Auf dem Trockenen…

 

In jungen Jahren ausprobiert,

doch von den Folgen schnell kuriert,

trinke ich heute

mit Genuss

und weiß genau:

„Nun ist Schluss!“

Da bei uns die S-Bahnsteige um Mitternacht hochgeklappt werden, ist es meistens unerlässlich zu Feiern und Partys per Auto zu fahren. Selbst zu der nächsten Berliner S-Bahn-Station ist eine Anfahrt ein Zeitaufwand von mindestens fünfzehn bis zwanzig Minuten.

Autofahren und Alkohol vertragen sich nicht – kein Thema.

Meistens fährt mein Mann hin und ich zurück, auch kein Thema. Mit einem Glas Wein oder Sekt zu Anfang und dann Eskimoflips (Mineralwasser)  für den Rest des Abends habe ich kein Problem.

Doch manchmal kann das Nüchternbleiben ganz schön ernüchternd sein, wenn alle mit ein bisschen Alkohol in ausgelassener Stimmung sind und man selber so was von klar im Kopf bleiben muss. Damit meine ich keine Trinkgelage, sondern den Zustand, bei dem man kein Auto mehr bewegen sollte, selbst, wenn man glaubt, es zu können. Nun, ich kann mich dann wenigstens auf meinen Schlummertrunk zu Hause freuen.

Und  Wasser kann so erfrischend und belebend sein.

 Habt einen schönen Sonntag!

Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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39 Antworten zu Auf dem Trockenen…

  1. Frau Doktor schreibt:

    Wir haben heute Abend zu Hause diesen lauen Sommerabend genossen mit einem Calpi oder 2 oder so 🙂 Das war diesmal auch ganz schön, sonst geht es mir wie Dir 🙂 Einen schönen Sonntag liebe Anna-Lena

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    • Anna-Lena schreibt:

      Wenn wir Glück haben, können wir den heutigen Abend noch mal draußen genießen, denn jetzt zum Abend kommt die Sonne.
      Hab einen schönen Wochenendausklang.
      Mit lieben Grüßen in den Süden,
      Anna-Lena

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  2. freidenkerin schreibt:

    Noch vor ein paar Jahren hatte ich wenig Hemmungen, was den Umgang mit alkoholischen Getränken betraf – ich wollte mir die Welt und das Alleinsein schön trinken. Inzwischen durfte ich feststellen, dass ich dergleichen nicht mehr nötig habe. Ich genieße gerne zum Essen ein Glas Wein, während des Kochens auch gelegentlich einen Cocktail, oder in geselliger Runde eine Halbe Bier – aber dann ist definitiv Schluss. Und ich fühle mich absolut gut dabei und sehr wohl in meiner Haut. 😉
    Herzliche Grüße!

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    • Anna-Lena schreibt:

      Alkohol löst keine Probleme, das ist bekannt, aber viele sind davon nicht abzubringen. Gut, dass du die Kurve rechtzeitig bekommen hast und heute genießen kannst.
      ich grüße dich herzlich zurück 😉

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  3. Frau Momo schreibt:

    Wir trinken beide überhaupt keinen Alkohol, insofern gibt es nie Probleme damit, wer noch fahren kann.
    Ich hab so lange keinen Alkohol mehr getrunken, ich wäre vermutlich nach einem halben Glas sturzhagelvoll 🙂
    Dir auch einen schönen Sonntag.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich trinke generell auch nicht viel und demzufolge vertrage ich auch wenig. Bier und harte Sachen mag ich überhaupt nicht . Habt ihr beide nie etwas getrunken? So etwas gibt es ja kaum noch. Wenn ich meine Schüler ansehe, wann die schon anfangen, wird mir angst und bange. Scheinbar ist eine Gesellschaft ohne Alkohol gar nicht mehr denkbar.
      Auch für euch einen schönen Restsonntag 🙂

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      • Frau Momo schreibt:

        Doch, aber Martin hat nach Jahren als Pfleger in der Psychiatrie genug Alkoholelend gesehen und mag ihn schon deshalb nicht und ich war einige Zeit mit einem trockenen Alkoholiker zusammen.
        Und ganz ehrlich, es lebt sich ganz wunderbar ohne.

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  4. rosadora schreibt:

    gute nacht und schöne grüsse
    rosadora

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  5. tonari schreibt:

    Wir wechseln uns meist ab bzw. besprechen vorher, wer das Gläschen Rotwein oder Bier trinken darf. Letzten Samstag hab ich es verflucht, die Fahrbereitschaft zu geben. Regen, dunkel, müde – eine schlechte Kombination bei Überlandfahrten.
    Und Du hast Recht, manchmal muss man aufpassen, nüchtern nicht die Spaßbremse zu geben 😉

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    • Anna-Lena schreibt:

      Regen, Dunkelheit und Müdigkeit, die Kombination finde ich auch sehr belastend, aber was will man machen?
      Da man nicht immer gleich gut drauf sein kann, ist eine Spaßbremse manchmal nicht zu vermeiden. Und wenn die Party nicht so dolle ist, kann man sie sich nicht einmal schön trinken :mrgreen:

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  6. Traveller schreibt:

    als „nüchterne Beobachterin“ kann man wohl sehr gut feststellen, wie der Alkohol – auch in vergleichbar geringen Mengen – das Verhalten der Menschen verändert
    und das bestärkt wahrscheinlich in der Einstellung: don’t drink and drive

    lieben Gruß in den Sonntag
    Uta

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    • Anna-Lena schreibt:

      Da sagst du ein wahres Wort, liebe Uta. Ich möchte nicht wissen, wie viele das nicht so genau nehmen.
      Liebe Grüße auch zu dir und danke für deine vielen lieben Kommentare.
      Ich hoffe, deine Urlaubserholung hält ganz lange an.

      Herzlich,
      Anna-Lena

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  7. monisertel schreibt:

    Alkohol und Autofahren ….für mich schließt das eine das andere aus!!! Da kenne ich keinen Spaß, entweder…oder. Mir geht es genau wie Dir, ich geniesse viel lieber einen kleinen „Schlummertrunk“ gemütlich daheim!:)
    Schönen Sonntag und lieben Gruß

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  8. Rana schreibt:

    Da wir am A.d. W. wohnen, kenne ich das Problem auch, wir wechseln uns ab, so kann man auch mal ein zweites Glas trinken. LG von Rana

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    • Anna-Lena schreibt:

      Somit teilen wir dasselbe Schicksal, liebe Rana.
      Gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.

      Schöne Restferientage. Ich habe noch zwei davon 😯

      Liebe Grüße zu dir !

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  9. dorosgedankenduene schreibt:

    Das Problem mit Wer fährt nachhause haben wir nicht, da wir beide keinen Führerschein haben. Also ist auf jeden Fall Taxi angesagt. Und ansonsten Alkohol, ich trinke gar nicht, weil ich es nicht mag, auch bei Feiern stosse ich dann halt mit O-Saft an. Mein Mann trinkt meistens seine 2 Gläser trockenen Weisswein (Diabetiker) und gut ist’s. Lustig sein geht auch ohne finde ich.
    Einen schönen Sonntag noch
    Doro

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  10. suebilderblog schreibt:

    Der Spruch ist gut!!! Anscheinend begnen mir bei meiner heutigen Blogrunde überall schöne Sprüche. Eskimoflips – das habe ich noch nie gehört *lach*.
    Autofahren und Alkohol das sehe ich genauso wie Du. Höchstens ein Glas Sekt zum Anfang oder ein Radler beim Essen, mehr aber auch nicht. Wir halten es genau so wie Ihr, meist fahre ich zurück und sollten wir beide einmal etwas trinken, dann laufen wir zurück (wenn es nicht zu weit ist) oder nehmen ein Taxi, denn bei uns sind die Bürgersteige noch früher hochgeklappt.
    Ich hätte allerdings nie gedacht, dass die Berliner S-Bahnsteige schon um Mitternacht hochgeklappt sind.

    So, nun muss ich schnell noch lesen, was sich sonst so bei Dir in den letzten Tagen getan hat.
    LG Susanne

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Susanne,
      in Berlin fahren die S-Bahnen länger, aber wir wohnen ein paar Kilometer hinter der Berliner Stadtgrenze im Umland und da ist es ab Mitternacht schwierig, wieder hin zu gelangen.
      Unsere Freunde leben größtenteils in Berlin und ab Stadtgrenze kann man gut mit der S-Bahn fahren, aber dahin muss man auch erst mal kommen.
      Den Begriff „Eskimoflip“ habe ich vor vielen Jahren auf Teneriffa gelernt, ich finde, er hat was 😆

      Hab einen schönen Restsonntag!
      Mit lieben Grüßen
      Anna-Lena

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  11. Brigitte schreibt:

    Ich trinke auf Festiviäten nie, nur Apfelschorle. Manchmal bin ich die Einzige, und der Signore, die keinen Alkohol trinken. Aber ich genieße immer, was dann so geschieht! Ein Gläschen Wein, das gönne ich mir, so 2 x im Jahr, das genügt mir.

    Apfelschorle 1/8 Apfelsaft, 7/8 Eskimoflip, sehr verträglich!

    Schönen Abend, Brigitte

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    • Anna-Lena schreibt:

      Apfelschorle trinke ich auch gerne. Daran kann man sich auch stundenlang erfreuen, gerade weil sie nicht zu süß ist, bei diesem Mischverhältnis.
      Dir auch einen schönen Restsonntag 😉

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  12. Mandy schreibt:

    Wie einige wissen, arbeite ich ja seit drei Tagen in einer betreuten Wohngruppe von Suchtkranken. Glaubt mir, wenn man da nur einen Tag gearbeitet hat, sieht man die Welt schon mit anderen Augen. Stellt euch mal vor – da gehe ich gestern am Nachmittag mit meinem Mann ins Kauf….d einkaufen und schaue in die Einkaufswägen anderer Menschen. Ich habe mich selbst dabei ertappt und musste den Kopf schütteln.
    Ich sehe es nun jeden Tag, was Alkohol anrichten kann. Manche leiden am Korsakow Syndrom, andere wiederum haben Leberkrebs, Speiseröhrenkrebs, Magen oder Darmkrebs. Sie haben zum Teil massive Anzeichen einer Demenz – man könnte auch lapidar sagen: sie haben sich das Hirn weggesoffen. Aber damit würde ich es mir zu einfach machen. Es ist alles viel komplexer.
    Was ich sagen möchte ist, dass ein Glas Wein noch lange keinen Alki macht. Und ich trinke auch gerne mal ein Glas Rotwein. Allerdings gibt es bei uns auch ganz klare Absprachen, wer bei einer Feier etwas trinkt oder nicht. Und niemals wird mit Alkohol Auto gefahren. Mein Mann war lange in der FFW und hat da so manches Alkoholopfer aus Autos befreien müssen. Auch so etwas prägt den Umgang mit Alkohol.

    Und was ich in der kurzen Zeit gelernt habe – Alkohol verändert nicht nur den Menschen, sondern auch seine Umwelt. In unserer WG lebt kein einziger Mensch, der noch eine Partnerin/er hat. Diese Beziehung sind alle zerbrochen – eben durch den flüssigen Teufel.

    Nachdenkliche Grüße, Mandy

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    • Frau Momo schreibt:

      Alkoholismus ist auch immer eine Familienkrankheit und die Angehörigen sind nicht selten entweder co-abhängig oder sie gehen halt. Oft auch gerade dann, wenn der Betroffene aufhört zu trinken. Dann sind sie nämlich in ihrer Co-Abhängigkeit bedroht. Ich bin auch so ein bißchen vom Fach 😉 Die Mechanismen sind komplex und wenn man mal näher dran ist, kriegt man in der Tat ein anderes Verhältnis dazu.

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      • Anna-Lena schreibt:

        Ganz schwierig sind auch die Möglichkeiten, jemanden davon abzubringen. Unmöglich, wenn derjenige es selbst nicht will. Jemanden dann aber zu verlassen, der sich nicht helfen lassen will, was als letzte Konsequenz aber meines Erachtens richtig ist, stelle ich mir hammerhart vor.

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  13. Gudrun schreibt:

    Autofahren und Alkohol gehörten bei mir noch nie zusammen. Es schloss sich aus. Mit der guten Laune, auch ohne Alkohol, hatte ich noch nie Probleme. Nur manchmal mit den alkoholschwangeren Gedanken mancher Leute. 😀

    Liebe Grüße von der Gudrun

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  14. Follygirl schreibt:

    Ich trinke eigentlich keinen Alkohol… und ganz ehrlich, ich mags nicht mehr…. ich mag auch keine angetrunkene Leute…
    LG und eine schöne Woche, Petra

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    • Anna-Lena schreibt:

      Leider birgt Alkohol ja auch die Gefahr, dass Menschen aggressiv werden, das kann ich auch nicht ab. Aber solange jemand lustig bleibt, kann das ganz amüsant sein.

      Volltrunkneheit ist mir auch ein Dorn im Auge und da sind Frauen manchmal schlimmer zu ertragen als Männer, aber das erlebe ich eigentlich so gut wie nie.

      Hab auch eine schöne Woche, liebe Petra.
      Herzlich,
      Anna-Lena

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  15. rundumkiel schreibt:

    Es ist wie es ist… Alkohol und Autofahren beträgt sich nicht. Aber ich kenne das auch – ich meine die Vorfreude auf den Gute-Nacht-Schluck…

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  16. Quer schreibt:

    Alles zu seiner Zeit, das ist schon so. Und das Fahren bei vollem Bewusstsein lohnt sich garantiert.
    Hab gute Stunden – so oder so!

    Mit lieben Nachferiengrüssen,
    Brigitte

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  17. bruni kantz schreibt:

    Es ist ein großes Problem… Da mein Mann ganz selten mal Alkohol trinkt, kann ich mir ein Gläschen Wein oder auch meinen geliebten Sekt mit Schuß (nicht nur O-Saft) immer mal genehmigen. Da wir eine Alkoholikerin in der Familie hatten, vergißt man aber nie mehr, was aus einem harmlosen Gläschen zu Anfang alles werden kann…
    Liebe Grüße zu Dir

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    • Anna-Lena schreibt:

      Wenn man diese Erfahrung machen musste, lernt man sicher, angemessen damit umzugehen.
      Wie meist überall im Leben heißt es auch hier: Maß halten – dann ist man sicher auf dem richtigen Weg 🙂

      Ich schicke dir liebe Grüße zurück ♥

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  18. buchstabenwiese schreibt:

    Lustig sein kann man ja auch ohne Alkohol, liebe Anna-Lena. Obwohl es manchmal wirklich nicht leicht ist, wenn man als Einziger nüchtern ist. 🙂
    Ich trinke mal gerne ein Glas Rotwein zum Essen oder mal ein Glas Sekt bei einer Feier. Das war es dann schon. Ich fahre dann aber nicht mehr. Ich vertrage nämlich nicht so viel. 🙂
    Und ich kann es gar nicht leiden, wenn es mir am nächsten Tag nicht gut geht. 🙂 Das haben wir wohl alle schon in jungen Jahren ausprobiert. 😉

    Liebe Grüße an dich,
    Martina

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  19. fred schreibt:

    Doch recht hast du Anna-Lena, die anderen sind dann dolle drauf, und man selber spürt beim Gegenüber wie er sich verändert, nicht immer zum guten 😉
    Also hier bei uns in Hamburg brauchst du kein Auto mehr, wie sind gut versorgt mit Bus und Bahn, geht ganz fix und man hat immer was zum glotzen…wenn man dann noch gucken und die richtige eigenen Haltestelle findet…hehehehe.

    Liebe Grüße. Fred

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    • Anna-Lena schreibt:

      Lieber Fred,

      das ist der Vorteil der Großstadt im Gegensatz zu unserer ländlichen Gegend.
      Die Orientierung sollte man natürlich nicht verlieren, besonders, wenn man sowieso einen schlechten Orientierungssinn hat – so wie ich 😆

      Liebe Grüße
      Anna-Lena

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  20. fred schreibt:

    Am Ende soll es heißen: wenn man dann noch gucken kann, so ist besser, wie sieht das andere denn aus, ist ja grausam 😦

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