Hühnerhaufen Lehrerkollegium

Hahn Ernst Rose pixelio/deSo ein Lehrerkollegium lässt sich gut mit einem Hühnerstall vergleichen. Dort wird in den Pausen geschnattert, was das Zeug hält, laut und durcheinander. Und wenn man seine Pappenheimer eine zeitlang  kennt, lassen sich die urigsten Typen definieren…

Weit verbreitet ist der ‚Hast-du-schon-gehört-Typus’.

Besser informiert als jede Bild-Zeitung, ist er immer bestrebt, seine aufgeschnappten Gesprächsfetzen weiterzugeben, mit der nötigen Portion Übertreibung zu würzen und sich dann zufrieden zurücklzuehnen, wenn es in der Gerüchteküche nur so brodelt.
Der ‚Hoffentlich-ist-bald-der-Erste-Klager’ fährt regelmäßig  in seinen Freistunden zur Bank um seinen Kontostand akribisch zu überprüfen. Kaum auszudenken, wie er die Zeit der Bankenkrise überstehen wird…

Im letzten Winter  kollidierte ich verbal mit dem ‚Unverbesserlichen’. Gerade nach längerer Erkältungskrankheit wieder genesen, ertappte ich den Kollegen im ohnehin spärlich geheizten Exraucher-Lehrerzimmer bei geöffneten Fenstern und minus 14 Grad beim Genuss der Pausenzigarette.
Meine wohlgemeinten Appelle: Rauchverbot,  Rücksicht, Kälte etc. wurden mit der Bemerkung beantwortet, er nähme ja Rücksicht, denn wenn er bei der Kälte in jeder Pause rausginge, müsste er wohl bald wieder zum Arzt und sich krank schreiben lassen.

Dann hätten wir da noch den ‚Fachidioten’, der sein erworbenes Wissen von Anno Zopf jahraus, jahrein herunterleiert, seinen Horizont nicht erweitern will, jedes Fortbildungsangebot geflissentlich ignoriert und als neumodisches Geschwätz abtut.
Ein besonderes Prachtexemplar ist der ‚Tyrann’, der keinen Spaß versteht, verbittert ist und bei dem das Lächeln entsprechend den Witterungsbedingungen im Gesicht längst eingefroren ist. Der Kollege bestraft jegliches Abweichen von seinen ausgelatschten Pfaden mit Bergen von Hausaufgaben, Nachsitzen und Strafarbeiten und wählt sich die Finger wund, um Eltern über ihre missratenen Sprösslinge zu informieren.

Bestens bekannt ist der ‚Koffeinabhängige’, der in jeder Pause als erster ins Lehrerzimmer rennt, sich die Tasse randvoll schüttet, aber innerlich völlig verdrängt , dass auch eine leere Kanne wieder aufgefüllt werden möchte und dass auch jeder Kaffeekrümel mal zu Ende geht.
Direkt verwandt mit ihm der ‚Abwaschgegner’, der selbst dann, wenn es keine saubere Tasse mehr im Schrank gibt, mit spitzen Fingern lediglich eine aus dem Abwaschbecken kramt, die Reste kurz wegspült und neu benutzt. Alle anderen Tassen fristen weiter ihr Schmutzdasein, bis sich ein Dusseliger erbarmt, abwäscht und aufräumt, damit alle Tassen wieder im Schrank sind.

Nicht zu vergessen die ‚Wochenendverlängerer’, deren Ein-Tages-Viren pünktlich am Freitag oder am Montag in die aktive Phase treten. Unerklärlich ist mir, warum diese Kollegen nicht von vorn herein bei der Gestaltung des Vertretungsplanes berücksichtigt werden. Denn wenn der Virus mal keine Lust hat, wäre es doch glatt ein Highlight, besagte Kollegen freitags oder montags begrüßen zu dürfen.

Fehlt noch der den Typ ‚Ich-möchte-gern-gebauchpinselt-werden’, der für alles seine Streicheleinheiten braucht und für den die Welt zusammenbricht, wenn ihm die permanente Anerkennung versagt bleibt.

Oft ist man auf der Suche nach der zweiten Hofaufsicht, die sich kurz vor dem Stundenklingeln atemlos entschuldigt, dass sie es einfach nicht geschafft hat, pünktlich aus dem Unterricht zu kommen, noch kopieren musste, auch mal etwas ganz schnell essen und trinken musste und „dann war es schon so spät, dass es sich nicht mehr gelohnt hat“.

Eigentlich müssten der ‚Gesundheitsapostel’ und der ‚Heipraktiker-Empfehler’ eine Vollzeitstelle bekommen. Mir wurde geflüstert, auch an anderen Schulen gibt es die zahlreichen ‚Ach-heute-geht-es-mir-gar-nicht-gut KollegInnen’, die am Vormittag eine Rundum-Betreuung benötigen, oder etwa nicht?

Der ‚Noch ne vier Geber’ stammt aus der Familie ‚Muss-die-Note-schaffen’. Schon vorher informiert er die prüfenden Lehrer darüber, welche Note sein Zögling aus Klasse zehn  schaffen muss, um einen bestimmten Schulabschluss zu bekommen.
Ist das Prüfungsergebnis aber Realität und nicht Wunschtraum, fragt er fassungslos nach der ‚War-da-nichts-zu-machen-Therapie’?!? .Dass Prüfungen aber auch immer so plötzlich und unerwartet kommen müssen, tz tz tz….

Starken Zulauf bekommen die ‚Verfechter der nonverbalen Kommunikation’. Sie haben einen schier unerschöpflichen Vorrat an T-Shirts in verschiedenen Farben. Stehen sie vor der Klasse, lesen die SchülerInnen: ‚Nein, ich habe eure Arbeiten noch nicht korrigiert!’

Von hinten heißt es dann: ‚Ja, das sollt Ihr jetzt abschreiben.’

Schüler sind schlau und reagieren  dann schon mal mit dem T-Shirt-Aufdruck  ‚Fuck you’.

Nachdem ich einem sehr trägen Grundkurs Englisch in jahrelanger mühevoller Kleinarbeit beigebracht habe, bei unbekannten Vokabeln doch mal das Wörterbuch zur Hilfe zu nehmen, beschenkten sie mich zu ihrer Abschlussfeier am Ende der Klasse zehn  mit einem T-Shirt mit meinem Dauerspruch ‚I’m not youl living dictionary.’

T-Shirts (1)

Der ‚Alles-Ignorierer’, der auch an fast jeder Schule zu finden ist.
Es stört ihn nicht, dass der Schrank mit den Kaffeetassen seit Tagen leer ist, das Spülbecken mit schmutzigem Geschirr fast überläuft. Hauptsache, er findet seine Tasse jeden Morgen und kann sie abwaschen . Wenn er dann neuen Kaffee aufgesetzt hat, lässt er das daneben gefallene Kaffeepulver als Dekoration liegen. Es ist ja bald Weihnachten  und da wird ja vieles dekoriert.
Ist der letzte Kaffeekrümel verbraucht, stürzt sich der als Kaffeetrinker bekannte Kollege etwa nicht in den nächsten Laden, um Nachschub zu besorgen. Nein, er hat sich vorgenommen, bis zu den nächsten Ferien  die vorhandenen Teebeutel auszuprobieren. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Kollege dann nicht auf dem Vertretungsplan als krank zu finden ist, denn Erkältungs-, Magen- und Darm-, Blasen- und Beruhigungstee sollten ihm doch ein starkes Immunsystem bescheren.

Der  ‚Dauer-Filme-Gucker’, der ein wahres Sortiment an Filmen besitzt und  jede Vertretungsstunde zur Allgemeinbildung nutzt. So erfahren die Schülerinnen und Schüler anstelle neuer Kenntnisse über die letzte Rechtschreibreform etwas über die glazialen Hinterlassenschaften des norddeutschen Tieflandes. Wohl dem, der so flexibel reagiert.

Benachteiligt sind natürlich diejenigen, die ein Videogerät zu gerade aktuellen Unterrichtsinhalten benötigen. Aber so wie wir heutzutage unsere Klassenfahrten selbst bezahlen, liegt es auf der Hand, dass immer mehr Lehrer ihre eigene Multimediaausstattung im Klassenraum  besitzen.

Zur Weißglut treibt mich der ‚Kopierraum-Flüchtling’. Was habe ich schon alles angestellt, um ihn auf frischer Tat zu ertappen, wenn er sich beim Papierstau eilig entfernt, ohne den Schaden zu reparieren, oder das letzte Blatt Papier verbraucht hat, ohne im Sekretariat  Bescheid zu geben. Er muss ein ausgeprägtes ‚Nach-mir die Sindflut-Syndrom’  haben.

Der ‚Das-ist-mein-Platz-Verfechter’ sichert sich schon Stunden vor jedweder Konferenz oder Dienstbesprechung einen Platz, indem er einen Zettel mit seinem Namen deutlich sichtbar auf den Tisch klebt. Vielleicht ist mir bisher etwas entgangen. Gibt es einen Sonderbonus für bestimmte Plätze? Ich habe auch noch nie erlebt, dass jemand während einer solchen Versammlung stehen musste, höchstens, dass er sich einen Stuhl aus einem Nebenraum geholt hat. Jeder Gang macht schlank, sag ich mir dann immer.

Hilfsbereit, wie man unter Kolleginnen und Kollegen ja ist, leiht man gerne etwas aus, wenn andere etwas brauchen. Aber der ‚Nicht-Zurückgeber’, den man ewig bitten muss, die eigenen Sachen doch mal wieder mitzubringen, entwickelt sich oft als Härtetest für die eigenen Nerven.

Wirklich zu bedauern  ist der ‚Ist-und-soll-Mensch’, dessen Aufgabe es ist, den Vertretungsplan zu gestalten. Schon nachts wälzt er sich schlaflos hin und her und spielt sämtliche Eventualitäten durch. Kommt er dann morgens als erster an, ist sowieso alles ganz anders. Seine morgendliche Hauptaktivität besteht darin, zu suchen und zu fragen „Wer könnte denn…?“

Der- oder diejenige muss schon ein dickes Fell haben, um an den Rückfragen „Wieso ich?“, „Nee, nicht schon wieder…“ oder „Ich kann nicht, weil…“ seelisch nicht zu zerbrechen.

Unter den Schülerinnen und Schülern gibt es wahre Massen vom Typus
‚Ich-versteh-das-nicht’. Wie auch, wenn die Bohnen aus den Ohren nicht regelmäßig entfernt werden?
‚Ich-kann-das-nicht’. Schon die Ermutigung zu einem Versuch, es wenigstens zu versuchen, treibt das blanke Entsetzen in die großen Kulleraugen.

‚Wozu-brauch-ich-das-überhaupt?’, fragen die ewig Zweifelnden, die gerade im Erdkundeunterricht glauben, die Welt hört an der Stadtgrenze auf.

Und besonders liebreizend finde ich den Typus
‚Na und-ist-mir-doch-egal’, der mein eigenes Blut in Wallung bringt und den Blutdruck in Schwindel erregende  Höhe treibt.

Ganz schlimm dran ist die Schulsekretärin,  deren erster Kaffee morgens ständig kalt wird, weil das Telefon unaufhörlich klingelt, die in jeder Pause zum seelischen Mülleimer mutiert und oftmals hin und her saust, als trainiere sie für den nächsten Marathon. Kein Wunder, dass sie sich ständig neue Schuhe kaufen muss.

Keinen leichten Job hat das Bodenpersonal, das sich, sobald sich die Schülermassen
in die Unterrichtsräume begeben haben, treppauf und treppab alles beseitigen, was den SchülerInnen aus dem Gesicht, aus den Händen und von den Schuhen gefallen ist.

Nicht vergessen wollen wir den Hausmeister. Nimmt man seine täglichen Klagen ernst, ist man fast geneigt, ihm kurzerhand eigenhändig einen Kurplatz zu suchen, damit er unter der Last der täglichen Arbeit nicht zusammenklappt. Andererseits muss man ihm vor Dankbarkeit die Füße küssen, wenn er nach mehrmaliger Bitte ein undichtes Fenster repariert hat, nachdem SchülerInnen und Lehrer nach überstandener Grippe wieder zur Schule kommen können. Somit ist man wenigstens im Klassenraum  vor einem Rückfall geschützt.

Mein größtes Highlight mit einem Hausmeister erlebte ich vor vielen Jahren. In meinem Klassenraum war jeden Morgen eine kleine Pfütze, die das Resultat eines kleinen Löchleins im Heizungsrohr war. Praktisch, wie unser damaliger Hausmeister veranlagt war,  inspizierte er den Schaden, nahm seinen  durchgeknautschten Kaugummi aus dem Mund und fügte ihn passgerecht in das Löchlein. Mit einem „Das hält erstmal eine Weile“, verabschiedete er sich.

So, wie der gearbeitet hat, wollte ich immer Urlaub machen.

Wir  können froh sein, dass wir nur die Schülerinnen und Schüler und nicht die Kolleginnen und Kollegen nicht in ihrem Arbeits- und Sozialverhalten beurteilen müssen.

Ähnlichkeit mit lesenden und noch lebenden Kolleginnen und Kollegen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

© Anna-Lena

Foto: Ernst Rose/pixelio.de

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Über Anna-Lena

Lehrerin im Un-Ruhestand, mit vielen Hobbys, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ich lese viel, schreibe gern selber und fotografiere, was mir vor die Linse kommt.
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18 Antworten zu Hühnerhaufen Lehrerkollegium

  1. manacur schreibt:

    Da gibt es nur ein Gebet: „Herr, wenn es Dich gibt, bewahre mich, wenn es einen Himmel gibt, vor Lehrer-Himmel und vor einer Reinkarnation, falls es die gibt, als Lehrer.“
    Von Schülern wollen wir lieber nicht reden.

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  2. Holly schreibt:

    Liebe Anna-Lena,
    ich sitze hier und grinse vor mich hin. Ich glaube an jeder Schule gibt es solche Exsemplare 🙂

    Druck doch den Beitrag einmal aus und häng ihn in der Schule ans schwarze Brett mit dem Hinweis :

    Kollegen die sich wiedererkennen tragen bitte ihren Namen hier >> …. << ein !

    lachende Grüße
    Holly

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  3. Thomas schreibt:

    Hey,

    Anna-Lena *grins* Die Schule ist ja wie das wahre und echte Leben! Und ich dachte immer, es wäre das letzte Reservat für unsere braven Kinderlein, bevor sie in den weltlichen Wahnsinn geschickt werden… tztztztztzt, – hast Du mich jetzt wieder einer Illusion geraubt, (hüstel) seufz, trän, trief!

    Lachende Grüße von Thomas

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  4. Martha schreibt:

    Anna – Lena *lach* wieder voll treffend und spergenila geschrieben – ich gratuliere ganz herzlich und freue mich, den Text mit den Namen unserer Schule zu bestücken *lach*

    Bisous, Martha

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  5. giocanda schreibt:

    Grusel-Kommödie wunderbar beschrieben. Könnte es sein, dass einem das Lachen da manchmal im Halse stecken bleibt?

    Nach dieser Story kuschel ich mich noch lieber in mein Rentnerdasein.

    Lachende Grüße
    Barbara

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  6. Lilie schreibt:

    Fragt man sich da nicht manchmal, wie man die Tage in solch einer „Anstalt“ übersteht? Aber wie mir scheint, nimmst du es mit Humor. Eben die beste Weise mit Zeitgenossen jeglicher Art auszukommen. *grins*
    Habe mich köstlich amüsiert.
    Die noch immer lachende
    Iris

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  7. april schreibt:

    Ach, wie schrecklich. So geballt war es bei uns nie, aber einzelne dieser Typen gibt es. Dieses eine T-Shirt wegen der ‚Klausuren korrigiert‘ hatte ich auch und die Schüler hatten viel Spaß damit. Dennoch: wenn ich das hier lese kombineirt mit der Zeitung … dann bin ich froh, dass ich entkommen bin.

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  8. chinomso schreibt:

    Lehrer sind eben auch nur Kollegen. Ich erkenne da meinen Arbeitsplatz wieder und ich bin keine Lehrerin. **grusel** allein die Vorstellung …:-)

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  9. Quer schreibt:

    Ja, Anna-Lena: Lehrer (innen und aussen) sind eben auch nur Menschen – und ein paar gute Eigenschaften haben sie sicher auch…

    Liebe Grüsse
    Brigitte

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  10. Brigitte schreibt:

    Na, ich weiß jetzt nicht, ob wir alle ein wenig gaga sind, manche sind sicher gagaer! Wie schon angedeutet wurde, gibt es vergleichbare Exemplare auch in anderen Berufssparten. Selber wurde ich extrem oft mit dem Mir-geht-es-heute-gar-nicht-gut-Typ konfrontiert. So oft, dass ich bald nachhelfen wollte, damit es nie wieder gut geht. Die Highlights zeigten sich immer darin, dass diverse Körperausscheidungen explizit beschrieben wurden, da teilte ich dann mit, dass ich darauf verzichten könne. Ich wurde auch täglich von dem Teilzeit-i-hab-so-an-Stress-drum-erledige-i-alle-Telefon-Geschräche-vom-Büro-aus-Typ zum Zeugen der privaten Telefon-Exzesse herangezogen. Es gab auch noch den Typus Ich-erzähl-dir-1000-Geschichten-von-meinen-lieben-Kleinen.
    Irgendwann hatte ich aber so genug, dass ich es mir einfach geleistet habe, 5 Jahre früher in Rente zu gehen. Ich konnte das finanziell bewerkstelligen. Zum Glück. Man muss sich auch mal was gönnen können.

    Auch, wenn wir es ein wenig mit Schmunzeln lesen, sie nerven schon, diese Typen, besonders, wenn man nur zur Arbeit geht, um dieselbe zu erledigen. Und das auch noch gerne.

    Lieben Gruss, Brigitte

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