Mein Lesestübchen

Bauerngolf in Kuhhorst

„Unser Dorf soll schöner werden“, dachten sich wohl einst die Bewohner des verschlafenen Ortes Kuhhorst, einem kleinen Fleckchen zwischen Fehrbellin und Nauen im Land Brandenburg, von Berlin aus schnell und gut erreichbar.
Ein Wohnheim bietet 24 jungen Menschen mit Behinderungen nicht nur einen Arbeitsplatz auf dem Ökohof sondern auch eine soziale Integration ins dörflichen Leben. Vieh- und Geflügelwirtschaft, Feldbau, Gemüse- und Obstbau und die Weiterverarbeitung sind Schwerpunkte für diese jungen Menschen.

Die Lage im havelländischen Luch, einer landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft, lockt Touristen an, die im Dorfkrug verweilen können. Ein besonderes Highlight ist das Erkunden des Ortes bei einer Partie Bauerngolf.
Angeblich haben zwei namhafte deutsche Schauspielerinnen in Kuhhorst ein Haus. Ich werde ihre Namen nicht verraten, um sie in ihrer dörflichen Idylle nicht zu stören, denn dort sagen sich die Füchse „Gute Nacht“.

Wir haben das heute mit dem Kollegium getestet und für sehr spaßig empfunden.
Fit gegolft kann das neue Schuljahr beginnen!

 

Teamtag Kuhhorst 21.08.2014 030

 

 

©Text und Fotos: G. Bessen 8/14

„Wie lange möchtest du noch hierbleiben?“

Störche Schönfließ 2014 (10)„Warum fragst du? Gefällt es dir hier nicht mehr?“

Störche Schönfließ 2014 (5)„Doch schon, aber der Sommer ist so schön, dass wir uns zeitig auf die Reise begeben und noch ein paar Zwischenstopps einlegen könnten. Ich würde gern noch etwas von der Welt sehen.”

Störche Schönfließ 2014 (2)„Ich weiß nicht, ob die Kinder schon kräftig genug für eine längere Reise sind.“

Störche Schönfließ 2014 (19)„Wenn wir in kurzen Etappen fliegen, schaffen sie das sicher.“

Störche Schönfließ 2014 (8)„Wir sollten sie fragen, und wenn sie sich das zutrauen, können wir unsere Koffer packen und losfliegen. Ich möchte mal wissen, wo die drei so lange bleiben!?“

Störche Schönfließ 2014 (21)


Rund um die Gedächtniskirche, die immer noch zum Teil eingerüstet ist, geht es vom 1. bis 17. August hoch her. Zum 4. Mal feiert der Ku’damm das internationale Sommerfest „Summer in the City“ und lädt weltbekannte Einkaufsstraßen zum Mitfeiern ein.
Das Fest findet täglich von 10 bis 22 Uhr statt, am Freitag und Samstag sogar bis 24 Uhr.
Gestern Vormittag wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. Der Eintritt ist frei.



©Text und Fotos: G. Bessen

Manche Menschen gehen zum Lachen in den Keller.
Nun weiß ich, warum mein Keller nie aufgeräumt ist.

Kaffee klein

Bei der Adresse kann man getrost
Ausziehpoker spielen.

Der Hausfreund für alle Fälle,
praktisch, pflegeleicht und gut.

Hausfreund

Wenn ich in unserem Gewächshaus wohnte,
bekäme ich garantiert Hitzewallungen und Asthma.

IMG_5243

Bei diesem Rock braucht man
keine Zeitung mehr.

Kleidung
c/ G. Bessen 1.8.14

Sonntagsbrunch und Livemusik

Jedem ehemaligen Studenten der Freien Universität war die „Eierschale“ in Berlin-Dahlem an der Podbielski- Ecke Schorlemerallee in bester Erinnerung. Nicht weit von der Uni entfernt war sie eine beliebte Kneipe und ein frequentierter Treffpunkt.
Lange Zeit war sie geschlossen und seit 2008 erstrahlt sie als ein Lokal für besondere Ansprüche (und gut gefüllte Geldbeutel) als Café, Bar, Restaurant und Lounge.
Wir waren gestern nach Jahren mal wieder da aus Anlass einer besonderen Geburtstagsfeier im Freundeskreis. Die Zeit der Studentengeneration, die sich dort traf ist vorbei, aber wir sind ja auch älter geworden.

Es war ein kulinarisches Erlebnis an einem heißen Sommertag, auch wenn die Jazzband und deren Musik doch der älteren Generation vorbehalten blieb.

Infos für Interessierte hier

Kennt Ihr den Herren noch? Er ist auch schon in die Jahre gekommen, wie der Jazz der Liveband  :-) .

Eierschale am 27.07.2014 (77)

Rolf Eden

Die Dauerberichterstattung im Fall des abgeschossenen Flugzeugs MH17 in der Ostukraine geht langsam mächtig unter die Gürtellinie. Schlimm genug, dass  298 Menschen auf völlig sinnlose Weise ihr Leben verloren haben. Die Rückführung von Leichen in die Heimatländer mag für die Angehörigen ein schwacher Trost sein, ihre Lieben irgendwann bei sich zu beerdigen, aber Diskussionen im Fernsehen, was die Pathologen nun alles zu tun haben, um die Leichen zu identifizieren, welche Möglichkeiten es dafür gibt, das geht mir doch entschieden zu weit.

Diese Menschen sind tot, nichts kann sie wieder zum Leben erwecken und da ist auch die Überlegung müßig, was sie in ihren letzten Minuten, gedacht, getan oder gefühlt haben. man kann nur hoffen, dass es für alle schnell ging. Auch die Frage der Schuld bringt sie nicht zurück. Die Forderung nach einer restlosen Aufklärung ist zwar wünschenswert, doch auch das werden wir nicht rückhaltlos erfahren.

Eins ist für mich jedoch klar: gäbe es die Konflikte zwischen Russland und der Ukraine nicht, würden diese Menschen noch leben. Neben diesen Passagieren gibt es tagtäglich unzählige Tote dieses Krieges wie auch in Gaza und immer noch in Syrien, Irak  und vielen anderen Kriegsschauplätzen. Auch die darf man nicht vergessen.

Wladimir Putin geht seinen Weg der Macht unbeirrt weiter. Selbst wirtschaftliche Sanktionen treffen ihn am wenigsten, sondern eher die Bevölkerung.
Nach den vorab heiß umstrittenen Winterspielen in Sotschi werden die ersten Stimmen laut, den geplanten Austragungsort für die Fußballweltmeisterschaft 2018 neu zu vergeben. Das wäre ein Zeichen! Doch die FIFA hat sich nicht um die Probleme Südafrikas 2010 oder Brasiliens 2014 gekümmert. Somit ist nicht zu erwarten, dass sich aus der aktuellen Situation heraus ein Schritt in diese Richtung abzeichnen würde, dazu ist Gazprom ein zu wichtiger Geldgeber und Sport und Politik werden offenbar völlig  voneinander getrennt.

Die Toten werden irgendwann ihre letzte Ruhe finden, die Angehörigen trauern und versuchen, diese Tragödie zu verkraften und damit zu leben und alles andere ist und bleibt: business as usual.

KerzeMit dem gesterigen Absturz der Maschine in Mali
haben innerhalb weniger Tagen 416 Menschen ihr Leben verloren.
Die Toten in den Kriegsgebieten
lassen sich wahrscheinlich nicht mehr zählen.
Und es werden jeden Tag mehr…

© G. Bessen 7/14

Sächsische SchweizBurnout: Krankheit oder Zeitgeist?

Der Begriff „Burnout“ ist in aller Munde, aber nur die Betroffenen wissen, wie es sich wirklich anfühlt. Viele andere belächeln diese Krankheit, weil sie nichts damit anzufangen wissen oder es einfach nur für eine moderne Marotte halten. Wie oft hört man, wenn Ärzte nicht mehr weiterwissen, organisch alles in Ordnung ist, dann ist es halt die Psyche.
Ein Burnout ist ein starker geistiger, körperlicher und seelischer Erschöpfungszustand.
So nach und nach, oft schleichend und lange unbemerkt, leert sich der menschliche Akku, bis nichts mehr geht.

Wer ist betroffen? Grundsätzlich alle, niemand kann sagen, ihn träfe es nicht.
Wenn über einen längeren Zeitraum ein Ungleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung besteht, zu viele Reize, Anforderungen oder Einflüsse Körper und Seele belasten, gerät das innere Gleichgewicht aus den Fugen. Symptome wie Unruhe, Gereiztheit, Schlafstörungen, Panik, Depressionen, mangelndes Selbstwertgefühl können sich nach und nach einschleichen und den Erschöpfungszustand fördern.
Je nach Belastungen in der Familie oder am Arbeitsplatz bleibt oft nicht die Zeit oder die Kraft gegenzusteuern. Und so dreht sich die Schraube unaufhörlich weiter, bis der Mensch im seinem tiefen, für ihn scheinbar ausweglosen Loch sitzt und oft nur mit Medikamenten, Therapie oder einer Rehamaßnahme den Weg daraus finden kann.

Hat man es erst einmal geschafft und den Akku wieder aufgeladen, so ist eine gewisse Achtsamkeit sich selbst gegenüber notwendig, um nicht wieder in eine solche Situation zu kommen. Körperliche Aktivität ist gut geeignet, um den Kopf nach der Arbeit oder in belastenden Situationen freizubekommen. Gesprächspartner, die Ähnliches erleben oder erlebt haben, können helfen, zuhören oder auch aufbauen. Entspannungstechniken, wie Yoga, Tai Chi, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung unterstützen bei regelmäßiger Anwendung und Übung den Prozess der Erholungsphasen.
Ganz wichtig ist auch, NEIN zu sagen, wenn das Arbeitspensum ins Unermessliche steigt.

Ich hätte nie gedacht, dass bereits so viele junge Leute diesem Erschöpfungszustand erreicht haben. Sie wollen in Ausbildung und Beruf alles geben, bekommen aber oft zu wenig Wertschätzung für ihren Einsatz. Menschen, die sich zu sehr über ihre Arbeit definieren, vernachlässigen oft die Familie oder sehen die Freizeitgestaltung als nicht so wichtig an. Doppelbelastungen in Familie und Beruf kosten Kräfte, die alleinige Erziehung eines Kindes ohne nennenswerte Unterstützung ist oft unmöglich.

Burnout ist nicht nur eine Managerkrankheit oder eine Krankheit, die Menschen trifft, die mit anderen Menschen arbeiten. Burnout ist eine Krankheit, die im negativen Sinn immer mehr gesellschaftsfähig wird und sich in unserer Gesellschaft ausbreitet, wie ein Virus.
Jeden kann es treffen, der nicht hinreichend auf sich achtet!

Sorgt gut für euch!

©G. Bessen 7/14

Mein Lesestübchen

Kunterbuntes, meist aus der eigenen Feder und selbst gesehen.

Ausschließlich Literarisches aus der eigenen Feder findet Ihr in meinem Autorenblog VISITENKARTE

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