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Morgen jährt sich zum zwanzigsten Mal der Tag  des Mauerfalls, der das Leben in unserem Land so nachhaltig verändert und bereichert hat.

Anlässlich des Jubiläums am 9. November werden etwa tausend künstlerisch gestaltete Dominosteine  zum Fallen gebracht, ein Beitrag von Schülern, Studenten und Künstlern aus der ganzen Welt.

Einer dieser Steine wurde von Schülerinnen und Schülern unserer 13. Klasse gestaltet und leistet einen wertvollen Beitrag zum Festakt  am morgigen Tag.

 

Domino_2

Mein zweites Buch mit Kurzgeschichten und Gedichten

KIRSCHMUNDGEFLÜSTER

Kirschmund für Website

erscheint in den nächsten Tagen im Online-Buchhandel und kann auch über jeden normalen Buchladen bestellt werden.

Klappentext:

Wie gebannt hing er an diesen verführerischen Lippen, die sich sanft, und immer wieder neue Worte formend, bewegten. … Die kirschroten Lippen öffneten sich leicht, Atem und Silben entschwebten ihnen. Eine rosa Zungenspitze benetzten sie leicht und die Feuchtigkeit schimmerte auf ihnen wie Morgentau. „

(Leseprobe aus „Kirschmundgeflüster“)

Wie oft hängen wir an den Lippen anderer, die uns etwas erzählen und deren Worte uns in ihren Bann ziehen. Das Spiel mit Worten führt zu begeistertem Lachen und zu unbeschwerten Fangspielen.
Der leichte Flug der zarten Silben führt aber auch zu tieferen Erkenntnissen und Einsichten. Lassen Sie sich von geflüsterten Gedanken und lauten Versen durch den ganz normalen Alltag tragen, der ebenso amüsante wie auch nachdenkliche Augenblicke bereit hält.

ISBN: 9783839130728

Paperback  136 Seiten

Preis: 9,90 €

Bestellungen sind natürlich auch bei mir persönlich möglich,

wenn gewünscht, mit Widmung :-) .



Fiete und das Mädchen

LeuchtturmFiete schreckte hoch und rieb sich verschlafen die Augen. Hatte er geträumt oder rief  jemand nach ihm? Er lauschte ins Dunkel der Nacht, aber außer dem pfeifenden Ostwind, der an den Fensterläden riss, hörte er nichts. Und doch – da war es wieder, ein zartes Stimmchen, das der Wind bis zu seiner Schlafkoje trug.

Schwerfällig schlug er die Decke zurück, setzte sich, fingerte umständlich auf dem kleinen Tisch nach seiner Brille und stieß dabei fast seine Teetasse um. Noch hatte er Schwierigkeiten, sich zu orientieren.Am späten Nachmittag hatte er sich nicht wohl gefühlt. Der Hals kratzte und ein reißender Kopfschmerz machte sich hinter seiner linken Schläfe breit. Tee mit Rum – das war die einzige Medizin, von der er etwas hielt. Alles andere war Geldschneiderei und Quacksalberei.

Fiete war seit fast zwanzig Jahren  Leuchtturmwärter auf einer  kleinen Insel in der Ostsee. Er und die Einsamkeit hatten einen Pakt geschlossen, bis dass der Tod sie scheiden würde.  In diesem Teil der Insel gab es nur den Leuchtturm, vor ihm die Unendlichkeit des Meeres und hinter ihm farbige Laubwälder, deren  buntes Blätterdach der anhaltende Ostwind mehr und mehr zerrupfte.

Fiete stand auf und trat ans Fenster. Es war bereits stockdunkel, obwohl es erst früher Abend war. Aufgepeitscht klatschten hohe Wellen unerbittlich an die  Kliffküste, als wollten sie Stein für Stein aus dem Gefüge reißen. Der Blick aus dem Fenster auf der anderen Seite führte ins Unergründliche der Wälder, deren Wipfel sich der Kraft des Windes beugten. Er wollte sich schon wieder hinsetzen. Kein Mensch würde sich an so einem Abend zum Leuchtturm verirren. Fiete mochte die Menschen nicht mehr. Er war in einem Alter, in dem andere Menschen schon seit Jahren ihren Ruhestand genossen, um die Welt reisten und sich ein komfortables Leben leisteten. Das alles wollte er nicht. Er wollte allein mit der Natur sein und auf seinem Leuchtturm leben, bis der liebe Gott ihn zu sich holte.

Fiete hielt inne. Irgendetwas klapperte unten. Er seufzte tief, zog seine alten Filzpantoffeln an und schlurfte die Treppe nach unten. „Ich komme ja schon“, rief er von Zeit zu Zeit voraus. Nach Atem ringend erreichte er die schwere Holztür des Leuchtturms, schob den rostigen Riegel zur Seite und öffnete die Tür, die sich mit einem knarrenden Geräusch gegen die abendliche Ruhe zu sträuben schien. Vor der Tür stand ein Mädchen und blickte Fiete an.

„Da bist du ja endlich“, sagte das Mädchen mit einem vorwurfsvollen Tonfall. Fiete traute seinen Augen kaum. Das Mädchen war höchstens acht Jahre alt. Zwischen einer bunten Pudelmütze und einem dicken Wollschal fand er ein Gesicht mit großen dunkelbraunen Augen, einer vorwitzigen Stupsnase und einem  weich geschwungenen Mund. „Was machst du denn hier?“, fragte Fiete das Mädchen. „Ich wollte zu dir“, kam die prompte Antwort. „Ja, aber Kind, es ist bitterkalt. Komm rein, du holst dir ja den Tod bei diesem Wind.“

Fiete schloss die knarrende Tür und überlegte fieberhaft. So etwas hatte er in all den Jahren noch nicht erlebt.   „Wo sind deine Eltern?“ Das Mädchen konnte ja nicht vom Himmel gefallen sein. „Meine Eltern sind zu Hause. Ich …“, sie zögerte, „ich bin von zu Hause weggelaufen.“

Auch das noch! Fiete fuhr sich mit der rechten Hand durch seinen grauen Vollbart und seufzte. „Komm Kind, lass uns nach oben gehen. Dort ist es warm und dann erzählst du mir alles, ja?“

Das Mädchen nahm leichtfüßig eine Stufe nach der anderen  auf der alten Wendeltreppe. Fiete hingegen merkte, wie sehr ihm das Treppensteigen  von Tag zu Tag schwerer fiel. Er musste ein paar Mal stehen bleiben und rang nach Luft.

Das Mädchen stand am Fenster in Fietes Zimmer und starrte angestrengt in die Dunkelheit hinaus, als suche sie nach etwas. „Sagst du mir, wie du heißt?“, fragte Fiete. Schwer keuchend ließ er sich auf seinem alten Sofa nieder. „ Ich heiße Sofia. Und du?“ „Ich heiße Fiete. Zieh mal deine Jacke aus und ich gieße uns einen heißen Tee ein, ja?“

Schweigend zog sich  Sofia die Jacke aus, legte ihren Schal sorgfältig daneben und nahm ihre Mütze ab, unter der dunkelbraune Locken zum Vorschein kamen. Fiete goss sich währenddessen einen kräftigen Schuss Rum in seinen Tee und schob Sofia eine frische Tasse mit dampfendem Früchtetee hin. Sie griff mit beiden Händen nach der Tasse und schlürfte hastig ihren Tee. Sie musste völlig durchgefroren und durstig sein.

„Und nun erzähl mir mal, warum du zu Hause weggelaufen  und ausgerechnet zu mir gekommen bist.“ Er zündete sich seine Pfeife an und blickte erwartungsvoll zu Sofia. „Also“, begann sie umständlich, „ich bin weggelaufen, weil meine Eltern mich belogen haben. Mein Hund Fine war sehr krank und meine Eltern sind mit ihm zum Tierarzt gefahren. Sie haben mir aber versprochen, dass sie Fine wieder mitbringen. Und als sie wiederkamen, war Fine nicht dabei. Mein Papa erzählte mir, Fine sei so krank gewesen, dass der Tierarzt ihm eine Spritze geben musste und ..“. Ihre Stimme brach und ein paar Tränen kullerten ihr die Wangen herunter. „Fine ist nun tot und meine Mutter sagte, sie ist jetzt im Hundehimmel. Und ich – ich konnte mich nicht mal von ihr verabschieden.“ Sofia fing an zu schluchzen und verbarg das kleine Gesicht in ihren Händen.

„Wäre es dir denn lieber, wenn dein kranker Hund sich quälen müsste?“, fragte Fiete mit belegter Stimme. Das Leid der Kleinen ging ihm richtig an die Nieren. „Vielleicht hätte ich ihn gesund pflegen können.“ „Und wenn nicht?“ „Dann hätte ich mich wenigstens von ihm verabschieden können und wir hätten ihn im Garten begraben können. Nun ist er einfach weg und ich weiß nicht, wo. Und deshalb bin ich zu dir gekommen.“ „Wieso zu mir? Ich kenne doch deinen Hund nicht.“ „Aber du lebst hier oben und ich dachte, du hast vielleicht ein Fernglas und wir könnten bis zum Hundehimmel sehen. Dann wüsste ich, wo Fine ist und könnte sehen, ob es ihr gut geht.“ Mit erwartungsvollem Blick aus dem verweinten Gesicht schaute Sofie Fiete an. Das war die Logik eines Kindes.

„Und deshalb bist du zum Leuchtturm gekommen, weil du weißt, dass man von hier oben weiter  sehen kann?“ „Ja“, antwortete Sofie. „Ich habe den Leuchtturm immer im Auge behalten und bin seinem Licht gefolgt. So habe ich dich gefunden.“ „Ich habe ein Fernglas und wir werden mal sehen, ob wir den Hundehimmel finden. Aber vorher, Sofia, müssen wir deine Eltern anrufen, denn sie machen sich sicher Sorgen um dich. Wann bist du denn zu Hause losgegangen?“ „Als ich aus der Schule kam, habe ich mir ein paar Butterbrote geschmiert, habe sie eingepackt und bin los. Das war so gegen Mittag.“ Verlegen und mit sichtlichem Unbehagen schaute sie Fiete von der Seite an. „Meine Eltern sind bestimmt sauer auf mich. Aber hätten sie mich nicht belogen und Fine wieder mitgebracht, wär’ ich auch nicht weggelaufen“, setzte sie ein wenig trotzig hinzu.

Fiete versprach Sofia, sie zu unterstützen, ihren Eltern  verständlich zu machen, warum sie weggelaufen war und nach einigem Zögern rückte Sofia ihre Telefonnummer raus. Das Gespräch war kurz, rein informativ. Sofias Eltern waren sehr erleichtert und wollten gleich los fahren, um das ausgebüchste Töchterchen abzuholen.

Er setzte frisches Teewasser auf, kramte sein altes Fernglas heraus und suchte mit Sofia den Himmel ab. Wolkenfelder huschten über den Novemberhimmel. Doch hin und wieder zeigte sich ein schwarzes Fleckchen Himmel mit funkelnden Sternen. Fiete erklärte Sofia, dass der Hundehimmel im Sternbild des Großen Hundes liege, etwa neun Lichtjahre von uns entfernt. Im Sternbild Großer Hund befindet sich Sirius, der hellste Stern am ganzen Himmelsgewölbe und lässt sich in den Nächten von Dezember bis März leicht am Winterhimmel finden. Sofia war enttäuscht, dass der Große Hund jetzt am Himmel noch nicht zu finden war, trotz des Vollmondes, der hin und wieder zwischen den vorbeiziehenden Wolken sein volles Gesicht strahlen ließ.

„Nun weiß ich immer noch nicht, wie es Fine geht, ich kann den Hundehimmel nicht sehen.“ „Weißt du, Sofia, selbst wenn du den Hundehimmel siehst, kannst du nur fühlen, dass die verstorbenen Hunde da sind und es ihnen gut geht.“ „Wie kommt denn ein Hund in den Hundehimmel“? Fiete legte seine erloschene Pfeife beiseite und zeigte mit dem Finger in den Himmel.

„Zwischen Himmel und Erde gibt es die Regenbogenbrücke, die wir Menschen nicht sehen können. Über diese Brücke gelangt jeder Hund in den Hundehimmel. Dort treffen sie sich, werden wieder lebendig und gesund und können auf einer großen Wiese miteinander herumtollen. Sie haben genug zu fressen und zu trinken, müssen sich um nichts Sorgen machen und es geht ihnen gut. Und wenn der Große Hund am Himmel ist, dann zwinkern die Hunde ihrem Frauchen oder Herrchen zu. Und das spürst du.“

Sofia blickte Fiete mit ihren großen Augen  verwundert an. Unten am Fuß des Leuchtturmes hielt ein Auto. „Und nun  gehst du nach unten und lässt deine Eltern hinein, ja? Mir ist das Treppensteigen zu beschwerlich.“

Fiete brühte währenddessen frischen Tee auf und legte sich die Worte zurecht, die er Sofias Eltern sagen würde. Wenig später kehrte Sofia mit ihren Eltern zurück, die Fiete ein wenig misstrauisch betrachteten. Hatten sie doch einige seltsame Dinge über den komischen Kauz oben auf dem Leuchtturm gehört, der nach dem plötzlichen Tod seiner Frau vor zwanzig Jahren der Welt und den Menschen den Rücken gekehrt hatte. Nur der Postbote und der Lebensmittellieferant hatten Zugang zu ihm.

Sofias Eltern waren glücklich, ihre Tochter wohlbehalten wieder zu haben. Die Sorge um sie stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Fiete versprach Sofia, sie anzurufen, sobald der Große Hund am Sternenhimmel zu sehen war und nahm ihren Eltern das Versprechen ab, gemeinsam mit ihrer Tochter einen stillen Blick in den Hundehimmel zu werfen.

Nach einem letzten Tee mit Rum und einer frisch gestopften Pfeife legte sich Fiete in seine Schlafkoje. Ihm war unendlich warm ums Herz, das erste Mal seit zwanzig Jahren.

c/Anna-Lena

Novemberschnee – Haikus

Als Petros heute morgen etwas von Schnee schrieb, dachte ich: „Nicht auch das noch nach Tagen mit Dauerregen.“
Aber was interessiert den Wettergott schon meine unmaßgebliche Meinung? Nachdem es erst geregnet, dann geschneit und dann wieder geregnet hat, sind die Hunde und ich doch mal rausgegangen.

Da mancher ja den Schnee liebt, wird das gleichzeitig mein heutiger Beitrag zum Projekt  Seelentrösterwetterfotos von Frau Landgeflüster sein.
„Frau Landgeflüster, sehen Sie es positiv und denken Sie an die Kinder, die Schnee lieben ;-) …“

Hundewetter

Der erste Schneefall

Hunde ziehen ein Gesicht

Wer will da schon raus?

*****

Nass das bunte Laub

bedeckt mit weißen Laken

der Winter naht schnell.

*****

Novemberschnee

Auch für euch ist Schluss

ihr müsst jetzt in den Keller

zur Winterruhe

Novemberschnee 2Text und Fotos: Anna-Lena

kreativ-award

von Uta , der ich dafür herzlich danke.
Und hier die Regeln, wie es nach der Verleihung weitergeht.

1. Bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat.
Habe ich bereits in ihrem Blog getan.

2. Kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog.
Werde ich mit diesem Beitrag tun.

3. Verlinke die Person, von der du ihn bekommen hast.
‘Auf Travellers Pfaden’ ist schon lange in meinem Blogroll.

4. Nenne sieben Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind.
Dann werde ich mich mal ein wenig outen.

(1) Ich durfte  im zarten Alter von 9 Jahren  schon Auto fahren, obwohl ich kaum über das Lenkrad gucken konnte (Mein Großvater war Fahrlehrer und hat manchmal mit mir geübt) ;-)

(2) Ich bin immer gerne zur Schule gegangen. Allerdings tun  mir meine ehemaligen Lehrer heute noch Leid, ich war ein richtiger Lehrerschreck .

(3) Ich habe  einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Das bekam ein Mitschüler mal vor dem Religionsunterricht zu spüren, als ich ihm einen Zahn ausschlug.

(4) Ich bin ein ausgesprochener Morgenmuffel. Ohne Kaffee geht früh gar nichts.

(5) Und da ich eine Nachteule bin, die abends erst spät ins Bett findet, bin ich ein Morgenmuffel ;-) .

(6) Im Beruf bin ich die Pingeligkeit in Person und erwarte ein gewisses Maß davon auch von meinen Schülern.  Zu Hause kann ich auch schon mal so richtig nach Herzenslust rumschlampen.
(7) Im Gegensatz zu meinem Göttergatten, der immer zehn Minuten vor der Zeit irgendwo ist, bin ich eine Klüngeltante. Trotzdem bin ich immer pünktlich (auch wenn  ich mich schon mal vor der Schule auf einem Parkplatz schminken musste, weil ich es vor lauter Hektik zu Hause vergessen hatte).

5. Nominiere sieben “Kreativ Bloggers”.
Das ist aber schwierig *grübel, grübel, grübel*…

Die Reihenfolge enthält keine Wertung.

(1) Bruni Kantz:  ihre Gedichte verzaubern mich. Wozu ich lange Geschichten  schreibe, bringt Bruni in einem Gedicht auf den Punkt.
(2) syntaxia: ihre Zeilen umspannen die Gefühlsskala wie einen Globus

(3) Karl: seine Wortbilder sind stets ein Genuss

(4) manacur, der oft mit unermesslichem Humor das letzte Wort hat

(5) Elke Nordstar: ihre Seite ist immer sehr spannend, bunt  und abwechslungsreich
(6) Chinomso: ein Naturtalent in jeder Hinsicht (zur Zeit macht sie Ägypten unsicher ;-) )

(7) Petros: dessen ‘geistige Ergüsse’  ich sehr schätze

All diese Blogger sind mir sehr liebenswert und wichtig geworden.
6. Verlinke diese Blogger mit dir.
Bereits geschehen!

7. Benachrichtige diese sieben durch einen Kommentar.
Und auch das mache ich sofort.

Liebe Grüße

Anna-Lena

Rote Smarties am Baum?

Als ich gestern Morgen durch unseren  Garten ging, blieb ich neugierig stehen. Ich traute meinen Augen kaum.

Es schien, als hingen plötzlich rote Smarties in unserem Magnolienbaum. Seit dreizehn Jahren wächst und gedeiht er und blüht jedesmal im Frühling wunderschön. Nun hat er braune Blätter, die bei jedem Windstoß durch die Luft wirbeln.

Im Sommer bemerkte ich bereits merkwürdige Verwachsungen, machte mir aber noch keine weiteren Gedanken. Zum ersten Mal hat unser Baum Samenkapseln und dank Herrn Google weiß ich, dass es keine roten Smarties sind.

Doch – wie ziehe ich aus den Samen einen neuen Magnolienbaum?

Liebe Gartenfreunde und Gartenfreundinnen: was muss ich tun? Habt ihr einen Tipp für mich?

Die Kapseln habe ich noch am Baum belassen, habe sie aber für euch fotografiert:

Rote Smarties an den Bäumen

Allerheiligen

Kerze

Wenn die Tage kürzer werden
und es früh schon dunkel wird,
gehören die Gedanken denen,
die längst nicht mehr bei uns sind.

Wie sie unser Leben prägten,
uns geformt Jahrzehnte lang,
mal mit Sanftmut, mal mit Strenge,
ohne uns je aufzugeben.

Drum wir zünden Kerzen an,
stehen still an ihrem Grab,
voller Dankbarkeit und Liebe,
besonders heut’, an diesem Tag.

Selbst, wenn sie nicht  mehr bei uns sind,
in unseren Herzen leben sie.
Und die Kerzen auf den Gräbern
leuchten voller Harmonie.

© Anna-Lena

Ein weiteres, sehr schönes  Gedicht zu Allerheiligen findet ihr bei Piri

Oktoberabschied

EINLADEND

DER ORT

ABSCHIED ZU NEHMEN

VOM LETZTEN SONNIGEN OKTOBERTAG

MONATSWECHSEL

Oktober-Abschied

Bei Ruediger gibt es ein Fenster-auf-Stöckchen, das ich gerade mal mitgenommen habe. Von zwei Tagen Dauerregen hab’ ich nun die Nase voll  und fahre morgen früh mal in die Hauptstadt. Vielleicht treffe ich dort einen Sonnenstrahl an.

Deshalb wünsche ich euch

-durch die Blume gesprochen –

ein schönes Wochenende

Regentropfen...Lieben Gruß

Anna-Lena ;-)

Tränennass..

Sommerabschied

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