus rausschieße und nach 1 Stunde wieder hinein, weil die Zeit mal wieder nicht zu mehr reichte.

    Tolle Geschichte, liebe Gaby, und die Schwester Theodora, die kenne ich natürlich. *lächel Dich am späten Sonntagabend freudig an*

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, meine liebe Bruni, ich denke, es gibt Erfahrungen, auf die man verzichten kann 😆
      Da, wo ich wohne, gibt es noch keine Parkplatzprobleme und auch keine Giftmischer. Aber da ich Jahrzehnte in Berlin gelebt habe, zieht es mich doch regelmäßig dorthin, um eine Prise Großstadtluft zu schnuppern 😆

      Ich grüße dich herzlich zum ausklingenden Sonntag,
      Anna-Lena ♥

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, meine liebe Bruni, ich denke, es gibt Erfahrungen, auf die man verzichten kann 😆
      Da, wo ich wohne, gibt es noch keine Parkplatzprobleme und auch keine Giftmischer. Aber da ich Jahrzehnte in Berlin gelebt habe, zieht es mich doch regelmäßig dorthin, um eine Prise Großstadtluft zu schnuppern 😆

      Ich grüße dich herzlich zum ausklingenden Sonntag,
      Anna-Lena ♥

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  18. Dori schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    ich habe davon in den Radionachrichten gehört und konnte es kaum glauben. Ich frage mich immer wieder, wieviel gestörte Menschen es da draußen wohl gibt? Allein auf die Idee zu kommen, ich meine, was hat der Mensch davon? Wenn es Rache wäre oder Eifersucht, dann könnte ich ja noch begreifen, warum und wieso. Aber es sind ja wildfremde Menschen, die er anspricht. Es gibt Dinge, die machen mich sprachlos.
    Liebe Montagsgrüße für einen guten Start in die neue Woche,
    Dori

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Dori,

      auch mir fehlt da jegliches Verstehen und Verständnis. Ich hoffe nur, sie kriegen ihn bald.
      Vielleicht erfahren wir mal etws über seine Gründe, sofern er welche hat 😯

      Ich wünsche dir eine erfreuliche Woche.
      Herzlich,
      Anna-Lena

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  19. buchstabenwiese schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    da hast du aus einem realen traurigen Anlass mal wieder eine tolle kleine Geschichte entworfen.

    Da sieht man mal wieder, man sollte von einem Fremden nichts annehmen. Traurig aber nötig, diese Vorsichtsmaßnahme. Warum jemand so was tut, wildfremde Menschen zu vergiften, das wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Dennoch mag ich weiterhin zuerst das Gute in den Menschen sehen, denn von den vielen Guten oder eben ganz normalen 😉 Menschen wird ja nicht berichtet. Es sind immer nur die einzelnen gestörten Ausnahmen, die so negativ auffallen.
    Ein bisschen mehr Verständnis, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit in Situationen, wie das mit dem Parkhaus, würde ich mir allerdings schon wünschen.

    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche.

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Martina,

      wenn du die Zeitungen verfolgst, dass die Straffälligen immer jünger werden und bevorzugt ältere Leute zu Opfern werden, wundert man sich doch über nichts mehr, oder?
      Deshalb werde ich auch nicht grundsätzlich an dem Guten im Menschen zweifeln, aber ich merke, dass ich auch immer vorsichtiger werde. Das bringt die Zeit einfach mit sich.

      Hab eine gute Woche.
      Wie geht es deinem Schwiegervater?

      Herzlich,
      Anna-Lena

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      • buchstabenwiese schreibt:

        Bisher gut, liebe Anna-Lena. Danke der Nachfrage.
        OP hat er gut überstanden, ist alles nach Plan verlaufen und als wir ihn am WE besucht haben, konnte er sogar schon lächeln. 🙂 Er hat noch Schmerzen von der OP, das ist klar und muss nun 6 Wochen einen Bauchgurt, oder wie man das nennt, tragen. Aber wenn dann alles gut verheilt, dann ist alles gut. 🙂

        Liebe Grüße an dich,
        Martina

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  20. monisertel schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    sehr gut erzählt, da stehen einem richtig die Haare zu Berge! Und das Schlimmste ist, sie enthält ja auch noch die „reine Wahrheit“!
    Von wegen Weihnachtszeit – Friede…Freude…Eierkuchen…!
    Da wünsche ich Dir jetzt erstmal eine gute, entspannte, besinnliche Adventswoche und schicke Dir liebe Grüße
    moni

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    • Anna-Lena schreibt:

      Friede…Freude…Eierkuchen… Das wünschen wir uns, aber die Realität ist meist eine andere 😦
      Die Entspannung muss noch bis zum 22.12. warten, liebe Moni, habe gerade 25 frische Englischklausuren zu korrigieren 😯

      Ich wünsche dir eine gute Woche und grüße dich ganz lieb,
      Anna-Lena

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  21. Gudrun schreibt:

    Als ich letzens einer älteren Dame ihre schweren Beutel aus dem Bus tragen wollte, hielt sie sie fest und sagte: „Ich kenne Sie doch gar nicht.“ Über so viel Mißtrauen muss ich mich nun nicht mehr wundern.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ja, verstehen kann man die ältere Dame.
      Eine Bekannte von uns bekommt zur Zeit regelmäßig „Ich bin Ihr Enkel“ Anrufe 😯

      Ich glaube, gerade in der jetzigen Zeit passiert mehr, als wir denken.

      Liebe Grüße ins Spinnstübchen,
      Anna-Lena

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  22. sven dietrich schreibt:

    Sportlicher Preis.

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  23. Emily schreibt:

    Die Geschichte von dem Typen habe ich gerade noch in den Nachrichten gesehen. Hoffentlich erwischen sie den Dreckskerl bald. Es ist doch nicht zu glauben, was da alles draußen herum läuft.
    Der Preis für das Parkticket ist allerdings in der Tat nicht ohne *hüstel*

    Hab eine schöne Woche & liebe Grüße, Emily

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