Euro-Rettungsschirme

Man muss sich doch allen Ernstes fragen, wie gut  unsere Politiker  über das, was sie tun, eigentlich informiert sind. Panorama  und nicht nur Panorama hatte da gestern seine berechtigten Zweifel und das mit Recht.

Wie sieht es nun mit den eigenen Finanzen aus?

Omas Sparstrumpf ist lange out. Der könnte von geldgierigen Verwandten oder Einbrechern schnell gefunden werden.

 Die Bank des Vertrauens? Welcher Bank kann man denn noch vertrauen? Haben die erst mal Geld in ihren Händen, lassen sie es so leicht nicht wieder los. Und was sie damit anstellen, ist oft zweifelhaft.

Da bleibt nur die Eigeninitiative. Man nehme sein Geld, zerkleinere es in viele kleine Schnipsel, schweiße es ein und ab damit in den Tiefkühler. So bleibt es wenigstens erhalten. Man kann es sich jederzeit auftauen, ansehen und sich an die Zeit erinnern, in der wir noch den Euro hatten. Und wenn der Tränenfluss versiegt ist, friert man es wieder ein.

Fotos: c/ G.B. 9/2011

Eine Freundin von mir schrieb folgenden Artikel in der Gießener Zeitung…

Ich wünsche euch einen

guten Start in den Oktober

uns ein sonniges Wochenende.

Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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34 Antworten zu Euro-Rettungsschirme

  1. Himmelhoch schreibt:

    Anna-Len“chen“, das hast du aber fein gemacht und gesagt. So eine superlange rote Socke – da können ja alle rote Socken richtig neidisch werden. – Und erst die Bank des Vertrauens – die steht hier auch nicht rum. – Aber warum soll ich denn meinen Euro vorher zerkleinern, bevor ich ihn einfriere? Grübel?
    Ich grüße dich zur Mitternacht (vorüber)

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    • Anna-Lena schreibt:

      Sollte der Euro mal wertlos werden, kannst du ihn in jede Form bringen, liebe Clara.
      In diesem Päckchen, das ein Scherzartikel ist, sollen zerkleinerte 5000 € sein 😆
      Damit du mich nicht falsch verstehst, mit roten Socken habe ich sonst nichts zu tun :mrgreen:

      Sonnige Oktobermorgengrüße
      Anna-Lena

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      • Himmelhoch schreibt:

        Dieser Begriff wurde ja mehr oder weniger zu DDR-Zeiten geprägt, da hatte ich auch nichts mit ihnen am Hut bzw. am Fuß.
        Doch jetzt sind sie mir sehr viel sympathischer als die braunen Füßlinge und Socken, die immer stärker auf den Wäscheleinen rumhängen.

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  2. rosadora schreibt:

    du bist ja ein scherzkeks, anna-lena. ich werde deine vorschläge beherzigen. mal sehen, ob in meinem tiefkühler noch platz ist.
    schönes wochenende
    rosadora

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  3. manacur schreibt:

    Vergessen? Einmal aufgetaut, sollte man die Ware nie mehr noch einmal einfrieren – Schimmelgefahr *g*
    LG

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  4. manacur schreibt:

    Irrtum – Papier aus Holz > Schimmelfraß par excellance *gr*

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  5. Träumerle Kerstin schreibt:

    Passende Fotos! Ich war ja soeben in Griechenland und habe denen ein paar Euros dagelassen. Mal schauen, ob es geholfen hat 🙂
    Tja, wie könnte man seine paar Euronen sicher anlegen? Hab nicht viel, kann auch nichts verlieren. Alles in unser Häuschen gesteckt.
    Liebe Grüße ins sonnige Wochenende von Kerstin.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Kerstin,

      willkommen zurück aus dem hoffentlich traumhaften Urlaub. Nun, wenigstens hast du den Griechen tatkräftig unter die verschuldeten Arme gegriffen 😆

      So ein Häuschen verschlingt viel, wem sagst du das! Das Dach über dem Kopf kann uns wenigstens keiner so schnell nehmen :lol.
      Leb dich wieder gut ein und halte deine Erholung so lange wie möglich fest.

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  6. minibares schreibt:

    Au ja, einen Sparstrumpf, endlich sehe ich mal einen!
    Ich habe immer nur davon gehört, nie aber einen gesichtet.
    Vor allen die die Versicherungen, die mischen auch kräftig mit.
    Da hatten wir viel, viel eingezahlt, um mal eine satte Rente zu haben. Doch die haben sie immer tiefer gestuft, dass nur noch ein bisserl übrig geblieben ist.
    Das ist echt deprimierend.

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  7. Dori schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    die ganze Euro-Rettung ist m.E. nach nichts Anderes als eine Farce – und allem steht unsere Landesvorsitzende vor, die mit Sicherheit nicht mit offenen Karten spielt und sich auf Biegen und Brechen darüber profilieren will.
    Ich habe viereinhalb Jahre in einer sehr großen Bank verbracht, und seither traue ich KEINER Bank mehr !
    Ich denke, es muss und es wird ein Ruck durch die Welt gehen, das ist nicht für immer aufrecht zu erhalten 😦
    Liebe Wochendgrüße von Dori

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  8. die3kas schreibt:

    Ich könnte mich stundenlang zu dem Thema äussern,
    doch dann müsste ich ausfallend werden und das möchte ich nicht.
    Es wird ja nicht Griechenland gerettet, sondern die Banken!!!
    Merkels Lieblinge!
    Diese Frau, ich kann gar nicht schreiben was mal mit der passieren müsste…
    die macht die ganze EU kaputt!!!
    und insbesondere uns Deutsche.
    Ich sehe sehr schwarz für unsere Zukunft…. leider.

    Trotz allem liebe Anna-Lena,
    geniessen wir erst mal das tolle und sonnige Wochenende.

    ♥-liche Grüsse, kkk

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  9. Anna-Lena schreibt:

    Liebe Dori, liebe kkk,

    ich teile eure Bedenken – ohne Frage – und bin sicher, dass wir keiner rosigen Zukunft entgegen blicken werden.
    Deshalb sollten wir genießen, was noch zu genießen ist und das ist erst einmal ein sonniges Wochenende.

    Ich grüße euch herzlich,
    Anna-Lena

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  10. Himmelhoch schreibt:

    Bei mir gibt es ab morgen ein kleines Geschenk für dich:
    http://chh150845.wordpress.com/2011/10/02/nach-zwei-abschieden-gibt-es-trostpflaster/
    Lieben Gruß von Clara

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  11. Brigitte schreibt:

    Das ganze Dilemma hängt wohl damit zusammen, dass jemand seine Arbeit nicht ordentlich gemacht hat, denn sonst hätte wohl auffallen müssen, dass die Kriterien nicht erfüllt wurden.

    Doch, allmählich darf man sich um sein Erspartes wirklich Gedanken machen. Glücklich ist, wer eine Immobilie sein eigen nennt! Und einen Garten. Leider kann ich keine Nudeln anbauen, denn Kartoffeln mag ich nicht so gerne.

    Den Artikel deiner Freundin habe ich gelesen, es ist einfach so wie überall, die Kleinen baden das aus und ja, unsere Politiker leben nicht hier, sondern auf einem anderen Stern.

    Aber, eines muss auch mal gesagt werden, gerade im Beamtenwesen herrscht in jenen Ländern ein arger Schlendrian, und ich weiß jetzt schon, von was ich rede. Aber das nicht nur in Griechenland!

    Trotzdem, ich nehme die Holzbank als Bank meines Vertrauens, und wünsche dir einen schönen Sonntag, Brigitte

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  12. Frau Momo schreibt:

    So hat es ja doch einen Vorteil, wenn man kein Geld übrig hat 🙂 Wir brauchen uns keine Gedanken machen, ob wir in Gold oder Immobilien investieren. Ich habe aber eine Bank gefunden, der ich vertraue und die offen legt, wo sie ihr Geld hinsteckt. Ich habe es jedenfalls bisher nicht bereut, mein Konto seit nun einem Jahr bei einer eher kleinen, aber sehr feinen Bank zu haben. Es gibt Alternativen zu all den Großbanken. Ich kann es nur empfehlen und von meinem Geld werden ganz sicher weder Boni gezahlt, noch Waffengeschäfte finanziert, noch AKW´s in Brasilien. Es geht!

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  13. Follygirl schreibt:

    Mich hat das doch überrascht, da bezahlen wir Leute, die für uns „regieren“ und die machen nicht mal ihre Hausaufgaben?
    Was diese ganze Geldmisere angeht… gut, das Du diesen Artikel verlinkt hast, fand ich sehr interessant.
    Ein sehr unübersichtliches Thema ud so ganz genau blicke ich da wohl auch nicht durch.
    LG, Petra

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  14. april schreibt:

    Mir geht’s genau so, ich könnte jetzt ‚Romane‘ schreiben, aber ich denke, ich genieße mal lieber den sonnigen (im Moment noch kühlen) Sonntag und sortiere meine Fotos von gestern.
    Dir auch einen schönen Sonntag,
    april

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  15. Anna-Lena schreibt:

    @all: Danke fürs Vorbeischauen und eure bereichernden Kommentare.

    Über dieses Thema werden wir sicher noch viel zu lesen und zu hören bekommen, es wird uns weiter verfolgen, mit den entsprechenende Sorgen und Gefühlen.

    Ich tue nun das, was April auch vorschlägt, ich nutze den sonnigen Sonntag und erhole mich von den gestrigen Verausgabungen beim Oktoberfest am Berliner Schlachtensee.

    Habt einen schönen Sonntag ♥
    Anna-Lena

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  16. Emily schreibt:

    Dein Beitrag ist klasse! Ich habe herzlich gelacht! Weißt du, ich glaube die Politiker haben noch nie die Politik gemacht, sondern nur ihre Köpfe hin gehalten. Die meisten Entscheidungen werden doch von der Wirtschaft schon vorgegeben. Und nun stehen sie da, mit ihrem kurzen Hemd.

    Ich hoffe, du hast das Oktoberfest genossen und entspannst heute gleich noch mit!

    Alles Liebe, Emily

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    • Anna-Lena schreibt:

      ‚…mit kurzen Hemd‘ 😆
      Viele haben auch ihr Gesicht schon verloren und sollten aufpassen, dass sie die Hosen nicht auch noch verlieren :mrgreen:

      Einen schönen Tag
      wünscht
      Anna-Lena

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  17. Mandy schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    ich habe jetzt eben den sehr interessanten Bericht deiner Freundin A. gelesen, ebenso die dazugehörigen Kommentare. Nach kurzem Überlegen hatte ich dann meine Meinung formuliert und wollte sie online stellen – ohne Erfolg. Man muss sich dafür erst anmelden, doch das habe ich erst mitbekommen, nachdem ich einen halben Roman verfasst hatte.

    Nun habe ich nicht wirklich Lust, dass alles noch einmal niederzuschreiben. Ich möchte aber anmerken, dass mich dieser Bericht doch sehr nachdenklich gestimmt hat und ich einen anderen Blickwinkel zu bestimmten Grundgedanken für mich formuliert habe. Danke für den wirklich sehr informativen Blog und Link.

    Mein Sparstrumpf wird wohl leider nie voll werden, denn auch ich zähle zu den Geringverdienern im guten alten Deutschland.

    Und nun wünsche ich allen Lesern einen schönen 3. Oktober.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Schade, dass du das vorher nicht gelesen hast. Meine Freundin A. verfasst dort regelmäßig Beiträge und auch sehr gute. Es lohnt sich immer wieder, da mal zu lesen.

      Hab einen schönen, hoffentlich arbeitsfreien 3. Oktober.

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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      • Mandy schreibt:

        Ich ja, Ingo nein. Er muss heute an den Buslenker. Und ich fange morgen erst zum SD an und dann bis 21.30Uhr. Da wird in dieser Woche nicht viel werden.

        Diese von dir verlinkte Seite habe ich mir auch abgespeichert, nachdem ich mich umgelesen hatte.

        Geht es dir nach deinem gestrigen Ausflug gut? Wir waren zu Hause, da wir ganz, ganz lieben Besuch hatten 😉

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        • Anna-Lena schreibt:

          Du meinst, nach dem Oktoberfestbesuch? Blendend – und das ohne Alkohol, da ich ja die Chauffeuse war. Ich werde noch darüber berichten… 😉

          Ansonsten bin ich seit heute auch in den Herbstferien, ganze 14 Tage 😆 . Ich kann nicht klagen ;-)…

          Hab trotzdem einen stressfreien Tag.
          ♥liche Grüße,
          Anna-Lena

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  18. Gudrun schreibt:

    Oh ja, sie wissen schon, was sie tun. Immer. Und bei so manch einem stellt sich nach dem politischen Abgang heraus, auf wessen Gehaltsliste er steht. So weit kann ich gar nicht auswandern, wie ich es manchmal möchte.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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  19. suebilderblog schreibt:

    Dies ist ein Thema, was auch mich in der letzten Zeit sehr beschäftigt. Wer weiß schon, wieviel unser Erspartes in einigen Jahren noch wert ist. Vielleicht ist es in diesem Fall wirklich ein Glück, dass auch wir keine Reichtümer gehortet haben, dafür nur ein kleines Häuschen unser Eigen nennen können….
    Dem Link zu dem Artikel Deiner Freundin bin ich sehr gerne gefolgt, schade, dass man von dieser Seite Griechenlands nur selten liest.

    LG Susanne

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    • Anna-Lena schreibt:

      Auch wir sind froh, dass wir nur unser Haus haben. Freunde von uns versuchen jetzt alles, ihr Geld in Immobilien sicher anzulegen.

      Liebe Grüße auch zu dir, liebe Susanne,
      Anna-Lena

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  20. Traveller schreibt:

    ich gestehe, ich mag über diese ganze Misere gar nicht mehr nachdenken
    da ist so viel Machtgerangel, Gier und was weiß ich noch dabei, und die „kleinen Leute“ müssen die Pokerspiele dann ausbaden (wie immer)

    wenn ich die Sprüche der Politiker im Fernsehen höre, dann könnte ich k…
    und die Banker haben aus der Krise von vor gar nicht langer Zeit anscheinend nichts gelernt, aber auch gar nichts

    nein, ich rege mich jetzt nicht auf, es nützt nichts und mir schadet es

    lieben Gruß
    Uta

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