Regierungsaufträge und andere Aufgaben

Ich finde, so langsam könnten sich unsere Herren und Damen mal wieder ihrem Regierungsauftrag zuwenden, anstatt weiterhin den Hauptunglaubwürdigen in einer Schar von Unglaubwürdigen zu suchen.

Die Probleme in diesem unserem Lande sind vielfältig. Und der Blick nach Libyen und in den Rest der arabischen Welt sollte nicht vergessen werden. Was dort als Völkermord bezeichnet wird, scheint nicht von solchem Interesse  zu sein, wie die Frage nach schmutziger Wäsche in den höchsten Regierungskreisen.

 

Und die Medien haben zwar gerade ein Winterloch, denkt man an den nicht endenden Winter, aber  die Fakten sind klar: der Doktortitel ist zu Recht aberkannt, der Rücktritt nicht erfolgt und weiteres Gesabber über K.T. bringt nun auch nicht weiter.

So langsam kann man es nicht mehr hören und sehen.

Meine Schüler wissen nun, was ‚abgeguttert‘ bedeutet und dass es neben dem Terminator‘ nun auch einen ‚Plagiator‘ gibt. Damit habe ich meinen Erziehungsauftarg erfüllt.

Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung, dachte ich, als mir die Bilder in den E-mail-Postkasten flatterten. Und ohne Gehässigkeit – sie haben was.

Leider ist mir die Quelle nicht bekannt. Bei Urheberrechtsverletzungen wendet euch bitte an meinen Rechtsverdreher.

Kommt gut ins wohlverdiente Wochenende

♥Liebe Grüße,

Anna-Lena♥

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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32 Antworten zu Regierungsaufträge und andere Aufgaben

  1. fudelchen schreibt:

    Du schreibst mir aus der Seele und ich dachte, dass ich mal wieder Ausnahme bin.
    Danke Anna Lena!!

    Herzlichst ♥ Marianne

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  2. freidenkerin schreibt:

    „Die Einstellung, es da draußen im Lande durchweg mit Idioten zu tun zu haben, gehört quasi zur Grundausstattung eines heutigen Politikers.“, habe ich grade eben im Fernsehen vernommen. Das lässt tief blicken…
    Liebe Grüße!

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  3. Helmut Maier schreibt:

    Ja, Glaubwürdigkeit ist so eine Sache …

    Liebe Grüße
    Helmut

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  4. Karl schreibt:

    nun, ich betrachte es ja aus der Ferne. Ein gefundenes Fressen für die Oppostion ist schon klar, aber langsam sollte doch Ruhe einkehren und die Arbeit Vorrang haben.
    Da der Titel nicht mit seiner Tätigkeit zusammenhängt muss er allein entscheiden wie er mit der Sache umgeht. Er hatte das Pech, dass es jetzt so leicht ist im Zeitalter des Internet etwas zu recherchieren. Ich weiß nicht, wenn man die Titel so mancher Damen und Herren der Regierung prüfen würde, ob sie alle so rein sind.
    Klauen von geistigem Eigentum ist strafbar (Urheberrecht) klar. Aber es gibt ja keinen finanziellen Vorteil durch die Schummellei.
    Klauen und Kopieren ist auch im täglichen Internetleben leider vorhanden.
    Ich persönlich kann ein Lied davon singen.
    Texte von mir wurden ganz unverschämt für die Produktion von Artikeln geklaut ohne mich zu fragen. Es war ein langer Prozess bis ich zu meinem Recht kam.
    Soweit nur wegen dem Klauen. Die Damen und Herren die sich jetzt so aufregen klauen vielleicht auch still und heimlich privat Gedichte, Fotos und Texte im Internet.
    Er ist erwischt worden, er hat Unrecht getan, er hat die Konsequenzen getragen, der Titel ist nicht an ein Amt gebunden, also…

    lg
    karl

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  5. Vivi schreibt:

    meine Kollegen hier haben mir bereits aus der Seele geschrieben, also stimme ich dem allen nur noch bei.
    wuensche dir ein schoenes Wochenende

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  6. rosadora schreibt:

    wir sollten unsere ehrfurcht vor dem dr. titel abschaffen, oder gleich die ganze titelei.
    in der schwei werden 1/3 aller dr. arbeiten gekauft. was solls also.
    dr. hin
    dr. her
    gar nicht mehr

    schönen tag
    rosadora

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Rosadora,

      das ist ein Vorschlag, den wir mal einbringen sollten. Und bei der Gelegenheit sollte das Beamtentum auch abgeschafft werden :-).

      Liebe Grüße ins Wochenende,
      Anna-Lena

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  7. Ralf schreibt:

    Hallo,
    ich habe es auch schon auf meinem Blog verfasst: er ist ein Betrüger und Betrug ist in Deutschland als Straftat zu werten. In der „freien Wirtschaft“ wäre ein ergaunerter Doktor nach dessen Aufdeckung „erledigt“ und würde nirgends mehr einen Job bekommen. Nur weil dieser „Ehrenmann“, der sogar „freiwillig“ auf seinen Doktortitel verzichtet (was wäre denn gewesen, es wäre nicht aufgedeckt worden?) politische Immunität besitzt, wird er anders behandelt als jeder „normal sterblicher“ Bürger?
    Soweit sind wir in dieser Bananenrepublik also schon?
    Mal abgesehen davon: die „Spende“ an die vergebende Uni haben doch auch wir Steuerzahler gezahlt, oder etwa nicht?
    Er würde „Größe“ zeigen, wenn er freiwillig zurücktritt. Aber das Politiker an ihren Stühlen kleben, haben wir ja auf „kleinerer“ Ebene in meiner Heimatstadt Duisburg auch erlebt- Stichwort „Loveparade“… 😦

    Schönes Wochenende,
    lG vom Ralf

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    • Anna-Lena schreibt:

      Lieber Ralf,

      der erschlichene Doltortitel ist kein Kavaliersdelikt, ohne Frage.
      Trotzdem bin ich nicht der Ansicht, dass er zurücktreten muss, denn Titel und seine Arbeit sind für mich nicht gleichrangig.

      Sollte ihm jedoch ein weiterer gravierender Fehler unterlaufen, wird ihm keine andere Wahl bleiben.

      LG ins Wochenende,
      Anna-Lena

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  8. Das der Titel weg ist ist ein logische Folge und so sollte es auch sein. Der Rest: also ich meine: Menschen machen Fehler. Es gibt soviel Lug, Trug etc auf der Welt… Grundsätzlich sagt man doch: jeder hat ne 2ten Chance verdient. Also auch Er.
    Ich finde die sollten sich jetzt da alle mal an die eigene Nase fassen, wer weiß was da so für Krummelleien zu finden wären und sich jetzt mal auf das Wesentliche wieder konzentrieren.
    Er muss sich halt jetzt nochmal mehr beweisen, dies hat er selbst zu verantworten.

    liebe Grüsse an dich
    Steffi

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  9. april schreibt:

    Vordergründig gesehen könnte man die Sache jetzt ruhen lassen, aber etwas tiefer gegraben geht es um Werte und Vorbildwirkung. Die Politiker sollten weiter ihre Arbeit tun, aber die Sache an sich ist schon eine Diskussion und ein Nachdenken wert. Dabei dürfen natürlich die akut wichtigen Sachen nicht in den Hintergrund treten.

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    • Anna-Lena schreibt:

      ‚Werte und Vorbildwirkung‘

      Sicher ein Argument, das in unserer heutigen Gesellschaft wichtiger denn je ist. Aber, liebe April, nenne mir einen unserer heutigen Politiker, der das verkörpert. Ich kann niemanden finden :-(.

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  10. AnnaFelicitas schreibt:

    Naja, so ganz untätig waren unsere Politiker nicht, wie das Tun und Treiben von Frau Aigner beweist … „Brüssel schafft die Nulltoleranz ab!“

    Alles Liebe
    Anna

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  11. WellnessDame schreibt:

    😆 Also, ich finde es sehr traurig zu sehen, dass bestimmte Politiker anscheinend universal eingesetzt werden. Bei uns wird zum Beispiel gegrassert was das Zeug hält. (Steuerhinterziehung als ehemaliger Finanzminister wird auch nicht wirklich als „schlimm“ erachtet)… Tja…
    Aber gottseidank gibt es schon die Grasser Faschingsmasken, das ist im Moment auch wirklich das Wichtigste… (ein zweites „tja“ erspare ich dir)!
    Alles Liebe dir!
    Die Martina

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  12. andrea2110 schreibt:

    Liebe Anna-Lena, lustige Bilder, danke für den Lacher und jetzt ist auch wirklich Schluss damit… nervt nämlich einfach nur noch, da hast Du recht… Angelegenheit erledigt. Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende Andrea

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  13. Frau Momo schreibt:

    Wer Gaddafi jahrzehntelang den Popo gepudert hat, hat natürlich jetzt ein Problem…. auch wenn Mister Westerwave sich jetzt zum Fighter for human rights auspielt. Wer´s ihm glaubt, hat selber Schuld.
    Mit KT hab ich zwar was gemeinsam (wir haben beide nur das 1. jur. Staatsexamen), aber ansonsten muß ich leider zumindest den Samstag opfern, um den schnöden Mammon zu verdienen. Aber dafür kann ich noch in den Spiegel gucken, auch wenn ich vermutlich deutlichst weniger Kohle auf dem Konto habe.
    Dir auch ein schönes Wochenende.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Frau Momo,

      wie kann es sein, dass sämtlichen Diktatoren jahrzehntelang die Füße geküsst werden, weil wirtschaftliche Interessen Vorrang haben und gewissen Verbrechern noch internationaler Schutz gewährleistet wird?

      Die Menschenrechte standen auf der Bewertungsskala immer ganz unten, das wissen wir aus vielen Ländern. Wenn das Kind vollends in den Brunnen gefallen ist, nutzen auch Embargos und Sanktionen nichts mehr.

      Hab einen nicht allzu stressigen Arbeitssamstag 😉

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  14. Brigitte schreibt:

    Ich finde auch, dass es langsam reicht. Wir wissen nun alle, was Sache ist, deswegen wird es auch nicht besser, wenn es noch 1000 mal erwähnt wird.

    Es gibt viel Wichtiges zu erledigen, denn es geschehen ja auch eben ganz schlimme Dinge. Und die Glaubwürdigkeit wird sich nicht steigern, wenn ständig die Arbeit liegen bleibt.

    Schönes Wochenende, Brigitte

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  15. katerwolf schreibt:

    liebe anna-lena,

    danke für die klaren und wahren worte!

    schönen samstag, katerwolf

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  16. skriptum schreibt:

    Die Bilder haben echt was und den Spott hat er sich ja nun redlich verdient. Insofern.

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  17. AnnaFelicitas schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    anscheinend funktioniert der Link, welchen ich in meinem obigen Kommentar hinterlegt habe, nicht. Ich würde ihn daher – wegen der Wichtigkeit des Themas – gern noch einmal einstellen: http://blog.campact.de/2011/02/brussel-schafft-die-nulltoleranz-ab/

    Vielen Dank für deine Unterstützung!

    Alles Liebe
    Anna

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  18. Anna-Lena schreibt:

    @all:

    Danke für eure zahlreichen und engagierten Kommentare zu diesem scheinbaren Endlosthema, das hoffentlich bald aus den Schlagzeilen verschwindet.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Anna-Lena

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  19. Himmelhoch schreibt:

    Anna-Lena, in Österreich gibt es ja den Ausspruch: „Ja, wenn er sonst nix is, dann nennen wir ihn eben Herrn Doktor“ – und genau soviel „Ehrerbietung“ sollte man diesem Titel zollen, zumal manche Promotionen reine Fleißarbeiten sind.
    Und tschüss sagt Clara aus der Computerfremde

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    • Anna-Lena schreibt:

      Das ist so wie mit dem Spruch:
      Wer nichts wird, wird Wirt :mrgreen:

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      • freidenkerin schreibt:

        … Und wer nichts ist und wer nichts kann,
        der geht zu Post und Bundesbahn…

        Natürlich sind viele Promotionen reine Fleißarbeiten, weil die nämlich in der Tat mit jeder Menge Fleiß und harter Arbeit zustande gekommen sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man/frau sich da mal eben an den Schreibtisch sitzt und solch ein zumeist gut fundiertes wissenschaftliches Werk einfach so aus dem Handgelenk schüttelt…

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        • Anna-Lena schreibt:

          Eine Bekannte von uns (Grundschullehrerein) hat sich für 5 Jahre aus dem Schuldienst freistellen lassen. In dieser Zeit hatte sie einen Lehrauftrag an der Uni und hat ihre Doktorarbeit geschrieben. Das ist harte Arbeit, ganz gewiss.

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  20. Traveller schreibt:

    *kicher* (wenn ich die Bilder sehen) – und was die Thematik angeht:
    ich kann’s auch nicht mehr hören

    wenn ich mir dagegen die Reaktion von Frau Käsmann nach ihrer Alkoholfahrt anschaue: die Frau hat Format !

    lieben Gruß
    Uta

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