Hallo Taxi

Eine bleierne Müdigkeit überfiel ihn, nachdem er sich in die Reihe der Taxen am Bahnhof Oranienburg eingereiht hatte. Das hektische Treiben auf dem Bahnhofsvorplatz und die Scharen von Schülerinnen und Schülern, die lärmend das gegenüberliegende Runge-Gymnasium verließen, konnten ihn nicht davon abhalten, für ein paar Minuten die Augen zu schließen und ein  kleines Nickerchen zu halten. Er hatte seinen Fahrgast am Oranienburger Schloss abgesetzt und hoffte, nicht leer nach Berlin zurückfahren zu müssen. Lange durfte er sich mit seinem Berliner Kennzeichen hier nicht aufhalten.

Er schreckte zusammen, als die hintere rechte Tür geöffnet wurde und ein Fahrgast mit einer schwarzen Reisetasche einstieg. Verstohlen blickte er kurz in den Rückspiegel, um sich zu vergewissern, dass ihn seine Sinne nicht getäuscht  hatten,  dann drehte er sich um. ‚Ein Pinguin’, schoss es ihm durch den Kopf. Obwohl er weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen war, machte sich eine leichte Nervosität breit. Mit Menschen dieser Gattung hatte er überhaupt keine Erfahrung, obwohl er seit seinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr Taxi fuhr.

Grüß Gott“, hörte er eine melodische Stimme aus dem hinteren Teil des Wagens.

Juten Tach auch“, antwortete er ihr. Er verabschiedete sich von seinem nicht gehaltenen Nickerchen und freute sich, dass er sich nun schnellstens auf den Weg machen konnte. Die Kollegen würden ihn wutentbrannt hupend verabschieden, wenn er sich mit seinem außergewöhnlichen Gast vor den anderen davonschlich. Aber sie hatte ihn auserwählt – warum auch immer – und er nahm das als besondere Fügung hin. Er, Lutze Steiner, achtundvierzig Jahre alt, ledig  und Taxifahrer aus Leidenschaft.

Wo soll et denn hinjehen?“

Nach Berlin, in die Budapester Straße“.

Da wären Sie aber schneller dran, wenn Sie mit dem Zug bis Bahnhof Zoo  und dann mit dem Bus 200 gefahren wären. Von hier aus ist das nicht billig.“

Ja, ich weiß, ich hätte so auch fahren sollen, aber ich möchte gern noch eine Stadtrundfahrt machen“. Schuldbewusst senkte sie den Blick, als erwarte sie von oben die Absolution.

Komischer Vogel’, dachte sich der Taxifahrer, rückte seine beige Baseballkappe gerade und fuhr, unter den düsteren  Blicken der Kollegen, die in der wärmenden Frühlingssonne mit einem Plastikbecher Kaffee an ihre Autotüren gelehnt standen und diskutierten, davon.

Woll’n Se wat Besonderes sehen?“, fragte er, mit Blick in den Rückspiegel.

Ja, ich würde gerne das Brandenburger Tor ohne die Mauer sehen und den Berliner Dom und den Reichstag. Ist das machbar?“

Klaro.“

 

Mittlerweile hatte er die ehemalige Polizeikaserne in Lehnitz erreicht und fuhr die endlos lange  Landstraße Richtung Summt lang.

Wo soll ich Sie in der Budapester Straße absetzen? Am Aquarium? Oder wollen Sie in den Zoo?“ Er biss sich auf die Lippen. Wenn sie den Spitznamen für Nonnen kannte, würde sie sich sicher beim Thema Zoo auf den Arm genommen fühlen. Plötzlich fielen ihm die vielen Witze über Nonnen ein, die er je gehört hatte, und er verkniff sich ein Lächeln. Er hatte weder mit dem lieben Gott noch mit der Kirche etwas am Hut. Aber dieses fremde Wesen übte eine gewisse Neugier auf ihn aus. Sein Fahrgast blickte interessiert aus dem Fenster und betrachtete die rechts und links von der Straße liegenden Bäume, deren sanftes Grün im Sonnenlicht besonders reizvoll aussah.

Ich möchte zum Schluss gerne zum Franziskus-Krankenhaus.“

Ach so.“ Er betrachtete sie im Rückspiegel. Er konnte nicht einschätzen, wie alt sie war.

In ihrem rosigen Gesicht, das trotz einiger Falten lebendig und jugendlich wirkte, strahlten zwei  tiefblaue Augen. Vor ihrem schwarzen Schleier leuchtete ein silbrig grauer Haaransatz.

Sie konnte Anfang fünfzig, aber auch Mitte sechzig oder sogar noch älter sein. Sie wirkte zeitlos und war als junge Frau sicher bildhübsch gewesen. Lutze Steiner  überlegte angestrengt, wie er sie in ein Gespräch verwickeln könnte. Das war sein Naturell, sich mit seinen Fahrgästen zu unterhalten und sich mit ihnen auszutauschen.

Sie sind doch hoffentlich nicht krank“, entfuhr es ihm. Das Gesicht, das sich ihm im Rückspiegel präsentierte, machte einen kerngesunden Eindruck.

Sie sind sehr mitfühlend“, antwortete sie und ihre Blicke trafen sich im Spiegel.

Nein, ich bin nicht krank, ich übernehme die Krankenhausleitung und löse die derzeitige Schwester Oberin ab.“

Dann ist ja allet jut. Ick heiße übrigens Lutz, meine Freunde nennen mich Lutze.“ Hätte er nicht beide Hände am Steuer, würde er ihr artig die Hand geben. So beschränkte er sich auf ein kurzes Zublinzeln im Rückspiegel.

Angenehm, Schwester Theodora.“

Erleichtert konzentrierte er sich nun auf die Autobahnauffahrt in Mühlenbeck, Richtung Pankow, von der fast täglich irgendwelche Unfallmeldungen in den Nachrichten zu hören waren.

Als hätte sie seine Gedanken erraten, begann sie zu erzählen, dass sie nach dem Mauerbau einmal in Berlin war und seitdem nie wieder. Nie hatte sie vergessen, wie sie fassungslos in West-Berlin vor dem von der DDR propagierten ‚Antifaschistischen Schutzwall’ stand, der das Leben so vieler Familien brutal zerstört hatte. Alles, was sie sonst über Berlin wusste, kannte sie aus Büchern, dem Fernsehen und aus Erzählungen ihrer Mitschwestern. Sie konnte sich noch gut an den Mauerfall erinnern und spürte noch heute die Gänsehaut auf ihren Armen, als sie mit ihren Mitschwestern die Berichterstattung im Mutterhaus der Franziskanerinnen im Emsland über den Bildschirm verfolgte. Vieles hatte sich seitdem in Berlin verändert und bevor sich die Klosterpforten wieder hinter ihr schlossen, wollte sie dieses veränderte und pulsierende Berlin sehen.

 

Det versteh ick. Ick bin übrijens en waschechter Berliner, im Prenzelberg jeborn, keener von denen, die nur ma gucken wolln, wat in de Hauptstadt so los ist. Aber da wohn ick nich mehr. Ick wohne nu in Tiergarten, ja nich weit vom Franziskus-Krankenhaus entfernt.“

Haben sie Familie?“, fragte Schwester  Theodora eher beiläufig.

Ne, det hab ick noch nich jeschafft. Wer will denn so eenen, der dauernd auf de Straße is? Außerdem halten mich meine Freunde für nich beziehungsfähig und haben mir schon prophezeit, dass ick wohl bis zur Schnabeltasse pubertieren werde.“

Er warf einen schnellen Blick in den Spiegel. Die zahlreichen Biere vom gestrigen Abend schwammen noch in seinen Tränensäcken herum und rasiert hatte er sich bereits seit drei Tagen nicht mehr. Er griff nach einem Kaugummi, denn er wollte nicht, dass die Duftwolke aus Bier und Döner Kebab mit viel Knoblauch in den hinteren Wagenraum entwich und der guten Schwester eine Übelkeit verursachte.

Na, da haben wir ja was gemeinsam. Ihre Brüder sind die Taxikollegen und meine Familie sind meine Mitschwestern.“

Wie isn det so im Kloster? Ick hab da echt keenen Plan.“

Erstaunt schaute Schwester Theodora in den Rückspiegel und traf seinen neugierigen, fast jungenhaften  Blick.

Ich bin mit achtzehn eingetreten und habe die letzten siebenunddreißig Jahre fast ausschließlich im Mutterhaus im Emsland als Krankenschwester gearbeitet. Zwischendurch war ich für fünf Jahre in einem Krankenhaus in Bombay. Für mich ist es das ideale Leben, ich habe noch keinen einzigen Tag davon bereut.“

Na bitte’, dachte er zufrieden, mit seiner altersmäßigen Einschätzung lag er nicht so ganz daneben.

Mittlerweile hatten sie den  Bezirk Prenzlauer Berg fast hinter sich. Vor ihnen ragte  imposant die Silhouette des  Fernsehturmes  am Alexanderplatz im Schein der Mittagssonne auf. Nun kam Lutze ins Schwärmen. In Berlin-Mitte kannte er sich aus, wie in seiner Westentasche.

Er liebte es, seinen Fahrgästen die Sehenswürdigkeiten Berlins nahezubringen, von deren Entstehung und geschichtlicher Entwicklung in den Wirren des Krieges zu erzählen, über ihre manchmal kuriose Nutzung in der DDR und ihre heutige Bedeutung für die Berliner.

 

Schwester Theodora saß fasziniert im Fond des Wagens und lauschte gebannt seinen Ausführungen. Jahrzehnte der geschichtlichen Entwicklung erstanden vor ihrem geistigen Auge. Das, was sie sich bereits an Wissen angeeignet hatte, verschmolz mit den Schilderungen ihres freundlichen Reiseführers und der Bildhaftigkeit der imposanten Bauwerke zu einem einheitlichen Ganzen.

Am Bahnhof Alexanderplatz konnte sie nicht mehr an sich halten.

Bitte, halten Sie an. Ich muss unbedingt ein paar Fotos machen.“

Lutze stoppte jäh seinen Redeschwall und suchte krampfhaft nach einer geeigneten Stelle, um anzuhalten, was inmitten der rollenden Blechlawinen und den ständigen Baustellen gar nicht einfach war. Aber ein Taxifahrer hatte bestimmte Narrenfreiheiten und hielt an Stellen, an denen es dem Otto-Normal-Autofahrer im Traume nicht einfallen würde. Und als Schwester Theodora mutig mit ihrer Digitalkamera und wehendem Schleier kurz aus dem Auto sprang, um das eine oder andere Objekt ihrer Begierde festzuhalten, staunten nicht wenige über dieses ungewohnte Straßenbild. Auch der Taxifahrer, der mittlerweile das Taxameter ausgestellt  und diese Fahrt für heute als seine tägliche gute Tat verbucht hatte, fragte sich die ganze Zeit, was Schwester Theodora mit einer Digitalkamera  wohl anfing.

Aber da saß sie auch schon wieder im Wagen und es konnte weitergehen.

Halt, bitte halten Sie an!“. Erneut war sie ausgestiegen und eilte zur Schlossbrücke, um von dort den Berliner Dom als protestantische Antwort auf den Petersdom in Rom zu fotografieren.

Nachdem sie das Hauptportal der Humboldt-Universität, die Staatsoper, den Bebelplatz und auch die grünliche Kuppel der Sankt Hedwig-Kathedrale, der Bischofskirche des Bistums Berlin, eingefangen hatte und sich strahlend wieder ins Auto setzte, fragte er sie direkt:

Gute Schwester, Sie wissen schon, dass man für Ihre Kamera normalerweise einen Computer benötigt, um sich die Fotos auch ansehen zu können?“

Schwester Theodora brach in ein herzerfrischendes Lachen aus.

Sie denken doch etwa nicht, dass für eine Nonne das Leben hinter den Klostermauern aufhört? Die moderne Technik hat auch vor der Klosterpforte nicht Halt gemacht. Eines meiner Hobbys ist das Fotografieren. Die Bilder verbinde ich in einer Powerpoint-Präsentation mit selbst geschriebenen Texten.“

Da blieb selbst dem Taxifahrer die sprichwörtliche Spucke weg. Sie und er wären ein ideales Gespann, ein gemeinsames Buch über Berlin zu erstellen. Er sah den Titel schon vor sich: ‚Die Nonne und der Taxifahrer’. Schwester Theodora riss ihn unsanft aus seinen Gedanken.

 

Sie sind der lebendige Reiseführer! Ich könnte Ihnen noch stundenlang zuhören…. Aber hier müssen wir unbedingt noch einmal halten.“ Ehe er sich versah, war sie bereits ausgestiegen. Er suchte einen richtigen Parkplatz, nahm Schwester Theodoras Reisetasche vom Rücksitz, packte sie in den Kofferraum, schloss das Auto ab und ging ihr entgegen.

Ich strapaziere Ihre Geduld sicher über alle Maßen?“  Sie schaute ihn fragend an.

Ne, det nicht. Aber erstens muss ick ma für kleene Taxifahrer und zweetens lade ich Sie jetzt uffn Kaffee ein, damit se mal an einem Moment verweilen können und det Janze och jenießen können. Einverstanden?“

Nur, wenn ich Sie einladen darf, wenn Sie mir schon so viel von Ihrer kostbaren Zeit opfern.“

Ooch jut“. Mit einem breiten Grinsen führte er sie zum Cafe Einstein.

Sie unterhielten sich so angeregt, dass sie nicht merkten, wie die Zeit verflog. Lutze offenbarte ihr, dass es kaum ein Buch über Berlin gab, das er nicht gelesen hatte. Sein Traum war es, ein eigenes Buch über Berlin zu schreiben, fernab der berühmten Sehenswürdigkeiten, einfach nur über Berlin und seine Menschen,  ihre einzigartige Mentalität und über  die verborgenen Ecken der Stadt, die kaum ein Tourist zu sehen bekommt.

Das ist eine wunderbare Idee, machen Sie das“, bestärkte Schwester Theodora ihn.

Im Jegensatz zu Ihnen hab ich keenen blassen Schimmer vom Fotografieren und von der Bedienung eines Computers“, setze er hilflos an.

Da machen Sie sich mal keine Sorgen, das kriegen wir schon hin. Und nun fahren wir weiter, wenn es Ihnen recht ist“. Sie warf der Kellnerin einen freundlichen Blick zu und gab ihr zu verstehen, dass sie gerne zahlen würde.

Das Brandenburger Tor mit seiner nahezu zweihundertjährigen Geschichte und der aufgesetzten Quadriga, die ebenfalls ein bewegtes Leben hinter sich hatte, lag in erreichbarer Entfernung.Wenn man Sie noch nicht im Kloster vermisst, schlage ich vor, laufen wir bis zum Brandenburger Tor und sie können Ihre Fotos schießen.“ Unterwegs machte er sie mit den Berliner Spitznamen einiger Sehenswürdigkeiten bekannt: von ‚Erichs Lampenladen’, von dem inzwischen nichts mehr zu sehen ist und der sich als ‚historischer Schrott’ einen Namen verdient hat, über den ‚Langen Lulatsch’ bis hin zur ‚Schwangeren Auster’ und der ‚Goldelse’. Die Bronzeskulptur der Viktoria mit ihrem Lorbeerkranz auf der Siegessäule leuchtete von Weitem im warmen Sonnenlicht.

Schwester Theodora war über alle Maßen begeistert und legte einen Schritt an den Tag, den Lutze kaum mithalten konnte. Sie fotografierte ununterbrochen das berühmteste Wahrzeichen Berlins, den Pariser Platz, von allen Seiten und das Hotel Adlon mit seinen internationalen Gästen im Foyer.

 

Zufrieden schlenderten sie eine Stunde später zur Taxe zurück, um den letzten Rest des Weges zum Franziskus-Krankenhaus zurückzulegen. Als sie an der roten Ampel Unter den Linden –  Ecke Wilhelmstraße anhielten, wurde die Beifahrertür aufgerissen und der Taxifahrer in seinen Ausführungen zu Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett  jäh unterbrochen.

 

Lutze schaute entsetzt auf die geöffnete Tür und wollte gerade etwas sagen, als ein engelähnliches Gesicht im Türrahmen erschien und aufgeregt fragte:

Bitte entschuldigen Sie, fahren Sie in Richtung Bahnhof Zoo?  Könnten Sie mich mitnehmen? Bitte, es ist ein Notfall.“

Um Himmels willen, steigen Sie ein“, antwortete Schwester Theodora spontan, „Was ist denn passiert?“

Der Taxifahrer schaute verwundert von Schwester Theodora zu einer jungen Frau, die schnell neben ihm Platz nahm und die Tür schloss. Die Ampel stand auf grün und er musste weiterfahren.

Er hatte noch nie erlebt, dass ein Fahrgast ungefragt an einer Ampel  dazu stieg. Das grenzte fast an Hausfriedensbruch! Aber scheinbar hatte er sowieso nichts zu melden, denn Schwester Theodora nahm das Zepter ganz in die Hand, während er sich nur am Lenkrad festhalten durfte. Sie reichte der völlig aufgelösten Frau eine kleine Flasche Selters nach vorne.

Kindchen, trinken Sie erst mal einen Schluck und dann erzählen Sie uns in aller Ruhe, was passiert ist.“

Dankbar nahm die junge Frau die Flasche und nahm einen kräftigen Schluck.

Sie war höchstens Anfang zwanzig, hatte eine makellos reine Haut und war gertenschlank. Ihre dunkelbraunen Augen blickten unruhig umher und die schwarzen Locken, die ihr zartes Gesicht umrahmten, gaben ihr den Anschein eines scheuen Rehs.

Bitte, entschuldigen Sie noch einmal, dass ich hier so hineingeplatzt bin, aber ich wusste mir keinen anderen Rat.“ Sie schaute Lutze scheu von der Seite an, als befürchte sie, an der nächsten Ecke wieder aussteigen zu müssen. Der jedoch schaute verkniffen geradeaus und verfluchte gerade, dass er sich nicht in diesem wunderschönen Gesicht vertiefen konnte, denn er musste seine Augen auf die Straße richten. Sie hatten nun das Brandenburger Tor umfahren und auf der Straße war der Teufel los. Auto an Auto, Touristen vor dem Reichstag, Menschen an den Gedenktafeln derer, die bei der Flucht über die Mauer erschossen worden waren, Touristen, die sich das Brandenburger Tor von der westlichen Seite Berlins ohne die Mauer anschauten, Menschengrüppchen mit Fotoapparaten, Reisebusse an den Seiten der Straße des 17. Juni – jeden Tag das gleiche Bild.

Schon jut, aber sajen Se mir, wo Se eigentlich hin müssen? Ick will ja nicht umsonst spazieren fahren.“

Die junge Frau war inzwischen etwas ruhiger geworden. Der Verkehr floss und wenn kein weiterer Stau dazu kam, würde sich ihr Problem lösen.

Ich muss zur Universität der Künste, so schnell wie möglich. In zwanzig  Minuten beginnt meine Musikprüfung. Ein Bus kam gar nicht und der nächste hatte bereits Verspätung. Da bin ich unruhig geworden. Als ich Sie an der Ampel gesehen habe, kamen Sie mir vor wie ein rettender Engel. Wenn ich die Prüfung verpasse, habe ich ein ganzes Semester verloren.“

Dann halten Se sich man jut fest, meine Damen, ick jeb jetzt etwas Stoff.“

Während er sein Taxi geschickt über den  stark befahrenen 17. Juni steuerte, unterhielten sich Schwester Theodora und die junge Frau angeregt über Beethovens fünftes Klavierkonzert, Adagio un poco mosso, Rondo und Allegro. Er verstand im buchstäblichen Sinn nur Bahnhof. Seine Beifahrerin gestikulierte mit beiden Händen und bewegte ihre Finger, als säße sie bereits am Klavier.

Wir sind ja fast da“, entfuhr es der jungen Frau. Sie kramte umständlich in ihrer Handtasche, zog zwei Geldscheine heraus und legte sie auf das Armaturenbrett. Freundlich  wandte sie sich um und verabschiedete sich von Schwester Theodora, die ihr überschwänglich Gottes reichsten Segen und eine gute Prüfung wünschte. Bevor sie ausstieg, drückte sie Lutze einen warmen Kuss auf die Wange, bedankte sich noch einmal und versicherte ihm, dass er der netteste Taxifahrer Berlins sei. Bevor sie die Beifahrertür zuschlug, erschien ihr brauner Lockenkopf noch einmal in der Tür.

Am Samstag  gebe ich ein Klavierkonzert im Rathaus Schöneberg, neunzehn Uhr,  Willi-Brandt-Saal. Ich lade Sie beide dazu herzlich ein und könnte mich für meinen Überfall wenigstens revanchieren. Und nun halten Sie mir bitte die Daumen.“. Ohne eine Antwort abzuwarten, ließ sie die Autotür zufallen.

Ein ausgesprochen nettes Wesen“, bemerkte Schwester Theodora und winkte der nervösen Studentin ermutigend  hinterher.

Lutze, der froh war, dass er mit Schwester Theodora wieder allein war, versuchte den Faden ihres unterbrochenen Gespräches wieder aufzunehmen. Schwester Theodora jedoch war mit ihren Augen wie gefesselt auf der Hardenbergstraße und hatte ihre Digitalkamera schon wieder in der Hand.

Wissen Sie, wohin ich unbedingt noch möchte?“ Ihr Blick war geradeaus gerichtet.

Ick kann’s mir denken“, erwiderte er mit Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche,  fuhr auf den Bahnhofsvorplatz und parkte sein Taxi ein.

Da jeh’n wa lieber per pedes hin, sonst sehen Sie ja nicht jenug. Von dort ist es nicht weit zu Ihrem neuen Zuhause. Aber ick zeich Ihnen vorher noch wat anderet.“

Schwester Theodora folgte ihm durch die Bahnhofshalle, in der es von Reisenden nur so wimmelte. Pärchen lagen sich in den Armen, die einen verabschiedeten sich, die nächsten begrüßten sich und waren froh, wieder zusammen zu sein. Familien mit Koffern und Kindern studierten die Anzeigetafeln. In den Geschäften, in denen es Zeitungen, Reiseproviant oder Süßwaren  zu kaufen gab, herrschte hektischer Betrieb. Eine Streife der Schutzpolizei durchquerte die Halle und achtete darauf, dass sich kein Obdachloser in der Bahnhofshalle herumtrieb und Reisende belästigte.

Am Ausgang zur Jebensstraße saßen oder standen sie herum: Obdachlose, Alkoholiker und Stricher auf der Suche nach Freiern  und all die, die keinen festen Boden mehr unter den Füßen hatten. Diese Menschen der Gesellschaft gehörten seit Jahrzehnten auch zum Berliner Stadtbild und zum Bahnhof Zoo.

Dort drüben ist die Bahnhofsmission, die sich auch derer annimmt, die oft nicht wissen, wo sie die Nacht verbringen sollen“, erklärte Lutze.

Ich weiß über die großartige Arbeit der Bahnhofsmission Bescheid. Oftmals kommen diese Menschen auch zu meinen Mitschwestern ins Krankenhaus, in der Hoffnung auf menschliche und medizinische Hilfe. Lassen Sie uns kurz hineingehen, ich werde mich bei dieser Gelegenheit vorstellen.“

Die zwei  diensthabenden Damen der Bahnhofsmission betrachteten die beiden Ankömmlinge erst skeptisch, luden sie dann aber freundlich in das Dienstzimmer zu einer Tasse Kaffee ein.

Schwester Theodora stellte sich vor und bot bei Problemen sogleich ihre Hilfe an. Schließlich seien sie ja beinahe Nachbarn und dem Dienst am Menschen in ähnlicher Weise verpflichtet.

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche hatte es Schwester Theodora angetan. Sie schoss zahlreiche Fotos von innen und außen, fing das rege Treiben am Breitscheidplatz  rund um den Weltkugelbrunnen ein und plapperte wie ein Wasserfall.

Lutze amüsierte sich innerlich. Seine Vorstellungen über Ordensschwestern hatten sich grundlegend gewandelt. In Schwester Theodora erlebte er das lebendige Beispiel einer Nonne, die selbst im Kloster mit beiden Beinen im realen Leben stand. Sie war ein Mensch, mit dem man die sprichwörtlichen Pferde stehlen konnte, die mit offenen Augen  und Ohren durchs Leben ging. Es tat ihm ein wenig leid, dass sich ihre Wege bald trennen würden. Er hatte das Gefühl, sie in der neuen Welt, in der sie nun leben würde, beschützen zu müssen. Als hätte sie seine Gedanken erraten, schaute sie ihn auf dem Rückweg zur Taxe an und sagte lächelnd:

Ohne Sie wäre mir der Start in dieser neuen, lebendigen Stadt schwer gefallen. Sie haben mich so herzlich aufgenommen und mir in den letzten Stunden eine ganz neue Welt eröffnet. Ich habe das Gefühl, schon wirklich angekommen zu sein und das habe ich nur Ihnen zu verdanken.“

Lutze fühlte, wie er vor Freude leicht errötete.

Sie haben mich aber auch um einije Erfahrungen bereichert. Mit Menschen Ihrer Art hatte ick noch nie zu tun. Und dafür danke ick Ihnen.“

Haben Sie eine Visitenkarte für mich? Ich rufe Sie an, wenn ich die Bilder fertig habe. Dann besuchen Sie mich und wir überlegen gemeinsam, wie wir aus Ihren Kenntnissen und meinen bescheidenen Fotos ein gemeinsames Projekt erstellen können. Was halten Sie davon?“

Dat wäre janz große Klasse!“ Er reichte ihr seine Visitenkarte in den Fond.

Sie hatten das Franziskus-Krankenhaus erreicht. Lutze reichte ihr die Reisetasche aus dem Kofferraum und eine Weile diskutierten sie heftig herum. Er wollte von Schwester Theodora kein Geld annehmen, sie bestand darauf. Sie einigten sich auf eine komplette Tankfüllung.

Sie reichte ihm die Hand.

Auf Wiedersehen, bis Samstag. Ich rufe Sie an, ob ich Zeit habe.“

Wieso bis Samstag?“, fragte Lutz verdattert.

Wir sind ins Konzert eingeladen, schon vergessen? Sie wollen die junge Studentin doch nicht enttäuschen, nachdem sie uns so herzlich gebeten hat zu kommen.“

Natürlich nicht. Wenn et sich einrichten lässt, begleite ick Sie jerne“, antwortete er schnell.

Er machte sich absolut nichts aus klassischer Musik, aber die Aussicht, die junge Frau wiederzusehen, übte einen besonderen Reiz auf ihn aus. Und er könnte Schwester Theodora wieder ein Stück von Berlin näher bringen.

Sie verabschiedeten sich voneinander. Es war ein ganz besonderer Tag – für beide.

©Anna-Lena in „Kirschmundgeflüster“, 2009

*****

Einige werden sich sicher erinnern, dass diese Geschichte schon einmal in Fortsetzungen gepostet war. Mit einigen neuen Fotos habe ich sie noch einmal eingestellt. Ich bin mittelprächtig beschäftigt,  ich bin viel unterwegs und  wir renovieren.

 

Habt allseits ein wunderbares Wochenende!

Mit lieben Grüßen

Anna-Lena

Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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34 Antworten zu Hallo Taxi

  1. Sigrid schreibt:

    Eine wundrbare Kurzgeschichte. Ich habe sie heute zum ersten mal gelesen.
    „Viel Spaß“ beim Renovieren!

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  2. Karl schreibt:

    meine Lieblingsgeschichte aus dem Buch 🙂 herrlich!
    liebe Grüße,
    Karl

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  3. ELsa schreibt:

    Ah, auch eine Taxigeschichte 😉

    Ich hab das sehr genossen, danke dafür, liebe Anna-Lena!

    Liebe Grüße
    ELsa

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  4. Jouir la vie schreibt:

    Einfach nur Klasse! Eine echte Gaby Bessen!

    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

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  5. Vivi schreibt:

    ich habe sie auch zum ersten Mal gelesen und konnte gar nicht mehr aufhoeren. Du schreibst sehr lebending und interessant und man kann sich so schoen hinein vertiefen. Wunderbar und ich dank dir schoen

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  6. bruni kantz schreibt:

    Es ist eine meiner Lieblingsgeschichten, liebe Anna-Lena. Natürlich habe ich sie gleich wiedererkannt, das wäre ja gelacht!
    Viel Spaß beim Renovieren und vergeßt die Pausen nicht!
    Lieber Gruß vn Bruni

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  7. GZi schreibt:

    Mir gefiel sie in dem Buch schon so gut! Hab sie gern noch einmal gelesen – so herzerfrischend und es zeigt, was man alles erleben kann/könnte, wenn man nur offen für Neues ist! Danke – und ein schönes Wochenende!

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  8. Elisabeth schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    danke für die schöne Rundreise durch Berlin! 🙂 Mit so netter Begleitung macht es Spaß…
    Renovieren… das tu ich auch schon seit drei Wochen – es wird, seit MO hab ich wieder Internet-Anschluss, nur in meinen Blog-admin komme ich seit gestern nicht mehr ein… es wird 🙂 trotzdem ein schönes Wochenende 🙂

    Alles Liebe und Gute für euch, Elisabeth

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  9. Coralita schreibt:

    Taxifahrer sind dufte!
    🙂

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  10. Ocean schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    was für eine wundervolle Geschichte – sowas liebe ich ! scheinbar zufällige Begegnungen, die sich dann als so bedeutend erweisen. Du schreibst ganz, ganz super und mitreißend !

    „Puppet on a string“ ..das Foto ist aber auch klasse 😉

    Ich wünsch dir gutes Schaffen bei allem und auch erholsame Stunden dabei ..ganz liebe Grüsse an dich,
    Ocean

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  11. april schreibt:

    Ich habe die Geschichte mit Vergnügen gelesen. Ein sehr gute Idee, auch uns Berlin auf diese Art näherzubringen.

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  12. Himmelhoch schreibt:

    Gaby, ich kann mich gar nicht erinnern, im Buch Fotos gesehen zu haben, an den wunderbaren Inhalt konnte ich mich „fast wörtlich“ erinnern. Diese Geschichte ist eine schöne Stadtführung und für alle, die nächste Woche als Gäste nach Belrin kommen, eine gute Vorbereitung.
    Lustig ist ja, dass wir „Normalos“ so oft denken, die mit Schleier oder in „Kirchenuniform“ sind ferner vom Leben und der Technik als wir, dabei fahren sie genau so sicher Auto und alles andere auch, bis zu den kompliziertesten Handys.
    Gutes Gelingen und Gruß an GöGa ganz herzlich von mir

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  13. piri schreibt:

    Schön! So fahre ich gerne Taxi …

    ein herzliches Grüß Gott ins Wochenende schickt dir Petra

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  14. Gedankenkruemel schreibt:

    Eine sehr schöne Geschichte.
    ich freu mich schon vieles wiederzusehen.

    Danke dir auch ein schönes Wochenende

    Herzlichst, Elke

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  15. Frau Momo schreibt:

    Eine wunderbare Geschichte, die ich auch zum ersten Mal lesen durfte. Da kocht mein Ärger von heute etwas runter.
    Euch auch ein schönes Wochenende!

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  16. Pusteblume schreibt:

    Normalerweise klicke ich mich bei so langen Posts meist weiter, weil mir dazu bei all den vielen Blogs in meiner Leseliste meist die Zeit fehlt. Bei Dir habe ich angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Eine wunderschöne, bebilderte Kurzgeschichte, ich habe sie mit Genuss gelesen. Danke dafür.

    Ein schönes Wochenende und nicht zu viel Renovierungsstress
    wünscht Dir Susanne

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  17. Eine wunderbare Geschichte, vielen herzlichen Dank … mit Lutze würde ich auch sehr gerne durch Berlin fahren … gutes Gelingen beim Renovieren …
    herzliche Grüße
    Doris

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  18. Ist ja auch eine Tour zum „Nachfahren“ – und auch noch so schön bebildert! Den Taxifahrer sah ich bildlich vor mir. LG und stressfreies Renovieren Rana

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  19. Anna-Lena schreibt:

    @all Ihr Lieben!

    ich freue mich, dass Euch meine Taxi-Geschichte gefällt. Viele der von mir erwähnten Sehenswürdigkeiten habe ich am Mittwoch mit Martina erneut besucht und neu abgelichtet.

    Und für die, die am nächsten Wochenende zum Bloggertreffen kommen, soll es ein kleines Leckerchen zum Schmackhaftmachen sein, wie Clara schon richtig bemerkte.

    Ansonsten geht es mit der Renovierung voran. Der Herr des Hauses hat gemalert und liegt nun völlig platt auf dem Sofa, die Frau des Hauses hat assisitiert oder auch geputzt und die Dackel des Hauses verarbeiten gerade schlafend ihr Trauma von heute Morgen: Untersuchung beim Tierarzt, jährliche Spritze und die neue „TÜV-Plakette“. Für Cara bedeutet Autofahren immer ganz großen Stress und Marci springt vor Freude fast ins Lenkrad.

    Ein aufregender Tag für uns alle.
    Mit lieben Grüßen
    Anna-Lena

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  20. Traveller schreibt:

    eine der schönsten Geschichten in deinem Buch, Anna-Lena

    ich wünsche euch fröhliches Renovieren, ihr werdet das Ergebnis genießen (ich spreche aus frischer Erfahrung)

    lieben Gruß
    Uta

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  21. Mamü schreibt:

    Wunderschön, liebe Anna-Lena. So herrlich lebendig. Man sieht die Nonne und den Taxifahrer fast vor sich. 🙂
    Ich erinnere mich, dass du mir von der Geschichte erzählt hast. 🙂
    Und das Foto vom Brandenburger Tor ist echt klasse geworden. Genau so hat es am Mittwoch dort ausgesehen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

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  22. Mamü schreibt:

    Ach so, sag mal, der Header, ist der auch von Mittwoch? Du sagtest da was von „Das wäre auch ein Foto für den Header“. 🙂
    Sieht gut aus.

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Martina,

      schön, dass Ihr gut zu Hause gelandet seid :-).
      Ja, das Headerbild ist vom Mittwoch. Und dank deines Besuches konnte ich mal wieder ein paar Fotos bei tollen Lichtverhältnissen machen. Das Glück hat man ja leider nicht immer. Aber wenn Engel reisen … ;-).

      Liebe Grüße an Euch drei.

      Anna-Lena

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  23. freidenkerin schreibt:

    Wunderschöne Geschichte! 🙂

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  24. Emily schreibt:

    Ich war wie gefesselt. Die hast du wunderschön geschrieben 😀

    Dir noch ganz viel Erfolg und Spaß bei der Renovierung!

    Liebe Grüße,
    Emily

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  25. dieWasserfrau schreibt:

    Danke für das Näherbringen von Berlin, was ein Pinguin ist, habe ich im Verlauf der Geschichte mitbekommen *lach*. Das ist schön, wenn solche Begegnungen Vorurteile abbauen und uns zeigen wie viel Gemeinsames wir alle doch haben.
    Liebe Grüsse in Deinen Sonntag und gute Erholung vom Renovieren
    Elfe

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    • Anna-Lena schreibt:

      Die Bezeichnung ‚Pinguin‘ für eine Ordensfrau ist schon sehr alt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man früher nur einen Teil des Gesichtes sah. Die Stirn war von einem steifen Stirnband bedeckt, an das der Schleier angeheftet war.
      Heute gibt es viele Orden, in denen Schwestern und Brüder Zivilkleidung tragen.

      Woher ich das alles weiß? Vier Jahre Klosterschule in frühen Jahren waren sehr lehrreich für mich :-).

      Liebe Grüße in deinen Sonntag ;-).

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  26. tonari schreibt:

    Und schon hab ich für kommenden Samstag eine Stadtführerin gefunden 😉

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  27. Pingback: Hallo Taxi | Anna-Lenas Lesestübchen

  28. ahora schreibt:

    Danke für die Story. Ich hatte sie schon einmal gelesen. Aber mir hat es Saß gemacht, mich wieder an die Einzelheiten zu erinnern.
    Liebe Grüße
    Barbara
    Wenn ich hier selten vorbei komme, hat das nichts mit meiner fehlenden Sympathie für Dich zu tun.
    Ich schaffe im Moment zeitlich nur hin und wieder alle Blogfreunde zu besuchen.
    Lass es Dir gut gehen, Anna-Lena.

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  29. Pingback: Von Giftmischern, Weihnachtsmärkten und Parkhäusern « Anna-Lenas Lesestübchen

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