Anna-Lenas Lesestübchen

Gedanken, in Text und Bild verpackt

Tagesschau – Klappe, die zweite

Enthaltsamkeit

Ein neues Jahr ist immer gut für neue Vorsätze oder „Je älter wir werden, desto kostbarer wird die Zeit.“
In einigen Blogs ist vom Fasten die Rede. Damit habe ich ganz große Probleme, wenn es sich auf das Nichtessen reduziert,  aber wie Dori in ihrem Beitrag schreibt, lässt sich ja ein bewusstes Reduzieren bestimmter lieb gewonnener Gewohnheiten für einige Tage sicher verwirklichen. Ein Anreiz, doch mal bewusst auf etwas zu verzichten.
(http://www.bewegungundwandel.de/2012/01/25/fastenzeit/)

Ranas tolle Anregung Putzen nach Plan (http://unddaslebengehteinfachimmerweiter.wordpress.com/2012/01/20/putzi/)   habe ich auf meine Bedürfnisse und Notwendigkeiten abgewandelt und es hat geklappt. Putzen ist sicherlich nicht das, was Frauen unter ihrer Erfüllung verstehen. Doch ein ausgeklügelter Zeit- und Tätigkeitsplan kann durchaus effektvoll zum gewünschten Ziel führen.

Als Halbzeitvegetarier können wir uns auch seit längerer Zeit bezeichnen, denn was wir so alles essen, möchte doch langsam wirklich niemand mehr wissen. http://unddaslebengehteinfachimmerweiter.wordpress.com/2012/01/23/halbzeitvegetarier/ )

April     http://april11.wordpress.com/2012/01/22/fleischlos/     und    http://april11.wordpress.com/2012/01/22/cremige-gemusesuppen/     und chinomso  (http://chinomso.wordpress.com/2012/01/23/gemusebruhe-selbst-gemacht-codewort-blumchenkuche/ ) haben angefangen, über fleischloses Essen zu berichten, wirklich lesens- und nachahmenswert. Eigene Beiträge dazu sind immer gern gesehen.
Die ganz Engagierten, wie die Momos und Elvira, die an der Demo in Berlin am letzten Wochenende teilgenommen haben, (http://menschlebtnureinmal.wordpress.com/2012/01/22/bilder-aus-berlin/ )möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen und ihnen, sicher stellvertretend für viele Bolgger,  für ihr unermüdliches Engagement danken.

Über internette Enthaltsamkeit wird viel gesprochen. Ich denke,  alle von uns haben das Problem, die Zeit vor dem Rechner verkürzen zu wollen. Doch wie schafft man das und inwieweit will man das?
Dienstags nie (http://unddaslebengehteinfachimmerweiter.wordpress.com/2012/01/24/dienstags-nie/ ) hat sich Rana vorgenommen.

Dazu habe ich mir meine Gedanken auch schon mehrfach gemacht.
Ich nutze  meinen PC  täglich für meine Unterrichtsvorbereitung und auch um Zeitung online zu lesen. Da ich keine öffentlichen Verkehrsmittel benutze und keine Zeitung abonniert habe, ist das frühe Lesen für mich schon mal wichtig, um einen Überblick zu bekommen. Schulpost kommt per Mail, der abendliche  Blick auf den Vertretungsplan schützt vor mancher Überraschung am nächsten Tag. Und wenn ich schon „on“ bin, ist ein Blogspaziergang als kleine Arbeitspause immer eine willkommene Abwechslung.

Durch meine Altersteilzeit habe ich einen freien Tag in der Woche und auch am Wochenende nehme ich mir fürs Bloggen gern auch mehr Zeit. Internette Abstriche? Ja. In der Arbeitswoche sind sie schon mal vorgegeben. Für mich ergibt sich die Konsequenz, nicht mehr jeden Kommentar zu beantworten, wie ich mich bereits in meiner Visitenkarte geäußert habe, denn das kostet die meiste Zeit. Ein Gegenbesuch ist ja auch eine Art Kommentar, zeigt, dass ich da war und kommentiere, oder auch mal den Like-Button setze.

Zeit einsparen und dabei auch bewusst etwas Sinnvolles zu machen und Zeit für sich selbst zu haben. Ich persönliche hoffe, durch ein besseres Zeitmanagement mehr Zeit für mich zu haben. Was ich damit mache? Mich ganz bewusst mehr meiner Familie und meinen  Hobbys widmen. Ich habe mir, angeregt durch die vielen Aktivitäten in anderen Blogs, gestern Sockenwolle gekauft. Zugegeben, ich habe noch nie Socken gestrickt, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Das Wetter ist winterlich kalt, aber die Sonne lacht uns doch recht freundlich zu. Also, die selbst gestrickten Socken, Schals und Mützen raus und an die frische Luft.

Kommt gut ins wohlverdiente Wochenende und lasst es euch gut gehen.

© G.B. 26/1/2012

Das Foto bekam ich per Mail, kann also keine Quelle dazu angeben

Der große Unbekannte

Ich hatte schon mehrfach von ihm gehört, aber es dauerte eine Weile, bis ich Kontakt zu ihm aufnahm. Saß doch die Enttäuschung, die ich mit seinem Vorgänger erlebt hatte, noch recht tief. Der hatte mich nach Jahren nach Strich und Faden hängen lassen und ich gewann den Eindruck, dass er mittlerweile auch nur an meinem Geld interessiert war. Hatte ich ihm doch damals geholfen, als Neuling und unbekannt, in seinem Kiez Fuß zu fassen.

Mit keinem Mann war ich in den letzten Monaten so oft verabredet wie mit ihm. Wenn man jemanden neu kennenlernt, tastet man sich vorsichtig ran, muss Vertrauen aufbauen und sich gut überlegen, ob man sich diesem, noch völlig fremden Menschen einfach ausliefert. Wir hatten hitzige Debatten, sofern er mich überhaupt zu Wort kommen ließ. Mit seinem lockeren Mundwerk konnte ich zweifelsohne mithalten, doch  meistens konnte ich nicht so reden, wie ich wollte.

Er machte sich an mir zu schaffen, nicht immer sanft und geduldig, ja, ich gebe zu, er hat mir so manches Mal richtig zugesetzt.  Aber wir kamen unserem Ziel Stück für Stück näher. Und ich muss sagen, er hat sich große Mühe gegeben, sein Plan ging auf und er hat sich und mir einen großen Gefallen getan.

Heute waren wir zum letzten Mal verabredet. Ich war ein wenig angespannt, denn heute war der entscheidende Tag, der mich wieder herzhaft lachen lassen kann.

Ja, ich bin zufrieden, die Prozedur hat sich gelohnt.
Wir werden in den nächsten Jahren öfter miteinander zu tun haben, das steht fest. Aber ich bin optimistisch. Ich habe mich in professionelle Hände begeben.

© G.B. 24.01.12

¿ʇɥɔıɹɥɔɐu ǝʇnƃ ǝuıǝ ʇɥɔıu sɐp ʇsı ˙puǝɥǝssnɐ ʇnƃ ɥɔou pun ʇɹǝıʇuǝɯǝzuıǝ ‘ǝʞɔüɹq ǝnǝu ǝuıǝ puǝqɐ ǝʇnǝɥ ʇıǝs ɥɔı ǝqɐɥ unu ˙ǝʇʇäɥ ʇɹǝıʇʇınb ʇsuǝıp uǝuıǝs ɹǝɥɔıs plɐq unu ssɐp ‘uǝɟnɐlǝƃ ɯnɹǝɥ ɯnıɹosıʌoɹd ɯǝuıǝ ʇıɯ ɥɔı uıq ǝʇnǝɥ sıq ˙ʇzʇǝsǝƃuıǝ uɥɐzʇɟıʇs uǝuıǝ pun uǝƃozǝƃ uɥɐz uǝuıǝ ‘uǝɯɯouǝƃsnɐɹǝɥ ǝʞɔüɹq ǝʇlɐ ǝuıǝ ɹıɯ ɹǝ ʇɐɥ ɹǝqoʇʞo ɯı ˙ʇzɹɐuɥɐz uǝnǝu uǝuıǝ ǝqɐɥ ɥɔı

Gedankenkette

Ich suche nach bunten Worten,
die ich auf meine Gedankenkette fädeln kann.

Ich wünsche euch eine bunte Woche.

Sichtweisen

„Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.“

Quelle: Freesyler  / pixelio.deRanas Blogmotto, nach einem Zitat von Eduard Möricke gefällt mir schon seit langem sehr.

Aber erst in der letzten Zeit habe ich mir dazu immer wieder Gedanken gemacht. Es gibt Zeiten, da ist es mit der Freude nicht weit her, wenn gesundheitliche Belastungen und Gefahren  ins Haus stehen, die in langwierigen Untersuchungen abgeklärt werden müssen (das hatten wir über Monate), dann meine eigene Grippe, die mich ziemlich aus den Pantinen geworfen hat.
Und wenn man dann feststellt, dass man wieder viel zu sehr in die Schiene des „Ich muss“ hineingeraten ist, bleibt für die schönen Dinge des Lebens wenig Zeit und Raum.

Nun ist wieder grünes Licht da, in vielen Bereichen unseres privaten kleinen Lebens und damit auch der Bezug zum  Motto von Rana, das wieder eine besondere Bedeutung für mich hat.
Das „Ich muss“ wird wieder häufig durch „Ich will“ ersetzt und die kleinen lichten Momente haben an Strahlungskraft zugenommen.

Ich schreibe wenig Privates in mein Blog, aber ich kann euch versichern, eine nicht gerade leichte Zeit liegt hinter uns.
Wir können uns des Lebens (soweit es die Gesundheit betrifft) wieder freuen und damit sind mir ganze Poltersteine von der Seele gefallen.

Danke, liebe Rana, für dein anregendes Motto.

Fotoquelle:  freestyler/pixelio.de

Verrückt

Mein Weltbild ist ver-rückt.

Verrückt!

Eine Reise ins Glück
wird zum Un-glück.
Ein Ver-sehen?
Ein Über-sehen?
Verantwortliche bleiben
Antworten schuldig,
unverantwortlich!

Ein anderer antwortet,
ellenlange Seiten.
Wen interessiert es?
Sind das die Antworten
auf eine brennende Frage?
Bleiben wollen,
Konsequenzen scheuen,
verantwortungslos!

Verrückt!

© G.B. 19.01.12

Tagesschau – Klappe, die erste…

So wie ein modernes Kreuzfahrtschiff havarieren kann, so verschwinden auch Politiker mancherorts nach kurzer Zeit im Nirwana. Die Stolpersteine, die sich einem kurzfristig in den Weg legen können,  sollte man nicht unterschätzen, mögen sie doch  unscheinbar und ungefährlich erscheinen. Als erster das sinkende Schiff zu verlassen und sein Schäfchen ins Trockene zu bringen, überrascht das in unserer heutigen Zeit wirklich noch jemanden?

Per e-Mail in meinen Postkasten geflattert…

Obwohl mir das Nachrichtenanschauen von Tag zu Tag mehr zuwider wird, ist man als politisch mündiger und interessierter Bürger doch in die Pflicht genommen.
Warten wir ab, was die politische Bühne uns in der kommenden Woche präsentieren wird.

Während der eine die Sonne heute mit einem Lächeln genießen konnte, beklemmen den anderen seine Eis-kalten Füße. Hoffentlich hat das keine fatalen Folgen.

Der Wetterbericht lässt alle selbst gestrickten Socken, Schals und Mützen zum Einsatz kommen. Kommt gut in die neue Woche und zieht euch warm an .

Eure Anna-Lena ;-)

 

Was gibt es Neues?

Freundlich geht es heute zu…

Irritationen

Haben wir doch vor einem Jahr über einen kalten, schneereichen Januar geklagt und uns den Frühling herbei gesehnt, frage ich mich, was uns dieser Januar zu bieten hat?

  • eine Tristesse in Moll
  • einen  Winterausfall
  • einen baldigen Frühling
  • einen Herbst, der nicht enden will

Weiß jemand des Rätsels Lösung?

Dieses und jenes 1/2012

Krankheitsbedingt fängt bei mir das neue Jahr etwa eine Woche später an.

Zuerst einmal möchte ich euch allen von Herzen für eure lieben und zahlreichen Genesungswünsche danken. Zwar noch nicht hundertprozentig fit,  geht es mir schon weit besser.

Während am Dreikönigstag eine frühere Freundin nach kurzer, aussichtsloser Krankheit beerdigt wurde, bekam ich zu Jahresanfang eine Mail, mit der mich eine Spielgefährtin aus Kindheitstagen über ein Forum wieder gefunden hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut und hoff, dass wir einige Bausteine unserer Kindheit rekonstruieren können.

Bei Doro finden  alle, die Mandy für ihre schwere Operation die Daumen gehalten haben, ein erstes Mandy-Lebenszeichen. Gut zu wissen, dass sie ihre Operation erst einmal gut überstanden hat.

Liebe Mandy, wir wünschen dir eine gute Genesung.

Die auf Rügen vermisste Katharina kann entgegen aller gestrigen Hoffnungen nicht gefunden werden. Kaum vorstellbar, was die Eltern durchmachen, wenn sie ihr totes Kind nicht einmal zu Grabe tragen können.

Kaum  haben wir großflächig über das grüne Weihnachtsfest geunkt und die kärglichen Versuche des Winters belächelt und vielleicht den Schnee zu Weihnachten ein wenig vermisst, fällt er gnadenlos in Österreich.

Allen  österreichischen Bloggerfreundinen und –freunden einen besonders herzlichen Gruß. Passt gut auf euch auf.

Und unsere eigenen politischen Kalauer……………………………………… 8-O

Der eine klebt an seinem Stuhl und meint, die Querelen aussitzen zu können, der andere plant nach Schimpf und Schande heimlich an seinem Comeback. Mir scheint, als seien sie irgenwie in direkter Linie mit Silvio Berlusconi verwandt.

Ich hatte ihn schon vermisst (nicht im Sinne von Sehnsucht – Gott bewahre, eher im Sinne auf der Suche nach unseren Steuergeldern), denn noch schimpft er sich Außenminister und da draußen, in Lybien, weilt er wohl gerade.

Ich wünsche euch eine erfolgreiche neue Woche.

Mit lieben Grüßen

Anna-Lena

‘Körperwelten’ (11)

Bazillen, die chillen,

sind mir ein Graus,

sie mähren sich

unendlich lange aus.

Sie pirschen sich ran,

vereinzelt und leise,

vermehren sich still

auf arglistige  Weise.

Dann greifen sie an,

mit voller Gewalt,

toben sich aus,

es wird einem kalt,

alsbald wieder heiß,

ein Hin und ein Her.

Wo habe ich das

nur  wieder her?

Die Nase, sie läuft,

der Husten keucht,

die Stimme versagt,

der Körper klagt,

eine Arie in Moll,

des Jammerns voll.

Doch hilft kein Gezeter,

kein Jammern und Klagen,

der Körper will  nur

Zeit für sich haben,

um zu gesunden,

sich zu erholen,

Kraft zu tanken,

dem Himmel zu danken,

wenn es vorbei zieht

und er das Leben

mit neuen Augen sieht.

© G.B. 3.1.12

Danke aller bisherigen Nachfragen zu meinem ‘unerwünschten’ Weihnachtsgeschenk :mrgreen:

Ich übe mich in Geduld und es geht mir jeden Tag ein wenig besser. Nur arbeiten, das geht noch nicht :-(

Mit lieben Grüßen

Anna-Lena

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