„Lehrer werden ist nicht schwer,

Lehrer sein dagegen sehr…“

Da ist etwas dran, besonders in Zeiten, in denen der Lehrerberuf  oft verkannt wird. Und wer nicht wirklich in diesem Beruf zu Hause ist, wird es schwer haben, denn der Lehrerberuf ist schon lange nicht mehr der der reinen Wissensvermittlung, sondern des „Mädchen für alles“.

Bei Traveller fand ich einen Artikel mit viel Wahrheit und einen Hinweis zum Video, das ist sehr sehenswert finde. Endlich wird einmal objektiv berichtet, was es mit dem Lehrerberuf so auf sich hat.

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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27 Antworten zu „Lehrer werden ist nicht schwer,

  1. freidenkerin schreibt:

    Danke für die Links, liebe Anna-Lena! Da mein Papa ja sehr lange Jahre auch Lehrer gewesen ist, interessiert mich diese Berufung nach wie vor sehr…
    Herzliche Grüße!

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  2. manacur schreibt:

    Als mir einmal die ewigen Nacht- u. Bereitschaftdienste zu viel wurden, hatte ich kurz überlegt, in den Lehrerberuf zu wechseln. Ein Glück, dass dieser ’schwache‘ Moment unbeschadet vorüberging.
    LG
    Curt

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  3. kkk schreibt:

    Es gibt in jedem Beruf gute und schlechte Mitarbeiter.
    Leider überwiegen die schlechten.
    Noch schlimmer als schlechte Lehrer sind schlechte Ärzte, denn die begraben ihre Fehler 😉

    Ich hatte einen sehr guten Lehrer, leider musste er sehr früh nach einem Herzinfarkt gehen…

    Hier hat gestern die Schule begonnen und es ist wie immer, zu wenig Lehrer da.

    Ich grüss dich lieb, bis bald kkk

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    • Anna-Lena schreibt:

      Das ist der Unterschied zwischen Lehren und Ärzten, an schlechte Ärzte kommt man fast nicht heran, als Lehrer musst du alles dokumentieren, wenn du einer Beweispflicht standhalten willst.

      Ich hatte Lehrer beider Art, vielleicht haben mich die schlechten motiviert, es mal besser zu machen.

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  4. Frau Momo schreibt:

    Ich habe mehrere Lehrer im Freundeskreis und kriege so auch mit, was es heißt, Lehrer zu sein. Beide sind sehr engagiert und sind entsprechend eingespannt. Mein einer Freund macht Hausbesuche, geht mit zur Ausländerbehörde, wenn es nötig ist, leiert dauernd spannende Projekte an. Leider ist er seit zwei Monaten in Rente. Solche Lehrer bräuchten wir wohl mehr.
    Meine Freundin ist Sonderpädagogin, auch kein leichter Job….

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  5. rosadora schreibt:

    ist hatte eine malschule und habe kreistänze unterrichtet –
    aber das ist wohl was ganz anderes
    rosadora

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  6. buchstabenwiese schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    ich möchte keine Lehrerin sein. 🙂 So viel Verantwortung und dann ist man auch noch oft schlecht gelitten. Erinnert mich jetzt irgendwie an Zahnärzte. 🙂
    Andererseits, wenn man mit Herz und Seele dabei ist und auch die Fähigkeit hat, dann kann man viel dazu beitragen, junge Menschen ein Stück weit auf einen guten Weg zu bringen. Zumindest stellt sich die Idealistin in mir das vor. 🙂 Das wäre der Teil, der mir am Lehrerberuf gefallen hätte.

    Ein Lehrer hat unter Umständen viel Einfluss auf die Kinder und Jugendlichen, finde ich. Manche scheinen sich dessen aber nicht bewusst zu sein. Leider. Wenn ich da an manche Äußerung von Lehrern aus meiner Schulzeit zurückdenke…
    Aber dich schätze ich da ganz anders ein. 🙂

    Liebe Grüße an dich,
    Martina

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  7. Helmut Maier schreibt:

    Die Zeit als Lehrer habe ich schon eine geraume Weile hinter mir. Sie hat mir oft Spaß gemacht. Allerdings war das durch die Schulpolitik der CDU in Baden-Württemberg oft getrübt. Nun gibt es (vielleicht nur vorübergehend eine andere Regierung, die eher meinen Vorstellungen entspricht. Da macht es Spaß, den CDU-Fraktionsführer im Landtag geifern zu sehen – falls andere das sehen wie ich und nicht auf seine doofen Sprüche hereinfallen, dass nur ein dreigliedriges Schulsystem jeder Begabung gerecht werden könne (dabei ist die Hauptschule in der CDU auch schon umstritten. Haha!)

    Liebe Grüße
    Helmut

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  8. Mandy schreibt:

    Liebe Anna – Lena,
    wenn ich an meine Grundschullehrerin zurückdenke, geht mir das Herz auf. Und genauso geht es mir bei meiner Lehrerin, die ich von der Klasse 5-10 hatte. Mit Grauen dagegen denke ich an die Lehrer Zorn und Boldt im Studium. Das waren welche, die ich nur zu gerne geärgert habe. Leider saßen die immer am längeren Hebel und so kam es, dass ich von der einen Dame sogar einen öffentlichen Verweis kassiert habe. Willste wissen warum? Ich habe mich als Studentin nackig auf dem Dach des Internates gesonnt – allerdings noch mit paar anderen Mädels. Gegenüber war das Wohnheim von Bauarbeitern und das alles im sozialistischen Moralstaat 😉

    Ich wurde später ja auch eine Lehrerin für die Kleinen und ich meine, dass ich meinen Job da auch gut gemacht habe. Nicht für umsonst ging eine Protestwelle der Eltern einher, als alle jungen Kräfte entlassen und die Alten behalten wurden. Das war im Jahr 1993/94, als bei uns viele Einrichtungen geschlossen wurden, da Kinder fehlten.

    Heute möchte ich um nichts mehr zurück in diese Welt. Ich würde mich da nicht mehr zurechtfinden. Umso schöner und besser ist es, dass es noch gute Lehrer gibt, die tapfer aushalten. Meinen Respekt hast du. Und liebe Grüße auch…

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  9. april schreibt:

    Ich habe es schon bei Traveller geschrieben: Leider werden alle über einen Kamm geschoren, in einen Topf geworfen. Ich kenne sehr viele sehr engagierte Leher (u.a. dich), aber die faulen, ungerechten, etc. prägen oft das Bild dieses Berufs in der Öffentlichkeit. Liebe Anna-Lena, ich wünsche dir, dass du die Anerkennung bekommst, die du verdient hast und dass es viele schöne Momente und Sternstunden gibt, die die hässlichen Seiten vergessen lassen.
    LG, April

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  10. Ocean schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    den Lehrerberuf stell ich mir anstrengend und manchmal auch aufreibend vor ..vielleicht auch abhängig davon, an was für einer Art Schule man unterrichtet bzw. von den jeweiligen Klassen – aber wenn die Chemie gut stimmt mit den Schülern, macht’s bestimmt auch viel Spass.

    Mein Vater war auch Lehrer ….

    Ich find dein Gedicht über den Baum sehr berührend ..etwas traurig – so wie ich es immer traurig finde, wenn ein Baum fallen muß ..

    Viele liebe Grüße zum Wochenende schickt dir Ocean

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  11. Brigitte schreibt:

    Danke dir ebenfalls für die Links! Ich bin nicht der Meinung, dass es schlechte Lehrer gibt, aber es gibt eine Politik, die es den Lehrern und auch vielen anderen Berufen sehr schwer macht, hoch motiviert in den jeweiligen Berufen zu wirken.

    Statt Milliarden in den Sand zu setzen, wäre eine Investition in Kinder, Jugendliche und auch in einen menschlicheren Umgang in Kranken- und Altenheimen sehr viel sinnvoller und auch nötiger.

    Lieben Abendgruß, Brigitte

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  12. Mandy schreibt:

    Guck mal, ich habe hier ein tolles Projekt entdeckt. Was meinst du dazu?

    http://ipadkas.wordpress.com/2011/09/09/1-schultag-in-klasse-5/

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  13. Gudrun schreibt:

    Oh ja, das ist ein ganz besonderes Thema, liebe Anna-Lena. Früher waren der Arzt, der Pastor und der Lehrer die angesehensten Personen im Ort. Der Lehrer ist es leider nicht mehr. Und das finde ich richtig schlimm. Vielleicht überlegen sich deshalb viele junge Leute, ob sie in den Beruf gehen.

    Liebe Grüße an dich

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  14. minibares schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    der Artikel ist recht interessant.
    Damals hätte ich mir auch den einen oder anderen Lehrer gewünscht.
    Meine Lateinlehrerin, die war große Klasse. Die für Französich hat erst erklärt, wenn die Arbeiten versaut waren.
    Ach ja, meine erste Klassenlehrerin auf dem Gymnasium war auch prima.

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  15. giselzitrone schreibt:

    Einen schönen Samstag Abend das Gedicht vom Baum fiede ich sehr schön und so war Wünsche dir noch einen schönen Sonntag und und Grüsse dich noch lieb Gislinde.http://zitroneblog.wordpress.com

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  16. Anna-Lena schreibt:

    @all:
    Es fällt mir dieses Mal besonders schwer, auf eure vielseitigen Kommentare einzugehen, daher ein paar abschließende Gedanken:

    Ich hatte sowohl engagierte Lehrer, als auch faule Säcke, die meine eigenen Schulzeit prägten. Wer mich zum Nacheifern motiviert hat, waren eher die guten, die anderen eher dazu, es mal besser zu machen.
    Obwohl ich nur noch fünf Jahre arbeiten muss, erfüllt mich der Gedanke daran meist mit Schrecken. Ich werde keine Langeweile haben, sondern mich dann eher viel mehr dem Schreiben widmen, aber junge Menschen und das Jungbleiben mit ihnen wird mir fehlen.
    Ich übe meinen Beruf immer noch gerne aus und bin in einem größtenteils sehr engagierten Kollegium. Trotzdem ist der Druck manchmal immens hoch, die Probleme, die im täglichen Lehrerleben durch Schüler und ihren sozialen Hintergrund dazu kommen, sind enorm. Damit ist ein größerer persönlicher Einsatz gefordert und leider auch viel überflüssiger Verwaltungskram. Auch der Druck, der seitens des Schulamtes auf die Schulleitung und somit auf das Kollegium ausgeübt wird, ist nicht immer leicht.

    Durch viel Drumherum geht kostbare Zeit für die uns eigentlich Anvertrauten, unsere Schüler verloren.
    Trotzdem bin ich noch immer mit Herz und Seele dabei, obwohl ich ein Hardliner und ein Gegener von Kuschelpädagogik bin. Das Leben findet schließlich auch nicht als Weichspülgang statt.

    Danke fürs Vorbeischauen, Lesen und eure bereichernden Kommentare.
    Herzlich,
    Anna-Lena

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  17. bruni kantz schreibt:

    Wir wissen alle, daß Du eine besondere Frau bist, liebe Gaby und ich denke, den meisten Deiner Schüler und auch den Kollegen und Kolleginnen wird es bewußt sein.

    Eine gute Woche wünsche ich Dir

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  18. Rana schreibt:

    Einen kurzen Gruß und recht herzlichen Dank für deine Worte und den Link…Liebe Grüße von Rana,an den meisten Tagen immer noch gerne Lehrerin

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  19. Elisabeth schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    du hast recht! Mein Papa hat Französisch und Latein unterrichtet und ist schon seit ein paar Jahren in Pension, aber er betont immer wieder, dass er heute nicht mehr Lehrer sein möchte, weil die Anforderung enorm größer geworden sind.

    Und eine Freundin von mir unterrichtet seit ca. 23 Jahren und erlebt Dinge, die man sich nicht einmal vorstellen möchte… Die Schüler dürfen fast alles, den Lehrern sind die Hände gebunden… Ihre Erzählungen erschüttern mich jedesmal aufs Neue…

    Ich hoffe, du bist an einer netten Schule und hast nur nette Schüler! 🙂

    Alles Liebe, Elisabeth

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    • Anna-Lena schreibt:

      Dein Vater hat sicher Recht und deine Freundin übertreibt auch sicherlich nicht.
      Ich kann natürlich hier keine Internas freigeben, obwohl ich dasanchmal möchte.

      An meiner Schule fühle ich mich sehr wohl, aber nur nette Schüler ? Nein, das gibt es an keiner Schule, die „Dauerbrenner“ sind überall.

      Herzliche Grüße
      Anna-Lena

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  20. suebilderblog schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    sehr interessant sind Deine beiden Links. Sicher gibt es auch in Deinem Beruf beliebte und unbeliebte Lehrer. So höre ich das fast täglich aus dem Mund unserer Tochter…. 😉 und ich kann mich auch noch gut an meine Schulzeit erinnern.
    Auch kann ich mir vorstellen, dass einige „unbeliebte und nicht mehr motivierte“ Lehrer früher einmal ganz anders waren und durch Stress, Dauerbelastung und auch durch manche Kids die Freude am Beruf verloren haben.

    Ganz ehrlich – ich möchte in der heutigen Zeit keine Lehrerin sein. Ich glaube, man muss „für diesen Beruf geboren sein“, dann wird man auch ein guter und beliebter Lehrer. Wer den Lehrerberuf wählt, weil er auf lange Ferien hofft, der ist bestimmt fehl am Platz 😉

    LG Susanne

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Susanne,

      du hast völlig Recht.
      Einen guten Lehrer erkennen Schüler oft erst später, nämlich dann, wenn sie merken, ob sie dauerhaft was bei ihm gelernt haben, auch das, was über den eigentlichen Unterrichtsstoff hinausgeht. Oft sind die „Guten“ die, die keine Anforderungen stellen und Schülern zu viele Freiräume geben.

      LG Anna-Lena

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      • suebilderblog schreibt:

        Genauso ist es. So bekam meine Tochter im 5. Schuljahr eine Deutschlehrerin, die schon etwas älter war und alle Kinder hatten großen Respekt vor dieser Frau, die anscheinend sehr streng war. Anfangs hörte ich immer nur, dass dies eine fürchterliche Lehrerin sei. Mir war sie sofort beim Elternsprechtag sehr sympathisch 😉 Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Kinder bei dieser Frau sehr viel gelernt hatten, die sonst so unruhige Klasse war bei ihr still und diese Lehrerin war gerechter als mancher junger „so beliebter“ Lehrer.

        Das nur mal eben so als Nachsatz 😉

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  21. Traveller schreibt:

    ich freue mich, dass dir mein Artikel gefallen hat
    danke für’s Verlinken, Anna-Lena

    Lieben Gruß
    Uta

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