
Wenn die Tage kürzer werden
und es früh schon dunkel wird,
gehören die Gedanken denen,
die längst nicht mehr bei uns sind.
Wie sie unser Leben prägten,
uns geformt Jahrzehnte lang,
mal mit Sanftmut, mal mit Strenge,
ohne uns je aufzugeben.
Drum wir zünden Kerzen an,
stehen still an ihrem Grab,
voller Dankbarkeit und Liebe,
besonders heut’, an diesem Tag.
Selbst, wenn sie nicht mehr bei uns sind,
in unseren Herzen leben sie.
Und die Kerzen auf den Gräbern
leuchten voller Harmonie.
© Anna-Lena
Ein weiteres, sehr schönes Gedicht zu Allerheiligen findet ihr bei Piri





Ein schönes Gedenken, das du in Worte gefasst hast, Anna-Lena. Welcher Monat wäre dafür geeigneter als der November in seiner stillen Wehmut.
Liebe Grüsse,
Brigitte
… an den Gräbern stehe ich nicht, aber denken tue ich an alle, die schon nicht mehr da sind.
Danke für diese schönen Worte!
Danke für diese Worte liebe Anna-Lena,
Ich kann heute nicht an den Gräbern stehen.
(Abstand bedingt nicht möglich)
Aber in meinem Herzen sind sie immer.
Liebe Grüsse,Elke
[...] hat ein Allerheiligen-Gedicht geschrieben, das hat mich inspiriert. Kommentar abgeben | Trackback noch kein [...]
Liebe Brigitte, Petra und Elke,
als ich Kind war und noch im Ruhrgebiet lebte, war es in katholischen Gegenden an Allerheiligen Brauch (ist es heute noch, denke ich), Kerzen auf den Gräbern der Verwandten anzuzünden.
Der Friedhof, auf dem die Verwandtschaft meines Vaters lag, war abschüssig angelegt.
Und wenn wir unsere Lichter bei Urgroßeltern, Großeltern, Tanten, Onkel hinter uns hatten und am Friedhostor wieder angekommen waren, leuchtete der Friedhof wie ein kleines Lichtermeer.
Das gab mir als Kind immer ein Gefühl von Hoffnung und Wärme.
Heute zünden wir die Kerzen am Grab meines Vaters an.
Habt einen wärmenden Sonntag.
So geht es mir immer noch.
Ich begleite eine meiner Freundinen
auf den Friedhof, hier war es Gestern.
Auch hier ist es Brauch Kerzen auf den Gräbern
anzuzünden. Besonders an diesen Tag.
Egal welcher Religions Angehörigkeit.
…so könnte es sein.
Gruß
Petros
PS: Schöne Zeilen
Danke, Petros und einen herzlichen Gruß!
Anna-Lena
Liebe Anna-Lena,
Ein sehr schönes Gedicht!
ich war nicht auf dem Friedhof, ich kann das einfach nicht…
Ich machs halt mit dem Herzen.
Sehr liebe Grüße
ELsa
Liebe Elsa,
jeder macht es auf seine Weise. Meine Mutter hält an der alten Tradition fest und ihr zuliebe gehen wir mit.
Sei ganz liebe gegrüßt und weiterhin gute Besserung,
Anna-Lena
Eine schöne Meditation zu diesem doch so weit in die Geschichte und Frühgeschichte zurückweisenden Tag.
Liebe Grüße
Helmut
Auch dir einen lieben Dank, Helmut.
Liebe Grüße und eine gute neue Woche,
Anna-Lena
Kerzen in der dunklen Jahreszeit – eine schöne Tradition
bei uns in der Familie ist das zwar nicht üblich, aber ein Friedhof voll brennender Kerzen klingt sehr heimelig
die nicht mehr da sind – körperlich nicht mehr da sind – sind doch bei uns, in uns durch das, was sie uns hinterlassen haben
lieben Gruß
Uta
Ja, Uta, da gibt es den Spruch
„Nur wer vergessen ist, ist wirklich tot“ (sinngemäß).
Komm gut in die neue Woche.
Lieben Gruß
Anna-Lena
Liebe Anna-Lena,
sehr bewegende Zeilen! Hier ist es ebenso Brauch, an Allerheiligen eine Kerze anzuzünden auf den Gräbern. Wir denken gerne an alle zurück, die da zur letzten Ruhe gebettet sind.
Lieben Gruss, Brigitte
Sie leben weiter, die Menschen, an denen uns lag und die ihren Weg schon zu Ende gegangen sind. Sie leben in unseren Herzen. Wir haben die Fotos der Erinnerungen und wir blättern immer wieder. Manchmal zerreißt ein besonders intensives Bild uns fast das Herz und manchmal geht uns das Herz wieder auf, bei einer wundersamen Erinnerung.
Wenn die Kerzen angezündet sind, wenn uns die Lichter den Weg weisen, dann sind wir mit den Seelen im Einklang. Friedlich wird uns ums Herz und gedämpft wird der Schmerz, den uns der Verlust brachte.
LG von Bruni
Sehr schönes Gedicht.
Ja.