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Bereit sein

 

Es war ein ganz normaler Sonntagmorgen und doch spürte Antonia  beim Aufstehen, dass dieser Tag etwas Besonderes sein würde. Wie jeden Morgen schlurfte sie nach dem Waschen und Anziehen in ihre gemütliche Küche, setzte heißes Wasser auf und brühte sich eine Tasse mit starkem Filterkaffee. Von ihrer kleinen Küche, mit dem abgewetzten schwarz-weiß gefliesten Boden,  kam sie direkt auf die Terrasse. Sie sog die frische Morgenluft tief ein und begrüßte die Spatzen, die sich eifrig im Vogelhäuschen nach frischen Körnern umsahen.

 

Es ging auf Ende November zu. Die Sonne ging gerade hinter der alten Kastanie auf und schickte ein paar wärmende Strahlen zu ihr herüber. Es war unglaublich mild, viel zu warm für diese Jahreszeit. Sie rückte eine alte Wolldecke auf der Holzbank zurecht, die sie im Sommer hatte streichen wollen. Aber die Fingergelenke hatten so geschmerzt, dass sie dieses Vorhaben verschoben hatte.

 

Mit leicht zitternden Händen umschloss sie die Kaffeetasse, die sie sie den Schoß gestellt hatte. Sonntags trug sie immer ein schwarzes, knöchellanges Kleid mit einem weißen Spitzenkragen. Sie hatte es sich zur Goldenen Hochzeit gekauft, weil Albert es so geliebt hatte. Nach seinem Tod hatte sie es ihm zuliebe wieder herausgeholt, denn der Sonntag war der Tag in der Woche gewesen, den sie ganz allein miteinander verbrachten und sich durch nichts und niemanden stören ließen. Und als sie in den blauen Himmel blickte, war ihr, als lächelte Albert ihr zu. Heute fühlte sie sich ihm besonders nahe.

 

Irgendetwas war heute anders, aber sie konnte nicht  erspüren, was es war. Sie blieb lange auf ihrer Gartenbank sitzen und  schaute in ihrem kleinen Garten umher. Alles war wie sonst und doch war alles anders.  Sie lauschte in ihren Körper hinein und spürte den langsamen Kräfteverfall von Tag zu Tag mehr. Ihr Gehirn arbeitete immer noch wie ein präzises Uhrwerk, doch manchmal war ihr, als setzte ihr Denkvermögen für kurze Zeit aus. War der Schwindel vorüber, verwarf sie alle trüben Gedanken, die sich in solchen Momenten aufzudrängen versuchten. Albert würde mit ihr schimpfen, wenn er wüsste, dass sie seit seinem Tod nicht mehr beim Arzt war. Die Ärzte hatten ihm nicht mehr helfen können und sie glaubte schon lange nicht mehr an ihre eigene Heilung. Nicht, dass sie ernsthaft krank war, aber mit Anfang achtzig  hat man naturbedingt das eine oder andere Zipperlein. Alle Tabletten, die sie nehmen musste, gegen Bluthochdruck,  Magenbeschwerden, Gicht und Cholsterin hatte sie in die Toilette geworfen und zugesehen, wie die kleinen bunten Pillen zerschmolzen und eine Flüssigkeit wie Himbeersaft hinterließen. Nach einer Weile  hatte sie den Himbeersaft hinuntergespült und sich über den gewonnenen Platz in ihrer Nachttischschublade gefreut.

 

Antonia war eine Frau, die immer alles genauestens geregelt haben wollte. Sie ging in Gedanken alles durch, was sie in der letzen Zeit erledigen wollte. Zufrieden, auch nichts vergessen zu haben, schlurfte sie in die Küche und brühte sich eine zweite Tasse Kaffee.

Ein Toastbrötchen mit Honig war alles, was sie zu sich nahm.

 

Sie vernahm die Stille um sich herum und ihr fiel auf, dass sie entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit das Radio nicht eingeschaltet hatte. Merkwürdig, sie hatte – im Gegensatz zu sonst – keinerlei Bedürfnis, Nachrichten zu hören. Auch die Sonntagszeitung, die sicherlich in ihrem Briefkasten steckte, holte sie nicht rein.

 

‚Ob es soweit war’? schoss es ihr durch den Kopf. Sie räumte ihren Teller, das Messer  und ihre Tasse ins Spülbecken, wusch  ab und stellte alles sorgfältig wieder in den Schrank.

 

Sie schlurfte in die gemütliche Wohnstube und schaute im Schreibfach ihres Sekretärs nach. In einer kleinen bunten Metallkiste mit  bunten Weihnachtsmotiven lagen diverse Briefe für verschiedene Empfänger. Oben in der rechten Ecke klebten fein säuberlich Briefmarken.

Sie nahm die Briefe heraus und legte sie auf den Wohnzimmertisch.

 

Nur einen Brief mit einem cremefarbenen Umschlag, ohne Briefmarke, behielt sie in der Hand.  Er bekam einen gesonderten Platz auf einem Schränkchen gegenüber der Eingangstür, sichtbar für jeden, der den Flur von außen betrat. Neben den Brief stellte sie eine Flasche Eierlikör, den ihre Nachbarin Ilse so gerne mochte.

 

Antonia schloss die Fenster, zog die schweren Vorhänge zu und setzte sich in ihren Fernsehsessel. So war es gut. Wenn Ilse irgendwann kam und das würde spätestens morgen sein, würde sie den Brief und den Eierlikör finden und wissen, was zu tun sei.

 

Ja, heute war der Tag, Antonia spürte es genau. Sie hatte so oft in letzter Zeit Zwiesprache mit dem lieben Gott gehalten, dass er sie holen möge. Sie war bereit.

 

Antonia legte sich ihre Decke über den Körper und schloss die Augen. Um sie herum war es ganz still. Sie dachte an Albert, nach dem sie sich so sehr sehnte und plötzlich sah sie ein gleißendes Licht. Die Umrisse von Alberts Gesicht nahmen immer mehr Konturen  an. Wie ein Anker wirkten  seine graublauen Augen.  Antonia versank darin und glitt sanft in die Ewigkeit hinüber

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Hintergrund der Geschichte:

Vor einigen Jahren rief meine Tante, damals um die achtzig und soweit gesund, bei meiner Mutter an. Sie telefonierten von Zeit zu Zeit miteinander.  Im Verlaufe des Gespäches sagte meine Tante eher beiläufig, wie schön es doch sei, abends ins Bett zu gehen und morgens nicht mehr aufzuwachen. Am nächsten Morgen war sie tot, sanft im Laufe der Nacht eingeschlafen.

Heute ist der Tag, an dem wir unserer  Toten gedenken.

Mögen sie in Frieden ruhen.

 

© Anna-Lena

 

 

 

 

Kurioses

Ein laues Lüftchen

mit frühlingshaften Temperaturen.

Wenige Kilometer weiter

werden Buden

für den Weihnachtsmarkt aufgebaut.

Anna-Lena

Freitagsgesichter

An diesem Freitagmorgen hingen die grauen Wolken so schwer und  tief vom Himmel, als wollten sie sich auf den Asphalt der Straße legen. Seit zwei Tagen kündigte der Wetterbericht den Wintereinbruch an, mit starken Windböen, Schneefällen und  überfrierender Nässe.
Nahmen die Menschen die Warnungen ernst? Es war ein Verkehr wie an jedem Freitagmorgen, nicht mehr und nicht weniger.

Auf dem Weg in die Innenstadt hatte sie an jeder roten Ampel einige Momente Zeit, das Treiben um sich herum genau zu beobachten.
Die Menschen an der Bushaltestelle hatten, trotz unterschiedlicher Ziele, alle die gleiche  Erwartung. Alle Blicke gingen in eine Richtung, in die, aus der der Bus kommen würde. Die Hände tief in den Jackentaschen  oder in wärmende Handschuhe verpackt, ließ der eine oder andere den Blick gen Himmel wandern. Die ersten Regentropfen klatschten hernieder und wer an einen Regenschirm gedacht hatte, brauchte keine Angst zu haben, nass zu werden. Als sie im Rückspiegel ihres Autos  den Bus kommen sah, erhellten sich die Gesichter der Menschen an der Bushaltestelle deutlich. Die bisherige Lethargie wich einem plötzlichen Bewegungsdrang.

An einer anderen Ampel strömten die Menschen mit vollen Taschen und Körben aus einem Supermarkt zur Bushaltestelle oder zum eigenen Auto auf dem Parkplatz. Freitag, der Tag, der das Wochenende einläuten und ein Lächeln auf jedes Gesicht  zaubern sollte. Aber nur die Kinder, die mit ihren Schulranzen aus der Schule kamen, waren fröhlich gestimmt. Zwei Tage ausschlafen, keine Hausaufgaben, ein Grund zur Freude! In den Gesichtern der Erwachsenen las sie eher Hektik und Missmut. Das bevorstehende Wochenende war in deren Gesichtsausdrücken  noch nicht angekommen. Und wer das Wochenende alleine verbringen musste, war nicht automatisch fröhlich.

An der Ampel vor dem Krankenhaus bot sich ein anderes Bild. Raucher vor der Krankenhaustür, einer sogar mit einem fahrbaren Tropf. Ein perverses Bild, den Kranken im Bademantel und mit Tropf zu beobachten, der mehr an seiner Zigarette als an seinem Leben hing. Ein eifriges  Hin- und Herlaufen des weiß gekleideten Krankenhauspersonals von einem Gebäude zum anderen lockerte diesen Anblick etwas auf.

Der Regen wurde stärker. Unter dem Vordach einer Döner-Bude diskutierten zwei abgerissene Gestalten mit glasigen Augen, wild gestikulierend mit ihren Bierflaschen. Das Treiben um sie herum, der Regen, der langsam in dicke Schneeflocken überging, schien sie nicht zu interessieren. Menschen, die schon morgens an der Bierflasche hängen, haben die Welt um sich herum meist vergessen.

Je näher sie in die Innenstadt kam, desto dicker wurden die Schneeflocken. Der Himmel schien alle Schleusen geöffnet zu haben. Unwillkürlich musste sie an das Märchen von Frau Holle denken. In ihrem Auto saß sie warm und trocken. Die Menschen draußen zogen ihre Hälse immer tiefer in ihre Jacken und Mäntel, ein unangenehmer Wind trieb ihnen die Schneeflocken mitten ins Gesicht. So manche Nase war gerötet und begann zu triefen.

Am Breitscheidplatz waren bereits die ersten Holzbuden aufgebaut. Die Vorbereitungen für die Eröffnung des Weihnachtsmarktes liefen auf Hochtouren. Die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erhob sich wie ein drohender Zeigefinder in die schneebeladenen Wolken.
Es war fast zehn Uhr morgens und noch immer schwebte ein Hauch von Dämmerung über der Stadt. Es wollte heute gar nicht hell werden.

Erste Lichterketten schmückten den Kurfürstendamm. Weihnachten war nicht mehr weit. Ein Jahr neigte sich dem Ende entgegen und in den Gesichtern der Menschen lebte der Augenblick. Hektik,  die letzten Wochenendeinkäufe nach Hause zu bringen, Sehnsucht, an ein warmes trockenes Plätzchen zu gelangen und in Ruhe dem Wochenende entgegen zu blicken, Missmut über das feuchte Wetter, dessen unangenehme Kälte von unten nach oben kroch. Nicht besser sah es auf der Straße aus, ein Auto drängte sich hinter das andere, Radfahrer, die noch schnell bei Rot waghalsig über die Ampel preschten, neben ihr die aufgeregte junge Frau, die ununterbrochen  rechts in ihr Handy  sprach, mit links das Lenkrad hielt und den Kopf von links nach rechts warf, um den Überblick über den Verkehr zu behalten. Plötzlich kurz vor der großen Kreuzung ein Drängeln nach rechts und links, halb auf den Gehsteig und ein einsetzendes, wütendes Hupkonzert, dass die Sirene des heran kommenden Krankenwagens fast übertönte.
Wieder ein Blick zur Seite. Der linke Nachbar zeigte seinem Vordermann einen Vogel, ihr Hintermann, offenbar sehr in Eile, schaute genervt in seinen Rückspiegel und trommelte nervös auf seinem Lenkrad herum.
Von Ruhe und Gelassenheit keine Spur.
Sie versuchte sich in einen anderen Tag hineinzudenken, in einen warmen Sommertag mit strahlend blauem Himmel, die Cafes  am Straßenrand gut besucht mit freundlichen Menschen, die die Sonne und das Verweilen bei einer heißen Tasse genossen. Und plötzlich wurde es ganz hell um sie.

© Anna-Lena, 2008

Novembernebel

VON

NEBELSCHWADEN

EINGEHÜLLT

GEDANKEN

SCHEMENHAFT

IDEEN

UNDURCHSICHTIG

ABSICHTEN

UNKLAR

BIS DER NEBEL

SICH VERZIEHT

UND DER KLARHEIT

RAUM GIBT

©Anna-Lena

Winteridylle

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Uta Lösken

(Auf Traveller’s Pfaden)

ISBN 9-783839-100530

8,50 €

Für viele Menschen ist die Adventszeit eine Zeit, die von Ruhe und Besinnlichkeit geprägt ist, für andere hingegen eine Zeit voller Stress und Hektik, die nicht selten mit Erschöpfung am Heiligen Abend endet.

Vier völlig unterschiedliche Menschen, die zufällig in einem Mietshaus leben, erleben die Adventszeit auf ihre eigene Weise, ganz unterschiedlich und finden sich am Heiligen Abend zusammen.

Das Buch „Kerzenquartett“ ist ein lesbarer Adventskalender, der in der dunklen Jahreszeit auf keinem Nachttisch fehlen sollte. Mit einem Kapitel für jeden Tag der Adventszeit wird der Leser auf das kommende Weihnachtsfest eingestimmt und findet sich oft in der Gedankenwelt der Charaktere wieder.

Die vier Charaktere sind von Uta Lösken überzeugend dargestellt, als Menschen wie Du und ich. Ein Einblick in ihr Leben macht sie sofort sympathisch. Mit Witz und Humor, aber auch sehr sensibel, ist es Uta Lösken gelungen, den Leser mitfiebern zu lassen, wie der Heilige Abend verlaufen wird.

Und als unerwartete Überraschung gibt es zwei Varianten des 24. Dezember. Der Leser kann sich seinen eigenen Schluss selbst aussuchen. Mehr möchte ich nicht verraten, ich habe mich für die zweite Variante entschieden.

Lesen Sie selbst.

Der lesbare Adventskalender bietet ein ideales kurzweiliges Lesevergnügen und ist ein optimales Buch zum Verschenken oder einfach nur zum Mitbringen.

Anna-Lena

Vom Weg abgekommen

Er hatte es sich gerade unter einem bunten Laubhaufen gemütlich gemacht und die kleinen schwarzen Äuglein zufrieden geschlossen, als er von einem Geräusch, das sich rasend schnell näherte, zusammenschreckte. Vorgewarnt, dass etwas Unbekanntes auf ihn zukommen  würde, wappnete er sich und rollte sich zusammen.

Es raschelte um ihn herum, seine neue Behausung begann regelrecht  davonzufliegen.

Er schnupperte und blinzelte missmutig  um sich herum. Zwei Augenpaare, ein braunes und ein schwarzes, blickten ihn verwundert an.

„Geht eurer Wege und seid so gut, mich schlafen zu lassen.“

Die vier Augen ließen sich davon nicht beeindrucken und ehe er sich versah, wurde er von weichen Pfoten durch die Gegend gerollt.

„Hört auf, ich bin doch kein Ball!“

 

Die zwei Dackel, die sich wunderten, weshalb der gefundene Ball so stachelig war, ließen sich nicht beirren und rollten den Igel mit vereinten Kräften nach Hause. Sie liebten Bälle und glaubten fest daran, eine weiche Stelle zu finden, um mit ihm spielen zu können.

 

Das aufgeregte Kläffen der Hunde dröhnte dem Igel in den Ohren und lockte das Hundeherrchen nach draußen. Dem Igel war schon ganz übel von der Rumkullerei und so sehr er sich auch bemühte, seine Stacheln drohend aufwärts zu stellen,  konnte er die Hunde damit nicht abschrecken.

 

„Autsch“! schrie der Igel, als er unsanft landete. Jemand hatte ihn vorsichtig hoch gehoben  und in ein weißes Behältnis gepackt. Aber niemand schubste ihn weiter herum. Nur das aufgeregte Kläffen der Hunde war noch zu hören.

 

Der Igel stellte sich weiterhin tot und wartete ab.

Als die Geräusche immer mehr verhallten, wurde er neugierig und lugte mit seinem kleinen Köpfchen vor. Um ihn herum war alles weiß und glatt. Er wollte davonlaufen und wieder unter seinen Laubhaufen.

Er versuchte alles, aber es schien kein Entkommen zu geben. Überall rutschte er ab und plumpste in den Topf zurück.

„So ein Mist“, schimpfte der Igel vor sich hin.  Jeder Mensch weiß, dass Igel nun ihren Winterschlaf beginnen. Und nun hielt man ihn hier gefangen, in einem kalten Blumentopf, ohne Nahrung und ohne Schutz. Er begann zu weinen, denn wenn er hier gefangen gehalten bliebe, würde er nicht überleben.

 

Plötzlich nahm ihn jemand vorsichtig in die Hand und  setzte ihn in einen großen dunklen Kasten, auf eine dicke Schicht feuchter Blätter.

Dankbar rollte sich der Igel wieder ein. Über sich hörte er das aufgeregte Schnaufen eines Hundes. Aber was war das? Jemand trug ihn in seinem neuen Haus weg und die Verzweiflung überkam ihn erneut.

Als sein winziges Näschen den Geruch der Hände, die ihn umfassten, erkannte, seufzte er vor Glück. Diese Hände hatten ihn erst vor wenigen Tagen in ein lauschiges Winterquartier gebracht, von dem er leichten Zugang zu einem Hundenapf mit einem leckeren Fresschen  hatte.

Und schlagartig wurde ihm klar, was passiert war.

In der letzten Nacht hatte er sich von seinen Verwandten verabschiedet und war auf dem Nachhauseweg im falschen Garten gelandet.

Igelbesuch

Wege

Winterlaub

Egal,

wohin der Weg

mich führt.

Er wird

mein Leben

bereichern.

c/Anna-Lena

Rote Äpfel im November

Novemberimpressionen 017

Rote Äpfel, ganz allein,

müssen doch recht traurig sein.

So ganz einsam und vergessen,

an des Baumes kahlen Ästen.

Dabei leuchten sie ganz rot,

aber schon vom Frost bedroht.

Bedeckt mit einem Häubchen Schnee,

tut die Kälte nicht  so weh.

Ach, hätt’ ich sie doch eher entdeckt

mir die Lippen eifrig abgeleckt,

nach dem Verzehr solch einer Frucht,

die im November weitere sucht.

c/Anna-Lena 2008

für Katinkas Projekt:

Schöne Momente in Herbst und Winter

Unforgettable moments…

Hillary Clinton mit unseren „Künstlern“ am Brandenburger Tor.

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Quelle der Fotos:

http://www.die-mark-online.de/videogalerie.html

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