Das Ende der Schulzeit

Schulabschluss

Die letzte Hürde ist genommen,
ich fühl’ mich vollständig benommen.

Im Kopf eine grenzenlose  Leere,
als wenn nie etwas drin gewesen wäre.

Wie eine Zitrone ausgepresst,
die Kleidung von Angstschweiß ganz durchnässt.

Ich habe das Beste gegeben
als Startschuss für mein weiteres Leben.

Bisher kann ich es gar nicht  fassen,
doch das Ergebnis kann sich sehen lassen!

© Anna-Lena



Über siebzig Schülerinnen und Schüler unserer Abiturstufe haben das Abitur geschafft. Sieben davon mit einer eins vor dem Komma, eine Leistung, die sich sehen lassen kann.
Es waren harte Zeiten, für die Schüler, aber auch für uns Lehrkräfte. Um so schöner war der abschließende Abiturball. Strahlende Gesichter, elegant gekleidete junge Erwachsene, die ihre Schullaufbahn beendet haben und ihren Weg nun ohne uns weiter gehen.
Bei so einer Feier kommen die Gedanken an die Jahre, die man mit ihnen gemeinsam verbracht hat, die Höhen und Tiefen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Trennendes und Verbindendes.

So manche Träne des Abschieds ist trotz des großen Glücks geflossen. Besonders schön empfand ich, viele Ehemalige vom letzten Jahrgang zu treffen oder andere, die vorher schon abgegangen waren, weil sie die Ausbildungsmöglichkeit bekamen, die sie sich erhofft hatten.
Wenn SchülerInnen und Schüler gern zu ihren Wurzeln zurück kehren, dann ist das auch für uns Lehrkräfte immer eine große Freude,
Es ist bedeutend stiller im großen Schulhaus, seit die „Großen“ weg sind.

Gestern haben wir unsere vier zehnten Klassen verabschiedet, die ihre Schulabschlüsse geschafft haben. Eine Klasse davon ist meine.
Vier Jahre haben wir zusammen verbracht, schwere Jahre und harte Jahre. Ein quirliger Haufen, den zu bändigen so manche Dompteurleistung erforderte.. Durch die Wirren der Pubertät begleitet, reiften sie so langsam heran, die einen schneller, die anderen langsamer. Aber es gab auch immer wieder Highlights. Vielleicht erinnert Ihr Euch über meinen Bericht unserer Klassenfahrt im vergangenen Oktober. Seitdem hat die Klasse sich gefunden und ich hoffe, die entstandenen Freundschaften halten lange.

Obwohl mehrere die Qualifikation zur Oberstufe erreicht haben, werden nur drei von siebenundzwanzig an unserer Schule bleiben. Manche gehen an ein Oberstufenzentrum und machen ein Fachabitur. Viele haben erfreulicherweise eine Lehrstelle, auf die sie sich freuen und fünf werden die zehnte Klasse bei uns wiederholen, um im nächsten Jahr einen besseren
Abschluss zu erreichen.

Es war eine schöne Zeit mit meinen Rackern, wenn sie auch die ersten grauen Haare gefordert hat. Die Zusammenarbeit mit den meisten Eltern war sehr gut, was nicht immer selbstverständlich ist. Auch unter den Eltern haben sich freundschaftliche Kontakte entwickelt. Unsere private Abschiedsfeier haben wir am vergangenen Samstag im Garten von Eltern gefeiert. Einige Mütter hatten ein Buffet vorbereitet und fast alle Schülerinnen und Schüler haben in Zelten im Garten übernachtet (sofern sie überhaupt zum Schlafen kamen), nachdem sich die Eltern und irgendwann auch wir zwei Klassenlehrerinnen verabschiedet hatten.

Eine Ära von vier Jahren ist gestern zu Ende gegangen, mit vielen lachenden und weinenden Augen. Sie werden mir fehlen.

c/Anna-Lena

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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33 Antworten zu Das Ende der Schulzeit

  1. freidenkerin schreibt:

    Dann erhol‘ dich gut und reichlich! Wünsche dir von Herzen schöne und ungetrübte Ferien! 😀

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  2. Quer schreibt:

    Glückwunsch an euch alle! Alles Gute für die kommenden Jahre – und vor allem: eine wohlverdiente Urlaubszeit wünscht dir und deiner jugendlichen Runde
    Brigitte

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  3. rosadora schreibt:

    DA MÖCHTE ICH DOCH ALLEN GRATULIEREN. ER IST HEUTZUTAGE JA NICHT STRESSLOS ZU ERREICHEN – EIN GUTER SCHULABSCHLUSS. ICH BIN SICHER, DU, ANNA-LENA, KONNTEST DEINE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN ZUM LERNEN BEWEGEN MIT DEINER BEGEISTERUNG UND MANCHES ERLEBENSWERTES AN IHRE SCHULZEIT ZURÜCKDENKEN LASSEN.

    JA, UND NUN DIE FERIEN. DAS MUSS DOCH ERSTMAL SEIN WIE EINE BEFREIUNG VON DER TÄGLICHEN PFLICHT. GENIESSE DEINE FREIE ZEIT…

    ROSADORA

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  4. chinomso schreibt:

    Das klingt nach Freude, Zufriedenheit und Wehmut. Aber schön, dass es ist wie es ist.

    Die Mädels sehen teilweise aus wie Bräute. Sehr elegant jedenfalls. Und die jungen Männer scheinen sicher auch irgendwie verkleidet. Du kannst das besser beurteilen, weil du sie in Alltagsklamotten kennst.

    Ich bin anderer Meinung als Rosadora. Ich glaube, das Abi oder einen anderen guten Schulabschluß zu machen war zu keiner Zeit stressfrei. Das war und ist immer Anerkennung wert, denn es kostet(e) Biß und Durchhaltevermögen. Aber die Mühe lohnt sich auf alle Fälle.

    Liebe Anna-Lena, dir wünsche ich dann ab Mittwoch ganz tolle Ferien.

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  5. april schreibt:

    Sehr schön, wenn man so eine positive Abschiedsbilanz ziehen kann. Jetzt hast du dir auch die Ferien und Erholung verdient.
    Liebe Grüße,
    Ingrid

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  6. Wenn diese Schulzeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende geht, dann zeigt dass doch, dass Schüler und Lehrer eine gute Zeit miteinanander hatten. Für mich ist das fast vergleichbar mit einer Ehe auf Zeit, und in der Ehe gibt es auch nicht immer nur gute Zeiten. Und wenn dann sogar „ehemalige“ Schüler zur Feier kommen zeigt es doch deutlich, dass man sich noch verbunden fühlt. Das ist doch sicherlich ein gutes Gefühl. Ich wünsche dir eine wunderschöne Ferienzeit.
    Herzliche Grüße
    Doris

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  7. Jouir la vie schreibt:

    Solche harmonischen Schulabschlüsse, vor allem wenn man ein so positives Resümee ziehen kann, ja, sie sind nicht nur toll und immer wiederkehrend wünschenswert, sie machen auch Hoffnung. Sie nähren die Hoffnung in eine Jugend, die oftmals „verteufelt“, nicht verstanden und wenig beachtet, aus dem Weg einer Geschlossenheit in die Welt entlassen, geschickt wird. Ausgestattet mit dem bestmöglichen Wissen der Schule werden sie nun, kommend aus einer reglementierten Welt, in eine neue, ebenfalls allen Regeln unterliegenden geschickt und ihren Weg gehen, müssen.
    Zu hoffen bleibt, dass die eingelegte Saat schon bald aufgeht und Früchte trägt, damit möglichst viel erlentes pädagigische Gut in ihre für sie neue Welt der Verantwortung und Eigenständigkeit getragen wird.
    Mir persönlich gibt jeder Abschlußball, jede auch kleine Feier der Verabschiedung von Schülern Hoffnung, dass gut trainiertes Wissen durch unsere Schulen irgendwann in naher Zukunft allen Menschen, der Umwelt und der Natur zugute kommt.
    Lehrkräften, wie Du eine bist, ihnen sei gedankt für für die verantwortungsvolle Aufgabe der Begleitung, die weit über die der elterlichen Erziehung hinausgeht.
    Eine Bildungsreform, wie sie seit Jahrzehnten in gleicher Art und Weise um antiquarische Neuerungen geführt wird, die bedarf es meiner Meinung nach nicht. Vielmehr muß in erster Linie das Engagement der Pädagogen gefördert werden, die Bereitschaft und Freude an Weitergabe der Lehre mit an oberster Stelle stehen.
    Es braucht mehr Lehrkräfte, wie Du eine bist, die an der Begeisterung über das Ergebnis teilhaben lässt, durch eine so lebendige Berichterstattung…

    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

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  8. Brigitte schreibt:

    Kvelli hat schon in Worte gefasst, was ich auch sagen wollte!

    Unvergesslich für jeden von uns, der Schulabschluss, die Abschlussfeier!

    Wenn so viele eine Eins vor dem Komma hatten, dann ist das ein guter Jahrgang gewesen. Mit der guten Unterstützung von Lehrkräften und von Eltern, vor allem aber durch den Einsatz der Jugendlichen oder jungen Erwachsenen selber.

    Da kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch allen! Habt ihr toll gemacht!

    Lieben Gruss, Brigitte

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  9. esmee schreibt:

    Eine tolle Bilanz. Da sind die Ferien absolut verdient. Also mache den Kopf frei und stärke Dich gut für die nächste Runde. Einen tollen Urlaub und allen Absolventen einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt.
    LG esmee

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  10. GZi schreibt:

    Wunderbar Dein Schulabschluss-Bericht… ich war nur zweimal noch am meinen Schulen… auf dem einen war ich bis nach der 11ten Klasse und fand es schrecklich. Später hatte ich beruflich mit dem Direktor zu tun, weil er Vorsitzender des Philologenverbands SH war, den die Agentur betreute, in der ich arbeitete. Abitur habe ich auf einem Internat gemacht. 1 Jahr nach mir machte ein Freund Abi, so fuhr ich noch mal hin. Später dann nach vielen Jahren, weil eine Freundin in der Nähe wohnt. Es war trostlos…

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    • Anna-Lena schreibt:

      Ich war auch bis zur 10. Klasse in einem Internat in Holland und habe noch heute einige Kontakte. Diese Zeit meines Lebens möchte ich nicht missen. Ab Klasse 11 war ich dann in einem Berliner Gymnasium. Zehn Jahre nach dem Abitur hatten wir ein Klassentreffen, das war so öde und nichtssagend, dass ich zu weiteren nicht mehr gehen würde.

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  11. GZi schreibt:

    Was ich eigentlich sagen wollte: es ist toll, wenn ein schönes Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern herrscht und dass Du ein so tolles Vertrauensverhältnis zu ihnen aufbauen kannst, wie Du es schon öfter berichtet hast!

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  12. Lilie schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    einen wunderschönen Bericht, voller Freude, Erleichterung, Wehmut, den mich an meine eigene Schulzeit zurückerinnern lässt, hast du hier geschrieben. Ich wünschte mir, es gäbe mehr solcher Lehrer/innen, wie du es eine bist … Jetzt aber ab in die wohlververdienten Ferien.
    Lieben Gruß zu dir
    Iris
    P.S. Leider komme ich im Moment nicht auf meine eigene Seite (und damit auch alle anderen). Ich hoffe, dass sich das Problem bald löst … 😦

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  13. rundumkiel schreibt:

    Ein schöner Bericht und man merkt, wie gerne du deinen Beruf hast… So eine Lehrerin hätte ich auch gerne gehabt… 😀

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  14. Elisabeth schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    wie schön das ist, junge Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen… auch wenn es dann einmal einen Abschied gibt… vielleicht trifft man sie da oder dort wieder und kann sehr stolz auf sie sein!
    Alles Liebe, Elisabeth 🙂

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  15. Anna-Lena schreibt:

    @ all:

    Nun stellt mich mal nicht auf einen Sockel.
    Ich liebe meinen Beruf und ich versuche, ihn gut zu machen.
    Ich habe das Glück, in einem Kollegium zu sein, in dem es mit gut gefällt und in dem viele an einem Strang ziehen. Wenn man gern zur Arbeit geht, ist das schon die halbe Miete.

    Aber ich bin kein Kuschelpädagoge und bin auch manchmal knallhart. Ich setze Grenzen, denn Schüler brauchen das und in der Regel nehmen sie sie auch an. das aber erfordert Auseinandersetzung und starke Nerven. Darüber hinaus bin ich ein ‚Krümelkacker‘, d.h. halbe Sachen gibt es bei mir nicht.

    Authentisch sein ist bei mir ein Prinzip. Nur wenn ich transparent und ehrlich bin, wissen Schüler, woran sie bei mir sind und umgekehrt erwarte ich das auch.
    Ich möchte selbst nicht immer bei mir Schüler sein ;-).

    Danke für Eure vielen Kommentare. Der Lehrerberuf ist für mich immer noch ein sehr schöner Beruf und hätte ich die Wahl, würde ich wieder Lehrerin werden.

    Aber nun freue ich mich – ganz egoistisch auf 6 Wochen Sommerferien :-).

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  16. Dori schreibt:

    Liebe Anna-Lena,

    ist es nicht immer wieder schön? Dies sind solche Momente im Leben, die man selbst nicht vergißt, und auch nicht als Mutter von zwei Kindern.

    Das sind wunderschöne Abschiedsfotos. Und Dein Blog sieht auch wunderschön aus, liebe Anna-Lena.

    Allerliebste Sonnengrüße sendet Dir
    Dori 🙂

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  17. bruni kantz schreibt:

    Liebe Anna-Lena, endlich habe ich das neue tolle Foto von Dir und den Schulabschlußbericht gefunden. Ich hatte einiges nachzuarbeiten (gefühlsmäßig) und Postfach, eigene Seite und das Besuchen der vielen tollen Blogs um mich herum kam etwas zu kurz.
    Viele schöne Frauen, die bis vor kurzem noch Deine Schülerinnen waren, hast Du uns gezeigt. So viele Einsen im Abischnitt. Es ist bewundernswert. Wohl den Schülern, die gute und strenge Lehrer/Innen haben. An Eurer Schule scheint es da ein Nest zu geben! ☺ Ich erinnere mich gut an Deinen Bericht über den Klassenausflug. Du hast sie zwar geleitet, die Buben und Mädchen, aber Du warst auch gleichzeitig eine von ihnen, was nicht selbstverständlich ist. Sie werden es Dir danken.

    Liebe Grüße von Bruni

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  18. fred210761 schreibt:

    Einfach schön was du geschrieben hast, trotz der vielen Arbeit nimmst du dir viel Zeit für „uns“, vielen Dank liebe Anna-Lena.

    Da rollt ein glatt eine Träne, Abschied ist ein bisschen wie sterben, ist doch so 😉
    Du bleibst für viele immer im Herzen, ein Teil ihres Lebens, du kannst sehr stolz auf dich sein. Erhole dich gut, liebe Grüße, Fred.

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  19. Petros schreibt:

    Glückwunsch… und gute Erholung
    Gruß
    Petros

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  20. Frau Momo schreibt:

    Huch… eigentlich sollte mein Kommentar hierher 🙂

    An mein eigenes Abi erinner ich mich nicht gerne, zu belastet die Zeit damals.

    Genieß die wohlverdienten Sommerferien!

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  21. farbenreich schreibt:

    Hach, das erinnert mich so an alte Zeiten … Lang, lang ist das her. 😉

    Ich wünsche Dir nun schöne wohlverdiente Ferien!
    Herzlich Bina

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  22. minibares schreibt:

    Meine Freundin, mit der ich gleich zum Sommer-Abschluss der Gymnastik fahren werde, ist Grundschullehrerin. Sie hat (ohne heute) noch 7 Schultage, dann ist ihre Schullaufbahn beendet.
    Wie schick die jungen Leute aussehen, das ist ja umwerfend.
    Auf dass sie alle den richtigen Weg einschlagen können, der ihnen eine gute Zunkunft bringen möge.

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  23. Gedankenkruemel schreibt:

    Wie schön so etwas lesen zu dürfen.
    Freude, Zufriedenheit und Wehmut.
    Nun kannst du wohlverdiente Ferien geniessen.

    Liebe Grüsse
    Elke

    Apropo Fotos..was für ein schönes Foto von dir.
    Hübsch schaust aus.*lächel

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  24. Anna-Lena schreibt:

    @all:

    Ja, Fred, Abschied ist ein bisschen wie Sterben.
    Aber all die jungen Menschen, die wir Jahr für Jahr entlassen, haben ihr Leben noch vor sich. Nun liegt es in ihrer Hand, das Beste daraus zu machen.

    Danke für Eure lieben Wünsche. So langsam komme ich auch in Ferienstimmung :-).

    Herzlich,
    Anna-Lena 🙂

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  25. Traveller schreibt:

    Abschiede – immer wieder gibt es die
    aber sie gehören dazu, zu unserem Leben

    es ist schön zu sehen, wie diese vielen jungen Leute lächeln, sich auf ihre Zukunft freuen
    und ihr LehrerInnen könnt stolz sein auf euren Anteil an diesem Lächeln

    eine gute Zeit wünsche ich dir und lieben Gruß
    Uta

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  26. Anna-Lena schreibt:

    Liebe Uta,

    Abschied heißt loslassen können.
    Um so schöner ist es, wenn einige dieser jungen Leute hin und wieder vorbeischauen und man ihren weiteren Lebensweg aus der Ferne beobachten kann.

    Danke für deinen Besuch und deine Kommentare.

    Herzlich,
    Anna-Lena

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  27. Elfe schreibt:

    Guten Tag Anna-Lena

    Meine herzliche Gratulation zum erfolgreichen Abschluss Deiner Klasse und alles Gute allen Schülerinnen und Schülern, mögen sie auf ihrem Lebensweg immer von Liebe, Güte und Weisheit geleitet werden.

    Und mein Respekt vor Deinem riesigen, riesigen Einsatz liebe Anna-Lena. Eben habe ich in der Zeitung gelesen, dass in der Schweiz noch viele LehrerInnen-Stellen unbesetzt sind, weil der Beruf nicht mehr so begehrt ist bei den Jungen. Hoffentlich werden die zuständigen Stellen entsprechend handeln und die Bedingungen für diesen Beruf verbessern.

    In der letzten Zeit hatte ich ein wenig den Eindruck, da wird vom Bürotisch aus dies und das verordnet, was die Lehrer und Lehrerinnen alles noch zusätzlich leisten müssen ohne dafür entsprechend honoriert zu werden. Und für einige scheint der Lehrer zum „Böllimann“ für alles zu werden, und wenn dann die Eltern auch noch auf diesen Zug aufspringen, dann ist es bald einmal vorbei mit der Berufsmotivation, kann ich mir vorstellen.

    Überall versuchen „sie“ (wer ist das eigentlich?) den letzten Saft aus der Zitrone zu pressen, bis zum geht nicht mehr. Ich hoffe auf ein Umdenken, dass Geld dort ausgegeben wird, wo echte Werte gedeihen.
    Liebe Grüsse in Deine Ferien, erhol Dich gut!
    Elfe

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    • Anna-Lena schreibt:

      Liebe Elfe,

      da ist was Wahres dran. Uns Lehrern wird auch hier immer mehr aufgedrückt, an sinnlosem Papierkrempel, der dann irgendwo archiviert wird. Die Zeit geht auf Kosten der Schüler.

      Andererseits ist der Lehrer der Dödel der Nation, der laufend Ferien und einen Halbtagsjob hat – überspitzt formuliert.

      In Deutschland gehen wir einem eklatanten Lehrermangel entgegen, das ist bekannt. Die Lehrerkollegien sind überaltet, Nachwuchs wird – wenn überhaupt – unter Bedingungen eingestellt, die gerade von Berlin und Brandenburg viele Junglehrer weggelockt haben, weil andere Bundesländer attraktivere Angebote haben, wie mehr Geld, unbefristete Verträge, Verbeamtung.

      Aber wie immer lässt man das Kind erst in den Brunnen fallen und dann ist das Geschrei groß!

      Herzliche Grüße
      in die Schweiz,

      Anna-Lena

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